1000 Fragen an mich selbst. Teil 1

#1000Fragen #Blogstöckchenundso Ich habe diese Aktion mit dem 1000 Fragen bereits auf einigen Blogs gesehen und bin ja ein großer Fan von solchen Sachen. Da ich ja auch hin und wieder mal bloggen will in 2018,  kommt mir eine solche Aktion sehr entgegeben. Hier gibt es nun die ersten 20 Fragen von 1000!

Initiert hat das ganze übrigens Johanna vom Blog Pink-e-pank.de.


1-20 von 1000 Fragen an mich selbst

1 – Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? 

In den vergangenen Wochn habe ich zum allerersten Mal richtige Bewerbungsgespräche (nach meinem Ausbildungsplatz) führen müssen/dürfen. Es fühlte sich ein bisschen an, wie erwachsen sein 😉

2  -Mit wem verstehst du dich am besten? 

Mit meinem Mann und mit mir selbst.

3 – Worauf verwendest du viel zu viel Zeit?

Dokumentationen. Ich bin eine wahre Dokuholik. Ich liebe es Wissen zu sammeln und verbringe einen Großteil meiner Zeit mit Dokus, Fachzeitschriften, Interviews und Podcasts.

4 – Woraus besteht dein Frühstück?

Ich bin echt kein Frühstücksmensch und noch nie groß gewesen. Mir reicht ein riesengroßer Pott Milchkaffee und ein paar Zwieback . Am Wochenende gerne auch etwas ausgefallender, dann aber eher schon Richtung frühes Mittagessen.

5- Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? 

Meinem Mann – gerade eben! <3

6 – In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? 

Äußerlich sind wir vollkommen verschieden, aber unsere Verhaltensweisen sind seeeehr ähnlich. Wir sind beide neugierig, denken zu viel nach und interpretieren zu viel. Das macht es nicht immer einfach.

7 – Was machst du morgens als erstes? 

Kaffee aufsetzen, Toilette, Kaffee trinken und die Stille genießen.

8 – Kannst du gut vorlesen? 

Ich lese gerne und viele vor. Ob das auch so gut ist, weiß ich nicht. In der Grundschule habe ich zumindest jedes Jahr den Vorlesewettbewerb gewonnen 😉

9 – Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? 

Noch nie. ich war schon immer ein unromantischer und pragmatischer Mensch.

10 – Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? 

Ein Subaru Impreza WRX (als Kombi). In blau mit goldenen Felgen.

11 – Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? 

Ich wäre gerne ehrgeiziger.

12 – Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? 

Dokumentationen und Outdoorsendungen auf DMAX

13 – Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? 

Öhm….ich weiß gar nicht mehr. 2009 vielleicht??

14 – Wie alt möchtest du gerne werden? 

120 Jahre. Das habe ich mir schon als 5 jährige vorgenommen.

15 – An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? 

An meine erste Reise nach Bulgarien 1990. Wir waren am Goldstrand und dort waren kaum Hotels und der Strand einfach nur leer. Das war toll und das Land noch nicht von Tourismus belagert.

16 – Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? 

Wie ein großes, schwarzes Loch ohne Hoffnung.

17 – Hättest du lieber einen anderen Namen? 

Ich mag meinen Namen und habe nie über einen anderen nachgedacht.

18 -Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? 

Vor zwei Jahren, kurz nach dem katastrophalen Urlaub auf Elba. Das Kind litt immer noch unter langen Schreiphasen und Schlaflosigkeit, der Mann hatte schlimme Phasen seiner Krankheit. Zwischen Familie und Beruf habe ich an mir gezweifelt, wie (niemals ob) ich das schaffen soll, ohne zu zerbrechen.

 

19 – Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? 

Ich liebe Nerdwitze!

20 – Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Ich weine selten. Wenn dann vor Wut (da ist es mir relativ egal, wer dabei ist), ansonsten maximal in der Gegenwart des Mannes. Ja, ich glaube,es macht mir etwas aus.

 

 

 

Mehr Interaktion auf dem Blog! – Was ist eigentlich daraus geworden?

#Interaktion #Bloggen #Digitales #Filterbubble Einige mögen sich vielleicht erinnern, dass ich im vergangenen Jahr im Februar/März eine Challenge ins Rollen gebracht habe und zwar die „Mehr Interaktion auf dem Blog“ – Challenge. Das Interesse an der Challenge und an der Leseprobe des eBooks waren relativ groß, da ich aber wenig Feedback erhalten habe, hat sich mein Interesse an diesem Thema schnell wieder eingestellt. Zu schnell vielleicht.

Mittlerweile habe ich eine etwas andere Sicht (aber nicht komplett) andere Sicht auf dieses Thema. Angestoßen von der Idee, vermehrt die Kommunikation aus den Social Media Kanälen wieder auf den Blog zu holen, habe ich mich stark aus Facebook zurückgezogen und letztendlich meine Fanpage (und meinen gesamten Account) dort gelöscht. Auf Instagram bin ich sowieso nur sehr sporadisch unterwegs und auch dort werde ich wohl früher oder später den Account löschen.

Wieso ich das Thema nicht weiterverfolgt habe, obwohl ich das fertige eBook, die Newsletter-Serie und die passende Podcast-Folge eigentlich schon auf dem Rechner liegen habe? Ganz einfach: ich habe nicht mehr gebloggt! Wieso, weshalb, warum…keine Ahnung.

Somit war mein Interesse das Thema auf Herz und Nieren zu überprüfen einfach in nichts aufgelöst.

Mitte des Jahres habe ich dann wieder richtig Gas gegeben und soviele Stunden Arbeit in den Blog gesteckt, damit ich es hier schön habe. Und dann kam der Crash, der Neustart und gerade weiß ich gar nicht, ob ich überhaupt weiter Interesse habe mehr als einen reinen Tagebuchblog zu schreiben.

Der Tweet, der mich an diese ganze Aktion erinnerte, war übrigens dieser hier:

 

 

Jo, hatte sie. Und wer mal einen Blick in die Leseprobe werfen möchte, kann das hier tun. Viel Spaß!

Bewerbung und Gedöns

#Alltag #Bewerbung #Workingmom „Hallo, mein Name ist Miriam und ich möchte hier arbeiten.“ So oder so ähnlich  und es wäre alles viel, viel einfacher. In der Vergangenheit hat meine Jobsuche so auch hervorragend funktioniert. Meine Ausbildungsstelle habe ich nur wenige Wochen vor Beginn bekommen und bin dann Ewigkeiten im Betrieb geblieben. Meine sonstigen Jobs habe ich entweder mit Dreistigkeit („Hallo, Ihr Fachgebiet ist toll, ich will hier arbeiten, notfalls auch ohne Gehalt.“ (in der Isotopengeochemie, bei der ich dann sogar für Geld arbeiten durfte 😉

Nunja, jetzt schreibe ich also Bewerbungen, wie so eine richtige Erwachsene und muss dabei auch so Dinge wie ein schlüssiges Anschreiben und Dresscode bei der Bewerbung beachten. Dazu kommen dann so komische Fragen a la: „Warum haben sie ein Fach studiert, dass nicht zu ihrem Beruf passt.“

Aber von vorne.

Studium, Arbeit oder wie passt das?

Ende Juli war für mich der endgültig letzte Arbeitstag nach knapp 14 Jahren in der alten Firma.

Die Gründe für die Kündigung waren vielfältig. Ein großer Punkt war aber auch, dass es für mich kaum eine Möglichkeit gab mich weiterzuentwickeln.

 

Also nahm ich mein Studium wieder auf, um das erst mal zu Ende zu bringen. Das Projekt Studium ist nach gut einem Jahr allerdings auf einer Sandbank aufgelaufen und bringt deutlich mehr Frust, als jemals zuvor. Details dazu vielleicht später einmal.

Also habe ich beschlossen, Plan B zu aktivieren und wieder in den Kreis der arbeitenden Bevölkerung einzutreten. Gesagt, getan und Bewerbungen geschrieben.

Bewerbungen und der Dresscode

Die Firma, die ich mir als: „Da will ich unbedingt hin! Gib mir den verdammten Job!!“ auserkoren habe, hat mich dann tatsächlich zum Bewerbungsgespräch (und auch zum 2.) eingeladen. Alles super. Fachlich alles recherchiert, was man so als branchenferner für diesen Job wissen musste. Alles easy. Nun kommt aber mein Problem: wie kleidet man sich „branchengerecht“ und mit Wohlfühlfaktor* (*Kurzform nach Recherche von 2108478394 Internetseiten). Ich bin da ja mehr oder minder hilflos. Für mich wäre es am einfachsten mir direkt einen Kittel überzuwerfen 😉

Schlussendlich habe ich dann zwei Kleidungsvarianten gefunden, in denen ich mich:

– wohlfühle,

-alle Tattoos verdeckt sind

-ausreichend seriös, aber nicht spießig wirkt

– nur zu 50% aus schwarz besteht

Dafür möchte ich gerne allen Followern auf Twitter danken. Ohne euch wäre ich bei der Kleidungssuche wohl verzweifelt.                                                                Davon mal abgesehen finde ich das Konzept von branchenspezifischer Verkleidung ja eher lächerlich, da Kleidung ja so rein gar nicht über die Qualität der Arbeit aussagt. (natürlich sollte Kleidung geruchsfrei und möglichst auch ordentlich/gebügelt sein und die wichtigsten Stellen am Körper verdecken).

Über dieses Thema könnte ich mich jetzt dezent auslassen, warum es x Kleidungsvorschriften für Frauen gibt und ach….diese ganze Sexismuskacke auf den ganzen Businessseiten regt mich ja immer noch auf! ABER: anderes Thema!

„Warum haben sie denn das studiert?“

„Und Sie haben sich dann entschloßen Geowissenschaften zu studieren. Was hat das mit ihrem Beruf zu tun?“

„Nichts. Ich fand das spannend und ich kann mir damit alle Vorgänge der Erde erklären.“

Stille.

„Hat Ihnen ihr altes Berufsfeld denn nicht gefallen?“

„Doch. Ich liebe Laborarbeit und möchte eigentlich nichts anderes machen als Entwicklung.“

„Aber das hat Sie doch gar nicht beruflich weitergebracht?“

„Das sehe ich anders.“

Dieses Gespräch fand so ähnlich bereits in vielen Varianten im alten Job, mit anderen Studenten, mit der Familie und Freunden, im Vorstellungsgespräch und auch mit vollkommen Fremden Menschen statt.

 

Meine Top 4 Antworten auf diese Art von Gespräch:

– ich möchte Dinge für mich lernen, nicht nur für eine Karriere

– es bringt mir in dem Sinne etwas, weil das System Erde jeden Rohstoff hervorbringt, mit dem ich arbeite.

– eine „Lücke im Lebenslauf“ heißt nicht das Ende einer Karriere, sondern nur einen Blick über den Tellerrand. BitteDanke.

 

Und sonst so?

Ich warte jetzt auch das Feedback aus dem zweiten Gespräch und bin ziemlich aufgeregt. Trotzdem schreibe ich weiter fleißig Bewerbungen.

Sie dürften also weiter die Daumen drücken 😉 Ich will diesen Job jetzt wirklich gerne haben!

Kommende Woche ist dann der 4. Geburtstag der Tocher (das kann gar nicht sein!), übernächste Woche Urlaub, ich bin seit sechs Wochen gesund und versuche den hartnäckigen Speckring um meinen Bauch mit Sport zu bekämpfen. Ich habe bereits im Januar ein Buch gelesen (Die Rivalin von Michael Robotham-vielen Dank an dieser Stellen an Frau Brüllen!)  Läuft also.

Hier jetzt noch eine wichtige Info zum Schluss:

Am 1.9.2018 findet die 4. Wubttika statt! Schaut doch mal auf www.wubttika.com vorbei und notiert euch dieses Datum fett im Kalender!!

 

 

 

 

Jahresrückblick 2017

#Jahresrückblick Was für ein Jahr dieses 2017! Auf und ab, aber vor allem ging es bergauf. Den Blog habe ich relauncht und dann durch einen älteren Fehler in der Datenbank  alles verloren. Ich wollte alles hinschmeißen und konnte dann doch einen Großteil (alles von 2014-2016) retten. Es ist eine Art Tauziehen gewesen. Genauso lief es im Job, im Studium und überhaupt.

Nach einer sehr langen schwierigen Zeit geht es bei uns endlich wieder steil bergauf und es hat sich vorallem etwas in mir getan.

Was wäre die Welt ohne die tollen Menschen?

2017 hat mich beseelt mit diesen wunderbaren Menschen On -und offline und ich habe einen ganz großen Schritt in Richtung Gesundheit und Lebensenergie gemacht. Es gab tolle Urlaube, eine Wubttika, die in der Vorbereitung nicht turbulenter hätte sein können, viele Entwicklungsschritte bei der Tochter und ganz viel Heilung bei uns allen. 2017 war gut zu uns.

 

Motto 2017:

Liebe & Mut sind der Schlüssel zur Freiheit

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Januar bis Juli eher so 6-7, August bis Dezember: 9

2. Zugenommen oder abgenommen?
Zum Ende hin ca. 3 kg eingelagerten Wasser verloren. Ansonsten eher in meinem oberen Gewichtsbereich.

3. Haare länger oder kürzer?
Länger. Letzter Haarschnitt war schon im Oktober 2016. Jetzt sind die Haare wieder rückenlang. In diesem Jahr habe ich mich getraut und meine Haare türkis gefärbt (und das nach dem Urlaub direkt wieder sein gelassen).

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Dioptrin gleichbleibend. Meine Ziele waren sehr weitsichtig geplant, erfolgreich waren aber eher die spontanen, kurzsichtigen Entscheidungen…

5. Mehr Kohle oder weniger?
Wenig, weniger, prekär.
Im April habe ich meine 30 Stunden auf 24 h reduziert. Damit auch mein Verdienst. Zum Beginn des Studiums platzte dann auch noch mein Studienkredit. Ich war sehr verzweifelt. Zwar konnten wir mit Ersparnissen, Jobben und einer familiären Finanzspritze die letzten Monate gut überbrücken, aber das ist leider kein Dauerzustand.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Zum 31.7 Job gekündigt. Beste Entscheidung ever! Aktuell Nachhilfelehrerin und Studentin (Entscheidung so mhhh….). Ab November habe ich begonnen mich auch (fast) Vollzeitstellen im Entwicklungsbereich zu bewerben.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?                                                                                 Weniger, da ich  seit August kein Einkommen mehr habe. Das neue Sofa bekommen wir vom  Schwiegervater. (Edit Januar: 9 Wochen Lieferzeit fanden wir lange, nun wird das Sofa wohl erst nach 16 Wochen geliefert…)

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Ja! Ich habe tatsächlich eine Karte  inkl.Hotelübernachtung für dir Swissblogfamily gewonnen! *kreisch* Das. War. So. Super!

Ansonsten jede Menge Erkenntnisse über mich . Und Menschen allgemein!

9. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger (dadurch auch das immer noch hohe Gewicht). Leider habe ich ununterbrochen mit Infekten zu tun und komme nie in einen Zustand mehr als einmal trainieren zu können *heul* (Edit Januar: Seit 6 Wochen ohne Erkältung und wieder im Training)

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?                                                                     – Infekte: unzählbar
– Immer noch Ärger mit der Bandscheibe seit 10/16 (Edit: das Problem entpuppt sich als eine Nebenwirkung der Spirale *wtf*, aber froh um diese Diagnose)
– Ominöses Nervendings (s. Bandscheibe *Augenroll*)
-Blinddarmentzündung                                                                                                            –  mein entzündeter Fuß nach Schweden (von einer fu***ng Schürfwunde!!!)                                                                                                                          – ach, und mein Sturz nach Weihnachten (danke Kreislauf- für nichts!) war eher lästig und peinlich. Nunja, aus dem Bett hüpfen ist halt nicht mehr 😉

Aber hey, der Trend geht positiv aufwärts. Auch, weil 90% der Beschwerden durch meine Spirale verursacht wurden.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Mit dem Nervendings vom Hausarzt weggeschickt werden mit „Is ja nichts. Dafür wollen sie eine Krankmeldung?“

12. Der hirnrissigste Plan?

Mein alljährlicher Klassiker: „Ach, was soll schon schiefgehen!“ (Betrifft Wanderwege, Schürfwunden und äh….viele andere Dinge)

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Wir waren dieses Jahr voll gefahrfrei unterwegs. Aktionen wie: „ach, das ist doch bestimmten Abkürzung….oh, ein Abhang!“, zählen nicht, oder? Oder??? Bei näherer Betrachtung war die schwedische Schotterpiste in Kombi mit einer engen Kurve und einer Leitplanke auch eher grenzwertig *hust*

15. Das leckerste Essen?
Boah. Wir haben in Schweden so geschlemmt, dass ich meine Knöpfe an den Hosen offen lassen musste. Ich sage nur Fischtorte!

Die beste kulinarische Entdeckung war wohl das karibische Restaurant „Turtle bay“ *nommnomm

16. Das beeindruckendste Buch?
Ich habe ja kaum gelesen. Wir waren aber dieses Jahr bei der Lesung von Volker Kutscher.

17. Der ergreifendste Film/ Serie?
Staffel 7 Game of Thrones‘ , Babylon Berlin, …. Ich merk mir so etwas so schlecht *schande*

18. Die beste CD/ Album/ Musik?
Ich habe jetzt Spotify und ein paar Metalplaylists!

19. Das schönste Konzert?
Wir waren nur auf einem Konzer:t Inflames und 5FDP in Oberhausen. War eher enttäuschend. Aber wir sind zurück im Ausgehfieber!

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Arbeit, der Familie, Einschlafbegleitung, dem Blog und dem Drumherum, mit Freunden, im Kindergarten auf kleinen Stühlen sitzend auf endlos erscheinenden Elternabenden.

Auf dem Sofa. Ich habe viel Zeit auf dem Sofa verbracht! Um zu denken, weinen, verarbeiten, träumen, Lesen, hören, lernen, fühlen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?                                                                            Mit der Familie und Freunden. An Lagerfeuern, in Kneipen und auf Sofas.

22. Zum ersten Mal getan?
Die Strecke nach Schweden im eigenen Auto verbracht, Camping mit Kind, eine fies blutende Verletzung versorgt, alleine in die Schweiz gereist, mich auf einen neuen Job beworben, nein! gesagt, Wahlhelfer sein, manuell eine Datenbank bearbeitet…….

23.Nach langer Zeit wieder getan?
Den Kontakt zu einem guten Freund wieder aufgenommen, Musik hören, entspannen können

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die Krankheiten, den Stress auf der Arbeit und die Trauer um den Kollegen, die Enttäuschung über meinen abgelehnten Studienkredit,

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Ich will diesen Job!!!! (Im Januar ist Vorstellungsgespräch! Edit: erste Runde überstanden, 2. Gespräch folgt *bitte Daumen drücken*)

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?                       Im Januar waren wir mit der Tochter über ihren Geburtstag in der Eifel mit massig viel Schnee!

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Vertrauen im mich, dass schon alles irgendwie gehen wird.

28. Dein Wort des Jahres?                                                                                   Neuausrichtung

29. Dein Unwort des Jahres?
Studienfinanzierung, Krätze, Läuse, Datenbankfehler

30. Was macht das Studium?
Fragen Sie besser nicht……

31. neue Projekte in 2018
Neuer Job                                                                                                                                 Tauchen lernen                                                                                                                     Wubttika 2018

32. Vorsätze fürs neue Jahr
Weniger ist mehr. Das Leben genießen. Reicht!

Meinen Jahresrückblick von 2014 und  2015 könnt ihr hier nachlesen! 2016 war so mies, da gab es noch nicht einmal einen Jahresrückblick 🙁

Neustart

#Neustart #Blog Einige haben es ja (leider) auf Twitter mitverfolgen müssen. Nach einigen Updates von Plugins und WordPress hatte ich erst Probleme mit meiner Verbindung zu Jetpack, bis sich mein Blog nach dem letzten Update von WordPress vollkommen ins Nirvana schoss.

Mit viel Mühe und Hilfe von allen Seiten, habe ich nun zumindest den Status bis zum Februar 2017 wieder herstellen können.

 

Die Arbeit der vergangenen Monate – umsonst

Jetzt war es ja nicht so, dass in den den 12 Monaten sehr viel los war auf diesem Blog. Vor 10 Wochen habe ich allerdings wieder angefangen zu bloggen und zwar mit dem Ende meiner Berufstätigkeit. Ich habe unzählige Artikel überarbeitet, geplant, mit SEO und frischen Bildern versehen und so weiter und so fort.

Ich bin natürlich froh, dass zumindest 40 Monate Blogarbeit noch erhalten sind. Und das nach 3 Wochen offline die meisten  Links, die ihr zu mir gesetzt habt nicht mehr ins Leere laufen, ABER: verdammte Scheiße!

Wieder was gelernt

Nunja, es ist wie es ist und ich bin ja an der Misere sicherlich nicht ganz unschuldig. Man sagt ja so schön, dass mind. 99% der Computerprobleme vor dem Gerät sitzen 😉 Ich weiß jetzt ganz viel über Datenbanken und Backups. Ist ja auch was. Oder auch nicht.

 

Was kommt nun?

Ich hadere ja schon lange mit diesem Blog. Also im Grunde hadere ich mit ihm und seinen Inhalten immer. Wie mit mir eben auch. Wir werden mal sehen, was sich daraus entwickelt. Ich habe ja ein anderes, kleines Blogprojekt mit dem Mann geplant. Oder vielleicht werde ich diese Idee auch in meinem Blog unterbringen.

Mehr als nur ein Blog

Ihr könnt auf jeden Fall nun das Gebirge purzeln hören, dass mir eben vom Herzen fiel. Denn auch wenn ich anfangs dachte, dass es mir doch bestimmt nichts ausmachen würde, so ohne Blog. Es fehlt. Punkt!

Was mir so gar nicht gefehlt hat (und sich auch in den vergangenen Monaten eher als nervig entpupte) ist Facebook. Ich hatte mir damals extra einen eigenen Account zugelegt, damit er von meinen Privatkontakten getrennt ist. Nun habe ich diesen gelöscht und damit auch meine FanPage. Wundert euch also nicht. Einige Gruppen werde ich aber wieder aktiv nutzen, allerdings dann mit meinem Privataccount.

Ich begrüße Euch also wieder zurück zu meinem Blog und hoffe, dass meine Pechsträhne in Sachen Software nun vorbei ist. Erzählt mir mal, was euch so an Beiträgen fehlt, die mal da waren. Oder Allgemein ein Feedback für die Zukunft.

Große <3,  Ihr Internetmenschen

 

p.S.: an dieser Stelle einen großen Dank an das Team der Swiss Blog Family! Ich hatte nämlich das Glück und habe die Hotelübernachtung gewonnen!! *yeah*

Hilfe, ich bin ein Scanner!

#Persönlichkeit Ich beneide Menschen, die immer genau in eine Richtung gehen. Die einen Weg verfolgen. Entweder einer Leidenschaft aus der Kindheit oder einfach immer den gleichen Job machen und abends den immer gleichen Hobbies nachgehen. Deren Leben nur eine Existenz zulässt.

Das sich das bei mir anders verhält, weiß ich bereits seit meiner frühen Kindheit. Ich akzeptiere diesen Wesenszug von mir und wurschtel mich so durch mit meinen (scheinbar) sprunghaften Interessen. Trotz und gerade durch diese „Unbeständigkeit“ bin ich froh über meinen abwechslungsreichen Beruf. Ich bin froh über meinen Partner, der jetzt schon über 14 Jahre an meiner Seite ist. Er hat schon einige Interessen und Leidenschaften von mir kommen und gehen sehen – unkommentiert und geduldig. Bis jetzt.

 

 „Machst du das denn wenigstens dieses mal zu Ende?“

Ich musste doch stark schlucken und es machte sich ein ganz großes Gefühl von „in die Fresse“ bei mir breit. Er, der bisher alles in meinem Leben unterstützt und stets meine Zweifel weggewischt hat, sagt diesen Satz. Der Satz, der alle meine Zweifel nach oben spült und meinen Kopf zu einem Schlachtfeld macht.

Aber nur kurz. Denn schließlich mache ich doch alles fertig, auch wenn fertig bei mir heißt: Bis ich mich langweile oder bis ich weiß, was ich wissen wollte.

 

Fertig ist ein dehnbarer Begriff.

Die vielen Interessen, die Möglichkeiten, die Ziele und die Chancen die sich ständig bieten – sie überschlagen sich in meinem Kopf.  Bevor ich dann vor Schreck gar nichts mache, bewege ich mich schnell in eine Richtung.  Das ist mein Taktik.

Das ich die schier unendlichen Möglichkeiten nicht nur habe, sondern sie auch nutzen will – das ist eine unlösbare Aufgabe. Das weiß ich auch und doch versuche ich es ständig – und verzettel mich. Bisher hat mich meine Taktik: „Alles was ich mache, will ich JETZT machen.“  bereits als durchaus supoptimal erwiesen, aber es war nie ein großes Problem.

Irgendwie scheint es für meinen Partner aber gerade jetzt eines zu sein. Denn er ist einer dieser Menschen mit den geraden Lebensläufen und den immergleichen Hobbys.

 

Wohin das Herz mich zieht

Quelle: pixabay

Trotz dieses emotionalen Rückschlags habe ich im vergangenen Jahr (also genau vor 13 Monaten) mit meinem Fernstudium Journalismus begonnen. Und nein, es ist noch nicht abgeschlossen. Aber das ist auch gar nicht so schlimm.Es zählt, dass ich den ersten Schritt gegangen bin um mir den lang gehegten Wunsch nach diesem Fernstudium zu erfüllen.

Ungefähr zur gleichen Zeit habe ich bei 1. Online Bildungskongress ein interessantes Interview mit Sebastian Thalhammer  gesehen. Er ist ein Scanner und berichtet in diesem Interview über eben diese Eigenschaft.

Im Anschluss daran habe ich in zwei  Tagen wohl alles über Scanner-Persönlichkeiten gelesen und jedes Video zu diesem Thema gesehen.

Und dann war das Thema für mich schon wieder gegessen. Ich habe alles nötige Wissen zu einem Thema angeeignet. Zu diesem Zeitpunkt.

 

Brauche ich so eine Schublade?

Was ich gelernt habe ist, dass es Scanner und Taucher gibt. Scanner sind schnell interessiert, neugierig, enthusiastisch und aufgeschlossen. Alles ist toll. Jede idee, jedes Projekt. Jedes Themengebiet.

Und so werden viele Dinge schnell begonnen…aber auch genauso schnell wieder fallengelassen. Oder man verzettelt sich. Gemeinsam haben wir wohl alle, dass wir uns getrieben fühlen. Das wir nicht die Möglichkeiten haben, alle tollen Dinge auf dieser Welt zu erforschen, zu testen oder zu verfolgen. Der Taucher dagegen wird der Experte. Er taucht in ein Thema ein und blendet alles andere aus.

Ein Scanner wird sich niemals ein Leben lang nur mit einem Forschungsthema beschäftigen können.

Diese Erkenntnis lässt mich traurig zurück, obwohl ich mir dessen schon sehr lange bewusst bin. Ich dachte, ich hätte mit dieser Sehnsucht abgeschlossen und sie akzeptiert. Und obwohl für mich immer klar war, dass ich nie Experte sein möchte!, treibt mir diese Erkenntnis einen Splitter der Sehnsucht ins Herz. Verrückt!

 

Ohne Tauchgang keine Karriere?

Ich wäre gerne Polarforscherin. Und Pathologin. Und würde gerne als Journalistin um die Welt reisen. Und wäre gerne Künstlerin. Und Botanikerin im Dschungel…Ich würde gerne hunderte Leben gleichzeitig führen.

Quelle. Pixabay

 

Ich habe ein paar Semester Geologie und Bio studiert und war beim AWI. Ich absolviere gerade mein Fernstudium Journalismus und veröffentliche hin und wieder in Magazinen. Ich war phasenweise in meinem Leben extrem in Kunst/Photografie vertieft und habe sogar einige Monate an einer privaten Kunsthochschule studiert. Meinen Traum von der Medizin habe ich nicht aufgegeben und werde in diesem Jahr eine Zugangsprüfung fürs Studium absolvieren.

Ich werde niemals irgendwo eine Karriere machen können, aber das ist auch gar nicht schlimm. Denn ich habe meine Baseline fürs Leben.

 

 

„Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast!“

Barbara Sher schreibt in ihrem Bestseller über Scanner „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast!“ *  Und so ist es auch.  Ich konnte mich in ihrem Buch nicht einer Gruppe von Scannern zuordnen. Aber das musste ich auch nicht. Ich habe bereits intuitiv und seit vielen Jahren das gemacht, was sie ihren Klienten empfiehlt.

 

Tu was du willst, aber tue es!

Ich weiß bereits zu Beginn der Lektüre, wie ich mit meiner „eigenartigen“ Persönlichkeit umgehen kann und bin damit schon ein  gutes Stück weiter, als so manch anderer. Viele müssen sich mühsam einen Weg aus einem Leben mit einem vermeintlichen Stigma graben.

Ich habe mir mein Fundament schon gegossen. Ich habe einen interessanten „Brot-Job“, der mir sogar Spaß macht. Er gibt mir genau das: täglich neues Lernen und Experimentieren. Und in diesem, bin ich sogar ein wenig Experte 😉

Ich habe mir ein gutes Polster an Selbstakzeptanz zugelegt, mir Strukturen geschaffen meine Neugier auszuleben und diesem Drängen in meinem Kopf nachzugeben.

Mein Umfeld ist so bunt gemischt, dass sich die Frage nach Akzeptanz gar nicht stellt.

Ich habe mir den Luxus geschaffen mich gut zu finden und so mein eigenes Ding zu machen.

Und der Mann, der sich vor einem Jahr so kritisch äußerte und einen Samen von Unsicherheit gesät hat? Den habe ich nun geheiratet.

Die Verunsicherung, die er in mir ausgelöst hat, hat zu einer enormen Entwicklung meines Selbstbewusstseins geführt. Ich brauche diesen Gegenpol: der Ruhige, der Beständige, der Hinterfragende.

 

Ist das eine Erkenntnis oder kann das weg?

Ich brauche keine Schublade, keine Pathologisierung oder eine Ausrede.  Die Strategien, wie ich mit meinem Leben glücklich werde, habe ich schon lange gefunden.

Bei all dem habe ich aber auch ein paar kleine Punkte, die durchaus noch ausbaufähig sind: ich wäre gerne organisierter, weniger sprunghaft und mutiger. Ich würde gerne noch häufiger meine Komfortzone verlassen.

Kommt Zeit, kommt Rat. Bis es soweit ist, schwimm ich einfach weiter im Meer der Möglichkeiten und suche nach den Perlen.

 *dieser Beitrag enthält Affiliate Links

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Das Familienrezept: Grüne Bandnudeln in Lachs-Sahnesauce

#Familienrezept Heute gibt es wieder etwas neues aus meiner Rubrik Familienrezepte! Dieses Rezept habe ich aus einem Urlaub in Spanien mitgebracht und wir haben es nach unserem Geschmack angepasst. Zwar sind Sahnesaucen nicht das allerbeste für die Figur, aber für mich ist es ein Balsam für die Seele 😉 Wer möchte, kann natürlich auch eine Sahnealternative wählen.

Diese Nudeln in Lachs-Sahnesauce sind schnell gemacht und retten uns den Tag bei schlechter Laune.

Guten Hunger und viel Spaß beim Nachkochen!

**dieser Beitrag enthält einen Affilitate Link zu einem Gewürz

 

Grüne Bandnudeln in Lachs-Sahnesauce

(realistisch für 2 Hungrige und ein Kind ;-), Hauptgericht, Zubereitungszeit ca. 30 min)

grüne Bandnudeln

Parmesan (n.B.)

für die Soße:

100 g Cherrytomaten

2 Becher Sahne

2 EL Tomatenmark

2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver**

200 g geräucherter Lachs o. 300 g Lachsfilet

n.B. zusätzliches Gemüse: ein Brokkoli, Blattspinat etc.

 


Los gehts:

Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Ich nehme übrigens immer die ganze Packung. Reste sind spätestens am nächsten Tag verputzt 😉

Knoblauch schälen und fein schneiden/pressen und zu einem guten Schuss Olivenöl in die Pfanne geben. Dann die Tomaten und das Gemüse hinzufügen. Alles ein wenig anschmoren. Dann großzügig mit dem geräucherten Paparikapulver** würzen, das Tomatenmark zugeben und alles noch kurz in der heißen Pfanne anschwitzen.

Anschließend die Sahne hinzugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Nach der Garzeit die Nudeln abschütten und gut abtropfen lassen.

Zurück zur Soße: jetzt wird der Lachs hinzugegeben. Der geräucherte Lachs wird vorher in kleinere Quadrate geschnitten, während das Lachsfilet in Portionen von ungefähr 100g aufgeteilt werden.

Der Lachs wird nun einfach in die kochenden Soße hineingegeben. Nun die Hitze auf ein Minimum reduzieren und den Deckel aufsetzen. Nach der Garzeit* die Soße abschmecken und die Nudeln unterheben. Nochmals abschmecken und sofort servieren.

Dazu passt noch ein wenig Parmesan!

Guten Hunger!

 

*Bei Lachsfilet: nach ungefähr 12-15 Minuten den überprüfen, ob der Fisch schon gar ist. Das ist natürlich abhängig von der Dicke des Fischs. Nach max. 25 Minuten sollte alles durch sein
*Bei Räucherlachs: ca. 10 Minuten

 

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Neujahr und die 3 Rosinen

#Achtsamkeit  Ich mag eigentlich gar keine Rosinen und doch klaube ich mir an diesem müden Neujahrabend drei Rosinen aus der Snackbox meiner Tochter, um sie achtsam zu verspeisen.

 

Die 1. Rosine

Der Tag nach Silvester. Den  Jahreswechsel habe ich  nur wach mitbekommen, weil direkt vor meinem Schlafzimmerfenster Unmengen von Feuerwerk in die Luft gepulvert wurde.

Dieses Jahr, es durfte endlich zu Ende gehen. Und 2016 hat an seinem letzten Tag noch einmal zugeschlagen.

Gute Vorsätze sind also für das kommende Jahr übersichtlich: gesund werden und bleiben, uns lieben, glücklich sein.

Aus diesem Grund sitze ich nun hier und stecke mir diese dunkelbraune Rosine in den Mund. Diese eingetrocknete Frucht mit ihrer Haut wie Rinde – weicher Rinde. Woran mich die Rosine erinnert, fragt mich die Stimme von der CD.

Rosinen gehörten nie zu meinen Lieblingsfrüchten. Zu süß, zu aromatisch. Aber mein Vater mochte sie, besonders im Mürbchen. Und so kaufte er für jeden Tag, den er in seinem Garten verbrachte, drei Mürbchen mit Rosinen. Eins für sich, eins für sein treues Drosselweibchen und eins für mich. Jedes Mal ließ ich es liegen und fand am nächsten morgen nur noch Mürbchenkrümel vor dem Sofa wieder.

Eine Rosine = ein Wunderwerk der Natur

Ich halte diese kleine Frucht gegen das Licht. Sie schimmert wie dunkles Bernstein, oder ein Tropfen Tannenhonig im Morgenlicht.

Ich drehe sie zwischen meinen Fingern. Sie ist zäh wie Leder und trotzdem weich. Es erinnert mich daran, dass ich die prallen, vor Leben strotzenden Trauben liebe. Sie in den Mund ploppen lassen, auf ihre feste Schale beiße und somit meinen Mund mit der fruchtigen Süße und dem erfrischenden Saft flute.

Über die Rosine legt sich dagegen ein dunkler Schatten. Ihre Haut wirkt ledrig und runzelig wie die alter Menschen. Ihre Konsistenz ist elastisch. Wenn ist darauf beiße, ist sie stumm.

Ihr Geschmack ist voller reduzierter Süße und erdigem Aroma.

Das wichtigste Element, das Wasser, wurde dieser Frucht entzogen und es bleibt: Vollmundigkeit.

Quelle: Pixabay

Die 2. Rosine

Die zweite Rosine ist zackig zerkaut und verschlungen. In ihr wohnt kein Zauber inne. Sie ist nur kalt und süß – zu süß für mich.

Die 3. Rosine

Ich suche einen Mittelweg. Bei der ersten Rosine habe ich alle Sinne eingesetzt und diese runzelige Frucht erforscht, als wäre sie ein neuartiges Forschungsobjekt. Die zweite Rosine habe ich gegessen, wie ich eine Rosine esse. Hastig, mit spitzen Zähnen und vollkommen ohne Wertschätzung ob dieser Frucht, die schon einen ganzen Lebenszyklus verbracht hat. Eventuell sogar auf einem anderen Kontinent. Welche Wege hat sie schon genommen und wieviele Hände haben sie berührt?

Diese dritte Rosine – ich esse sie in Achtsamkeit. Ich schmecke ihr Aroma von Sirup und Frucht, sie fühlt sich warm an und ihre Konsistenz verändert sich von Biss zu Biss.

Wann habt ihr das letzte mal ein Lebensmittel so gegessen, dass ihr es mit allen Sinnen erlebt habt?

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Bye,Bye Wubttika! Bis zum nächsten Jahr

#WUBTTIKA Unglaublich, dass die diesjährige Wubttika schon drei Wochen vorbei ist. Monatelang haben wir geplant und geackert, nur für diesen einen Tag. Und dann war er da, so schnell vorbei und ich kann sagen: es war ein sehr gelungener Tag. Ich habe von diesem Tag eine ganze Menge mitgenommen und  freue mich über all die tollen Menschen, dir dort waren!

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Und…wie war es?

Als ich nach dem Event nach Hause kam, war ich erst einmal geplättet. Der Tag war unglaublich lang und aufregend. Natürlich wollte jeder direkt wissen, wie es war!

Wie war es denn? Unser Event begann für uns Drei bereits um 8:30h, denn wir mussten in Windeseile noch den Raum vorbereiten, die GoodieBags fertigpacken und die Kinderecke einrichten. Dank der tollen Hilfe von Susanne, die uns auch bei der Vorbereitung und den gesamten Tag mit Rat und Tat zur Seite stand, waren wir just in time fertig!  Danke dafür!!!!!!! (p.S.: für die nächste #denkst gibt es bereits Karten!)

 

Workshops und MeetUp – ein voller, toller  Tag!

Suse in der Schriebwerkstatt von Silke Plagge
Suse in der Schriebwerkstatt von Silke Plagge

 

Pünklich erschienen unsere Gäste und wir konnten mit den Workshops starten. Die Stimmung war von Anfang an gelöst und einfach gut. Und mit einem tollen Gefühl im Bauch, verflog die Zeit bis zum Mittag im Nu.

Der Nachmittag war voller Gespräche mit neuen und alten Bekannten, viel Kaffee und zwei spannenden Programmpunkten. An dieser Stelle vielen dank an Julia für ihre spontanen Einsatz als DIY-Queen und Steffen für seine Offenheit beim Theme gleichberechtigete Elternschaft.

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Suse, Susanne, Julia und Ich am Vortag des Events! Ich seid ein tolles Team!

Ich könnte jetzt noch so viel über diesen tollen Tag schreiben (und das werde ich auch noch ;-)), aber ich möchte mich zuerst bei all denen bedanken, die dieses Event möglich gemacht haben!

Ich sage DANKE:

  • an den Support von Eveeno, die mir bei der Einrichtung der Eventseite mehrfach zur Seite standen (echt, ohne euch wäre ich unter gegangen!)
  • an die tollen Sponsoren, allen voran unseren Hauptsponsoren und der tollen, kleinen Firma Isle of dogs, die sich für uns sehr viel Zeit genommen haben
  • an Suse, die uns vor und hinter den Kulissen unterstützt hat
  • an meine Mitorganisatorinnen, dass wir es trotz alles Umstände (bei euch sind es ja tolle Umstände ;-)) hinbekommen haben. <3
  • an die großartige Knderbetreuung
  • an unsere vier Referent*innen Steffen, Petra, Melanie und Silke und natürlich an all unsere Gäste!

 

Wer Lust hat, ein paar Eindrücke unserer Teilnehmer zu lesen, kann sich mal durch unsere Linkliste klicken!

 

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DANKSAGUNG

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Wir Drei + 2 😉 Das Sonnenkind und Baby No.3 sind ja auch schon dabei!

 

Wir danken zu allererst unserem Hauptsponsor, der Shopping- Community Limango – ohne den wir diese tolle Veranstaltung gar nicht hätten auf die Beine stellen können! Aber auch der Hersteller von lässigen Textilien und Taschen, LÄSSIG, sowie das Onlineportal schwangerinmeinerstadt.de untstützten uns, damit wir einen tollen Nachmittag im Wuppertaler Brauhaus mit Euch erleben können!

Wir drei Organisatorinnen sind stolz, dass wir dabei ein Set des schwedischen Labels me&i tragen dürfen und Eure Kinder könnt Ihr vor Ort mit den hautfreundlichen Produkten von LILLYDOO wickeln.

Aber auch AMIGO Spiele, baby Fehn, Step by Step, Coocazoo, Rotbäckchen und Mifus, Stabilo sowie bobini und Isles of dogs DESIGN sorgen dafür, dass wir neben tollen Gesprächen, vielen Denkanstößen durch unsere beiden Workshops und die Programmpunkte beim Meetup und jeder Menge Inspiration auch noch etwas anderes in unseren Goodiebags mit nach Hause nehmen können!

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Was ist los mit euch in Bloggerhausen?

#Blogging Es war was los in Bloggerhausen und störte die Aufbruchs, ja, Goldgräberstimmung, die sich in der Blogosphäre der Elternblogger gerade entwickelt. Ich beobachte das Treiben und möchte eine kleine Geschichte erzählen.

Was sich in den vergangenen Tagen in den Blogs und in den sozialen Medien abgespielt hat –  sowas habe ich schon mal erlebt. Offline. Anderswo. In einem anderen Thema.

Ich erzähle euch eine kleine Geschichte über Vernetzung, verletzte Gefühle, falsche Erwartungen und dem Wunsch nach Heimeligkeit am eigenen Lagerfeuer.


Wenn aus einer Idee etwas Großes wird

Ich möchte euch eine kleine Geschichte erzählen und gehe zurück ins Jahr 2003. Damals, vor vielen vielen Jahren, da war ich blutjung, nicht einmal volljährig und voller Tatendrang.

InExtremo und Subway to Sally waren in meinem Leben gerade ziemlich IN und aus einer Bierlaune heraus gründete ich mit einigen Freunden eine Mittelalter -und Schwertkampfgruppe*. 15 Personen mit unterschiedlichem Alter,  Herkunft, Erfahrungen,  und ganz besonders: völlig unterschiedlichen Erwartungen.

Eine zeitlang waren wir als Gruppe in euphorischer Aufbruchsstimmung und total happy mit dem, was wir da machten. Unsere Kleidung entsprach in erster Linie dem, was wir auf Mittelaltermärkten sahen und in zweiter Linie dem, was unserem Budget entsprach: Springerstiefel, Lederhose, Piratenhemd und Umhang. Ich schneiderte mir aus den groben Gardinen aus dem elterlichen Wohnzimmer mein erstes Gewand (das habe ich übrigens immer noch 😉 ).  Und so zogen wir stolz über unsere ersten Märkte, schliefen zu acht in einem Alexzelt, aßen aus nur 4 Holzschälchen und fühlten uns wie die Könige, als wir schon im ersten Jahr unserer Gründung zu einem Mittelaltermarkt in unserer Heimatstadt eingeladen wurden. Dort, wo Menschen Eintritt bezahlten um uns zu sehen! kreisch.

So vergingen ein paar Jahre und es ergab sich, dass wir Teil eines historischen Vereins werden konnten (dem eisenzeitlichen Gehöft Ratingen e.V.) und unser Hobby in einer wunderschönen Kulisse ausüben konnten.

Nach und nach tauchten wir in die Materie ein: legten uns auf einen Zeitrahmen fest, nähten nur noch per Hand, nur noch nach Originalenschnitten und kochten nach historisch korrekten Rezepten. Wir wuchsen und wuchsen. Lernten andere Gruppen kennen, fanden Anschluss und Anerkennung und organisierten eigene Veranstaltungen. (Bericht aus 2009)

Unterschiedliche Ziele? Der Druck wächst

Und dann schwirrte immer wieder ein Begriff in unseren Stammtischen, Trainings, Treffen und Bastelabendem mit: Authentizität. Das böse A Wort der Reeanctment-Szene.

Lange Rede, kurzer Sinn: die Gruppe splittete sich und fast sind Freundschaften an der Frage zerbrochen: wie authentisch muss man sein, wenn man dieses Hobby RICHTIG betreiben möchte.

Gewandungs-Nazi und A-Fetischisten gegen Märchen-Reeanacter.

Wir wollten uns einheitlich präsentieren und nicht jemanden mit Lederhose und Piratenhemd an unserer mühevoll geschreinerten Tafel sitzen haben, an der unser vermeintliches Lebenswerk hing.

Ihr seht vielleicht, worauf ich hinaus will?



Die Wogen haben wir geglättet. Freundschaften gekittet und uns eine Gruppe ausgebaut mit Menschen, die ähnliche Zielsetzungen haben wie wir.

Wenn Hobbyisten auf Berufler treffen

Ich bin der Überzeugung, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob ich ein reines Hobby betreibe oder damit meinen Lebensunterhalt verdiene (verdienen muss). Dieser Zusammenhang hat viele Ebenen und ist nicht in zwei Sätzen abgehandelt. Daddy Dahoam hat das gut in seinem Text beschrieben. Da muss ich jetzt nichts mehr weiter schreiben.

Meine eigenen Erfahrungen mit diesem Thema sehen so aus: Für unseren eisenzeilichen Verein habe ich ebenfalls historische Veranstaltungen organisiert. In diesem Zusammenhang wurde ich von einem renommierten Archäologen öffentlich als nutzlose Schlampe betitelt und es gab in der Szene einen mittelmäßigen Aufruhr. Es ging um falsche Erwartungen, Gefühle und Neid. Das war so der Tiefpunkt an Gegenwind, den ich bisher erfahren habe. Für etwas, dass ich nur mit Leidenschaft betrieben habe. Unentgeltlich und ohne jegliche Vorerfahrung.

Beide Vereine/Gruppen haben sich mit einem Knall gesplittet. Es geht immer um Dynamik, denn einige Leute ziehen mehr, die anderen weniger. Die einen können sich in Details verlieren, die anderen müssen ihr Konto füllen.

Wenn eine Szene Implodiert

Jahrelang führte ich Grabenkämpfen um Authenzität. Und ja, ich kämpfte in der ersten Reihe, denn es entsprach meiner Ideologie es richtig zu machen. Dabei war es nur ein Hobby!

Was ich erst mit den Jahren differenzieren konnte: für mich war es ein Hobby. Andere mussten damit ihr täglich Brot verdienen.

Die Historiker, die Archäologen, die Gewandschneider, Schausteller etc. von allen Seiten hat sich ein Hobby professionalisiert. Das Internet hat geholfen, dass Wissen wie ein Lauffeuer zu verteilen.

Was die einen Menschen für wenig Geld beruflich machten, machten wir (und viele andere zu dieser Zeit auch, denn wir waren nur die Spitze eines Booms) am Anfang für Ruhm und Ehre!  Später für Reisekosten und Verpflegung und zum Schluss für eine Gage.


Aber wie A (uthentisch) ist man noch, wenn man sich dafür bezahlen lässt?

Seit einigen Jahren liegt dieses Hobby bei uns jetzt brach. Die Blase ist geplatzt und die Szene implodiert. Vieles an den Leuten, die ich auf den Märkten treffe, mag ich nicht mehr. Denn es geht vielen nur ums Geld und weniger um die echte Leidenschaft. Diese Menschen findet man aber widerum in Foren, in den Blogs und auf kleineres Treffen.

 

Was früher das Wort „Authentisch“ war, ist heute „Professionalisierung“

Für mich ist das Bloggen ein…..ja was eigentlich: Hobby, Nebengewerbe und Teil einer Businessidee. Oder so. Ich bringe die Menschen zusammen (Wubttika) und freue mich andere Blogger zu treffen und mich mit Ihnen auszutauschen. Über Ihren Blog, mehr aber interessiert mich aber der Mensch dahinter.

Für mich ist dieser Teil meines Lebens kein Politikum. Blogger sind Teil unserer Medienlandschaft und haben ganz automatisch eine politische und gesellschaftliche Relevanz (ja, da habe ich meine Meinung ein wenig geändert;-)).

Trotzdem sehe ich Vernetzung als etwas, was jeden von uns bereichern  und nicht als Zwang zur Gleichmacherei unter dem Label „Elternblogger“ entwickeln sollte. Genauso wenig sollte Vernetzung in reines betteln um Likes sein. Blogs und Accounts wachsen meist von ganz alleine, wenn man kommuniziert und Mehrwert bietet. Authentisch.

Darum kann ich jeden  verstehen, der sich durch penetrante Blogger belästigt fühlt, die nur auf die Zahlen hinter dem Account starren und das schnelle Geld im Internet machen wollen.
Jeder sollte aus dem Internet das aufnehmen, was er benötigt. Ich möchte Vielfalt sehen und Respekt!

Vielleicht ist die Lösung des Problems, sich von der Idee der bighappy Bloggerfamily zu trennen und die Metamorphose zu akzeptieren. Oder wir gestalten Sie einfach weiter so, wie wir es für richtig halten: respektvoll, vielfältig und nach geltendem Recht!


Dein Blog, deine Bühne!

Jeder von uns hat seine eigene Idee von seinem Blog und bringt sein individuelles Päckchen mit. Und bevor sich im Herzen der Druck der Klickzahlen und die bösen Gedanken breit machen, sollte man sich fragen: Warum eigentlich und zu welchem Preis?


 

Druck ist das, was du draus machst.

Ich beobachte die Entwicklung. Aber eigentlich möchte ich es so sehen, wie Silke Plagge es in ihrem Vortrag auf der #denkst und erst vergangene Woche bei uns auf der WUBTTIKA so schön formulierte: Wir sind alle Menschen am Lagerfeuer und wollen nur unsere Geschichten erzählen. Die Großen, die Kleinen, die Lauten und die Traurigen. (So mal frei wiedergegeben;-))

Darum mein Rat an euch: setzt euch ans Feuer und erzählt. Oder lauscht. Oder sucht euch ein Feuer, dass eurer Vorstellung entspricht.