Jeder Mensch kann schlafen lernen

Schlaflernprogramme – würden sie sich selbst oder ihrem Partner sowas antun? Die meisten werden nun mit dem Kopf schütteln.

Dieser Text ist für alle, die immer noch der Meinung sind, dass man Kindern das Schlafen durch „ferbern“ beibringen kann. Stellen sie sich vor, sie haben Schlafprobleme und würden diesen Text in einem Ratgeber oder in der Apothekenumschau lesen. Würden sie sich selbst so behandeln?


 

Jeder 3. Erwachsene leidet an einer Schlafstörung!

Haben sie Probleme in den Schlaf zu finden oder durchzuschlafen? Dann ergeht es ihnen wie rund 1/3 aller Erwachsenen. Aber das muss nicht sein! Mit diesem Schlafprogramm schaffen sie es in wenigen Tagen problemlos ein -und durchzuschlafen.

Ein erster Schritt ist es zu verstehen, dass sie an ihrem Problem wirklich selbst Schuld sind. Wer nicht einschlafen kann, will es (bewusst oder unterbewusst) einfach nicht wirklich. Mit dieser Erkenntnis und den weiteren Schritten, werden sie innerhalb weniger Tage zum glücklichen Murmeltier.

Versprochen –

denn: jeder Mensch kann schlafen lernen!

 

Das Schlafprogramm

Folgen sie diesen Tipps mindestens drei Tage. Bis dahin sollten sich erste Besserungen eingestellt haben. Falls nicht, führen sie das Programm weiter bis sich das gewünschte Ergebnis einstellt.Los gehts!

Feste Uhrzeiten: Gehen sie immer zu einer festgelegten Uhrzeit ins Bett. Diese muss nicht ihrem Biorhythmus entsprechen. Halten sie sich in jedem Fall an diese Zeit!

Voller Bauch und leere Blase: essen sie kurz vor dem Schlafen gehen sehr viel und besonders schwere Sachen. Ein voller Bauch gaukelt ihnen ein Müdigkeitsgefühl vor und lässt sie schön träge werden. Am besten nehmen sie zuckerhaltige Breie zu sich. Aber Vorsicht: trinken sie 2 Stunden vor dem ins Bett gehen nichts mehr, damit sie auf keinen Fall noch mal zur Toilette müssen!

Alleine, dunkel und weit entfernt vom Partner: für einen ungestörten Schlaf ist es vollkommen wichtig, dass ihre gewählte Schlafstätte ruhig und ohne Ablenkungen ist. Dafür sollten sie selbstverständlich absolut einsam und alleine sein. Ihr Zimmer muss möglichst weit weg von ihrem Partner entfernt sein.

Studien haben herausgefunden: einsam und ohne Nähe schläft es sich am besten. Von diesem Wissen können sie profitieren! Falls sie die Vermutung haben, dass ihre Schlafstörungen durch Kummer, Sorgen oder Ängste verursacht werden, besinnen sie sich einfach auf ihr Ziel. In wenigen Tagen werden sie wieder normal schlafen können. So  wie es alle anderen Erwachsenen auch tun. Weinen und schreien sie ruhig bei Sorgen und Ängsten. Sie müssen lernen sich selbst zu regulieren.

Trost werden sie sicherlich nicht brauchen, denn das ist ja nur für Babys…Oh!

 

Was sie als Angehöriger eines Patienten mit Schlafstörungen tun können

Unterstützen sie ihren Partner bei diesem Programm. Umarmen sie ihren Partner, wenn er ins Bett geht. Sie können sie Türe hinter ihm schließen, signalisieren sie aber keine Verfügbarkeit. Dazu verlassen sie am besten das Stockwerk, oder sogar das Haus. Ein Abend bei Freunden ist da genau das Richtige.

Wenn sie ihren Partner durch die geschlossene Türe weinen hören, geben sie ihm die Zeit sich selbst zu beruhigen. Geben sie nicht zu schnell nach. Ihr Partner muss diese Lektion lernen und sie werden sehen: es wird sich auch für sie lohnen. Wenn ihr Partner das Programm erfolgreich absolviert, werden auch sie davon profitieren. Ihr Partner wird sie nun nachts weniger stören. All das wird selbstverständlich keine Auswirkung auf ihre Beziehung und ihr gegenseitiges Vertrauen haben. Im Gegenteil. Ihr Partner wird sich freuen, dass sie ihn bei diesem Programm unterstützt haben.


 

Würden sie so ihren Partner behandeln oder diese Tipps selbst anwenden? Wohl eher nicht. Warum sollte man dies also an Babys und Kindern durchführen?

Ein bisschen Paarzeit – weniger knipsen, mehr knutschen! #WIB (5/16)

#WIB In den letzten Wochen ist es bei uns ein wenig angespannt. Da kommt uns ein Wochenende mit ganz viel Paarzeit gerade recht! Leider gibt es davon keine Bilder, denn wir waren japanisch essen und das würde euch nur vieeeel zu eifersüchtig machen 😉 Aber mal im Ernst: gerade bei der wenigen Zeit, die man manchmal für den Partner hat ist es richtig, sich auf das einzig Wichtige zu konzentrieren: auf den Partner! Also einfach mal weniger knipsen und mehr knutschen!

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne!


 

Samstag, 30.1.2016

Samstagfrüh haben wir die Tochter zu Oma gebracht. 24 h Paarzeit! wohoo Erstmal Einkäufe erledigen und Nickerchen machen. Und natürlich schlemmen: Risotto!

Danach ging es für uns in die Stadt, endlich einen neuen Laptop kaufen. Das war jetzt auch wirklich nötig, denn mein Mac ist in den letzten Zügen und das Arbeiten macht damit wirklich keinen Spaß mehr. Bisher bin ich mich unserer Wahl sehr zufrieden.

Für 18 Uhr hatten wir einen Tisch beim Japaner bestellt und haben es uns richtig gut gehen lassen – da habe ich leider kein Foto für euch…

 


 

Sonntag, 31.1.2016

Aussschlafen heißt für uns: wir sind um 7 Uhr wach. Genug Zeit für ein ordentliches Frühstück, Hausarbeit und ein wenig Autopflege. Wir holen gegen Mittag die Tochter ab und lassen sie erst mal schlafen. Derweil kocht die Erbsensuppe..nommnomm

Obwohl es draußen recht ungemütlich ist, machen wir am Nachmittag noch eine kleine Runde raus, um uns zu lüften.

Das war unser Wochenende in sehr unspektakulären Bildern. Wie war euer Wochenende?

[kurzgebloggt] Der frühe Vogel ist kaputt 

Abends bin ich immer schnell müde. So ab 22 Uhr ist bei mir Ende im Gelände und ich muss mich in mein Nest verziehen. Dafür bin ich morgens um 4.45h topfit und habe schon die Mails nimmst dem ersten Kaffee beantwortet. So war das zumindest früher! Jetzt scheint mein früher Vogel irgendwie kaputt zu sein!
Liegt es vielleicht am Alter, dass ich nicht mehr elegant und motiviert morgens aus den Federn hüpfe? Schließlich bin 30 und irgendwie versuche ich diese neue Trägheit auf mein Alter zu schieben. Die Nächte durchmachen (früher Party, heute Kleinkind), wenige Stunden Schlaf und trotzdem motiviert und leistungsfähig aus dem Bet hüpfen, das war einmal.

Und ich vermisse es! Denn statt morgendlicher Metime mit Erfolgserlebnissen, drücke zigmal die Snoozetaste, nur um dann doch unmotiviert in den Tag zu starten. Meine Überstunden schmelzen so langsam dahin, weil ich jeden Tag die spätere S-Bahn nehme.

Mich macht das nicht nur sehr unzufrieden, sondern zerschießt auch meinen mühevoll antrainierten Biorythmus. Die Folge sind neben schlechter Laune auch vermehrt Migräne, Kreislaufprobleme und…..ich bin immer müde! 
Ich bin von mir selbst genervt und trotzdem bekomme ich nicht die Kurve. Denn statt mich beim ersten Weckerklingeln aus den Federn zu quälen, verkrümel ich mich lieber noch mal unter meine warme Decke.
Nur noch 5 Minuten kuscheln………..

Das glückliche Kind nach Anweisung – das gibt es nicht! Ein Erfahrungsbericht

Ines hat einen ausführlichen Gastbeitrag zur aktuellen Blogparade: „Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung“ verfasst.

Sie ist Mutter eines High-Need-Kindes und war der Überzeugung, dass ihre gute Vorbereitung und ein bedürfnisorientierter Umgang mit dem Kind alles in die richtigen Bahnen leiten würde. Die Realität war dann leider eine etwas andere….


 

Ich habe die Diskussion bei Twitter mitbekommen und bei mir hat das ganz gemischte Gefühle ausgelöst….. daher möchte ich gerne meine Sicht der Dinge teilen.

Schon bevor ich schwanger wurde, war mir klar, dass wir unser Kind bedürfnisgerecht erziehen wollen. Ich wollte natürlich gebären, stillen, tragen, familienbetten (wobei ich mir das anders vorgestellt habe, als es letztendlich läuft), immer für mein Kind da sein, mein Kind lieb haben…. und fand es gut und beruhigend, dass das Internet voll ist mit Leuten, die es genauso sehen, die Anregungen und Tipps geben können. Die habe ich in meiner näheren Umgebung nämlich nicht.
Rückblickend würde ich sagen, dass ich dabei ziemlich naiv war, denn ich ging davon aus, dass mein Kind ein zufriedenes, ausgeglichenes Kind sein würde, wenn ich mich denn an all die „Anweisungen“ hielt. Dafür kann und will ich niemandem außer mir selbst einen Vorwurf machen. Das betonte ich deshalb, weil ich denke, dass es – zumindest im Internet, auf Blogs und in Büchern – häufig die (unbewusst?) aufgestellte Behauptung gibt, wenn man alles das bedenkt und sich danach richtet, das Kind eben ganz entspannt und friedlich ist. Vermutlich meinen die wenigen das ernsthaft so, aber ich bin da einfach von ausgegangen. Hey, alle sagen, wenn man das Kind immer trägt, dann ist es ausgeglichen und schreit weniger! Wenn man im Familienbett schläft, ist die Störung der Nachtruhe viel geringer! BLW macht viel mehr Spaß als Brei!

 

Ein schlimmer Start für Mutter und Kind

Es lief bereits vor der Geburt anders als geplant: Aufgrund einer sich fulminant innerhalb von drei Tagen entwickelnden Präeklampsie, die passenderweise bei der Vorsorgeuntersuchung in einen Krampfanfall mündete, wurde unsere Tochter zwei Monate zu früh per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Ich habe von alledem nichts mitbekommen, da ich erst drei Tage später wieder zu Bewusstsein kam und nicht auf Anhieb begriff, warum man mich beglückwünschte.
Da sie als Frühchen galt, mussten wir lange im Krankenhaus bleiben. Für das Stillen hatte nie jemand Zeit, schlimmer noch, als wir bereits in der Kinderklinik waren und den ganzen Tag Zeit für sie hatten, da hieß es, wenn sie schläft, sollen wir sie nicht nehmen, sie brauche den Schlaf für die Hirnentwicklung und das dürfe man nicht stören. Also saß ich neben ihrem Bett, habe wie verrückt Milch abgepumpt, aber mich nicht getraut, mein Kind in den Arm zu nehmen.
Als wir endlich nach Hause kamen, konnte und wollte ich dort alles anders machen. Vermutlich hätte ich auch keine Wahl gehabt, denn meine Tochter entschied dann: Sie schlief nur, wenn einer von uns sie am Körper trug. Obwohl wir etliche Male davor gewarnt worden waren, ließ ich sie nachts mit ihrem Bauch auf meinem Bauch schlafen. Tagsüber das gleiche, nur dass ich dabei dann auf dem Sofa lag. Wir brachten uns das Stillen letztendlich selber bei, weil die Hebamme meinte, das würde eh nicht mehr funktionieren.
Dass das Kind irgendwann zu schreien begann, überraschte mich nicht. Schließlich war am Anfang alles falsch gelaufen. Die Situation beruhigte sich um den 4. Lebensmonat herum etwas. Bis sie anfing, mobiler zu werden. Sie begann nachts im Stundenrhythmus wach zu werden und zu schreien. Tagsüber wollte sie nicht mehr schlafen und schrie nur noch.

 

Wenn die Phase zum Dauerzustand wird

Anfangs trösteten wir uns damit, dass es sicherlich nur
eine Phase sei und wieder vorbei gehe. Wir haben weiter gestillt, getragen, gefamilienbettet. Nichts half.
Jetzt ist sie 13 Monate alt und immer noch eine unglaublich schlechte Schläferin. Sie wacht nachts alle 60 Minuten auf; tagsüber ist an Schlafen kaum zu denken, es sei denn, Mama setzt sich aufs Bett und man kann auf ihren Schoß. Ich war zwischendurch oft verzweifelt, habe die Schuld bei mir gesucht, sagte mir, dass es an meinem Versagen liegen MUSS, denn alles drumherum habe ich ja „richtig“ gemacht. Zweimal war ich so am Ende, dass ich vorschlug, sie zur Adoption freizugeben, weil ich es ja offensichtlich nicht hinbekomme, sie so zu versorgen, dass es ihr gut geht – was in meinen Augen dann der Fall gewesen wäre, wenn sie weniger geschrien und besser geschlafen hätte.

 

Die Wahrnehmung der persönlichen Grenzen

Wenn ich dann solche Diskussionen mitbekomme, frage ich mich sofort, was denn gemeint ist, seine eigenen Bedürfnisse über die des Kindes zu stellen. Ich fühle mich ertappt und schuldig, weil ich mich jedes Mal freute, wenn mein Mann unsere Tochter für einen zweistündigen Spaziergang mit nach draußen nahm, und ich endlich mal Ruhe hatte.

Bedeutete das nicht schon, dass ich mich selber wichtiger nahm als sie? Neuerdings geht es mir nachts so: Wir schlafen inzwischen getrennt. Wenn unsere Tochter eine schlechte Nacht hat, was meistens bedeutet, dass es ihr nicht gelingt, mit meiner Hilfe wieder einzuschlafen, und dass meine Brustwarzen nach kurzer Zeit dazu tendieren, blutig zu werden, dann bringe ich sie meinem Mann. Dort schläft sie interessanterweise oftmals recht schnell wieder ein, manchmal protestiert sie ein wenig. Und ich liege hinterher oft wach, weil ich mich frage, ob das nun wieder Ausdruck meines Egoismus ist. Was mir bei Lichte betrachtet Blödsinn scheint, denn sie schläft bei ihrem Papa ja mindestens genauso gut.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube, dass diese Diskussion schon alleine deswegen schwierig ist, weil sie so subjektiv ist. Was meint denn nun, dass ich meine Bedürfnisse über die des Kindes stelle? Wäre es dann überhaupt erlaubt, sich eine Atempause zu nehmen? Oder bedeutet das direkt, dass mir mein Kind nicht wichtig ist? Diese Absolutheit scheint mir – wenigstens für mich – problematisch.

Problematisch ist für mich persönlich außerdem der Gedanke, dass es sich für mich sichtbar auswirkt, wenn ich meinem Kind bedürfnisorientiert begegne. Möglicherweise tut es das, irgendwann – aber ich weiß nicht wann und in der Zwischenzeit kann eine solche Sichtweise arg frustrieren (meinem Mann ging es zwischendurch so, dass er sich aufregte, unser Kind sei undankbar, sie dürfe bei und mit uns schlafen und sei trotzdem nur am Schreien, während andere Kinder das alles nicht hätten und trotzdem zufrieden wirkten).

In der Zwischenzeit mag es so wirken, als würde unser Kind, obwohl wir es so „verwöhnen“ (Zitat der Hebamme) häufig unausgeglichen und unzufrieden sein, während andere Kinder, die (scheinbar) weniger bedürfnisorientiert aufwachsen, ausgeglichen und fröhlich zu sein scheinen. Ich kann in niemanden reinschauen, daher weiß ich nicht, wie es tatsächlich ist.

Ich weiß, dass ich den Weg, den wir angefangen haben, für uns für richtig und gut halte, und dass wir ihn deswegen weiter gehen werden. Ich habe auch gelernt, dass so etwas für jeden etwas anderes bedeutet. Aus meiner eigenen (Kranken-)Geschichte weiß ich, dass es weder mir noch sonst irgendwem etwas nützt, wenn ich meine Kraft dauerhaft überstrapaziere. Deswegen habe ich mein Kind nicht weniger lieb. Ich werde möglicherweise niemals wissen, ob unser Kind nicht der gleiche Mensch geworden wäre, wenn wir etwas anders gemacht hätten – und gleichzeitig denke ich,
dass es egal ist, wie wir die Dinge machen, solange wir unserem Kind respektvoll begegnen.


Liebe Ines, vielen Dank für deinen ausführlichen und sehr emotionalen Artikel. Ich finde diesen Erfahrungsbericht sehr wichtig, denn es kann diejenigen sensibilisieren, die sich ein Leben unter Dauerstress nicht vorstellen können. 

Ich finde euch als Familie unglaublich stark und hoffe, dass ihr euren Weg weiter gehen werdet. 

Ihr könnt Ines auf Twitter folgen (hier!)und mit ihr über ihren Beitrag diskutieren. Alle weiteren Beiträge der Blogparade findet ihr im Beitrag im Linkverzeichnis: Hier geht es zum Beitrag der Blogparade!

Zurück zum manuellen Modus

Eines meiner größten Hobbies ist das Fotografieren. 2010 habe ich begonnen mich mit Kameras und der Entstehung von Bildern zu beschäftigen. In den vergangenen Jahren habe ich mal mehr, mal weniger Bilder produziert und mich dabei in den unterschiedlichsten Genres ausgetobt. Es war mir aber von Anfang an wichtig die Funktionen der Kamera zu beherrschen und in keinem Fall im Automatikmodus zu landen.

Nun schreibe ich auf diesem Blog ja nicht über meine Liebe zur Fotographie und über meine Bilder, sondern möchte den Begriff des manuellen Modus auf meine Situation als junge Mutter übertragen.

Nach der Geburt und in den darauffolgenden 5 Monaten fühlte ich mich nämlich wie im Automatikmodus, fremdgesteuert und allein darauf ausgerichtet GUT zu funktionieren. Das Baby zu versorgen, mich zu versorgen und alles im Blick zu behalten. Das hat seinen Sinn, evolutionstechnisch gesehen, dass der Körper mit einer Unmenge an Hormonen überflutet wird, dass es gar nicht auffällt WIE SEHR einen die Situation anstrengt. Ein forderndes Baby, die lange Phase mit dem Umzug und keinerlei Möglichkeiten runterzukommen. Erst jetzt habe ich wieder das Gefühl eine gewisse Autonomie erlangt zu haben, die über das reine ‚ ich muss noch das und das erledigen‘ herausgehen. Ich kann meine Elternzeit genießen.

 

Vielen jungen Eltern scheint es im ersten Jahr ähnlich zu gehen.

Man funktioniert. Zum Wohle des Kindes, der Familie zu Liebe, um den Partner zu unterstützen und dann ist da ja noch Job und Haushalt. Dann ist da vielleicht noch ein Geschwisterkind, ein Jobwechsel des Partners oder ein Umzug?

Herausfinden, was einen auf Autopilot hält

In unserem Fall waren es Dauerstillen, Dauergeschrei und permanent das Baby auf Körperkontakt halten zu müssen. Sehr Kräfte raubend. Der Papa hat auf der Arbeit geschuftet, in den Wohnungen gerödelt und für uns gesorgt.
Keine Zeit mal die Akkus zu laden.

Ich fühlte mich vor einigen Wochen so krank, dass ich bei meinem Hausarzt war. Ich beschrieb meine Symptome. Er nahm Blut ab und erklärte mir, dass ich sehr wahrscheinlich kerngesund wäre und es halt normal ist, sich wie ein ausgelutschter Kaugummi zu fühlen. Und so war es auch. Alle Blutwerte sind On Top, alles fit. Aber was kann man tun? Kräfte Sparen war sein Tipp.

 

Was nun?

Schon alleine die Übergabe der alten Wohnung war eine Erleichterung. Nicht mehr streichen, putzen und räumen! Fertig!

Nach den anstrengenden ersten Monaten mit der Raupe versuchen wir hier langsam mal Struktur reinzubekommen. Tagsüber gibt es nur noch Fläschchen und einmal Brei, Schlafen ist das große Problem, darum beginnen wir mit Projekt: #Antieule2014 (ich werde berichten 🙂 ).

Aber ganz besonders  wunderbar ist es zu sehen, wie sich die Raupe entwickelt: sie krabbelt seit einer Woche fleißig in der Gegend rum und ist so mit ihrer Entdeckungstour beschäftigt. Für Weinen gar keine Zeit mehr bleibt 🙂 Zwar krieche ich jetzt permanent hinter dem kleinen Krabbler her, aber die Lautstärke hat sich auf ein normaler Babymaß reduziert. Eine Wohltat für meine Ohren!

 

Was für sich und die Beziehung tun!

Es ist wieder Zeit miteinander zu Reden. Dabei endlich auch mal ohne Organisatorisches. Wohin soll den mal ein Ausflug starten? Was leckeres zu essen machen? Oder einfach mal zu Dritt am Sonntag im Bett bleiben……und jedem mal ein wenig Freizeit gönnen. Und zwischen Tür und Angel mal ordentlich Knutschen!

Ich kann wieder mal die Gedanken schweifen lassen und versuche bewusst die letzten Wochen (oh, mein Gott, nur noch 9!! WOCHEN!!) mit der kleinen Raupe zu genießen. Und vielleicht mal wieder ein Buch lesen?

Tipps, wie man bewusst aus dem Automatikmodus aussteigt, kann ich nicht geben. Für mich ist es einfach ein Gefühl, dass sich aus dem Bestreben wieder Herr meiner Gefühlslage und meinem Tagesablauf zu sein und der Entwicklung (nennen wir es Selbstständigkeit) der Raupe entwickelt hat. Vielleicht war es auch das ‚Ankommen‘ im neuen zu Hause, der ein Ort ist, an dem ich durchatmen kann und (wenn auch nur minimal) die Akkus laden kann.

Denn was ich nicht kann, ist schlechte Situationen auszuhalten. Ich kann mich nicht abfinden mit: schlecht gelaunt, übermüdet, knatschig und dem Gefühl der Perspektivlosigkeit beladen zu sein. Ob das eine Schwäche ist? Ich denke nicht, denn so finde ich für mich immer Wege einen positive Perspektive einzunehmen und den Blick für die wichtigen Dinge zu schärfen. Und darum geht es ja im Leben: anstrengende Phasen auszuhalten und dann wieder auf der Sonnenseite zu stehen.

In diesem Sinne gehe ich jetzt raus und genieße mit der kleinen Raupe das sonnige Wetter. Und vielleicht mache ich ja ein paar Fotos.

Im manuellen Modus.

Ahoi!

5 Dinge die wir anders gemacht haben als geplant!

Kinderlose wissen immer alles besser! IMMER! ALLES! Und noch besser weiß man es, wenn man versucht schwanger zu werden oder gar schon schwanger ist. Man hat die Weisheit dann sozusagen mit Löffeln gefressen. Man hat jedes Forum, jedes Buch und jede Statistik im Blick und hat…nunja: voll den Überblick über Schwangerschaftsverlauf, Geburt, Kindererziehung und alles was es so für Entscheidungen rund ums Kind geht.

Ich hatte auch so meine „Vorstellungen“. Und einige konnte ich dann mal getrost über Bord werfen, denn sie haben den Realitäts und Alltagscheck nicht überstanden. Meist schon nach wenigen Stunden 🙂

 

Hier meine TOP 5 der über Bord geworfenen Prinzipien:

Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay

Top 5) Geburt ohne PDA: ich muss zugeben. Ich habe das weder vorher verurteilt, noch ausser Betracht gezogen. Meine Angst eher war, dass das Kind zu schnell kommt, und da ja Schmerzen eh zur Geburt dazugehören, hab ich nicht damit gerechnet eine zu wollen. Zum Glück hatte ich aber schon eine Aufklärung mit unterschriebenem Wisch!

Denn: Weit gefehlt. Nach 28 h rumgewehe, in denen mir die Hebammen immer wieder gesagt haben ‚Ach, das Kind ist in einer Stunde da!‘ Konnte ich einfach nicht mehr. Dazu kamen dann noch ein paar Begleiterscheinungen und eine etwas ungünstige Physiologie des Kindes… Fakt, ohne PDA wäre unser Kind unter Vollnarkose und Kaiserschnitt auf die Welt gekommen! Ein Hoch auf die moderne Anästhesie!!

TOP4) Kind im Bett/ Elternbett: Die Stunde Null: Baby entpuppt sich als Klett und Heulraupe. Das Kind beim Rooming-In im Kinderbettchen lassen: unmöglich!

Dazu kann ich auch nur folgenden Artikel empfehlen. Ein Beitrag zu  „unserem“ Elternbett 🙂

TOP 3) Eltern sein – Paar bleiben 

Als Kinderlose belächelt man ja die Eltern, die kein anderes Thema mehr haben als das Kind. ‚SO nicht!‘, haben wir gesagt. Von wegen: in den ersten Monaten ist das Kind Thema Nr 1. IMMER. Wie hat das Kind geschlafen, welche Farbe hatte der Windelinhalt, wie häufig war die Windel voll, wann und wie häufig wurde ich heute wieder angekotzt, schau mal sie kann dies und das……… ihr kennt das! Und selbst wenn man dann mal Babypause hat: es ist schwierig wieder auf andere Themen zu kommen die nicht Baby, Organisatorisches oder Arbeit ist.

TOP 2) Schnulli

Schnullis sind nur was für Weichbrötcheneltern, die ihre Kinder einfach ruhigstöpseln wollen, damit sie ihre  Ruhe haben! Das war meine Meinung als kluge Kinderlose. ja, nach den ersten zwei Wochen Dauernuckels oder alternativem Gebrüll konnte uns unsere Hebamme von einem Schnuller überzeugen. Es dauerte zwar ein wenig, bis Raupe ihn akzeptiert hat, aber dann hat der Schnuller mir und meinen Brüste ein kurzes Zeitfenster der Regeneration gelassen.

Und, der one and only …Achtung Trommelwirbel:

TOP 1 der absoluten „Das wollte ich nie,nie,niemals tun“: Einen Elternblog schreiben!!!

Und wie siehts bei euch aus? Welche  Erziehungsgrundsätze hattet ihr euch vorgenommen und dann über Bord geworfen? Seid ihr die Eltern geworden, die ihr niemals sein wolltet?

In diesem Sinne: Ahoi! ich freue mich über eure Kommentare!

Tagebuch eines Mombies..#4

Ich wache auf. Links neben mir sabbelt sich das Baby schon einen zurecht. Der Mann kommt gerade ins Zimmer mit der ‚guten Morgen Tasse‘ Kaffee. Ich erschrecke. Es kann unmöglich noch vor 6.30Uhr sein, denn mein Wecker hat doch gar nicht geklingelt,oder doch?
Ich schiele zur Uhr. So ohne Kontaktlinsen würde ich den verschwommenen Matsch als knapp 8 h deuten. So ein Mist. Eigentlich wollte ich jetzt schon los fahren. Egal, Hektik hilft jetzt nicht mehr viel. Erst Kaffeetrinken und Babyraupe abfüllen. Vorher läuft hier sowieso NÖSCHTS!

Endlich habe ich mich und die Raupe eingepackt. Aus dem Umzugskartonchaos habe ich es doch tatsächlich noch geschafft alle meine Ausbildungsunterlagen inkl. Zeugnisse einzupacken und einen Ausdruck meines Notenspiegels aus dem Basissystem zu machen. Eine Höchstleistung. Der Drucker war kaum zu erreichen.

Alles eingepackt. Navi, Wickelzeug, Bondolino, alle Unterlagen, Wasser und was zu Essen? Ich komme mir vor, als ob ich auf eine Expedition gehe, dabei will ich doch nur mit meinem Baby zur Uni. Allein mit der Raupe im Auto 80 km. Und das ist das Problem. Ich bin nervös. Schon seit gestern. Warum? Frag ich mich auch! Das Baby könnte 80 km lang heulen oder wir könnten auf der A3 bei Köln im Stau stehen oder ich könnte mich verfahren oder der Professor ist doch nicht da oder meine Unterlagen werden nicht anerkannt oder, oder, oder…Ja, tausend Möglichkeiten. es wäre jetzt Zeit schreiend im Kreis zu rennen. Ich lasse es.

Nur noch kurz tanken und dann gehts los. 83 km. Fahrtzeit 1 h 3 Minuten.

Im Endeffekt ist es wieder besser gelaufen als erwartet. Auf dem Hinweg gab es nur einen Stau, eine Pinkelpause, habe ich mich nur zweimal verfahren und nur auf 10 km Heulraupenalarm. Ich war ein wenig stolz auf mich. Die Raupe wurde dann im Auto auf dem Parkplatz gestillt, gewickelt und ins Bondolino verpackt. Ich glaube die umstehenden Studenten waren etwas verwirrt.

Natürlich war der Professor nicht in seinem Büro. Ich stand mit Baby vorm Bauch also etwas verloren da. Im Keller des Institutes für anorganische Chemie. Ins Labor gehen und nachfragen? Ein Blick auf das Schild „Achtung Röntgenstrahlung“ und ein kurzer Blick auf das Kind. Neee. Erstmal weiter motiviert klopfen. Nach dem gefühlt zehnten Versuch öffnete mir sogar jemand die Türe. Ein Student.

Wie sich herausstellte war der junge Mann kein Student, sondern ein Prof. Dr. der Chemie. Aha. Die werden also auch immer jünger, wa?

Ich erklärte mein Anliegen nochmals.Anerkennung des Praktikums. Bitte. Danke. Wir hatten telefoniert.

Nach Ansicht meiner Unterlagen, vernehme ich aus seinem Mund ein: Ach, das ist ja putzig. Wie jetzt? Klar, das Baby ist putzig. Ich weiß schon….aber er meinte nicht das Baby. Er meinte meine Noten. Ja, ich weiß. Meine Noten in der Ausbildung waren nicht die Besten. Partyphase, Prüfungsangst und so weiter. Wir einigen uns auf einen Kompromiss. Kein Praktikum, aber die Abschlussprüfung mitschreiben. Deal! Ich bin zufrieden. Und weil das Baby so niedlich ist, bekomme ich ein Skript geschenkt 🙂

So, das wichtigste abgehakt. Dann weiter. Noch ins Steinmanninstitut und ins Schloss. Zum Schluss waren wir sogar noch im Botanischen Garten. Die Raupe verhielt sich die ganze Zeit über kooperativ, sogar auf dem Rückweg. Einmal habe ich tatsächlich überlegt, ob sie mit im Auto ist. Diese Stille. …ungewohnt.

Endlich wieder zu Hause angekommen war ich ganz schön stolz auf mich. Und die Raupe natürlich.
Ich habe mich endlich wieder getraut meine weitere Studienplanung in Angriff zu nehmen. Ich habe Fakten geschaffen und mir damit den Arschtritt verpasst, den ich gebraucht habe. Nun fühlt es sich wieder gut an über die Uni nachzudenken, denn es geht wieder voran.

Die Raupe darf ihr verdientes Schläfchen halten und Mama packt weiter Kisten.

Die Wühlmaus in meinem Bett

Ich habe letztens von unserer aktuellen Schlafsituation berichtet: Babymaus ist nicht nur in unser Bett eingezogen, sondern hat es annektiert. Nun gibt es für eine Neuerung, welche natürlich den (kaum noch zu unterbietenden) Schlafkomfort für mich noch weiter mindert: Das Baby ist eine Wühlmaus!!

Ich freue mich fürchterlich, dass das Kind sich vom Rücken auf den Bauch drehen kann. Den Dreh zurück hat sie leider noch nicht raus. Das führt zu folgender Situation:

Baby wird müde und von mir liebevoll mit Schlafritual ins Bett befördert. Baby nickert ein, dreht sich auf die Seite und…..in 20% der Fälle folgt jetzt einfach ein Einschlafen (zumindest für die nächsten 10 Minuten-aber das zählt!!), in den anderen 80 %  wird sich dann immer wieder auf den Bauch gedreht, gemerkt, das man a.) müde ist–> heulen,         b.) sich nicht zurückdrehen kann.                                                                                                                                                      Alternativ versucht das Baby seine Lage zu verbessern indem es seinen Kopf auf die Matratze wirft und mit den Beinchen den Hinter hochdrückt. Somit schiebt sie sich nach vorne oder im Kreis. Das Ganze sieht sehr lustig aus, führt aber zu 100% zum Heulen. Die Situation kann sich dann schonmal 2-3 Stunden hinziehen, da sich das Kind partout nicht auf den Rücken/ Seite drehen lassen will. Wir sind dann in einer Endlosschleife gefangen.

Achja, wird das Kind nachts wach, was ja so 2-10 mal passieren kann, wird erstmal kräftig gewühlt oder geheult oder Beides.

Ahoi und gute Nacht!! 🙁

 

 

Familienbett? NEIN, DANKE!…warum unsere Tochter trotzdem in unserem Bett schläft …

Familienbett. Das klingt sehr nach Öko, Super-Kuschel-Familie und irgendwie…ja, auch ein wenig modern. Bevor jetzt hier ein falscher Eindruck entsteht: ich bin für gemeinsames Schlafen. Wer mag auch gerne als familiäres Gruppenkuscheln in einem Bett! Trotzdem war es bei uns etwas anders geplant.

 

Ich und Schlaf? Keine gute Kombi

Es ist nun mal, wie es ist: ich bin keine gute Schläferin. Ich schlafe schlecht ein (außer Punkt 22uhr:-))und wache leicht auf. Die Kinderärztin würde mir sicherlich eine Regulationsstörung attestieren 🙂 und zu einer reizarmen Umgebung raten.

Aufgrund meiner Migräne habe ich mir vor Jahren einen Schlafrhythmus angewöhnt, bei dem ich Punkt 22 Uhr ins Bett falle und im 4.45 Uhr wieder aufwache. Um mich vor Anfällen durch Verspannungen zu schützen liege ich schön zentriert auf einer Nackenrolle. Und weil ich Nähe beim Schlafen nicht abkann, muss mein Mann nach dem abendlichen kuscheln auf seine Bettseite verschwinden.

 

Unser Masterplan: Beistellbettchen

Von Anfang an wollte ich stillen. Und nachts aufstehen kam für mich ÜBERHAUPT NICHT in Frage. Ausserdem soll ja das Co-Sleeping im erweiterten Elternbett die Bindung fördern und gemeinsames schlafen vor SIDS schützen (wobei das wohl nicht für das Schlafen im gemeinsamen Bett gilt?! Die Datenlage geht da ja etwas auseinander).

Deswegen habe ich mich für die Schlafvariante „Beistellbett“ entschieden. Kinderbett auf Matrazenhöhe an meine Seite. So kann man das Baby super einschlafbegleiten, sich danebenkuscheln und bei bedarf nachts streicheln/ Händchen halten.

So, und nun kann sich jeder mal kurz überlegen, wie gut das Alles jetzt geklappt hat…. 🙁 haha…                                         Alle mit dem Lachen fertig?

Idee und Realität- die ersten drei Monate

Und so sah es in der Realität aus: Die ersten drei Monate hat unsere Raupe fast gar nicht geschlafen. Zumindest nicht im Liegen. Auf dem Arm, auf dem Bauch….Liegen im Bett: unmöglich. Pucken hat ein wenig geholfen…aber naja. Auch wenn ich sie hätte hinlegen können, hätte ich das gepuckte Kind nicht im Bett haben wollen, aus Angst es passiert was.  So habe ich die ersten Monate halb sitzend mit Baby im Arm auf dem Bett verbracht.                                                    Schlafmangel und die unglaublich bequeme Haltung haben zu Dauermigräne geführt und eben das gefühl: so hat man sich das jetzt aber mal nicht vorgestellt. Echt nicht!! Ausserdem war Dauernuckeln angesagt.

 

…und jetzt?

Erstmal vorab: momentan zeichnet es sich ab, dass unsere Schlafsituation sich langsam verbesert. Zumindest soweit, dass die Tigerraupe überhaupt in den Schlaf findet und ich damit auch. Zweimal nächtliches stillen finde ich auch voll in Ordnung. Teilweise sind wir aber auch wieder bei….lassen wir das.

Die Raupe liegt jetzt mittlerweile gerne auf dem Rücken bzw auf der Seite und freut sich ihrer neuen Fähigkeiten. Tragen ist zur Zeit auch nicht mehr so angesagt. Schlafen im eigenen Bett dagegen auch nicht.

Egal ob ich ins Beistellbett krabble oder mich direkt an sie kuschel: sie schläft nicht ein! 20 cm weiter auf meiner Matratze dagegen schon. Nachts stillen wir jetzt auf der Seite und ich lasse sie dann meist auch da liegen. Entweder liegt sie dann in der Mitte und sowohl Mama, als auch Papa müssen weichen oder sie liegt neben mir und ich darf in der Besucherritze schlafen ;-(

Langsam aber sicher werden wir also von unserem eigenen Nachwuchs aus dem Bett gedrängt. Bequem ist echt was anderes, aber was tut man nicht alles für ein paar Stunden Schlaf?

wie sieht das bei euch aus? Schlafen eure Kinder im Elternbett oder nicht?

 

Achja, bei uns wird besonders der „Snow-Angel“favorisiert:

Baby-Schlafpositionen

 

In diesem Sinne: Ahoi!

Ich bin dann mal die Loser-Mum

Also gestern, beim PEKIP (ähm, ja…ich äußere mich ein anderes mal dazu..also zum PEKIP), ist mir mal wieder aufgefallen: ich bin wohl eher so die Loser-Mama. Mein Kind schläft nicht durch, will permanent an der Brust nuckeln, schläft nicht alleine ein und will eigentlich rund um die Uhr bespaßt werden. Achja, getragen wird die Maus ja auch immer.

So schlimm ist es dann doch nicht. Die Maus ist ja mit, 4 Monaten die Jüngste, die Ältesten sind 5 Monate und ein paar zerquetschte. Nun hat, von 8 Kindern wohlgemerkt, eins noch ein Schlafproblem, die anderen haben mal ein Klettbaby und  wieder andere haben schon von Brust zu Flasche gewechselt. Dadurch geht natürlich ALLES VIEL, VIEL einfacher! Ich sag nur: Der kleine Oskar trinkt nur 4 mal in 24 h…mir würden ja die Brüste platzen…

Aber scheinbar hat keiner so den Jackpott gezogen…ausser ich 🙂 Immerhin kam dann doch auch ein netter Kommentar:“ Für dauerhaften Schlafmangel siehst du ziemlich gut aus.“ Jap, find ich eigentlich auch!!

Aber zurück zum Thema. Jetzt sind die Mädels da ja eigentlich alle ganz nett und wir haben eine Menge Spaß. Noch mehr, wäre da nicht die PEKIP-Leiterin…*räusper*. Denn meine größte Befürchtung war ja, in eine Gruppe SUPER-Mamis geworfen zu werden.  Und als man dann so erzählte und sich mit den anderen „Betroffenen“ austauschte, da fiel mir doch mal auf, dass vielleicht der ein oder andere Tipp gar nicht mal sooooo verkehrt ist. Ich meine, es nehmen ja auch Leute meine Tipps an, warum nicht auch mal umgekehrt….?!?

So haben wir dann gestern direkt mal versucht unsere Maus bereits bei der 19 h Müdigkeit ins Bett zu lotsen, anstatt ihr um diese Uhrzeit noch ein Nickerchen zu gewähren und Madame dann erst um 22h in ihr Nestern zu befördern.

Und was soll ich sagen: Um 20.30h….Stille. Baby schnarcht den Schlaf der Gerechten und Mama und Papa wissen gar nichts mit der Situation anzufangen. Und diese Nacht nur zweimal Stillen…ob das jetzt nur pädagogisches Anfängerglück war oder Zufall: ich werde berichten.

Achso, natürlich war es nicht wie bei den Anderen: Schlafanzug an und wach hinlegen. Nein, bei uns gibts weiterhin eine Stunde Papi-Terror (zwischen 19-20h ist Papa irgendwie nicht akzeptiert- danach schon ?!?) und in den Schlaf kuscheln 🙂 Bin also immer noch die Loser-Mum 😉

 

Lg und Ahoi!