Umzug mit Baby:Teil 1 der Baumarktmarathon

So..endlich komme ich auch mal zum Schreiben. So ein Wochenende ist ja dann doch immer schnell wieder rum und die verbliebene Zeit irgendwie verflogen.

Freitag hatte Mann endlich seinen freien Tag und wir mussten uns gen großer Stadt zum Baumarkt aufmachen. Gesagt -getan. Das Baby war nach zwei durchwachten Nächten (ich war ja leider dabei 🙁 ) und anderthalb durchgenörgelten Tagen (Impfung!!) endlich wieder fieberfrei und gutgelaunt und so wurde Madame ohne großes Murren ins Auto gepackt. Ja, Autofahren ist ja immer so eine Sache: es soll ja Babys geben, die schlafen spontan im Auto ein…Wir haben da eher so den Typ Boykottbaby erwischt. Meist fängt es schon mit dem Autositz an. Da wird dann erstmal gemeckert und lautstark protestiert. Und wenn dann auch noch auf der Fahrt der Schnuller rausfällt…oh mein Gott. Aussenstehende müssen wohl denken, dass wir das arme Baby foltern….Mann setzt sich also immer brav nach hinten zur Babybespaßung 🙂 Aber das ist ein anderes Thema.

Nach 30 min Stadtverkehr (klar–> Freitag!, 25 °C) haben wir dann geschlagene 2,5 h im Baumarkt Nr.1 verbracht. Für Klein-babyraupe scheinbar kein Problem. Im Bondolino schön geschuckelt hats tief und fest geschlafen oder neugierig in der Gegend rumgeschaut 🙂 Ich sags ja: Ausserhalb kann sich das Kind ja benehmen!! Dementsprechend mussten wir gefühlte 50 mal (zumindest bei jedem Baumarktmitarbeiter, bei dem wir etwas nachfragen mussten) das gleiche erzählen: ja, das ist ein Mädchen (wirklich, obwohl grad keine Haare und einer blauen Hose!), ja, das Kind ist ziemlich niedlich und 14 Wochen alt und ja, dafür hält sie ihr Köpfchen vorzüglich. Ungefähr 10 mal haben wir „toll, sowas hatten wir früher ja nicht“-Geschichten gehört und einmal wurden wir gefragt, ob wir uns keinen Kinderwagen leisten können…..

Schlussendlich konnten wir dann den Laden mit einem immer noch friedlichen Baby, einem Einkaufswagen vollen Farben, Tapeten und Krempel und 280 € weniger verlassen. Und zum zweiten Baumarkt fahren……….

Am Ende des Tages war Baby müde und friedlich und ich fix und fertig. Froh, die wichtigsten Einkäufe erledigt zu haben und dabei nicht drei Stunden lang angebrüllt zu werden. Braves Mädchen 🙂

 

In diesem Sinne: Ahoi!

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