Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

Zwischen der Ansicht man müsse Säuglingen Schlaf „beibringen“ und dem vollkommenen Leben nach den kindlichen Bedürfnissen, ist im modernen Umgang mit Kindern alles vertreten. Jeder sucht sich die Methode aus, die am besten zu der Familie passt. Dabei wird ein bedürfnisorientierter Umgang mit Kindern (zum Glück) immer populärer und die Erziehung nach festen Mustern verliert langsam ihre Bedeutung. 

 

Zwischen Ferbern und elterlicher Selbstaufgabe 

Wie man sein Leben mit Kind gestaltet ist insbesondere durch die eigenen Erfahrungen in der Kindheit und des familiären Umfeldes geprägt. Im welchem Kulturkreis, mit welchen Sitten und Gebräuchen wachsen wir auf? Welches Lebensmodell haben wir gewählt? All das prägt uns ein Leben lang. Daneben sind wir als Eltern, gerade am Anfang, anfällig für jegliche Tipps und Trends aus Ratgeber und Co. Ob diese immer dem Wohle des Kindes dienen, sei mal dahin gestellt….

Nicht zuletzt bestimmt die Grenze unserer eigenen Belastbarkeit, wie wir unseren Kindern begegnen können. Sind wir selbst krank oder anfällig? Wie sind gerade meine Lebensumstände, habe ich vielleicht Sorgen?

Die Definition der persönlichen Grenzen ist richtig und wichtig. Eine kranke Mutter oder ein ausgebrannter Vater kann nicht mehr für ein Kind sorgen. Diese Grenzen vorzeitig vor einem Kollaps zu ziehen, scheint Eltern und gerade Müttern aber nicht mehr gestattet zu sein. In einer Gesellschaft, in denen Mütter nur eins sollen: dem Kind eine perfekte Mutter/Vater sein. Ohne Makel, ohne negative Emotion.

 

Das zufriedene Kind – Glück oder eine Frage der Erziehung?

Immer wieder kommt bei dieser Diskussion die Frage auf, ob das zufriedene Kind nun ein Zufallstreffer war oder das Ergebnis bedürfnisorientierter Elternschaft ist. Gerne wird dann die eigene, vollkommene Selbstaufopferung ins Feld geführt, während die Eltern mit High-Need (Schreikindern/ durch Krankheit beeinträchtigte) Kindern über solche Aussage nur den Kopf schütteln können.

Es gibt Eltern, die geben alles und das Kind ist nicht zufrieden! Die körperliche und seelische Belastung in solch einem Zustand, der meist Monate oder Jahre lang anhält, ist enorm. Wann ist die Grenze elterlicher Belastungen erreicht? Was muss passieren, damit auch Mutter oder Vater wieder im Fokus der Fürsorge stehen?

Es ist ein Thema, bei dem es kein richtig oder falsch gibt, denn unsere persönliche Wahrnehmung von Belastbarkeit ist immer nur von unserem eigenen Standpunkt und mit unseren Erfahrungen zu beurteilen. Aus diesem Grund wünsche ich mir mehr Weitsicht, mehr „über den Tellerrand blicken“, mehr „den Horizont erweitern“. 

 


 

Hiermit möchte ich nur kurz einen Anreißer geben und den Anstoß für die Blogparade zum Thema:

 

Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

geben und jetzt nicht weiter auf die vorangegangene Diskussion eingehen. Ein paar Themen habe ich oben schon etwas ungeordnet in den Raum geworfen….

 

weitere  Stichpunkte zum Thema könnten sein:

  • Wie viel Egoismus, Selbstaufgabe und Aufopferung sollen oder müssen Eltern erbringen
  • Wie passen elterliche Grenzen und die Befriedigung aller kindlichen Bedürfnisse zusammen?

Muss sich das Leben um das Kind drehen, der ins Leben integriert werden oder muss sich das Kind dem Leben der Eltern anpassen (Stichpunkt: funktionieren!) ……..


 

Ich freue mich auf eure Einsendungen bis zum 31.1.16. (die Linkliste endet am 18.1.16, dann bitte in den  Kommentaren posten).

Ihr könnt eure Artikel via inlinkz, in den Kommentaren, via Twitter oder Facebook los werden. Wer keinen Blog hat, kann mir gerne seinen Text unter chamailion -ät-icloud-dot-com schicken. Ich veröffentliche ihn dann nach Rücksprache als Gastartikel.

Eines noch in eigenes Sache: dieses Thema ist sehr emotional beladen. Bitte bleibt freundlich zueinander! 

Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Horizonterweitern 🙂

Die Erkältung einfach wegkuscheln! °Sponsored Video° #ad

sponsored Video Draussen ist gerade so etwas wie Winter. Zumindest der Kalender zeigt uns den Dezember an und auch die Vorweihnachtszeit ist schon fast wieder zu Ende. Es geht also auf das kuscheligste und heimeligste Fest des Jahres zu. Alles ist perfekt, wäre da nicht…..ja, wäre da nicht auch die Erkältungszeit im Anmarsch! Zum Glück weiß WICK, was man alles machen kann, um wieder gesund zu werden.

Kuscheln tröstet und wir fühlen uns wohler. Das hat sich auch bis in die Schulmedizin rumgesprochen!
Kuscheln tröstet und wir fühlen uns wohler. Das hat sich von den Kleinsten bis in die Schulmedizin rumgesprochen!

 

Winterzeit = Erkältungszeit!

Ich würde ja jetzt gerne sagen, dass es in Familien nur in der Herbst und Winterzeit zu Erkältungen kommt. Aber seien wir mal ehrlich: als Eltern umgibt uns der Rotz und Schnodder doch das ganze Jahr über, oder? Und gerade ist es sowieso im Umlauf: Es ist ganz egal, wo ich mich zur Zeit befinde, überall wird geschnieft und gehustet. Im Labor, im Zug oder bei uns Zuhaus. Ich gehe jetzt mal ein“paar“ Jahre zurück, bis in meine Kindheit. Denn als ich klein war, da war ich permanent erkältet. Wenn ich mich erinnere, dann war ich eigentlich immer mit Taschentüchern bewaffnet, eingewickelt in einen Schal und musste jeden verfügbaren Kräutertee trinken, den meine Eltern in die Finger bekommen haben. Es hat sich also in den vergangenen 30 Jahren mit meinem Immunsystem nicht wirklich was getan, könnte man meinen 😉

 

Die Erkältung einfach wegkuscheln

Was kann man also gegen diese fiese Plage machen, bei der man sich so unglaublich, furchtbar elend fühlt (Stichwort: tödlicher Männerschnupfen!)? Na, da fallen mir doch die Klassiker aus meiner Kindheit ein, die sich bis heute bewährt haben: Tee, Nasenspray, Zwiebelsäckchen, warme Bäder und diverse Mittelchen zum Schlucken und Einreiben ein. Was man halt so macht, damit die Erkältung schnell wieder von Dannen zieht. Das aller, aller wichtigste habe ich aber bei meiner Aufzählung vergessen: Kuscheln! Durch Körperkontakt fühle ich mich getröstet, verstanden und geliebt. Das hat schon als Kind funktioniert und klappt auch heute noch. Wenn ich krank im Bett liege, da hilft nichts mehr, als eine Kuschelrunde mit Kind und Mann. Kuscheln, Toben, eine nette Umarmung und sogar eine sanfte Berührung an der Schulter reichen aus, damit wir uns wohler fühlen!

#HugYourDad sollten wir alle öfter machen!
#HugYourDad sollten wir alle öfter machen!

Diese Erkenntnis, dass Menschen sich nach Berührung sehnen ist ja nicht neu. Nicht umsonst boomen Massagen und Wellness-Angebote. Und auch ein ganz neuer Trend ist in Deutschland angekommen: Kuschel -und Raufpartys. Aber soweit muss ja die persönliche Wohlfühlstrategie und Erkältungsprävention nicht gehen. Für Kinder ist es normal, dass die Eltern am Bett des Kindes sitzen und Trost spenden. Leider geht diese Gewohnheit mit den Jahren verloren. Wir umarmen uns weniger..aber warum eigentlich? WICK zeigt uns, wie es geht! Nehmt eure Mitmenschen doch einfach mal in den Arm. Den Onkel, Papa, Sohn, Tante, Schwester, Enkel…. So werden Familienfeste gleich zur Wohlfühloase 🙂

 

p.S.: das funktioniert nicht nur bei Männern 😉

Werbung: Dieses Video wurde von WICK gesponsored! 

work in progress #WIB

Es gibt wieder ein kleines, feines und arbeitsreiches Wochenende für uns. Für mich allerdings im Schonprogramm #ausgründen rotzschnief. Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne.

Das Wochenende hatte einen etwas anderen Verlauf angenommen als geplant. Am Freitag wollten wir eigentlich nach Oberhausen zum Prodigy-Konzert…leider nietete mich vorher eine Nasennebenhöhlenentzündung um. Nun denn, die Tochter durfte trotzdem bei Oma schlafen uns wir konnten uns nach einer ungestörten Nacht (yipehhh!!) am Samstag in aller Frühe nach Düsseldorf zur Vertragswerkstatt fahren. In unserem neuen Wagen funktioniert nämlich die Heizung nicht. In Winter etwas semi-optimal.

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Es gab Kaffee und der Schaden am Wagen wurde schnell gefunden. Leider brauchen wir doch noch einen Termin in der Werkstatt ;-(
Weil alles so schnell ging, haben wir noch eine Obi-Tour gemacht. Neben so sinnvollen Dingen wie: Entfüfterschlüssel, Glühbirnen und Tierfutter, haben wir auch Pflanzen für unser Terrarium und ein Vogelhaus erstanden
Weil alles so schnell ging, haben wir noch eine Obi-Tour gemacht. Neben so sinnvollen Dingen wie: Entlüfterschlüssel, Glühbirnen und Tierfutter, haben wir auch Pflanzen für unser Terrarium und ein Vogelhaus erstanden

 

Danach ging es zur Oma und Uroma das Kind abholen, Kuchen essen und tratschen. Mittagessen wurde uns auch direkt eingepackt. Sehr praktisch solche Besuche!

Nachmittags haben wir noch eine kleine Spielplatzrunde gedreht. Inkl. Kaffee. Leider wurden wir nach 20 Minuten von einem Schauer vertrieben und mussten noch etwas durchnässt einkaufen gehen. Aber egal bei 21 °C Aussentemperatur 🙂


 

Sonntag, 8.11.2015

Heute mussten wir früh in der KiTa zum Garten-Aktionstag antreten. Davor haben wir noch etwas Familienzeit genossen und wieder ein paar kleinere Aufräumarbeiten erledigt. Das Kind wurde dann von Oma und Opa abgeholt und hatte einen tollen Tag im Zoo, während wir mit störrischen Brennnesseln und Brombeerhecken gekämpft haben. Im Anschluss wurde gegrillt.

Beweis: Wir waren im Garten!
Beweis: Wir waren im Garten!

 

Gegen Mittag waren wir zu Hause und nach einem Nickerchen haben wir auch Zuhaus wieder gewerkelt.

Endlich habe ich mein Terrarium wieder schön gemacht. Mein armer, kleiner Phelsuma-Mann musste in den letzten Monaten ganz schön zurückstecken und hat nur die nötigste Aufmerksamkeit bekommen. Jetzt ist sein Heim aber wieder hübsch und erstrahlt in neuem Glanz neben meinem Schreibtisch.

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Ich mache abends noch einen kleinen Spaziergang und genieße die Luft, den Sonnenuntergang und das Vogelgezwitscher! Auf dem Rückweg gönne ich mir einen Kaffee und noch ein Stück Mandeltorte.

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Wir waren sehr fleißig und haben sowohl unsere Wohnung auf Vordermann gebracht, als auch ein paar wichtige Arbeiten erledigt. Und wie war euer Wochenende?

Ein Jahr #workingmom – Vereinbarkeit ist möglich

Vor einem Jahr und zwei Wochen bin ich wieder in meinen Job zurückgekehrt. Ich habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie es wohl werden wird. Mann und Kind werden fünf Monate alleine zu Hause sein und den Alltag wuppen, während ich täglich fast 12 Stunden außer Haus bin. Den Beitrag zum ,Schichtwechsel, könnt ihr hier nochmal nachlesen.

Jetzt kann ich sagen, dass es ein Jahr mit (wenigen) Höhen und (vielen) Tiefen war. Und trotzdem bin ich der Überzeugung, dass die Vereinbarkeit von Familie und Berif möglich ist. Hier ein kleines Resümee:

Die ersten fünf Monate habe ich Vollzeit gearbeitet, während der Mann das Kind hütete und den Haushalt versorgte. Als seine Elternzeit vorbei war, bin ich dann auf eine 30 Stundenwoche gewechselt (80%). (Hier gibt es noch den Artikel zu meinen Bedenken zum Teilzeitmodell.)

 

Nach 9 Monaten zurück in den Job – warum eigentlich?

Der Plan hatte ja eigentlich einen anderen Ablauf vorgesehen: nach neun Monaten wollte ich wieder zur Uni und mein Studium beenden. Aus verschiedenen Gründen wurde dieser Plan bereits in der Schwangerschaft zerschlagen (und alle späteren Versuche das Studium wieder aufzunehmen sind ebenfalls bisher gescheitert). In dieser Situation hat man mir meine alte Stelle angeboten. Zu dem damaligen Zeitpunkt war es für mich ideal, denn ohne weiteres Bafög hätte mir nur ein hoher Studienkredit durchs Studium geholfen. Das wollte ich nicht. Die Ängste aus den letzten beiden Schwangerschaftsmonaten waren erstmal verflogen.

So früh wieder in den Job zurückzukehren hatte also im Endeffekt mehrere Gründe: ich wollte meinen Arbeitgeber nicht länger als nötig hinhalten, nach 9 Monaten musste ich raus aus dem Hamsterrad Haushaltschaos mit Schreibaby und wir wollten unbedingt, dass der Mann genügend Zeit hat, seine Tochter ein paar Monate zu begleiten.

 

 

Schwieriger Start

Richtig los ging es dann im März und dann kam es dicke! Seit der Geburt lebten wir eigentlich nur unter Strom unter Anspannung. Solange einer zu Hause noch die Stellung hielt und dem Arbeitenden den Rücken freihalten konnte, funktionierten wir irgendwie. Die Doppelbelastung hat uns erstmal ganz schön aus der Bahn geworfen. Dazu jeden Abend noch bis zu 2 Schreistunden und meist sehr unruhige Nächte. Zu guter Letzt haben wir noch jeden Infekt mitgenommen, den man so kriegen kann (ich hatte ja eh schon permanent irgendwelche Infekte) . Erstes Kitajahr eben.

Bei Familie.de habe ich im Sommer über meine Erfahrungen geschrieben, die ich bis dahin mit meiner Berufstätigkeit seit dem Wiedereinstieg gemacht habe. Alles in allem hatte ich einen schwierigen Start. Das hatte vielerlei Gründe: Krankheiten, mehrfach Belastungen, keine Erholungsphase und vor allem die nicht klar definierten Erwartungshaltungen sowohl von meiner Seite als Arbeitnehmerin, als auch die Erwartungen meines Arbeitgebers an mich.

 

Freizeit, was ist das?

Nach unserem Horrorurlaub im Sommer musste ich mich für zwei Wochen krankmelden. Die eigentliche Krankheitsursache war schnell gefunden und behoben, trotzdem führte ich ein längeres Gespräch mit meiner Hausärztin über die dauernde Erschöpfung, über das fordernde Kind, über das Schreien, nicht schlafen und der Druck, der sich auf der Arbeit aufgebaut hat. Möglicherweise floßen auch ein paar Tränen… Da alle Werte ansonsten in Ordnung waren, sprach sie mir vor allem Mut zu und gab mir auf den Weg, was ich sowieso schon mache: achten Sie auf sich! Freiräume, Ruhezeiten, Aufgaben abgeben. Den Alltag überdenken und sich darin so einrichten, dass es sich gut anfühlt!

Seit dem Sommer geht es permanent bergauf.
Der Alltag läuft mittlerweile ganz gut. Jeder hat hier seinen Aufgabenbereich und seine Freizeiten. Die Alltagsroutine hat uns im Griff – das erleichtert uns so einiges, auch wenn uns unser Lebensradius manchmal sehr winzig vorkommt.

 

 

Ohne schlechtes Gewissen? Ja!

Und das schlechte Gewissen? Immer wieder lese ich von Müttern, die sich tagtäglich mit einen schlechten Gewissen zur Arbeit quälen. Ich habe, zum Glück!, keinen Grund für ein schlechtes Gewissen. Das Kind ist gut versorgt, erst vom Papa und nach komplikationsloser Eingewöhnung zu Jahresbeginn in der (weltbesten) Kita. Hätten wir nicht so einen guten Betreuungsplatz, sähe das vielleicht anders aus, aber so bin ich mir sicher, dass sie gut versorgt ist. Die Rahmenbedingungen waren also von Anfang an gut.
Nachmittags haben wir dann noch ungefähr vier Stunden gemeinsam und natürlich den langen Freitag und das Wochenende. Alles in allem haben wir einen guten Kompromiss gefunden, mit dem alle leben können.

Mein Fazit aus dem ersten Jahr als #workingmom

Ich habe in diesem Jahr viel gelernt:

  • über Grenzen, insbesondere Belastungsgrenzen
  • Über Vertrauen und die Art unserer Beziehung
  • Über den Umgang mit Erwartungen und den Mut, diese offen zu kommunizieren
  • über die vielen Wege der Vereinbarkeit….und das diese möglich ist!
  • wie wichtig es ist, in einem tollen Team zu arbeiten und sich dieser Arbeitsplatz auch ein ganz klein wenig wie ein Stück von Heimat anfühlt ❤️

….und so vieles mehr!

 

Vereinbarkeit IST möglich!

Niemals hätte ich gedacht, dass ich die Debatte über Vereinbarkeit führen müsste. Niemals hätte ich gedacht, dass ich einmal soviel Gegenwind bekomme. Trotzdem sage ich euch, das es möglich ist Familie und Beruf zu vereinbaren! Es ist nur kein Zuckerschlecken.

Ich denke, dass jede Familie ein Anrecht darauf hat, ihr Modell zu leben. Realistischerweise ist es aber in den Köpfen der Arbeitgeber noch nicht angekommen, dass wir als Eltern auch Teil dieses Systems sind. Um so wichtiger ist es durchzuhalten und einen eigenen Weg zu finden.

Vielleicht macht es ja der einen oder anderen Mut?
Wie waren eure Erfahrungen mit dem Wiedereinstieg und der Vereinbarkeit? Hattet ihr auch eine geteilte Elternzeit?

Schwangerschaft ist keine Krankheit? Ich scheiß drauf!

Heute gibt es wieder ein Gastbeitrag für euch. Die Autorin des Textes möchte anonym bleiben, denn sie spricht über ein Thema, dass in der Gesellschaft, und gerade auch im familiären Umfeld, als Befindlichkeit abgetan wird: die schwierige Zeit der Schwangerschaft mit dem zweiten Kind.

Während man bei der ersten Schwangerschaft noch eine ruhige Kugel schieben konnte und alle die Ankunft des erstgeborenen Kindes kaum erwarten können, liegt die Situation bei der zweiten Schwangerschaft etwas anders. Denn da ist ja auch noch ein anderes Kind zu betreuen! Wenn die Schwangerschaft dann auch noch mit einschränkenden Begleiterscheinungen daherkommt, gilt man schnell als Jammerlappen, denn: Schwangerschaft ist keine Krankheit.                                              Und was, wenn es sich doch nach Krankheit anfühlt und weit und breit keine Hilfe in Sicht ist?


 

Schwangerschaft ist keine Krankheit? Ich scheiß drauf!

Mein erstes Kind ließ sehr lange auf sich warten und entstand dann auch nur nach einer OP und mit weiterer medizinischer Hilfe. Gerade als wir dachten, wir bekommen kein zweites Kind mehr, wurde ich überraschend schwanger – einfach so. Das ist ein unbeschreiblich großes Glück, das ich mit diesem Text nicht schmälern will. Ich freue mich auf mein Kind, genieße die Bewegungen und Tritte in meinem Bauch und würde es nicht anders wollen.

Aber zur Zeit kotzt mich diese Schwangerschaft einfach nur noch an!
In den ersten Monaten war mir schlecht, was allerdings im erträglichen Rahmen blieb. Ich war vor allem so dermaßen müde, dass ich anfing, meinem Kind das Handy zum Spielen in die Hand zu drücken bevor ich narkoleptisch auf der Couch zusammenbrach. Meine Ideale über Bord werfend begann ich parallel zu glauben, was 2kindchaos hier schrieb.

Zwar wurden mir die gleichen doofen Fragen wie in der ersten Schwangerschaft gestellt: „Wie geht´s denn dem Bäuchlein?“ Äh, was soll ich dazu sagen. Gut.
oder
,„Und? Wisst ihr schon, was es wird?“ Ja, es ist ziemlich sicher ein Kind!
Doch echte Anteilnahme oder gar Unterstützungsangebote suchte ich vergebens. Macht ja nix. Eine Schwangerschaft ist schließlich keine Krankheit. Das schaffe ich.

 

Nur eine kurze Erholungsphase

Wie erhofft, wurde es im vierten Monat schlagartig besser. Ich war fitter, die Müdigkeit nahm ebenso ab wie die Aknepickel am Kinn und ich genoss den deutlich wachsenden Bauch. Da mein Rücken anfing leicht zu schmerzen, ein Zipperlein, dass ich aus den letzten Wochen der ersten Schwangerschaft kenne, hörte ich auf, K1 zu tragen und hoffte, dass es so bei den leichten Schmerzen bleiben würde. Haha! Wie naiv ich sein kann!
Dann kam die Hitze. Ich hatte heiße Hände, heiße Füße, an Schlaf war kaum zu denken. Nasse Tücher, Eispacks und Ventilator brachten nur wenig Erleichterung. Mein geliebter Sommer wurde zum Feind.
Zum Glück konnte mein Mann mich den Sommer über stark entlasten, so dass ich im Großen und Ganzen trotz allem recht vergnügt war. Ich wollte auch nicht jammern. Ich wollte genießen. Wir bereiteten uns gemeinsam auf die Geburt vor und ich übte, mich tief zu entspannen.

Der Sommer ging und ich wurde von Tag zu Tag unfitter. Jeder Weg bereitet mir Schmerzen im Rücken, die mich dann vor allem nachts wach halten. Hausarbeit wird dadurch zur Folter und dieses Eingeschränktsein macht mich wahnsinnig. Mein geliebter Mann versucht bei stetig steigendem Arbeitspensum unsere Tochter zu bespaßen, der mit mir eindeutig körperliches Auspowern fehlt, und gleichzeitig noch den Haushalt zu stemmen. Dabei entgleitet ihm schon der ein oder andere fiese Spruch. Das kann ich ihm nicht verdenken. Er ist auch überlastet. Aber seine passiv-aggressive Art bringt mich zum Heulen. Ich würde ja so gerne alles schaffen, niemanden brauchen, fit sein. Ich fange an, meinen Körper wieder zu hassen. Diesen Körper, mit dem ich Probleme habe so lange ich denken kann und der es mir immer schwerer zu machen scheint als es andere haben.

 

Die helfende Hand fehlt! Und nun?

Nun muss mein Mann seit einer Woche jeden Tag so viel arbeiten, dass wir ihn quasi gar nicht sehen. Nächste Woche muss er zusätzlich für fast zwei Wochen geschäftlich verreisen. Und ich dekompensiere völlig.
Am schlimmsten ist es für mich, dass meine Tochter darunter leiden muss. Die Schmerzen machen es mir unmöglich, ihr ausreichend Toben und Spielen zu ermöglichen. Ich kann sie kaum tragen, wenn es ihr schlecht geht und meine Geduld nimmt stetig ab. Dabei ist sie so lieb.

Und dann war heute: Ein Tag zum in die Tonne treten. Ich wachte müde auf. Zu wenig Schlaf. Schmerzen. Nach dem Duschen ging es einigermaßen, so dass wir den Vormittag bei Frühstück, lesen, spielen und aufräumen ganz gut rum bekamen. Nachmittags wollten wir raus, zu einer Kinderfarm, wo meine Tochter auch ohne mich ganz gut ausgelastet sein kann, wenn jemand sich ihrer erbarmt und sie mitmachen lässt. Ställe ausmisten, Ponys striegeln, Hufe auskratzen – ich war froh, dass so wenig los war und eine Bekannte für mich einsprang.

Dann sollte ein kleiner Ausritt gemacht werden. Kurz bevor es losging, wollte meine Tochter aber nicht mehr reiten. Ich denke, sie hatte Angst bekommen, weil eine Betreuerin meinte, dass ihr der Helm nicht richtig passen würde und das gefährlich sei. Also beschloss sie, dass sie erst einmal nebenher laufen wollte. Wir stiefelten los, doch schon nach kurzer Zeit wurde klar, dass sie, obwohl sie sich so sehr anstrengte zu rennen, nicht mitkam. Die Beine einer Dreijährigen können mit Ponys eben nicht mithalten. Die anderen waren einfach zu schnell und ich konnte sie ja leider nicht tragen, in dem Tempo schon gar nicht.
Keiner drehte sich nach uns um und als meine Tochter bitterlich weinte, kamen mir auch die Tränen. Warum schaffen das andere Frauen? Warum kann ich das nicht leisten? Warum haben wir niemanden, der uns hilft?
Meine Eltern? Im Urlaub.
Mein Bruder? Im Urlaub.
Freunde? Müssen arbeiten und/oder sind zu weit weg.
Meine Schwiegermutter? Ist körperlich noch unfitter als ich derzeit.
Immerhin war Tochters Patentante schon zweimal da, damit ich zum Geburtsvorbereitungskurs gehen und einmal auch schlafen konnte. Aber das war das erste Mal seit drei Jahren und auch nur, weil ich ihr echt die Ohren vollgejammert habe. Und ich hasse es, jammern zu müssen, damit sich jemand unserer erbarmt. Mich muss auch niemand anbetteln, damit ich helfe, verdammt!

Eine Bekannte erzählte mir, dass ihre Mutter einmal pro Woche kommt, um ihren Sohn zu hüten. Außerdem würde sie zusammen mit einer Tante drei Wochen vor Termin das Haus noch mal richtig putzen, mit Vorhängen und so und sie dann mitnehmen, damit sie vor und nach der Geburt nichts machen muss. GRÜN VOR NEID!

Wie ich die kommenden zwei Wochen schaffen soll? Ich weiß es nicht. Ich denke auch einfach nicht mehr darüber nach. Irgendwann wird mein Sohn geboren werden und mein Mann wird Urlaub haben. Das Leben als frischgebackene Familie zu viert wird zwar bestimmt auch nicht einfach, aber ich hoffe, dass mein Rücken sich regenerieren kann und wir es gemeinsam wuppen.

 

Putzen statt Strampler!

Wenn ihr also Schwangere in eurem Umfeld habt, bietet doch mal Hilfe an, echte Hilfe. Einkaufen gehen, das Bad putzen, saugen oder das Kind mit zum Spielplatz nehmen. Spart euch den hundertsten Strampler zur Geburt und sammelt im Freundeskreis für eine Putzhilfe oder einen Gutschein zur Fußpflege – mit Kinderbetreuung. Denn so süß Stofftiere und all der Krempel sind – echte Unterstützung, sich nicht alleine fühlen müssen, das ist es, was man wirklich brauchen kann.


Danke für deinen Beitrag. Ich wünsche dir alles Gute für dich, deinem Kind und überhaupt der ganzen Familie! Ihr werdet diese schwere Zeit überstehen, da bin ich mit sicher!

Was ist eure Meinung zu diesem Thema und wie kann man die Schwangerschaft und die anstrengende Zeit am besten wuppen, wenn man wenig helfende Hände, dafür aber ein, zwei oder mehrere kleine Kinder zu versorgen hat?

Akku leer! Und nun?

Nach unserem ‚Urlaub‘ habe ich es genau eine Woche lang geschafft noch weiter zu machen. Trotz der Tatsache, dass es bei uns gerade keinen Nachtschlaf gab (Schub/Zähnchen) und wir nur noch auf dem Zahnfleisch kriechen konnten. Letzte Woche Montag hat sich dann mein Kreislauf verabschiedet und mir somit gesagt: STOPP!

Nach fast zwei Wochen fühle ich mich beinahe wieder fit und wieder hergestellt. Bereit für den Alltag. Jetz ist es natürlich nicht so, dass nur Eltern das Los eines anstrengenden und fordernden Alltags gezogen haben, aber gerade Eltern können sich eben nicht so einfach mal nach der Arbeit zurückziehen und sich erholen.

 

Auf die Signale achten!

Meine Hausärztin hat es ganz gut ausgedrückt:

„Nur der Wille, den Alltag mit Kind und Beruf unter einen Hut zu bekommen, reicht nicht aus. Man muss auch die Kraft haben, diesen Marathon durchzustehen. Im Notfall sollte man die Reißleine ziehen!

Diese Reißleine besteht dann aus einer Krankschreibung, einer Kur oder aber auch aus einer psychotherapeutischen Therapie.

Diese Möglichkeiten sollte man in Anspruch nehmen, bevor man selbst (oder auch die Beziehung) unter der Belastung zerbricht.“

 

Als Eltern gesund bleiben

Eigentlich könnte es doch so einfach sein: viel Schlafen, gesundes Essen und ausreichend Bewegung. Klingt einfach. Und vor meinem inneren Auge sehe ich jetzt die vielen übernächtigten Mütter und Väter, die  bei der Vorstellung einer entspannten Joggingrunde nach der Arbeit, einer ausgewogenen, entspannten Mahlzeit und einer geruhsamen Nacht, ihren schweren Kopf einfach nur auf die Tischplatte fallen lassen….

 

Es ist schließlich nie mehr so wie früher und darum müssen auch die Strategien etwas angepasst werden.

1.) Trotz Stress und Hektik bewusst essen und sich was Gutes gönnen.

2.) Alltag ist Trumpf: geregelte Abläufe machen das Leben einfacher und alle können sich darin zurechtfinden

3.) Bewegen wo es möglich ist: kleine Strecken zu Fuss oder mit dem Rad zurücklegen.

4.) Schlafen wann/wo es möglich ist: dann ist die Bett-Zeit eben schon mal im 20 Uhr oder 2×30 Minuten in der S-Bahn..so what!

5.) Positiv denken und sich an den kleinen Dingen erfreuen 🙂

6.) Atmen und lieber die Dinge langsam angehen. Weg mit dem Perfektionismus und überfüllten To-Do-Listen!

Ich versuche all diese Dinge um zusetzten und ich merke, wie gut es tut. 


 

Und wie sind eure Strategien im Alltag? Wie wichtig ist eurer Meinung nach die Gesundheit von Eltern? Oder sollte man alles machen und die ‚perfekte‘ Mutter/ er ‚perfekte‘ Vater zu sein?

 

Mein Freitag der 13.

Gestern war Freitag, der 13. Statistisch gesehen ein Tag, an dem viel weniger Unfälle geschehen, als an der anderen Tagen. Für mich war es einfach der: Verpiss-dich-und-geh-weg-du-doofer-Tag-Freitag, der 13.!

Hier ein kleines Intermezzo und einen Beitrag zum Abbau des gestrigen Frustes. Angefangen hatte der Tag eigentlich recht harmonisch. Nicht!

Die Nacht war fies und der Husten noch fieser. Dazu eine knatschige Babyraupe, die unbedingt vor der KiTa noch ein Schläfchen machen sollte und zuwenig und zu kalten Kaffee. Das allein reicht schon für einen schlechten Start in den Tag.

Und ich war traurig. Die ganzen kleinen Babysachen wollen wir abgeben! heul Ja, manchmal habe auch ich solche komischen Anwandlungen von spontaner Heuleritis – in diesem Fall aber unverständlich, denn es war ja mein Vorschlag, die Babykleidung, die kistenweise unseren Keller blockiert an die nächsten glücklichen Eltern weiterzugeben.

Aber trotzdem: schlechte Laune und großes Geheule. Mein Baby ist halt schon groß! ICH WILL DAS NICHT!jammer

Dann gab es das erste Blutvergießen. Babylippe vs Hochstuhlkante. Kurzes Geschrei, aufgeplatzte Lippe. Ein bisschen Blut.

Und dann das nächste: zappelndes Baby greift in Nagelschere, als ich gerade zum schneiden ansetzen will! Kurzes schreien, etwas mehr Blut, alles noch dran. Pflaster. Alles gut, bis auf die Mutter, die sich nun gerne betrinken würde und sich gerne für den Rabenmutter-Award nominieren würde!

Zum Schluss dann noch die Nacht:

Deswegen nicht einschlafen können. Einschlafen, nach 30 Minuten von Babygeschrei geweckt werden. Todmüde 3,5 Stunden lang Baby kuscheln um dann …wach zu sein!

Fassen wir zusammen: viel Knatsch um nichts, viel Blut, zu wenig Schlaf und kalter Kaffee.

In diesem Sinne: Ahoi! Beim nächsten Freitag, den 13. werde ich mich wohl direkt verkriechen 🙂

Meine #12von12 im Februar

Endlich auch mal wieder dabei, meine 12 Bilder vom 12. Februar, auch wenn es ein wenig verspätet ist. Da aber der gestrige Tag doof war, kommen die 12 Bilder halt heute 🙂

Mehr gibt es wie immer bei Caro!


Am Donnerstag war ich ja immer noch mit meiner Rotzerei krank zu Haus und idealerweise hatte ich auch einen familienfreien Tag. So ungefähr zumindest. Ich habe die Raupe samt Papa in der KiTa abgesetzt und konnte dann bis zum Nachmittag den Tag genießen störungsfrei vegetieren.

 

IMG_2458Auch ich nehme ja hin und wieder mal ein Bügeleisen in die Hand: zum Beispiel, wenn ich mal den frisch gewaschenen Stoff bügeln muss. Drei verschiedene Stoffe für die Raupe und einen petrolfarbenen Jerey für mich. Dazu schwarzen Sweat! (bei diesem hat sich nachher herausgestellt, dass er nicht breit genug für mein Schnittmuster ist 🙁

 

 

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Bereits am Vorabend habe ich mein altes Mädchen, eine NECCHI mod. 559 komplett auseinandergenommen, gereinigt und geölt. Nun ist sie für die kommenden Nähprojekte bereit. Schnell noch mal einen Unterfaden aufspulen und schon ist sie fast wie neu 🙂

 

 

 

 

IMG_245510 h: Es gab für mich ein verspätetes Frühstück mit Obstsalat und heißem Kaffee! Dazu auf dem Laptop ein paar Youtube Nähanleitungen

 

 

 

 

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Meine Feststellung des Tages: der Duft der Saison ist nicht mein Lieblingswinterparfum, sondern Thymian und Campher 🙁

 

 

 

 

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Aus hellem und dunklem Filz schnell noch ein Krodil-Schwänzchen für das Babykostüm nähen. Sooo süß! Und erstaunlich, dass die NECCHI es ohne zu stottern durch vier Lagen Filz schafft. Okay, an der sauberen Ausführung könnte man noch arbeiten, aber für die drei Stunden KiTa-Karneval hat es gereicht!

 

 

 

 

IMG_245912 Uhr: Zeit für einen Mittagssnack. Hier gab es die Reste Kartoffel-Blumenkohl-Zwiebel Curry mit Kokosnussmilch und roten Linsen. Nicht schön, aber lecker!

 

 

 

 

 

 

IMG_246013 Uhr: Ich versuche mich an einem Beitrag zur Blogparade #aufAugenhöhe. Mir fällt dabei ein Buch ein, dass ich vor Jahren mal geschenkt bekommen habe. Genetik oder Faulheit? puh, mein Beitrag muss wohl noch ein paar mal editiert werden!

 

 

 

 

 

IMG_2469 15 Uhr: Mamas Schonzeit ist vorbei und die kleine Raupe testet ihr Krokodilskostüm – hachtz!

 

 

 

 

 

 

IMG_2471Nachmittägliches Abhängen im Kinderzimmer-Chaos und dabei die letzten Sonnenstrahlen genießen!

 

 

 

 

 

 

IMG_2472Abendessen: mache mir Bratkartoffeln mit Bohnen und Zwiebeln. Esse aber nicht die Bratkartoffeln… mehr für den Mann!

 

 

 

 

 

 

IMG_2473Ist die Raupe im Nest, kann ich mich der Erweiterung meiner Nebenhöhlen kümmern. Mit einem Eukalyptus-Bad!

 

 

 

 

 

 

IMG_2475Der Tag ist vorbei und wir können es uns auf dem Sofa gemütlich machen und Schnittmuster ausschneiden. Oder So ähnlich! ( In Wahrheit haben wir alle 10 min die kleine Röchelraupe wieder in den Schlaf singen müssen).

 

 

 

 

 


 

In diesem Sinne wünsche ich allen noch eine schöne Restwoche und vielleicht feiert ja der ein oder andere ja auch die 5. Jahreszeit!

Ahoi!

 

 

Ich bin nicht weg! Ich bin nur nicht hier!

Seit drei Wochen ist hier nichts mehr passiert. Aber ich habe meinen kleinen Blog nicht vergessen, sondern es ist einfach momentan so viel los, dass ich irgendwie gar nicht zum Schreiben komme. Und bevor es hier langsam so verwaist, keiner mehr reinschaut und so vertrocknete Pflanzenreste vorbeiwehen, muss ich mich doch mal zurückmelden.

 

Dezember from hell!

Puh! Es waren jetzt acht anstrengende Wochen, die da hinter uns liegen. Arbeitsstart, Weihnachten mit dem #Verwandtenbesuch und der Jahreswechsel: all das hat ganz schön an meinen Kräften gezehrt. Und gerade aus diesem Grund war es mit wichtig auch mal wieder einen Gang zurückzuschalten und den Blog einfach mal Blog sein zu lassen. Das hatte ich ja bereits in meinem Beitrag zur #blogpause bereits angekündigt.

 

 

Vom Rotzen und Keuchen = Dauerseuche

Leider war es dann auch so, dass wir die Weihnachtsferien so gar nicht genießen konnten und seit Mitte Dezember permanent krankheitsbedingt wieder ausfallen. Nicht alle gleichzeitig versteht sich, sondern immer schön abwechselnd und mit wechselnder Keimausstattung. Und wenn mal gerade kein Familienmitglied mit Kotzen oder Keuchen dahinsiecht, so hat mindestens einer Kopfschmerzen oder Migräneanfälle (in diesem Fall bin ich da das bevorzugte Opfer 🙁 ). Neuerdings in einer interessanten neuen Ausführung mit Schwindel.

 

Die Raupe ist jetzt ein KiTa-Kind

Jetzt ist es ja nicht nur so, dass wir hier nur das Krankenlager hüten. Ich muss ja auch zwischendurch mal arbeiten und die kleine Raupe wird seit dem 5.1 in der KiTa eingewöhnt. Wie zu erwarten ohne Probleme. Sie bleibt schon 1,5 h ohne Papa dort und spielt schon wie eine Große 🙂

Aber auch hier kam es schon zu Verzögerungen durch Krankheit, sowohl von Raupenseite, wie auch von der Erzieherseite. Noch sind wir ganz entspannt, denn wir haben ja noch zwei weitere Monate Zeit zu Eingewöhnung. In der Zwischenzeit vertreiben wir uns unsere Zeit mit sonstigen KiTa-Aktivitäten wie Elternabende (alle zwei Wochen) oder dem Markt-Einkaufsdienst, zu dem wir eingeteilt sind.

 

 

Noch mehr Raupencontent!

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Und dann war da ja noch der 1. Geburtstag meiner kleinen Babyraupe! Oje! Ein Jahr ist so schnell rum und doch muss ich ganz ehrlich sagen: ich bin froh darum, dass die schlimme Zeit vorbei ist und wir nun so eine aufgeweckte und gesunde junge Dame hier herumwuseln haben 🙂

 

 

Wunderwelt der Technik

...der Laptop pfeift aus dem letzten Loch!
…der Laptop pfeift aus dem letzten Loch!

Wer jetzt glaubt, das wären ja bereits genug Gründe für meine momentane Blogabwesenheit, dem sei gesagt: da kommt noch was!

Zum Beispiel ist diese Abstinenz nur teilweise dem Zeitmangel bedingt. Hier hat sich nämlich ein technisches Problem in Form von einem altersschwachen Laptop aufgetan. Und der hat nur noch bedingt Lust, seine Dienste zu erbringen. Durch den Twittersupport und ein Gespräch im Fachhandel wurde mir dann doch zu der Anschaffung eines Neugerätes geraten. Nun bin ich auf der Suche nach günstigen Angeboten und hoffe einfach inständig, dass mein alter Junge hier noch weiter durch hält – zumindest den Internetnotbetrieb!

 

 

Neues Jahr – neuer Blog!

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Zu guter Letzt möchte ich euch noch ein neues, kleines Blogprojekt vorstellen:

den POLyMEER – Blog auf dem Scilogsportal. Dort schreibe ich seit Anfang diesen Jahres Artikel rund um das Thema Meeres- und Polarforschung. Ein Herzensthema und ich freue mich die Möglichkeit zu haben auf dieser Plattform zu schreiben. Bereits auf meinen ersten Artikel haben ich viel positive Resonanz bekommen. Vielleicht schaut ihr auch mal vorbei?

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein tolles Wochenende. Bald gibt es hier wieder regelmäßig was zum schmökern für euch. Ein paar neue Rubriken habe ich mir bereits zurechtgelegt und natürlich platzt mein Kopf vor Ideen. Also alles wie immer!

Ahoi!

p.S: fast hätte ich es vergessen: mein Blog wurde von Blogstar-Eltern zu einem der 12 besten Neueinsteigern gewählt. Da freu ich mich! Hier gibt es noch ein Interview zu mir und meinem Blog! Danke Martin!

Einmal Bremse, bitte! #blogpause

Es ist ruhig geworden hier auf dem Blog. Es ist #blogpause! Es liegt aber nicht daran, dass ich nicht will! Ganz im Gegenteil: ich vermisse mein kleines zweites Zuhause, aber irgendwie ist der Wurm drin. Und der nennt sich Murphy!

Erst hatte ich mich vor einigen Wochen rar gemacht,weil ich mir über mein Konzept und das Layout unschlüssig war. Fragen wie: was ist die Nische, welches Konzept will ich verfolgen und wie kann ich das umsetzen?, standen im Raum. Auf die meisten dieser Fragen habe ich eine Antwort gefunden. Dies alles umzusetzen erfordert aber wiederum etwas Geduld und Investition. In der Zwischenzeit habe ich (endlich) mein Gewerbe angemeldet und warte auf meine Steuernummer, denn es stehen ja für das kommende Jahr auch die neuen Blogprojekte an. Dazu dann die Tage mehr. Das alles versuche ich zu koordinieren neben Familie, Haushalt, Vollzeitjob und nebenbei habe ich ja auch mal das Bedürfnis nach anderen menschlichen Kontakten. Und so verrinnt die Zeit und ich verzettel mich in meinen Planungen, denn wirklich wohl fühle ich mich nicht. Ich bin immer noch dauermüde und erschöpft. Hier wechseln sich die Familienmitglieder mit den diversen Infekten ab und wenn hier grad keiner keucht oder zahnt, dann liege ich pünktlich zum Wochenende mit Migräne flach.

Stress lass nach

Aus diesem Grund wurde hier reduziert. Und zwar alles, was gerade nur unnötig Energie kostet.

Aus diesem Grund gibt’s hier kein Weihnachtsstress, kein Plätzchengebacke, kein Dekoirrsinn oder Zwangsbloggen.

Stattdessen versuchen wir uns auszukurieren, zu entspannen und endlich mal das Schlafdefizit auszugleichen, dass uns nun fast ein Jahr verfolgt.

Ich hab euch nicht vergessen und zwischendurch lass in mich ja auch auf Twitter blicken. Auf Facebook haben sich mittlerweile so viele Nachrichten angesammelt, dass ich mich schon gar nicht mehr traue, dort das Postfach zu öffnen