Ein Unglück kommt selten allein °sponsored Post°

Werbung Ich bin mir sicher. Ziemlich sicher sogar: in meinem vorangegangenem  Leben muss ich eine Menge schlechtes Karma gesammelt haben. Anders kann ich mir einfach die Häufung solcher Ungerechtigkeiten nicht weiter erklären. Aber ein wenig bin ich ja auch selbst Schuld…. Aber lest selbst, was mir vor gut 1,5 Jahren passiert ist!

Die Nacht war, wie sollte es auch anders sein, bescheiden. Ich, die Mama, DARF jetzt noch auf ihrer eigenen Matratze liegen. So auf 20 cm. Zum Glück steht ja das Beistellbett direkt nebenan. So kann ich zumindest meinen Hintern parken und muss nicht im Halbschlaf auf der Bettkante balancieren. Zum Glück geht es dem Papa nicht besser. Irgendwie hat es das Baby geschafft fast das gesamte Bett für sich zu beanspruchen. Wie sie das gemacht hat wissen wir allerdings nicht…

Wie dem auch sei. Dies führt nicht zu einer Verbesserung meines Erholungsfaktors. Deshalb habe ich mich an diesem Morgen besonders die Frühstückseinladung bei meiner Mutter gefreut.

Auf dem sonnigen Balkon frühstücken mit Kaffee und in Ruhe.Ich habe also nichts gegessen und nur eine Flasche Wasser getrunken, die Raupe eingepackt und ab zum Auto. Das mir diese Flasche Wasser noch zum Verhängnis werden sollte, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst.

Gute Fahrt! Lasst euer Auto vor einer großen Fahrt lieber mal durchchecken!
Gute Fahrt! Lasst euer Auto vor einer großen Fahrt lieber mal durchchecken!

 

Ein Unglück kommt selten allein!

Die Tochter zeigte sich kooperativ. Weniger kooperativ war dagegen meine Windschutzscheibe. Sie war dekorativ geschmückt mit a.) einer MENGE (und damit meine ich wirklich VIEL) Vogelsch**e UND einem Strafzettel. Ich bekomme sonst NIE Strafzettel. Heute also mein erster wegen „Parken entgegen der Fahrtrichtung“. Meine Güte, gibt es nichts Banaleres?

Egal. Frühstück! Ich visualisiere mir bereits ein Croissant und kann es sogar schon fast auf meiner Zunge fühlen…schmecken…

Nur noch 30 km trennen mich vom Frühstück…..aber: tocktocktock…tock..toooooook…

Als passionierte Gebrauchtwagennutzerin weiß ich was los ist. Die Batterie ist leer. Ich checke das Cockpit:  es waren keine Verbraucher über Nacht an. Ich fühle mich also unschuldig. Ich schreibe meiner Mutter eine SMS. Kündige mein Verspäten und rufe den Pannendienst an.

Ich schildere mein Problem und ersuche promptes erscheinen eines kompetenten Mitarbeiters. In dieser Situation erwähne ich sogar die Anwesenheit eines weinenden Säuglings (Lüge! Sorry, Pannendienst ..) und bemerke erstmals meine volle Blase.

Mittlerweile wird auch dem Baby langweilig und verlangt nach Körperkontakt. Baby also wieder aus dem Autositz nehmen und schuckeln. Ich scheine mir nicht genug Mühe zu geben. Also aufstehen und Baby rumtragen. Baby schläft ein, Blase drückt verstärkt.

Das gilt es zu vermeiden!
Das gilt es zu vermeiden!

 

Die Rettung naht!

Nach unendlichen 15 Minuten trifft ein freundlicher Mitarbeiter ein. Ich schildere das Problem. Leider lässt sich die Batterie nicht durch eine externe Stromzufuhr in Betrieb bringen. Also muss eine Neue her. Anstatt meiner alten No-Name Batterie, glänzt jetzt eine nagelneue Autobatterie von Varta in meinem schäbigen Motorraum. Der Batteriewechsel hat vielleicht 10 Minuten gedauert. Wagen läuft.

 

Nun aber los! Ich bin fröhlich. Das Baby schläft. Die Blase drückt!

Gerade als ich mir überlege, noch mal kurz zu Hause reinzuspringen um selbige zu entleeren, biegt eine Politesse um die Ecke. Aus Angst vor einem weiteren Strafzettel steig ich in mein Auto und fahre los.

Reine Panikreaktion!

30 km, davon 25 Stadtverkehr. Fast jede Ampel rot.

Gibt es auch einen Strafzettel für öffentliches Urinieren, wenn ich vor den Augen einer Politesse in die Hose mache?

Mit einem gemütlichen Frühstück auf dem Balkon wurde dann übrigens auch nichts: das Baby schrie und ein Gewitter setzte den Balkon unter Wasser.

Ich sag ja: mieses Karma!

p.S.: der freundliche Mann vom Pannendienst gab mir dann noch einen Rat mit auf den Weg: ich sollte meine Batterie regelmäßig checken lassen. 33% aller Autopannen werden von defekten Autobatterien verursacht. Ein gutes Argument, den kostenlosen #vartabatterytestcheck in der Werkstatt in deiner Nähe durchführen zu lassen. Wer sein Auto wenig und nur kurze Strecken fährt, es schon älter ist oder wenn es extremen Temperaturen ausgesetzt ist, sollte seine Batterie regelmäßig checken lassen. Das hätte ich wohl auch besser mal tun sollen – obwohl es dann diese Geschichte nie gegeben hätte…..

Dieser Beitrag wird gesponsert von Varta

Mit voller Entwicklungsschub-Kraft voraus! #WIB

Dieses Wochenende ist geprägt von müde..sehr müde! Leider hat sich die Tochter für den aktuellen Entwicklungsschub unseren Urlaub ausgesucht. Wir haben in dieser Woche eine Nacht ganz okay (nur aufwachen, trinken, kuscheln…) gehabt, der Rest war echt nervig, besonders wenn man über mehrere Stunden angeschrien wird. Wir geben unser Bestes, unseren Schlaf. Aber wir haben wohl das schlimmste überstanden und sind uns sicher, dass es diesmal eine enorme Sprachentwicklung gibt. So toll! Das schlimmste ist nur die Hilflosigkeit, weil man nicht viel tun kann, ausser Dasein.

In diesem Sinne gibt es ein müdes Wochenende in Bildern und einen unentspannten Start nach dem „Urlaub“ in die kommende Arbeitswoche. Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne!


 

Samstag, 21.11.2015

Nach einer schlaflosen Nacht bereite ich uns ein herzhaftes Frühstück  „Huevos rancheros“ zu. Der Mann und ich sind begeistert, das Kind scheint sich mit warmen Gemüse und komischen Fladen am Morgen nicht anfreunden zu können. Es verlangt beständig nach „den Blauen“ (Blaubeeren). Anschließend muss ich den Mann als Umzugshelfer verleihen und wir Mädels machen uns auf zum Wochenendeinkauf auf den Wochenmarkt. Der Einkaufsschwierigkeits-Level wurde übrigens erhöht, denn auf dem Marktplatz steht jetzt der Weihnachtsmarkt (aka 20 polnische Fressbuden und zwei Karussell). Die Marktstände werden einfach drumherum gequetscht. So schön! NICHT! Das Kind kann aber so das Frühstücksdefizit ausgleichen, denn sie bekommt Brötchen, Käse und eine Möhre zugesteckt.

Auf dem Rückweg wird dann noch kurz der „Spielplatz“ bespielt. Anschließend machen wir es uns auf dem Sofa gemütlich und beobachten die Vogelverkehr an unserem Vogelhäuschen 🙂

Es folgt (nach 90 Minuten ‚Kampf‘) der Mittagsschlaf. Zwei Übermüdete, wovon eine ein Schläfchen halten will (Ich) und die andere kein Schläfchen halten kann (überdreht dank Entwicklungsschub).*yeah*

Nachmittags gehen wir mit dem Papa zum Weihnachtsmarkt, kaufen für die Tochter Wintersachen und kochen uns zu Hause (mal wieder) Soba-Nudeln mit Brokkoli 🙂 Achja, die Tiere werden natürlich auch gefüttert!

 


 

Sonntag, 22.11.2015

Wir sind, äh…müde! Egal. Ich versuche mich nach meiner Tasse Kaffee an den Banana-Pancakes. Davon gibt es kein Foto, denn optisch und geschmacklich waren die eher nicht so der Bringer.

Nach dem Frühstück machen wir gemeinsam einen Spaziergang zu den Enten und während der Mann das Kind in den Mittagsschlaf bringt, mache ich mir richtige Pfannkuchen und arbeite ein bisschen am Laptop!

Spoiler: Es gab dann nur 45 minuten Mittagsschlaf! Mann und Kind wurden zur Uroma gescheucht und ich halte Siesta. Morgen klingelt schließlich um 5 Uhr der Wecker!

 

Und wie war euer Wochenende so? 

Tagebuch eines Mombies..#4

Ich wache auf. Links neben mir sabbelt sich das Baby schon einen zurecht. Der Mann kommt gerade ins Zimmer mit der ‚guten Morgen Tasse‘ Kaffee. Ich erschrecke. Es kann unmöglich noch vor 6.30Uhr sein, denn mein Wecker hat doch gar nicht geklingelt,oder doch?
Ich schiele zur Uhr. So ohne Kontaktlinsen würde ich den verschwommenen Matsch als knapp 8 h deuten. So ein Mist. Eigentlich wollte ich jetzt schon los fahren. Egal, Hektik hilft jetzt nicht mehr viel. Erst Kaffeetrinken und Babyraupe abfüllen. Vorher läuft hier sowieso NÖSCHTS!

Endlich habe ich mich und die Raupe eingepackt. Aus dem Umzugskartonchaos habe ich es doch tatsächlich noch geschafft alle meine Ausbildungsunterlagen inkl. Zeugnisse einzupacken und einen Ausdruck meines Notenspiegels aus dem Basissystem zu machen. Eine Höchstleistung. Der Drucker war kaum zu erreichen.

Alles eingepackt. Navi, Wickelzeug, Bondolino, alle Unterlagen, Wasser und was zu Essen? Ich komme mir vor, als ob ich auf eine Expedition gehe, dabei will ich doch nur mit meinem Baby zur Uni. Allein mit der Raupe im Auto 80 km. Und das ist das Problem. Ich bin nervös. Schon seit gestern. Warum? Frag ich mich auch! Das Baby könnte 80 km lang heulen oder wir könnten auf der A3 bei Köln im Stau stehen oder ich könnte mich verfahren oder der Professor ist doch nicht da oder meine Unterlagen werden nicht anerkannt oder, oder, oder…Ja, tausend Möglichkeiten. es wäre jetzt Zeit schreiend im Kreis zu rennen. Ich lasse es.

Nur noch kurz tanken und dann gehts los. 83 km. Fahrtzeit 1 h 3 Minuten.

Im Endeffekt ist es wieder besser gelaufen als erwartet. Auf dem Hinweg gab es nur einen Stau, eine Pinkelpause, habe ich mich nur zweimal verfahren und nur auf 10 km Heulraupenalarm. Ich war ein wenig stolz auf mich. Die Raupe wurde dann im Auto auf dem Parkplatz gestillt, gewickelt und ins Bondolino verpackt. Ich glaube die umstehenden Studenten waren etwas verwirrt.

Natürlich war der Professor nicht in seinem Büro. Ich stand mit Baby vorm Bauch also etwas verloren da. Im Keller des Institutes für anorganische Chemie. Ins Labor gehen und nachfragen? Ein Blick auf das Schild „Achtung Röntgenstrahlung“ und ein kurzer Blick auf das Kind. Neee. Erstmal weiter motiviert klopfen. Nach dem gefühlt zehnten Versuch öffnete mir sogar jemand die Türe. Ein Student.

Wie sich herausstellte war der junge Mann kein Student, sondern ein Prof. Dr. der Chemie. Aha. Die werden also auch immer jünger, wa?

Ich erklärte mein Anliegen nochmals.Anerkennung des Praktikums. Bitte. Danke. Wir hatten telefoniert.

Nach Ansicht meiner Unterlagen, vernehme ich aus seinem Mund ein: Ach, das ist ja putzig. Wie jetzt? Klar, das Baby ist putzig. Ich weiß schon….aber er meinte nicht das Baby. Er meinte meine Noten. Ja, ich weiß. Meine Noten in der Ausbildung waren nicht die Besten. Partyphase, Prüfungsangst und so weiter. Wir einigen uns auf einen Kompromiss. Kein Praktikum, aber die Abschlussprüfung mitschreiben. Deal! Ich bin zufrieden. Und weil das Baby so niedlich ist, bekomme ich ein Skript geschenkt 🙂

So, das wichtigste abgehakt. Dann weiter. Noch ins Steinmanninstitut und ins Schloss. Zum Schluss waren wir sogar noch im Botanischen Garten. Die Raupe verhielt sich die ganze Zeit über kooperativ, sogar auf dem Rückweg. Einmal habe ich tatsächlich überlegt, ob sie mit im Auto ist. Diese Stille. …ungewohnt.

Endlich wieder zu Hause angekommen war ich ganz schön stolz auf mich. Und die Raupe natürlich.
Ich habe mich endlich wieder getraut meine weitere Studienplanung in Angriff zu nehmen. Ich habe Fakten geschaffen und mir damit den Arschtritt verpasst, den ich gebraucht habe. Nun fühlt es sich wieder gut an über die Uni nachzudenken, denn es geht wieder voran.

Die Raupe darf ihr verdientes Schläfchen halten und Mama packt weiter Kisten.

Tagebuch eines Mombies #1

Definition of Mombie: A woman with child(ren) who walks around in a half asleep/half awake state, and due to utter and complete exhaustion, and the appearance of a lack of brain power stemming from sleep deprivation, all she can do is grunt and mutter.
The Mombie does not crave brains or human flesh, she craves coffee and a solid 8 hours of REM cycle.
LOL. thought it was cute -Lauren

Quele: Facebook/ Mommies Inc.

 

Bin ich schon ein Mombie? Ich fühle mich schon irgendwie…komisch. Wattig und irgendwie verkatert, nur ohne diese fiese Übelkeit. Ach waren das Zeiten, als man VERKATERT sein konnte….heute ist die einzige Person, die die Nacht durchmacht UND trinkt: das Kind. Dieses kleine, immer hungrige Kind. Und nachts ist es besonders hungrig. Meist vier bis fünfmal die Nacht werde ich geweckt, um von diesem kleinen Milchvampir ausgesaugt zu werden. Und das ohne Saugkraftverlust. Ist mein Baby also wie ein Dyson?

Diese Fragen stelle ich mir dann: nachts. Wenn das Geschlabbber ein Ende und mein Baby gerülpst hat wie ein Bauarbeiter um wieder in einen friedlichen Schlummer zu fallen. Ach, ist das schön. Dieses kleine Baby mit seinem friedlichen Gesichtsausdruck. Da macht mein Herz gleich einen Hüpfer.

Ich genieße diesen Moment noch wenige Augenblicke um mich dann wieder in eine bequeme Schlafposition zu kuscheln. Nur noch die Augen schließen und wegschlummern….

Das Baby macht Krabbelübungen im Schlaf, wälzt sich hin und her und grunzt dabei wie eine Rotte junger Wildschweine. Wenigstens auf meinen Mann kann ich mich verlassen. Der schläft tief und fest und lässt sich von dem Spektakel nicht beeindrucken. Also versuche ich es mit Ignoranz….Geht nicht..Ich strecke meine Hand aus um das Baby zu beruhigen. Keine Verbesserung. Mist. MIttlerweile habe ich keine Lust mehr. Ich will doch nur SCHLAFEN!!

Ich ziehe das Baby aus dem Beistellbettchen zu mir heran. Kassiere noch zwei Fausthiebe aufs Auge. Dann, nach gefühlten Stunden und Vollkontakt mit dem Kind, schläft es endlich ein. Okay. Baby ist nun ruhig. Leider verbleiben mir noch maximal 30 cm Bett für mich. Auf der linken Seite liegend, damit das Baby ja nicht gestört wird.

Endlich verfalle ich in einen leichten Dösezustand. Bevor ich wegschlummere hänge ich noch meinen Gedanken nach. Kann so ein Baby an Saugkraftverlust leiden? Hab wohl zuviel Werbung gesehen….

Das Baby wird wach und hat Hunger……

Am nächsten Morgen (wie, schon wieder Tag?) bringt mein Mann mir wie immer den Kaffee ans Bett. Die allmorgendliche Frage:“Wie gehts dir und die war die Nacht?“, weiß ich nicht zu beantworten. Ich fühle mich gerädert. Mehr als das…fühlen sich so Zombies?

Nach der zweiten Tasse steht fest: Ich bin jetzt ein Mombie!