Neustart

#Neustart #Blog Einige haben es ja (leider) auf Twitter mitverfolgen müssen. Nach einigen Updates von Plugins und WordPress hatte ich erst Probleme mit meiner Verbindung zu Jetpack, bis sich mein Blog nach dem letzten Update von WordPress vollkommen ins Nirvana schoss.

Mit viel Mühe und Hilfe von allen Seiten, habe ich nun zumindest den Status bis zum Februar 2017 wieder herstellen können.

 

Die Arbeit der vergangenen Monate – umsonst

Jetzt war es ja nicht so, dass in den den 12 Monaten sehr viel los war auf diesem Blog. Vor 10 Wochen habe ich allerdings wieder angefangen zu bloggen und zwar mit dem Ende meiner Berufstätigkeit. Ich habe unzählige Artikel überarbeitet, geplant, mit SEO und frischen Bildern versehen und so weiter und so fort.

Ich bin natürlich froh, dass zumindest 40 Monate Blogarbeit noch erhalten sind. Und das nach 3 Wochen offline die meisten  Links, die ihr zu mir gesetzt habt nicht mehr ins Leere laufen, ABER: verdammte Scheiße!

Wieder was gelernt

Nunja, es ist wie es ist und ich bin ja an der Misere sicherlich nicht ganz unschuldig. Man sagt ja so schön, dass mind. 99% der Computerprobleme vor dem Gerät sitzen 😉 Ich weiß jetzt ganz viel über Datenbanken und Backups. Ist ja auch was. Oder auch nicht.

 

Was kommt nun?

Ich hadere ja schon lange mit diesem Blog. Also im Grunde hadere ich mit ihm und seinen Inhalten immer. Wie mit mir eben auch. Wir werden mal sehen, was sich daraus entwickelt. Ich habe ja ein anderes, kleines Blogprojekt mit dem Mann geplant. Oder vielleicht werde ich diese Idee auch in meinem Blog unterbringen.

Mehr als nur ein Blog

Ihr könnt auf jeden Fall nun das Gebirge purzeln hören, dass mir eben vom Herzen fiel. Denn auch wenn ich anfangs dachte, dass es mir doch bestimmt nichts ausmachen würde, so ohne Blog. Es fehlt. Punkt!

Was mir so gar nicht gefehlt hat (und sich auch in den vergangenen Monaten eher als nervig entpupte) ist Facebook. Ich hatte mir damals extra einen eigenen Account zugelegt, damit er von meinen Privatkontakten getrennt ist. Nun habe ich diesen gelöscht und damit auch meine FanPage. Wundert euch also nicht. Einige Gruppen werde ich aber wieder aktiv nutzen, allerdings dann mit meinem Privataccount.

Ich begrüße Euch also wieder zurück zu meinem Blog und hoffe, dass meine Pechsträhne in Sachen Software nun vorbei ist. Erzählt mir mal, was euch so an Beiträgen fehlt, die mal da waren. Oder Allgemein ein Feedback für die Zukunft.

Große <3,  Ihr Internetmenschen

 

p.S.: an dieser Stelle einen großen Dank an das Team der Swiss Blog Family! Ich hatte nämlich das Glück und habe die Hotelübernachtung gewonnen!! *yeah*

Hilfe, ich bin ein Scanner!

#Persönlichkeit Ich beneide Menschen, die immer genau in eine Richtung gehen. Die einen Weg verfolgen. Entweder einer Leidenschaft aus der Kindheit oder einfach immer den gleichen Job machen und abends den immer gleichen Hobbies nachgehen. Deren Leben nur eine Existenz zulässt.

Das sich das bei mir anders verhält, weiß ich bereits seit meiner frühen Kindheit. Ich akzeptiere diesen Wesenszug von mir und wurschtel mich so durch mit meinen (scheinbar) sprunghaften Interessen. Trotz und gerade durch diese „Unbeständigkeit“ bin ich froh über meinen abwechslungsreichen Beruf. Ich bin froh über meinen Partner, der jetzt schon über 14 Jahre an meiner Seite ist. Er hat schon einige Interessen und Leidenschaften von mir kommen und gehen sehen – unkommentiert und geduldig. Bis jetzt.

 

 „Machst du das denn wenigstens dieses mal zu Ende?“

Ich musste doch stark schlucken und es machte sich ein ganz großes Gefühl von „in die Fresse“ bei mir breit. Er, der bisher alles in meinem Leben unterstützt und stets meine Zweifel weggewischt hat, sagt diesen Satz. Der Satz, der alle meine Zweifel nach oben spült und meinen Kopf zu einem Schlachtfeld macht.

Aber nur kurz. Denn schließlich mache ich doch alles fertig, auch wenn fertig bei mir heißt: Bis ich mich langweile oder bis ich weiß, was ich wissen wollte.

 

Fertig ist ein dehnbarer Begriff.

Die vielen Interessen, die Möglichkeiten, die Ziele und die Chancen die sich ständig bieten – sie überschlagen sich in meinem Kopf.  Bevor ich dann vor Schreck gar nichts mache, bewege ich mich schnell in eine Richtung.  Das ist mein Taktik.

Das ich die schier unendlichen Möglichkeiten nicht nur habe, sondern sie auch nutzen will – das ist eine unlösbare Aufgabe. Das weiß ich auch und doch versuche ich es ständig – und verzettel mich. Bisher hat mich meine Taktik: „Alles was ich mache, will ich JETZT machen.“  bereits als durchaus supoptimal erwiesen, aber es war nie ein großes Problem.

Irgendwie scheint es für meinen Partner aber gerade jetzt eines zu sein. Denn er ist einer dieser Menschen mit den geraden Lebensläufen und den immergleichen Hobbys.

 

Wohin das Herz mich zieht

Quelle: pixabay

Trotz dieses emotionalen Rückschlags habe ich im vergangenen Jahr (also genau vor 13 Monaten) mit meinem Fernstudium Journalismus begonnen. Und nein, es ist noch nicht abgeschlossen. Aber das ist auch gar nicht so schlimm.Es zählt, dass ich den ersten Schritt gegangen bin um mir den lang gehegten Wunsch nach diesem Fernstudium zu erfüllen.

Ungefähr zur gleichen Zeit habe ich bei 1. Online Bildungskongress ein interessantes Interview mit Sebastian Thalhammer  gesehen. Er ist ein Scanner und berichtet in diesem Interview über eben diese Eigenschaft.

Im Anschluss daran habe ich in zwei  Tagen wohl alles über Scanner-Persönlichkeiten gelesen und jedes Video zu diesem Thema gesehen.

Und dann war das Thema für mich schon wieder gegessen. Ich habe alles nötige Wissen zu einem Thema angeeignet. Zu diesem Zeitpunkt.

 

Brauche ich so eine Schublade?

Was ich gelernt habe ist, dass es Scanner und Taucher gibt. Scanner sind schnell interessiert, neugierig, enthusiastisch und aufgeschlossen. Alles ist toll. Jede idee, jedes Projekt. Jedes Themengebiet.

Und so werden viele Dinge schnell begonnen…aber auch genauso schnell wieder fallengelassen. Oder man verzettelt sich. Gemeinsam haben wir wohl alle, dass wir uns getrieben fühlen. Das wir nicht die Möglichkeiten haben, alle tollen Dinge auf dieser Welt zu erforschen, zu testen oder zu verfolgen. Der Taucher dagegen wird der Experte. Er taucht in ein Thema ein und blendet alles andere aus.

Ein Scanner wird sich niemals ein Leben lang nur mit einem Forschungsthema beschäftigen können.

Diese Erkenntnis lässt mich traurig zurück, obwohl ich mir dessen schon sehr lange bewusst bin. Ich dachte, ich hätte mit dieser Sehnsucht abgeschlossen und sie akzeptiert. Und obwohl für mich immer klar war, dass ich nie Experte sein möchte!, treibt mir diese Erkenntnis einen Splitter der Sehnsucht ins Herz. Verrückt!

 

Ohne Tauchgang keine Karriere?

Ich wäre gerne Polarforscherin. Und Pathologin. Und würde gerne als Journalistin um die Welt reisen. Und wäre gerne Künstlerin. Und Botanikerin im Dschungel…Ich würde gerne hunderte Leben gleichzeitig führen.

Quelle. Pixabay

 

Ich habe ein paar Semester Geologie und Bio studiert und war beim AWI. Ich absolviere gerade mein Fernstudium Journalismus und veröffentliche hin und wieder in Magazinen. Ich war phasenweise in meinem Leben extrem in Kunst/Photografie vertieft und habe sogar einige Monate an einer privaten Kunsthochschule studiert. Meinen Traum von der Medizin habe ich nicht aufgegeben und werde in diesem Jahr eine Zugangsprüfung fürs Studium absolvieren.

Ich werde niemals irgendwo eine Karriere machen können, aber das ist auch gar nicht schlimm. Denn ich habe meine Baseline fürs Leben.

 

 

„Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast!“

Barbara Sher schreibt in ihrem Bestseller über Scanner „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast!“ *  Und so ist es auch.  Ich konnte mich in ihrem Buch nicht einer Gruppe von Scannern zuordnen. Aber das musste ich auch nicht. Ich habe bereits intuitiv und seit vielen Jahren das gemacht, was sie ihren Klienten empfiehlt.

 

Tu was du willst, aber tue es!

Ich weiß bereits zu Beginn der Lektüre, wie ich mit meiner „eigenartigen“ Persönlichkeit umgehen kann und bin damit schon ein  gutes Stück weiter, als so manch anderer. Viele müssen sich mühsam einen Weg aus einem Leben mit einem vermeintlichen Stigma graben.

Ich habe mir mein Fundament schon gegossen. Ich habe einen interessanten „Brot-Job“, der mir sogar Spaß macht. Er gibt mir genau das: täglich neues Lernen und Experimentieren. Und in diesem, bin ich sogar ein wenig Experte 😉

Ich habe mir ein gutes Polster an Selbstakzeptanz zugelegt, mir Strukturen geschaffen meine Neugier auszuleben und diesem Drängen in meinem Kopf nachzugeben.

Mein Umfeld ist so bunt gemischt, dass sich die Frage nach Akzeptanz gar nicht stellt.

Ich habe mir den Luxus geschaffen mich gut zu finden und so mein eigenes Ding zu machen.

Und der Mann, der sich vor einem Jahr so kritisch äußerte und einen Samen von Unsicherheit gesät hat? Den habe ich nun geheiratet.

Die Verunsicherung, die er in mir ausgelöst hat, hat zu einer enormen Entwicklung meines Selbstbewusstseins geführt. Ich brauche diesen Gegenpol: der Ruhige, der Beständige, der Hinterfragende.

 

Ist das eine Erkenntnis oder kann das weg?

Ich brauche keine Schublade, keine Pathologisierung oder eine Ausrede.  Die Strategien, wie ich mit meinem Leben glücklich werde, habe ich schon lange gefunden.

Bei all dem habe ich aber auch ein paar kleine Punkte, die durchaus noch ausbaufähig sind: ich wäre gerne organisierter, weniger sprunghaft und mutiger. Ich würde gerne noch häufiger meine Komfortzone verlassen.

Kommt Zeit, kommt Rat. Bis es soweit ist, schwimm ich einfach weiter im Meer der Möglichkeiten und suche nach den Perlen.

 *dieser Beitrag enthält Affiliate Links

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Das Familienrezept: Grüne Bandnudeln in Lachs-Sahnesauce

#Familienrezept Heute gibt es wieder etwas neues aus meiner Rubrik Familienrezepte! Dieses Rezept habe ich aus einem Urlaub in Spanien mitgebracht und wir haben es nach unserem Geschmack angepasst. Zwar sind Sahnesaucen nicht das allerbeste für die Figur, aber für mich ist es ein Balsam für die Seele 😉 Wer möchte, kann natürlich auch eine Sahnealternative wählen.

Diese Nudeln in Lachs-Sahnesauce sind schnell gemacht und retten uns den Tag bei schlechter Laune.

Guten Hunger und viel Spaß beim Nachkochen!

**dieser Beitrag enthält einen Affilitate Link zu einem Gewürz

 

Grüne Bandnudeln in Lachs-Sahnesauce

(realistisch für 2 Hungrige und ein Kind ;-), Hauptgericht, Zubereitungszeit ca. 30 min)

grüne Bandnudeln

Parmesan (n.B.)

für die Soße:

100 g Cherrytomaten

2 Becher Sahne

2 EL Tomatenmark

2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver**

200 g geräucherter Lachs o. 300 g Lachsfilet

n.B. zusätzliches Gemüse: ein Brokkoli, Blattspinat etc.

 


Los gehts:

Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Ich nehme übrigens immer die ganze Packung. Reste sind spätestens am nächsten Tag verputzt 😉

Knoblauch schälen und fein schneiden/pressen und zu einem guten Schuss Olivenöl in die Pfanne geben. Dann die Tomaten und das Gemüse hinzufügen. Alles ein wenig anschmoren. Dann großzügig mit dem geräucherten Paparikapulver** würzen, das Tomatenmark zugeben und alles noch kurz in der heißen Pfanne anschwitzen.

Anschließend die Sahne hinzugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Nach der Garzeit die Nudeln abschütten und gut abtropfen lassen.

Zurück zur Soße: jetzt wird der Lachs hinzugegeben. Der geräucherte Lachs wird vorher in kleinere Quadrate geschnitten, während das Lachsfilet in Portionen von ungefähr 100g aufgeteilt werden.

Der Lachs wird nun einfach in die kochenden Soße hineingegeben. Nun die Hitze auf ein Minimum reduzieren und den Deckel aufsetzen. Nach der Garzeit* die Soße abschmecken und die Nudeln unterheben. Nochmals abschmecken und sofort servieren.

Dazu passt noch ein wenig Parmesan!

Guten Hunger!

 

*Bei Lachsfilet: nach ungefähr 12-15 Minuten den überprüfen, ob der Fisch schon gar ist. Das ist natürlich abhängig von der Dicke des Fischs. Nach max. 25 Minuten sollte alles durch sein
*Bei Räucherlachs: ca. 10 Minuten

 

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Neujahr und die 3 Rosinen

#Achtsamkeit  Ich mag eigentlich gar keine Rosinen und doch klaube ich mir an diesem müden Neujahrabend drei Rosinen aus der Snackbox meiner Tochter, um sie achtsam zu verspeisen.

 

Die 1. Rosine

Der Tag nach Silvester. Den  Jahreswechsel habe ich  nur wach mitbekommen, weil direkt vor meinem Schlafzimmerfenster Unmengen von Feuerwerk in die Luft gepulvert wurde.

Dieses Jahr, es durfte endlich zu Ende gehen. Und 2016 hat an seinem letzten Tag noch einmal zugeschlagen.

Gute Vorsätze sind also für das kommende Jahr übersichtlich: gesund werden und bleiben, uns lieben, glücklich sein.

Aus diesem Grund sitze ich nun hier und stecke mir diese dunkelbraune Rosine in den Mund. Diese eingetrocknete Frucht mit ihrer Haut wie Rinde – weicher Rinde. Woran mich die Rosine erinnert, fragt mich die Stimme von der CD.

Rosinen gehörten nie zu meinen Lieblingsfrüchten. Zu süß, zu aromatisch. Aber mein Vater mochte sie, besonders im Mürbchen. Und so kaufte er für jeden Tag, den er in seinem Garten verbrachte, drei Mürbchen mit Rosinen. Eins für sich, eins für sein treues Drosselweibchen und eins für mich. Jedes Mal ließ ich es liegen und fand am nächsten morgen nur noch Mürbchenkrümel vor dem Sofa wieder.

Eine Rosine = ein Wunderwerk der Natur

Ich halte diese kleine Frucht gegen das Licht. Sie schimmert wie dunkles Bernstein, oder ein Tropfen Tannenhonig im Morgenlicht.

Ich drehe sie zwischen meinen Fingern. Sie ist zäh wie Leder und trotzdem weich. Es erinnert mich daran, dass ich die prallen, vor Leben strotzenden Trauben liebe. Sie in den Mund ploppen lassen, auf ihre feste Schale beiße und somit meinen Mund mit der fruchtigen Süße und dem erfrischenden Saft flute.

Über die Rosine legt sich dagegen ein dunkler Schatten. Ihre Haut wirkt ledrig und runzelig wie die alter Menschen. Ihre Konsistenz ist elastisch. Wenn ist darauf beiße, ist sie stumm.

Ihr Geschmack ist voller reduzierter Süße und erdigem Aroma.

Das wichtigste Element, das Wasser, wurde dieser Frucht entzogen und es bleibt: Vollmundigkeit.

Quelle: Pixabay

Die 2. Rosine

Die zweite Rosine ist zackig zerkaut und verschlungen. In ihr wohnt kein Zauber inne. Sie ist nur kalt und süß – zu süß für mich.

Die 3. Rosine

Ich suche einen Mittelweg. Bei der ersten Rosine habe ich alle Sinne eingesetzt und diese runzelige Frucht erforscht, als wäre sie ein neuartiges Forschungsobjekt. Die zweite Rosine habe ich gegessen, wie ich eine Rosine esse. Hastig, mit spitzen Zähnen und vollkommen ohne Wertschätzung ob dieser Frucht, die schon einen ganzen Lebenszyklus verbracht hat. Eventuell sogar auf einem anderen Kontinent. Welche Wege hat sie schon genommen und wieviele Hände haben sie berührt?

Diese dritte Rosine – ich esse sie in Achtsamkeit. Ich schmecke ihr Aroma von Sirup und Frucht, sie fühlt sich warm an und ihre Konsistenz verändert sich von Biss zu Biss.

Wann habt ihr das letzte mal ein Lebensmittel so gegessen, dass ihr es mit allen Sinnen erlebt habt?

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Bye,Bye Wubttika! Bis zum nächsten Jahr

#WUBTTIKA Unglaublich, dass die diesjährige Wubttika schon drei Wochen vorbei ist. Monatelang haben wir geplant und geackert, nur für diesen einen Tag. Und dann war er da, so schnell vorbei und ich kann sagen: es war ein sehr gelungener Tag. Ich habe von diesem Tag eine ganze Menge mitgenommen und  freue mich über all die tollen Menschen, dir dort waren!

banner-beendet

 

Und…wie war es?

Als ich nach dem Event nach Hause kam, war ich erst einmal geplättet. Der Tag war unglaublich lang und aufregend. Natürlich wollte jeder direkt wissen, wie es war!

Wie war es denn? Unser Event begann für uns Drei bereits um 8:30h, denn wir mussten in Windeseile noch den Raum vorbereiten, die GoodieBags fertigpacken und die Kinderecke einrichten. Dank der tollen Hilfe von Susanne, die uns auch bei der Vorbereitung und den gesamten Tag mit Rat und Tat zur Seite stand, waren wir just in time fertig!  Danke dafür!!!!!!! (p.S.: für die nächste #denkst gibt es bereits Karten!)

 

Workshops und MeetUp – ein voller, toller  Tag!

Suse in der Schriebwerkstatt von Silke Plagge
Suse in der Schriebwerkstatt von Silke Plagge

 

Pünklich erschienen unsere Gäste und wir konnten mit den Workshops starten. Die Stimmung war von Anfang an gelöst und einfach gut. Und mit einem tollen Gefühl im Bauch, verflog die Zeit bis zum Mittag im Nu.

Der Nachmittag war voller Gespräche mit neuen und alten Bekannten, viel Kaffee und zwei spannenden Programmpunkten. An dieser Stelle vielen dank an Julia für ihre spontanen Einsatz als DIY-Queen und Steffen für seine Offenheit beim Theme gleichberechtigete Elternschaft.

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Suse, Susanne, Julia und Ich am Vortag des Events! Ich seid ein tolles Team!

Ich könnte jetzt noch so viel über diesen tollen Tag schreiben (und das werde ich auch noch ;-)), aber ich möchte mich zuerst bei all denen bedanken, die dieses Event möglich gemacht haben!

Ich sage DANKE:

  • an den Support von Eveeno, die mir bei der Einrichtung der Eventseite mehrfach zur Seite standen (echt, ohne euch wäre ich unter gegangen!)
  • an die tollen Sponsoren, allen voran unseren Hauptsponsoren und der tollen, kleinen Firma Isle of dogs, die sich für uns sehr viel Zeit genommen haben
  • an Suse, die uns vor und hinter den Kulissen unterstützt hat
  • an meine Mitorganisatorinnen, dass wir es trotz alles Umstände (bei euch sind es ja tolle Umstände ;-)) hinbekommen haben. <3
  • an die großartige Knderbetreuung
  • an unsere vier Referent*innen Steffen, Petra, Melanie und Silke und natürlich an all unsere Gäste!

 

Wer Lust hat, ein paar Eindrücke unserer Teilnehmer zu lesen, kann sich mal durch unsere Linkliste klicken!

 

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DANKSAGUNG

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Wir Drei + 2 😉 Das Sonnenkind und Baby No.3 sind ja auch schon dabei!

 

Wir danken zu allererst unserem Hauptsponsor, der Shopping- Community Limango – ohne den wir diese tolle Veranstaltung gar nicht hätten auf die Beine stellen können! Aber auch der Hersteller von lässigen Textilien und Taschen, LÄSSIG, sowie das Onlineportal schwangerinmeinerstadt.de untstützten uns, damit wir einen tollen Nachmittag im Wuppertaler Brauhaus mit Euch erleben können!

Wir drei Organisatorinnen sind stolz, dass wir dabei ein Set des schwedischen Labels me&i tragen dürfen und Eure Kinder könnt Ihr vor Ort mit den hautfreundlichen Produkten von LILLYDOO wickeln.

Aber auch AMIGO Spiele, baby Fehn, Step by Step, Coocazoo, Rotbäckchen und Mifus, Stabilo sowie bobini und Isles of dogs DESIGN sorgen dafür, dass wir neben tollen Gesprächen, vielen Denkanstößen durch unsere beiden Workshops und die Programmpunkte beim Meetup und jeder Menge Inspiration auch noch etwas anderes in unseren Goodiebags mit nach Hause nehmen können!

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Was ist los mit euch in Bloggerhausen?

#Blogging Es war was los in Bloggerhausen und störte die Aufbruchs, ja, Goldgräberstimmung, die sich in der Blogosphäre der Elternblogger gerade entwickelt. Ich beobachte das Treiben und möchte eine kleine Geschichte erzählen.

Was sich in den vergangenen Tagen in den Blogs und in den sozialen Medien abgespielt hat –  sowas habe ich schon mal erlebt. Offline. Anderswo. In einem anderen Thema.

Ich erzähle euch eine kleine Geschichte über Vernetzung, verletzte Gefühle, falsche Erwartungen und dem Wunsch nach Heimeligkeit am eigenen Lagerfeuer.


Wenn aus einer Idee etwas Großes wird

Ich möchte euch eine kleine Geschichte erzählen und gehe zurück ins Jahr 2003. Damals, vor vielen vielen Jahren, da war ich blutjung, nicht einmal volljährig und voller Tatendrang.

InExtremo und Subway to Sally waren in meinem Leben gerade ziemlich IN und aus einer Bierlaune heraus gründete ich mit einigen Freunden eine Mittelalter -und Schwertkampfgruppe*. 15 Personen mit unterschiedlichem Alter,  Herkunft, Erfahrungen,  und ganz besonders: völlig unterschiedlichen Erwartungen.

Eine zeitlang waren wir als Gruppe in euphorischer Aufbruchsstimmung und total happy mit dem, was wir da machten. Unsere Kleidung entsprach in erster Linie dem, was wir auf Mittelaltermärkten sahen und in zweiter Linie dem, was unserem Budget entsprach: Springerstiefel, Lederhose, Piratenhemd und Umhang. Ich schneiderte mir aus den groben Gardinen aus dem elterlichen Wohnzimmer mein erstes Gewand (das habe ich übrigens immer noch 😉 ).  Und so zogen wir stolz über unsere ersten Märkte, schliefen zu acht in einem Alexzelt, aßen aus nur 4 Holzschälchen und fühlten uns wie die Könige, als wir schon im ersten Jahr unserer Gründung zu einem Mittelaltermarkt in unserer Heimatstadt eingeladen wurden. Dort, wo Menschen Eintritt bezahlten um uns zu sehen! kreisch.

So vergingen ein paar Jahre und es ergab sich, dass wir Teil eines historischen Vereins werden konnten (dem eisenzeitlichen Gehöft Ratingen e.V.) und unser Hobby in einer wunderschönen Kulisse ausüben konnten.

Nach und nach tauchten wir in die Materie ein: legten uns auf einen Zeitrahmen fest, nähten nur noch per Hand, nur noch nach Originalenschnitten und kochten nach historisch korrekten Rezepten. Wir wuchsen und wuchsen. Lernten andere Gruppen kennen, fanden Anschluss und Anerkennung und organisierten eigene Veranstaltungen. (Bericht aus 2009)

Unterschiedliche Ziele? Der Druck wächst

Und dann schwirrte immer wieder ein Begriff in unseren Stammtischen, Trainings, Treffen und Bastelabendem mit: Authentizität. Das böse A Wort der Reeanctment-Szene.

Lange Rede, kurzer Sinn: die Gruppe splittete sich und fast sind Freundschaften an der Frage zerbrochen: wie authentisch muss man sein, wenn man dieses Hobby RICHTIG betreiben möchte.

Gewandungs-Nazi und A-Fetischisten gegen Märchen-Reeanacter.

Wir wollten uns einheitlich präsentieren und nicht jemanden mit Lederhose und Piratenhemd an unserer mühevoll geschreinerten Tafel sitzen haben, an der unser vermeintliches Lebenswerk hing.

Ihr seht vielleicht, worauf ich hinaus will?



Die Wogen haben wir geglättet. Freundschaften gekittet und uns eine Gruppe ausgebaut mit Menschen, die ähnliche Zielsetzungen haben wie wir.

Wenn Hobbyisten auf Berufler treffen

Ich bin der Überzeugung, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob ich ein reines Hobby betreibe oder damit meinen Lebensunterhalt verdiene (verdienen muss). Dieser Zusammenhang hat viele Ebenen und ist nicht in zwei Sätzen abgehandelt. Daddy Dahoam hat das gut in seinem Text beschrieben. Da muss ich jetzt nichts mehr weiter schreiben.

Meine eigenen Erfahrungen mit diesem Thema sehen so aus: Für unseren eisenzeilichen Verein habe ich ebenfalls historische Veranstaltungen organisiert. In diesem Zusammenhang wurde ich von einem renommierten Archäologen öffentlich als nutzlose Schlampe betitelt und es gab in der Szene einen mittelmäßigen Aufruhr. Es ging um falsche Erwartungen, Gefühle und Neid. Das war so der Tiefpunkt an Gegenwind, den ich bisher erfahren habe. Für etwas, dass ich nur mit Leidenschaft betrieben habe. Unentgeltlich und ohne jegliche Vorerfahrung.

Beide Vereine/Gruppen haben sich mit einem Knall gesplittet. Es geht immer um Dynamik, denn einige Leute ziehen mehr, die anderen weniger. Die einen können sich in Details verlieren, die anderen müssen ihr Konto füllen.

Wenn eine Szene Implodiert

Jahrelang führte ich Grabenkämpfen um Authenzität. Und ja, ich kämpfte in der ersten Reihe, denn es entsprach meiner Ideologie es richtig zu machen. Dabei war es nur ein Hobby!

Was ich erst mit den Jahren differenzieren konnte: für mich war es ein Hobby. Andere mussten damit ihr täglich Brot verdienen.

Die Historiker, die Archäologen, die Gewandschneider, Schausteller etc. von allen Seiten hat sich ein Hobby professionalisiert. Das Internet hat geholfen, dass Wissen wie ein Lauffeuer zu verteilen.

Was die einen Menschen für wenig Geld beruflich machten, machten wir (und viele andere zu dieser Zeit auch, denn wir waren nur die Spitze eines Booms) am Anfang für Ruhm und Ehre!  Später für Reisekosten und Verpflegung und zum Schluss für eine Gage.


Aber wie A (uthentisch) ist man noch, wenn man sich dafür bezahlen lässt?

Seit einigen Jahren liegt dieses Hobby bei uns jetzt brach. Die Blase ist geplatzt und die Szene implodiert. Vieles an den Leuten, die ich auf den Märkten treffe, mag ich nicht mehr. Denn es geht vielen nur ums Geld und weniger um die echte Leidenschaft. Diese Menschen findet man aber widerum in Foren, in den Blogs und auf kleineres Treffen.

 

Was früher das Wort „Authentisch“ war, ist heute „Professionalisierung“

Für mich ist das Bloggen ein…..ja was eigentlich: Hobby, Nebengewerbe und Teil einer Businessidee. Oder so. Ich bringe die Menschen zusammen (Wubttika) und freue mich andere Blogger zu treffen und mich mit Ihnen auszutauschen. Über Ihren Blog, mehr aber interessiert mich aber der Mensch dahinter.

Für mich ist dieser Teil meines Lebens kein Politikum. Blogger sind Teil unserer Medienlandschaft und haben ganz automatisch eine politische und gesellschaftliche Relevanz (ja, da habe ich meine Meinung ein wenig geändert;-)).

Trotzdem sehe ich Vernetzung als etwas, was jeden von uns bereichern  und nicht als Zwang zur Gleichmacherei unter dem Label „Elternblogger“ entwickeln sollte. Genauso wenig sollte Vernetzung in reines betteln um Likes sein. Blogs und Accounts wachsen meist von ganz alleine, wenn man kommuniziert und Mehrwert bietet. Authentisch.

Darum kann ich jeden  verstehen, der sich durch penetrante Blogger belästigt fühlt, die nur auf die Zahlen hinter dem Account starren und das schnelle Geld im Internet machen wollen.
Jeder sollte aus dem Internet das aufnehmen, was er benötigt. Ich möchte Vielfalt sehen und Respekt!

Vielleicht ist die Lösung des Problems, sich von der Idee der bighappy Bloggerfamily zu trennen und die Metamorphose zu akzeptieren. Oder wir gestalten Sie einfach weiter so, wie wir es für richtig halten: respektvoll, vielfältig und nach geltendem Recht!


Dein Blog, deine Bühne!

Jeder von uns hat seine eigene Idee von seinem Blog und bringt sein individuelles Päckchen mit. Und bevor sich im Herzen der Druck der Klickzahlen und die bösen Gedanken breit machen, sollte man sich fragen: Warum eigentlich und zu welchem Preis?


 

Druck ist das, was du draus machst.

Ich beobachte die Entwicklung. Aber eigentlich möchte ich es so sehen, wie Silke Plagge es in ihrem Vortrag auf der #denkst und erst vergangene Woche bei uns auf der WUBTTIKA so schön formulierte: Wir sind alle Menschen am Lagerfeuer und wollen nur unsere Geschichten erzählen. Die Großen, die Kleinen, die Lauten und die Traurigen. (So mal frei wiedergegeben;-))

Darum mein Rat an euch: setzt euch ans Feuer und erzählt. Oder lauscht. Oder sucht euch ein Feuer, dass eurer Vorstellung entspricht.

Wir sehen uns bei der #WUBTTIKA2016!

 

#WUBTTIKA In wenigen Tagen ist es endlich soweit! Wir sind aufgeregt bis in die Haarspitzen und freuen uns auf jeden einzelnen von euch.

 

Ein Bloggerevent zu organisieren kostet….!

Wie es denn so ist, wenn man ein solches Event organisiert und was man für Fähigkeiten braucht, erzähle ich euch in meinem Beitrag! Diesen könnt ihr bei ww.elternimstudium.de lesen!

 

Ihr könnt noch teilnehmen!

Es sind noch wenige Plätze frei! Wer noch ganz kurzfristig an einem unserer Workshops teilnehmen möchte, kann hier bei eveeno vorbeischauen! Wir würden uns freuen!

 

2016-09-19_Veranstaltung_VORABZUG

 

DANKSAGUNG

Wir danken zu allererst unserem Hauptsponsor, der Shopping- Community Limango – ohne den wir diese tolle Veranstaltung gar nicht hätten auf die Beine stellen können! Aber auch der Hersteller von lässigen Textilien und Taschen, LÄSSIG, sowie das Onlineportal schwangerinmeinerstadt.de untstützten uns, damit wir einen tollen Nachmittag im Wuppertaler Brauhaus mit Euch erleben können!

Wir drei Organisatorinnen sind stolz, dass wir dabei ein Set des schwedischen Labels me&i tragen dürfen und Eure Kinder könnt Ihr vor Ort mit den hautfreundlichen Produkten von LILLYDOO wickeln.

Aber auch AMIGO Spiele, baby Fehn, Step by Step, Coocazoo, Rotbäckchen und Mifus, Stabilo sowie bobini und Isles of dogs DESIGN sorgen dafür, dass wir neben tollen Gesprächen, vielen Denkanstößen durch unsere beiden Workshops und die Programmpunkte beim Meetup und jeder Menge Inspiration auch noch etwas anderes in unseren Goodiebags mit nach Hause nehmen können 🙂

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Balkongärtnern: Mein Garten im 2.Stock

#plantcontent Ich liebe Pflanzen, Gärten, Gemüse und in der Erde buddeln. Seit ich vor einigen Jahren meinen Garten abgeben musste, schiele ich neidisch in fremde Gärten und meinen Selbstversorgertraum habe ich auch noch nicht aufgegeben. Jetzt wohnen wir im 3. Jahr in unserer Wohnung mit Balkon. Es wird also endlich Zeit, den Balkon in einen grünen Gartentraum zu verwandeln.

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Disclaimer: Vorab sollte gesagt sein: das hier ist nicht „Schöner Wohnen“ oder sonst irgendwas mit Hochglanz. Die Fliesen auf dem Balkon sind schäbig (und das werden sie wohl auch noch eine Zeit lang bleiben) und ich werde auch keine extra Dekoelemente für extra tolle Fotos ins Bild schieben.

 

 

Neue Kübel braucht das Land – Mein Kürbis

Die erste Frucht an meinem Kürbis! *kreisch*
Die erste Frucht an meinem Kürbis! *kreisch*

 

Jetzt zurück zum Thema. Samstag waren wir im Baumarkt. Ich liebe ja Baumärkte und Pflanzencenter und es besteht immer die Gefahr, dass ich eine Wagenladung Gedöns anschleppe. Darum hatten wir uns mit einer strengen Einkaufsliste bewaffnet.

Am dringensten brauchten wir einen neuen Kübel für meinen Kürbis. Diesen habe ich vor ungefähr zwei Wochen als klitzekleine Anzuchtpflanze gekauft. Nun ist sie regelrecht explodiert und braucht ein neues Zuhause.

 

Mehr Erdbeeren!!

Mein Mann merkte dann mal an, dass eine Erdbeerpflanze für drei hungrige Mäuler wohl nicht ausreichen werden. Recht hat er. Darum gab es auch zwei* weitere Erdbeeren aus dem Baumarkt. Zwischn den Erdbeeren haben wir noch Minimangold gesät. Die Tochter wollte natürlich immer helfen und ich bin erstaunt, wieviel sie schon weiß.

*Ich hätte ja zehn gekauft 😉

 

Es wächst und gedeiht – der Balkon wird grün!

Auf unserem Balkon wird es täglich grüner. Der nervige Regen lässt die Pflanzen so schnell wachsen, man kann fast dabei zusehen. Was haben wir sonst noch auf dem Balkon?

Eine Tomate und eine Minze.
Eine Tomate und eine Minze.

 

Pflücksalat. Alle paar Tage kann ich eine größere Portion ernten
Pflücksalat. Alle paar Tage kann ich eine größere Portion ernten

 

Rosmarin, Wildkräutersalat und Thymian
Rosmarin, Wildkräutersalat und Thymian

 

Basilikum in the Making
Basilikum in the Making

 

 

und natürlich unser Neuzuwachs: der Blaubeerstrauch 🙂

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So, dieser Beitrag war jetzt mal sehr, sehr bildlastig. Wie sehen denn eure Balkone aus?

Wer Lust hat, kann seinen Blog oder einen Beitrag zum Thema Balkongärtnern  gerne in den Kommentaren verlinken 🙂  Ich freue mich auf eure Resonanz zu diesem etwas anderen Beitrag.

 

Wohin soll die Reise gehen? Urlaub mit Jahn Reisen *Werbung*

#Werbung Unser nächster Urlaub steht direkt vor der Türe und wir freuen uns so sehr darauf, dass wir vergessen haben unsere Hochzeitsreise zu planen. Bis zum kommenden Sommer haben wir ja noch Zeit, um uns für ein Reiseziel zu entscheiden. Also los!

 

Unter der schönen Sonne Griechenlands

Eine meiner ersten Flugreisen als Kind war nach Kreta. Ich fand Griechenland als Kind so wunderbar! Auf den Tischen in den Restaurants stand immer Essig und Öl, überall waren Delfine an die Wände gemalt und auf in den vielen historischen Ausflugszielen gab es soviel zu sehen.

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Ein Ausflug ist mir besonders in Erinnerung geblieben: ein Ausflug nach Spinalonga, einer ehemaligen Lebrakolonie. Die zerfallenen Häuser und die alten Geschichten haben mich so beeindruckt, dass ich unbedingt Altgriechisch lernen und Archäologin werden wollte. Daraus ist leider nichts geworden. Aber sie Sehnsucht nach diesem alten Ort ist immer noch da!

Jetzt sind wir auf der Suche nach einem Urlaubsort für unsere Hochzeitsreise an der Sonne und Kreta scheint mir ein geeignetes Ziel.

 

Reisen aus dem Katalog – ist das noch zeitgemäß?

Ehrlich gesagt, war ich schon der Überzeugung, dass es die klassischen Reisekataloge gar nicht mehr gibt. Heutzutage sucht man sich doch Flug, Hotel und Mietwagen übers Netz selbst zusammen. Oder etwa nicht? Ich habe heute gelernt: der Reisekatalog hat neben dem Internetportal immer noch eine große Bedeutung. Zum Blättern und sich weg träumen.

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Wer bringt mich jetzt nach Kreta?

Ich mag ja nicht lange suchen. Darum bin ich heute mal ins Reisebüro gestiefelt und wollte mir ein paar Angebote raussuchen lassen. Leider fehlt mir dafür die Geduld und ich habe einen Katalog mitgenommen. So in Papierform und zum Stöbern.

Ich habe einen Katalog von Jahn Reisen mitgenommen und schwelge jetzt schon wieder im Urlaubsfeeling. Bei Jahn Reisen ist für alle etwas dabei: Pauschalreisen, Städtereisen und auch Angebote fernab von reinem Strandurlaub. Ich würde ja gerne eine Woche auf einem Segelboot verbringen oder durch die Natur wandern.

Zum Glück haben wir ja noch ein Jahr Zeit, um uns zu entscheiden, wo wir unsere Hochzeitsreise verbringen wollen. Wir werden berichten!

Wie politisch relevant sind Familienblogs wirklich?

Immer wieder lese ich in Blogs, auf Twitter oder Facebook den Satz: „Das Private ist politisch!“.  Bei mir löst das immer ein komisches Gefühl aus und eine Augenbraue zieht sich kritisch nach oben. Was macht einen Elternblog politisch relevant?

 

Was ist ein Familienblog und was will er

Es fängt schon an der Vielzahl an Blogs an, die sich zu den Elternblogs zählen oder sich Familienblog nennen. Die Bandbreite ist riesig und reicht von reinem Tagebuchbloggen über den Alltag bis zum hochprofessionellen Produktblog. Viele dieser Blogs schneiden niemals politische Themen direkt auf ihrem Blog an. Meist ist es ein Elternteil, der diesen Blog betreibt oder es ist ein gemeinsames, eher themenbezogenes Blog (Reisen als Familie oder ähnliches). Es gibt unzählige Blogs rund um das Thema DIY und Einrichtung rund ums Kind, Buchvorstellungen, Werbung für Kinderkleidung und so weiter…

Sind sie trotzdem politisch, auch wenn sie keinen offensichtlichen Schnittpunkt mit politischen Themen haben?

 

 

Das Private ist politisch! Ist das so?

In Elternblogs ist das Thema Vereinbarkeit DER DAUERBRENNER. Dem einen mag es manchmal zum Halse raushängen. Und doch Ist es ein wichtiges Thema.

Zu sehen, wie andere damit umgehen Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, wie sie ihr Familieneinkommen generieren und wie sich die unterschiedlichen Familien mit der Belastung umgehen.

Die Reaktionen auf solche Beiträge sind aber meist gleich und man kann die Uhr danach stellen, denn es gibt zwei Sorten von Antworten auf diese Blogposts:

1.) öh..schon 100239057x gelesen. Keinen Bock mehr auf diese Artikel….blablabla

2.) So wichtig, denn das Private ist auch politisch!!Einself!!

 

Ist die Vereinbarkeitsproblematik wirklich immer politisch?

Aber ist die Vereinbarkeitsfrage wirklich immer eine politische? In den meisten Fällen dreht es sich doch darum, wie der Alltag zwischen den Akteuren neu geregelt wird. Es geht darum, dass es anstrengend ist und man, obwohl wir ja hier alle superduper emanzipiert und in Sachen Gleichberechtigung voll auf der Welle surfen, trotzdem immer wieder das Gefühl hat, der eine Elternteil (in diesem Fall sind es ja meist die Mütter) mehr macht, als der andere.

 

Und ich frage an dieser Stelle noch einmal: ist das wirklich eine politische Fragestellung ergo: eine politische Relevanz?

Jetzt werden die einen bestimmt stöhnen und sagen: ja natürlich ist das Private immer politisch. Schließlich hat es ja von irgendeinem gelesen (gesellschaftliche Relevanz). Und wo gesellschaftliche Relevanz ist, ist auch immer eine politische Relevanz gekoppelt. Status: Es ist halt kompliziert!

Denn in Zeiten, in denen wir als Familien unseren Lebensalltag so frei und ohne Vorgaben von außen (Politik, gesellschaftlichen Normen etc.) gestalten wollen, WO soll der Staat da eingreifen? Wir wollen keine Lösungen von oben. Aber es soll Lösungen von oben geben, wenn es gerade schwierig ist? Und jetzt weiß ich auch nicht.

Vereinbarkeitsprobleme (und ja, ich spreche da aus Erfahrung), sind in den meisten Fällen nicht durch den Einsatz einer politischen Maßnahme zu ändern. In erster Linie ist es an uns, individuelle Lösungen zu finden und sukzessive das gesellschaftliche Bild zu formen.

 

Ist ein Profiblog noch politisch?

Und ich gehe mit meinen Gedanken noch einen Schritt weiter. Der Trend geht zur Professionalisierung und zur Monetarisierung des Blogs. Das ist keine Entwicklung, die ich grundsätzlich kritisieren möchte. Professionalisierung ist in jeder Hinsicht ein Schritt nach vorne. In jedem Hobby und unerlässlich, wenn man mit seinem Blog Geld verdienen möchte.

Der Schritt zur Monetarisierung ist dagegen gar nicht so unkritisch zu sehen, wenn man ihn in Verbindung mit der politischen Relevanz von Elternblogs setzen möchte. Wie unbeeinflusst ist der Blogger noch, wenn es mittels Kooperationen und Werbung sein Einkommen (in welchem Prozentsatz auch immer) generiert?

Politik und Wirtschaft sollten doch eigentlich getrennt sein oder nicht? Es passt für mich vom Gefühl nicht ganz zusammen. Und für euch?

 

Ein Elternblog ist ein Elternblog ist ein Blog

Fernab dieser ganz speziellen Themen gibt es sicherlich unendlich viele Blogs, die sich mit politischen Themen auseinandersetzen. Die politisch relevante Elternthemen in den Äther des Internets und – viel wichtiger- aus dem Internet hinaus in die richtige Politik tragen.

 

Aber der Großteil der Blogosphäre ist eben nicht politisch.

Ob ich lieber ein buntes oder ein graues Kinderzimmer habe: ist nicht politisch relevant!

Ob ich mich über aufrege, dass mein Lieblingscafé keine Spielecke anbietet: ist nicht politisch relevant!

Ob ich mich darüber ärgere, dass ich erschöpft bin und ich mir die Mutterschaft anders vorgestellt habe: ist nicht politisch relevant!

Ob ich die Kinderbilder in Netz veröffentliche oder nicht: ist nicht politisch relevant!

Trinkbecher verschönern mit Washitapes: ist nicht politisch relevant!

 

 

Blogger brauchen keine Schubladen!

Elternblogs sind Blogs: nicht mehr und nicht weniger. Die Menschen hinter den Blogs können tatsächlich die Absicht haben mit ihrem Blog oder ihren Blogposts politisch relevant zu sein.

Aber mit den Sätzen: „Das Private ist politisch!“ und „Elternblogs haben eine politische Relevanz.“ werden wieder Schubladen geöffnet, die wir doch eigentlich in unserer elterlichen, emanzipatorischen und blogosphärischen Solidarität nicht mehr öffnen wollten.

Lasst den Leser entscheiden, was er für politisch relevant hält. 

Meiner Meinung nach geht politische Teilhabe über viele Wege, auch über einen einfachen Blog. Ob ein Blog(post) ohne direkten Adressaten eine politische Relevanz hat…..es fällt mir auch am Ende dieses Textes schwer daran zu glauben.

Denn Elternblogs sind letztlich: Die Plattform von Eltern die Schreiben. Eine Plattform von Eltern, die professionell schreiben und Werbeträger sind. Eine Plattform von Menschen, die Zuspruch und Austausch suchen. Und alles dazwischen und darüber und darunter.

Elternblogger sind Individuen – keine einheitliche Masse mit uniformen Zielen. Und manchmal ist das Private nämlich einfach nur: privat!

Mehr zu diesem Thema findet ihr übrigens auf dem Blog von Alu „Grosse Köpfe“