Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

Zwischen der Ansicht man müsse Säuglingen Schlaf „beibringen“ und dem vollkommenen Leben nach den kindlichen Bedürfnissen, ist im modernen Umgang mit Kindern alles vertreten. Jeder sucht sich die Methode aus, die am besten zu der Familie passt. Dabei wird ein bedürfnisorientierter Umgang mit Kindern (zum Glück) immer populärer und die Erziehung nach festen Mustern verliert langsam ihre Bedeutung. 

 

Zwischen Ferbern und elterlicher Selbstaufgabe 

Wie man sein Leben mit Kind gestaltet ist insbesondere durch die eigenen Erfahrungen in der Kindheit und des familiären Umfeldes geprägt. Im welchem Kulturkreis, mit welchen Sitten und Gebräuchen wachsen wir auf? Welches Lebensmodell haben wir gewählt? All das prägt uns ein Leben lang. Daneben sind wir als Eltern, gerade am Anfang, anfällig für jegliche Tipps und Trends aus Ratgeber und Co. Ob diese immer dem Wohle des Kindes dienen, sei mal dahin gestellt….

Nicht zuletzt bestimmt die Grenze unserer eigenen Belastbarkeit, wie wir unseren Kindern begegnen können. Sind wir selbst krank oder anfällig? Wie sind gerade meine Lebensumstände, habe ich vielleicht Sorgen?

Die Definition der persönlichen Grenzen ist richtig und wichtig. Eine kranke Mutter oder ein ausgebrannter Vater kann nicht mehr für ein Kind sorgen. Diese Grenzen vorzeitig vor einem Kollaps zu ziehen, scheint Eltern und gerade Müttern aber nicht mehr gestattet zu sein. In einer Gesellschaft, in denen Mütter nur eins sollen: dem Kind eine perfekte Mutter/Vater sein. Ohne Makel, ohne negative Emotion.

 

Das zufriedene Kind – Glück oder eine Frage der Erziehung?

Immer wieder kommt bei dieser Diskussion die Frage auf, ob das zufriedene Kind nun ein Zufallstreffer war oder das Ergebnis bedürfnisorientierter Elternschaft ist. Gerne wird dann die eigene, vollkommene Selbstaufopferung ins Feld geführt, während die Eltern mit High-Need (Schreikindern/ durch Krankheit beeinträchtigte) Kindern über solche Aussage nur den Kopf schütteln können.

Es gibt Eltern, die geben alles und das Kind ist nicht zufrieden! Die körperliche und seelische Belastung in solch einem Zustand, der meist Monate oder Jahre lang anhält, ist enorm. Wann ist die Grenze elterlicher Belastungen erreicht? Was muss passieren, damit auch Mutter oder Vater wieder im Fokus der Fürsorge stehen?

Es ist ein Thema, bei dem es kein richtig oder falsch gibt, denn unsere persönliche Wahrnehmung von Belastbarkeit ist immer nur von unserem eigenen Standpunkt und mit unseren Erfahrungen zu beurteilen. Aus diesem Grund wünsche ich mir mehr Weitsicht, mehr „über den Tellerrand blicken“, mehr „den Horizont erweitern“. 

 


 

Hiermit möchte ich nur kurz einen Anreißer geben und den Anstoß für die Blogparade zum Thema:

 

Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

geben und jetzt nicht weiter auf die vorangegangene Diskussion eingehen. Ein paar Themen habe ich oben schon etwas ungeordnet in den Raum geworfen….

 

weitere  Stichpunkte zum Thema könnten sein:

  • Wie viel Egoismus, Selbstaufgabe und Aufopferung sollen oder müssen Eltern erbringen
  • Wie passen elterliche Grenzen und die Befriedigung aller kindlichen Bedürfnisse zusammen?

Muss sich das Leben um das Kind drehen, der ins Leben integriert werden oder muss sich das Kind dem Leben der Eltern anpassen (Stichpunkt: funktionieren!) ……..


 

Ich freue mich auf eure Einsendungen bis zum 31.1.16. (die Linkliste endet am 18.1.16, dann bitte in den  Kommentaren posten).

Ihr könnt eure Artikel via inlinkz, in den Kommentaren, via Twitter oder Facebook los werden. Wer keinen Blog hat, kann mir gerne seinen Text unter chamailion -ät-icloud-dot-com schicken. Ich veröffentliche ihn dann nach Rücksprache als Gastartikel.

Eines noch in eigenes Sache: dieses Thema ist sehr emotional beladen. Bitte bleibt freundlich zueinander! 

Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Horizonterweitern 🙂

Plan und Realität ein Rückblick zur #Planänderung

Heute morgen habe ich mal die alten Beiträge durchgesehen und bin direkt mal bei diesem hier gelandet. Er eignet sich doch super für die Teilnahme an Kerstins Blogparade zum Thema Planänderung. Denn bei wem läuft es schon wirklich so, wie geplant….?

 

Ein kurzer Rückblick auf das, was bisher geschah…

2010 gab es eine Neuerung im Hochschulzugangsgesetz, mit denen ein Zugang ohne Abitur vereinfacht wurde. Nach drei Jahren Fernlehrgang an der ILS stand ich kurz vor den Abiturprüfungen der Externenprüfung und hab mich dann dazu entschieden die Prüfungen nicht abzulegen, sondern mich mit meiner Berufsausbildung und meiner Berufserfahrung um einen Studienplatz zu bewerben. Ich habe mich für die unterschiedlichsten Fächer an allen Unis im Umkreis beworben und habe auch ausschließlich Zusagen bekommen. Entschieden habe ich mich schlussendlich für Geowissenschaften in Bonn. Ein Jahr später habe ich Biologie als Zweitstudium dazu genommen (dafür musste ich ebenfalls eine Zugangsprüfung ablegen).

Finanziert wurde das Ganze durch elternunabhängiges Bafög und einem Nebenjob in meinem alten Beruf. Dafür musste ich bereits laufende Versichungsverträge (Bauspar, Rente etc) auflösen, da Rücklagen nur zu einem bestimmten Betrag erlaubt sind.

Mit dem Studium hat alles soweit funktioniert und ich ziemlich glücklich. Im Februar 2013 habe ich dann noch einen HiWi Job in der Isotopengeochemie bekommen. Alles supi. Mit 27 war ich auch nicht die Älteste, wobei ein Großteil der Studenten mit Anfang 20 schon ziemlich anders ticken.

 

Dann Kinderwunsch…

Aus dem: ‚Kinder, schauen wir mal‘. Ist ein: ‚Warum eigentlich nicht?‘ zu einem ‚Eigentlich ist jeder Zeitpunkt schlecht…dann jetzt!‘, geworden.

Zu dem Zeitpunkt habe ich aber auch eine Zusage für ein Praktikum beim Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven bekommen: Meeres und Polarforschung. Mein absolutes Traumpraktikum. Kinderwunsch wurde um ein paar Monate verschoben. Einige Prüfungstermine wegen dem Praktikum auch.

Dann, nach zwei Monaten weg von zu Hause, dem absolut coolsten Angebot für eine Bachelorarbeit, Flugtickets nach Sizilien zu einer Vulkanexkursion und einer Verlängerung meines Vertrages an der Uni in der Tasche: der positive Schwangerschaftstest! örgggh…..Und ja, es gibt den falschen Zeitpunkt. Denn wer konnte denn wissen, dass das so schnell geht?!? Aber klar, wir hatten es schließlich drauf angelegt und uns somit gefreut wie die Schneekönige.

 

So war der Plan..haha

Der ultimative Masterplan war folgendermaßen: Uni und Arbeit weiter bis zum Mutterschutz. Dann ein Urlaubssemester und dann Teilzeit wieder einsteigen. So ein Kind kann dann ja auch mal mit zur Uni und an dem arbeitsfreien Tag meines Mannes kann ich dann einmal in der Woche arbeiten gehen um das Bafög aufzustocken. Achja, nach der Hälfte der Zeit würde er dann die Elternzeit übernehmen.

Kennt ihr das Zonk-Geräusch? Ich jetzt schon. Jedes mal, wenn etwas wieder nicht funktioniert hat, habe ich es in meinem Kopf gehört.

 

..und so die Realität!

Problem Nr. 1: Ich habe ein weiteres Vollzeitstudium begonnen und ein zweimonatiges Praktikum absolviert. Aus diesem Grund habe ich einige Prüfungen nicht abgelegt. Kann man ja nach holen, dachte ich mir. Die geleisteten Credits aus dem zweiten Studiengang gelten leider NICHT für den Leistungsnachweis fürs Bafög-Amt. Auch nicht die Vorlage, dass man zum zweiten Prüfungstermin angemeldet ist und den Nachweis nachreicht. Auch der Antrag die Punkte nach meiner Schwangerschaft nach holen zu können wurde abgelehnt. Denn das ist Ermessenssache des jeweiligen Prüfungsamtes. Mein Prüfungsamt war nicht der Meinung, dass man das machen könnte.

Problem Nr. 2: Exkursion nach Italien? Konnte ich 6! Tage vorher noch absagen. Flüge stornieren und den Exkursionsplatz weitergeben. Geld zurück, aber keine 10 LP. Große Exkursion im Sommer wurde auf den Spätherbst verschoben: 10 LP weniger (denn im 7. Monat wollte ich dann doch nicht mehr in Steinbrüchen nach Dino-Knochen buddeln 🙂 )…und so ging das weiter: Laborpraktikas: schwanger nicht erlaubt. ..und so weiter und so weiter…in meinem Studium war ich sozusagen auf das Abstellgleis geraten.

Problem 3.: Ohne Bafög und ohne HiWi-Job würde das alles schwer werden, aber zum Glück hatte ich ja noch meinen Job in meiner alten Firma. Honorarbasis. Der Vertrag würde zum 31.12 auslaufen.

Um es kurz zu machen: Honorarverträge darf man wohl nur zwei Jahre laufen lassen und muss dann einen Festvertrag anbieten. Schön zu wissen. Ich wusste das nicht. Meine Firma bot mir keinen Festvertrag an. Den würde ich bekommen, wenn ich nach der Elternzeit wieder arbeiten gehen komme.

Glück im Unglück: Da ich im Labor arbeite, hätte ich ein Berufsverbot erhalten müssen. Ich durfte dann ins Büro. Ansonsten wäre ich arbeitslos und ein Fall für das Sozialamt gewesen. Honorarkraft halt.

Problem Nr. 4: ist man studentisch krankenversichert, hat man keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Achja, und das Bundesversicherungamt, das für solche Fälle zuständig ist, zahlt nicht! bei Studenten, welche auf Honorarbasis gearbeitet haben. Die Frau bei der Versicherung kommentierte das mit den Worten:“ Ist doch nicht schlimm, oder?“. Ich bin dann mal heulend nach Hause gegangen.

So sah es aus: Ich war im 9. Monat schwanger und mein Bafög lief aus, ich hatte keine Möglichkeit in meinem Studium in meinen gewählten Schwerpunkten(oder überhaupt) Leistungspunkte zu erwerben , ich war mit Beginn des Mutterschutzes arbeitslos ohne Folgevertrag und hatte keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Und da man mit Bafög nur 400 € im Monat zuverdienen darf, das Bafög aber als „gezahlte Leistung“ nicht zum Einkommen dazuzählt (obwohl man ja einen nicht ungeringen Anteil zurückzahlen darf), würde ich nur den Mindestsatz an Elterngeld bekommen. Keine schöne Aussicht.

Ich war am Boden zerstört.

Es hat sich natürlich dann doch alles zum Guten gewendet und vor allem habe ich aus den damals gemachten Fehlern gelernt. Meine tolle, haargenaue Planung habe ich für absolut krisensicher und wasserdicht gehalten. Pustekuchen! Pläne machen ist super, aber man sollte so flexibel sein, spontane Änderungen hinzunehmen und einfach mal neue Wege zu gehen.

Ahoi!

 

Vorstellung der Teilnehmer der Blogparade #HobbyLiebe (1)

Vor einigen Wochen habe ich eine Blogparade ins Leben gerufen. Ihr Thema: #HobbyLiebe! Meine Intention hinter dieser Blogparade war es, mein Leben und meine Interessen – und das  der Teilnehmer – neben der Existenz als Elternteil, Partner, Alltagsmanager zu zeigen. Wie zu erwarten gab es neben dem positiven Feedback für diese Idee auch direkt ein wenig Kritik aus Twitterhausen: Eltern, die noch Zeit für Hobbies haben?? Gibts nicht!

Doch es gibt sie, die Mütter und Väter (hier fehlen noch die Beiträge der Männer), die uns zeigen wollen, wie sie ihre Freizeit vor den Kindern und nun mit Kindern so gestalten. Hobbys zu haben bedeutet für viele auch einfach: Abstand von Alltag, selbst wenn der Moment noch so kurz ist!

 

Hier meine ersten fünf Teilnehmerinnen:

 

Bildschirmfoto 2015-03-14 um 15.52.26Sevérine von Mama on the rocks schreibt: Hobbys sind Leidenschaft! Sie berichtet uns von ihren Hobbys aus Kindertagen (Ballett), ihren Teenietagen (Arkkordeon, Billiard und Tanz) und aus ihrem Erwachsenenleben vor dem Kind. Was bleibt ist die Liebe zum Tanzen, auch wenn sie zur Zeit mit zwei Kindern und ihrem fordernden Job keine Zeit dafür hat. Aber vielleicht, wenn die Kinder größer sind?! Bis es soweit ist, bleibt sie erstmal der Bloggerei treu 🙂

 

Bildschirmfoto 2015-03-14 um 16.08.36Die zweite Teilnehmerin ist Miriam von themama.ch. Sie zitiert Emil Oesch: »Zeit haben heißt wissen, wofür man Zeit haben will und wofür nicht.« In diesem Sinne hat sich sich für ein paar Hobbys entschieden. Einige, wie das Motorradfahren, sind mittlerweile aufgegeben, andere sind frisch dazu gekommen, wie zum Beispiel das Nähen. Gemeinsam mit ihrem Mann jagt sie Geocaches und schlüpft hin und wieder in fremde Rollen. Einen Sketch mit ihr würde ich mir gerne mal anschauen 🙂

 

Bildschirmfoto 2015-03-14 um 16.13.08Bei Sarah von mamaskind.de geht es vielfältig zu! Da wird gekocht, gebacken, gezeichnet und gezockt. Aber sie geht auch einem speziellen Hobby nach: ihrer Liebe für SEO und Programmierung! Bei ihr geht es auf jeden Fall bunt und kreativ zu!

 

 

Bildschirmfoto 2015-03-14 um 16.16.38Auch die liebe JesSi von feiersun.de hat bei dieser Blogparade mitgemacht. Ihr größtes Hobby? Ganz klar, das Bloggen! Denn dabei kann sie alle ihre Leidenschaften ausleben: basteln, kochen, schreiben, fotografieren und sie verbringt dabei auch noch Zeit mit ihrer Familie! Nur eine Leidenschaft kommt leider ein wenig zu kurz. Welche das ist, könnt ihr ja mal schnell nachlesen 😉

 

Bildschirmfoto 2015-03-14 um 16.21.17Die letzte im Bunde ist Mareike von taffmother.de. Sie hat in diesem Jahr viele neue Interessen dazu gewonnen. Hauptsächlich dreht sich bei ihr nun alles um eine gesunde Lebensweise. Dazu gehört nicht nur die Umstellung auf vegane Kost, sondern auch ein ordentliches Sportprogramm. Und wenn ihr das dann doch mal zu viel wird, dann geht sie entspannen: ganz klassisch mit einem Buch oder im Internet.


 

Was sind eure Hobbys? Was ist eure Leidenschaft oder eure Gründe (Zeitmangel, Krankheit…) eure Lieblingsbeschäftigung nicht mehr ausführen zu können?

Wer Lust hat bei meiner Blogparade #HobbyLiebe mitzumachen, kann dies noch bis September tun! Ich würde mich freuen noch viele weitere Texte von euch zu lesen, damit ich bald die nächste Zusammenfassung schreiben kann!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein ausgegliches Wochenende und Ahoi!

 

Blogparade: Zeigt her eure Hobbys! #HobbyLiebe

Laut Wikipedia ist ein Hobby folgendermaßen definiert:

„Ein Hobby (deutscher Plural: Hobbys), auch Freizeitbeschäftigung oder Steckenpferd genannt,[1] ist eine Tätigkeit, die der Ausübende freiwillig und regelmäßig betreibt, die dem eigenen Lustgewinn oder der Entspannung dient und zum eigenen Selbstbild beiträgt. Ein Hobby ist kein Beruf und repräsentiert für den Ausübenden einen Teil seiner Identität.“

Und auch wir „fröhnen“ (wie der Mann das immer so schön sagt) vielen Hobbys und Interessen. Ich stelle euch ein paar vor und lade euch zu einer Blogparade ein: Zeigt her eure Hobbys!

 

Dinge, die man gerne macht…

Ich habe schon immer viele Interessen gehabt. Früher waren es Haustiere und das Reiten. Ich habe schon immer gerne gelesen und habe auch schon so gut wie alles gesammelt, was man so als Kind und Jugendlicher sammeln kann. Allerdings blieben meine Eltern verschont von diversen Fan-Kreisch-Attacken und der Didl-Sammelwut 🙂

Später habe ich angefangen mich für Historisches und Esoterisches zu interessieren. Das mit der Esoterik hat sich zum Glück verwachsen 😉

 

…und gut kann

 

Historisches mit viel Handwerk

Selbstgefärbte Wolle mit Naturfarben, teils auch mit der Handspindel gesponnen und mit der Brettchenwebmethodezu Bändern gewebt  Quelle: Miriam Schaefer
Selbstgefärbte Wolle mit Naturfarben, teils auch mit der Handspindel gesponnen und mit der Brettchenwebmethodezu Bändern gewebt
Quelle: Miriam Schaefer

Mit der Volljährigkeit haben sich meine Interessen dann ein wenig verschoben. Ich habe aufgehört zu reiten (um später wieder anzufangen -große Ponyliebe!) und dafür habe ich angefangen eine Mittelalter-Reeanctmentgruppe zu gründen. Anfangs waren die ‚Ratinger Plänkler‘ noch ein wenig stümperhaft, aber mittlerweile haben wir uns ganz schön gemausert. Gleichzeitig haben wir angefangen uns für das eisenzeitliche Gehöft zu interessieren und aktiv daran mitzuarbeiten.

Mit diesen beiden Hobbys kamen eine Menge Handwerksarbeit und Nähskills auf uns zu. Da wurde genäht, gewebt und gestickt und Häuser gebaut. Leider ist das in den vergangenen zwei Jahren etwas untergegangen. Das muss definitiv wieder reaktiviert werden!

 

Phantastisches und Kreatives

Hier wird auch geknipst...
Hier wird auch geknipst…

 

Ihr kennt Pen&Paper Rollenspiele? Nicht? Hier mal einfach erklärt: man sitzt mit ein paar netten Leuten zusammen, futtert lecker Kram und spielt eine Geschichte durchs erzählen aus. Ich würde gerne sagen, dass es sich nur nerdig anhört…aber ist es leider wirklich 🙂

Wir haben hier nicht nur eine ansehnliche Menge an Rollenspielsystemen, sondern auch ein paar Selbstentwickelte. Hier mal einen Einblick in das „Projekt Sintflut“, das der Mann mit einem guten Freund entwickelt hat.

Nicht zu vergessen ist auch meine Photoliebe: Digital und Analog! Im Keller schlummert noch ein ganzes Fotolabor auf einen Einsatz und leider habe ich immer mehr Ideen für Photoprojekte im Kopf, als Zeit für ihre Umsetzung. Ihr könnt ja mal hier auf den verwaisten Blog schauen und auch mal auf dem 500px-Account stöbern. 2012 habe ich auch mal für einige Monate ein Teilzeitstudium im Bereich Fotografie begonnen (und wieder aufgehört, weil ich einen Studienplatz in Biologie bekommen habe).

 

Pflanzen, Viecher, Ponyliebe!

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Ich liebe Tiere, Pflanzen, Steine. Als Buch, auf Messen und in echt. Darum haben wir hier in regelmäßigen Abständen nicht nur neues Viechzeug am Start (Reptilien, Insekten), sondern auch mal eine erstaunliche Menge an Pflanzengedöns dafür!

Achja, und dann ist da ja noch die Ponyliebe: wenn ich wieder genug Zeit und Geld hätte, würde ich so gerne wieder eine Reitbeteiligung haben! Insgeheim hoffe ich ja, dass die Raupe irgendwann mal ihre liebe für Pferdchen und Ponys entdeckt! Ganz uneigennützig natürlich!

 

 

Bücher über Bücher…und Zeitungen

Ein kleiner Ausschnitt der Bücherberge
Ein kleiner Ausschnitt der Bücherberge

Hier wird eigentlich alles gelesen, was gelesen werden kann. Zwanghaft. In jeder Ecke stapeln sich hier Bücher und Zeitschriften und Zeitungen. Vor unserem Umzug habe  ich dann schweren Herzens ca. 300 Bücher in die Freiheit (den Bücherschrank) entlassen.

 

 

 

 


 

Das ist jetzt nur eine kleine Auswahl an meinen (unseren) Hobbys. Nach und nach werde ich mal die einzelnen Interessen vorstellen. Nun aber zu euch: was sind eure liebsten Hobbys, euer Zeitvertreib, die Dinge, in denen ihr richtig gut seid?

Ich lade euch ein zur Blogparade! Verlinkt doch einfach euren Artikel hier unten! Oder schreibt bei Facebook und Twitter unter dem #HobbyLiebe

Ich bin gespannt, wie vielfältig eure Interessen sind 🙂

 

In diesem Sinne: Ahoi!

p.S.: Wer Probleme hat den Link via Inlinkz einzufügen, kann seinen Link in die Kommentare einsetzen. Es gibt hier wohl wieder eine Blogger/Blogspot – WordPress Problematik ;-(

#momsrock – Wir rocken das Elternding

Lucie Marshall hatte beim Kinderarzt eine Schlüsselsituation. Ihr Arzt ‚Sie machen das wirklich gut!‘ Danach hat sie die Blogparade #momsrock gestartet, denn eigentlich macht man viel mehr total gut im Umgang mit den Kindern, als einem das schlechte Gewissen einreden möchte. 

Eigentlich wollte ich ja bereits ganz am Anfang bei dieser Blogparade mitmachen, aber wie das ja manchmal so ist, kam mal wieder einiges dazwischen. Zum Glück gab es nun für die Nachzügler wie mich, eine Fristverlängerung! Und trotz dieser Verlängerung tippe ich natürlich in der allerletzten Minute 🙂 Hier ist mein Beitrag zur Blogparade: #momsrock!


 

Dieses Mütter/elternding war eigentlich für mich immer etwas, was andere haben. Ich konnte mir das nie so recht vorstellen mein Leben mit so einem kleinen Wusel zu teilen und das Glück im Familienalltag zu finden.

Als ich dann die Idee hatte: ‚hey, Kind hört sich sich eigentlich ganz gut an‘, musste es dann auch direkt sein. Wer weiß, ob sich diese Idee bei genauerem Nachdenken nicht doch als eher unklug herausstellt!!?  So ist nämlich meine Taktik im Leben: oh, hört sich gut an. Mach ich! Falls es dann doch nicht so ist, wie man sich das vorgestellt hat, kann man ja auch zurückrudern.

 

Gut gemacht!!

 

Zurückrudern geht immer. Aber bei einem Kind?! Geht ja schlecht. Wenn es sich erst mal eingenistet hat, ist es da – und wächst! Und zwangsläufig möchte es auch irgendwann aus seiner kuschligen Einraumwohnung heraus. Und dann geht es erst richtig los!

 

„Sie machen das wirklich gut!“ Sagte mir die Frauenärztin bei den regelmäßigen Kontrollen. Das Thema Ernährung hatten wir in zwei Minuten abgehandelt, per Embryotox die Medikamente abgeklärt und auch eine Lösung gefunden, wie man als Schwangere mit vulkanischen Schwefeldämpfen umgeht (nämlich gar nicht – meine Exkursion habe ich dann abgesagt!). Auch die Sache mit den 1001- Möglichkeiten der Diagnostik sind wir mit bedacht angegangen. Für die Ärztin war ich eine seltene Spezies der nicht-panischen Schwangeren. und das habe ich wirklich gut gemacht!

 

„Sie machen das wirklich gut!“ Das hat uns auch die Hebamme, Ärztin und der Oberarzt gesagt, nachdem wir nach Geburtsstillstand immer noch nicht in Panik ausgebrochen sind.

 

„Sie machen das wirklich gut!“ Sagte uns die Hebamme, als wir mit unserem Miniwürmchen zu Hause waren und sie sich leicht überflüssig vorkam. Trotz vollkommener Müdigkeit haben wir das gerockt!  Und auch unsere Kinderärztin sagte: Sind sie mit dem Baby zufrieden? – Dann ist das Baby auch zufrieden! Und wir waren sehr zufrieden (ausser die Brüllerei – aber da machste nichts, ausser durchhalten!)

Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, dass man sich eigentlich immer toll und gut finden sollte! Das gelingt zwar nicht jeden Tag, aber es sollte häufiger sein, als die Tage mit Selbstzweifel, schlechtem Gewissen  und Weltschmerz.

Viel zu häufig warten wir nämlich darauf, dass jemand uns von aussen sagt, was wir gut gemacht haben. Und wenn es keiner sagt? Dann geht man natürlich davon aus, dass man es schlecht gemacht hat. Oder andere es eh viel, VIEL besser können/machen als man selbst. Ist doch schon irgendwie komisch, wie man sich selbst niedermacht, oder?

 

Eltern machen es nicht automatisch richtig

 

Es klingt vielleicht etwas paradox, wenn ich hier so häufig schreibe: hört auf euer Bauchgefühl und mit mehr Selbstbewusstsein wird man schon einen guten und richtigen Weg finden. Das ist natürlich meine Meinung, aber ebenso bin ich auch der Ansicht:

Nur weil man ein Kind auf die Welt gebracht hat, ist es nicht zwangsläufig richtig, was man damit anstellt! Genau das wird aber den Frauen häufig vermittelt: du bist die Mutter und weißt zu 100% was richtig ist. Eher nicht, denn manchmal werden Entscheidungen auch aus Unwissenheit oder falschen Informationsquellen heraus getroffen. Und das macht es dann nicht unbedingt ‚richtig‘. Manchmal ist gut gemeint nämlich auch Mist.

Und dann gibt es ja immer noch die Mütter, die ihre Kinder vernachlässigen, misshandeln, misshandeln lassen, non-stop vor der Glotze abschieben, stundenlang ferbern …ach, diese Liste ist unendlich! Manchmal passieren diese Dinge auch mit dem Gedanken etwas gutes zu tun. Auch irgendwie paradox! Aber das macht es nicht richtig, da stimmen mir doch alle zu, oder?

Aber angesehen davon  -und die eben genannten Handlungen werden Kindern zwar leider viel zu häufig angetan, aber es ist wohl doch eher die Ausnahme – woher kommt das schlechte Gewissen, dass die meisten Mütter umtreibt?

 

 

Perfekte Welt für perfekte Kinder?

 

Ich lese so häufig von dem schlechten Gewissen, dass die Mütter haben, weil sie: arbeiten, nicht arbeiten, den Haushalt nicht schaffen, die Kinder in die Kita müssen, man nicht mehr kann, sich eine Auszeit wünscht (aber ein schlechtes Gewissen hat)…etc pp.

Viele wollen alles unter einen Hut kriegen und verzweifeln. Man ist halt keine Maschine und wuppt ALLES. Dazu noch top entspannt und instyle-mäßig geschminkt. Geht nicht! Ist auch nicht nötig, denn wir sind alles…

 

 ..Individuen in einer unperfekten Welt

Wir sind alle irgendwie groß geworden. Und auch, wenn ich mit meiner Kindheit sehr zufrieden war, so war sie sicherlich nicht perfekt. Und meine Eltern haben ihre Sache schon ganz schön super toll gemacht, aber sie waren bestimmt nicht fehlerlos!

Genau so war es auch bei all meinen Freunden und Klassenkameraden: irgendwas ist immer. Und gerade bei den Kindern, deren Eltern alles richtig machen wollten….bei denen kam es nachher in irgendeiner Art zu einem Zusammenbruch.

Was aber viel, viel wichtiger ist – und jetzt komme ich auch endlich zum Schluss  – aus allen diesen Kindern, die in dieser nicht – perfekten, mit pädagogisch nicht 100 % wertvollen Familiensituationen, nicht quality-time getakteten Welt groß geworden sind und nicht mit Bio essen genährt wurden: aus diesen Kindern sind recht passable und erfolgreiche Erwachsene geworden!

 

 

„Sie machen das wirklich gut!“ – Mein Fazit

 

Wir wussten nicht, was bei diesem Elternding auf uns zukommt und lassen uns jeden Tag überraschen. Wir tuen, was wir können: wir geben unserer Tochter Liebe und Halt, wenn sie es braucht; soviel Nähe, wie sie benötigt; vertrauensvolle Betreuungsorte und Personen, wenn wir mal selbst nicht da sind; gesundes Essen und die Möglichkeit sie selbst zu sein!

Das machen wir wirklich gut!

Eltern brauchen kein schlechtes Gewissen haben, sofern sie nicht ihre Kinder seelisch oder körperlich misshandeln (s.o.)!  Man macht zwar nicht alles automatisch richtig, aber auch nicht alles falsch. Scheucht das schlechte Gewissen aus dem Kopf und findet euch selbst, egal ob Eltern oder nicht, einfach mal super!

Hauptsache: informiert sein, kritikfähig bleiben, sich selbst gut finden und KEINE PANIK!

Und falls es dir heute noch keiner gesagt hat: DU MACHST DAS WIRKLICH GUT!

 

Ahoi!

Ein Babysitter für die Raupe #Blogparade

Braucht man einen Babysitter? Wie sieht der perfekte Babysitter aus und welche Qualitäten sind bei dem Aufpasser fürs Baby absolut notwendig? Hier gibt es jetzt mal meine Erfahrungen aus fast 10 Jahre Babysittertätigkeit.

Andrea hat einen Babysitter für ihr Runzelfüßchen gesucht. Vorerst ohne Erfolg. Nun hat sie zur Blogparade aufgerufen, um herauszufinden, was wir zu diesem Thema denken. Diesem Ruf möchte ich natürlich folgen und ihr (und euch) von meinen Erfahrungen rund um Babysitter berichten.


 

Damals, vor vielen, vielen Jahren habe ich als 13 jährige bei der efa (Evangelische Familienbildung in Düsseldorf) einen Babysitterkurs absolviert. Eigentlich ganz ohne Plan, denn es war kein Baby, welches zu hüten gewesen wäre in der Nähe und fürs betreuen von anderen Kindern kam ich mir noch ein wenig zu jung vor. Aber damals wie heute war das Motto: hört sich interessant an -mach ich!

DIe Inhalte waren neben Säuglingspflege, Ernährung, Spielideen und Liedern auch ein Erste-Hilfe Kurs für Babys und Kleinkinder. Der Kurs ging über zwei Tage und ich bin  mit einem gutem Gefühl nach Hause gegangen, aber ohne einen konkreten Plan, wie ich nun diese „Qualifizierung“ anwenden könnte.

Unverhofft, kommt oft – der Anfang

Zwei Monate später klingelte das Telefon. Frau F. war am Telefon. Man hätte meine Telefonnummer von der efa. Wir verabredeten uns und ich lernte den kleinen Jonas kennen. Gerade 8 Monate alt. Sie und ihr man kamen aus dem Osten (was noch zu einigen lustigen Verständnisproblemen führen sollte 🙂 ) und arbeiteten hier bei einer großen Bank. Sie wollte bald wieder in den Job einsteigen, aber erst einmal wieder ein wenig was für sich machen. Für die Zeit, in der sie zweimal die Woche zum Sport ging, sollte ich nun auf Kleinjonas aufpassen. Mit einem akzeptablen Stundenlohn von 7€.

2×3 Stunden für 7€  – das klang für mich doch interessant.

Und so verbrauchte ich meine Nachmittage mit dem kleinen Krümmel, der sich noch nicht drehen konnte und fleißig seinen Brei aß.

Ich habe den Kleinen bis zu seinem 5 Lebensjahr betreut. Zusammen mit seinem Bruder. Manchmal auch ganze Tage am Wochenende oder Abends. Zwei Kinder ins Bett bringen war für mich keine Herausforderung.

Am Weihnachten habe ich sogar mal das Christkind für die beiden gespielt und wenn es bei den Eltern zu viel war, habe ich abends sogar noch gegen ein kleines Entgelt die Wäsche gebügelt. Ich war ja eh da.

Good in Job

Nach und nach trudelten dann immer mehr Anfragen ein und ich als geschäftstüchtiges Mädchen habe da gerne zugegriffen. Da war dann die kleine Mona, 6 Monate und Ärztetochter. Ich war da Ergänzung zur Betreuung von Tagesmutter und Oma. Fröhlichstes und unkompliziertestes Baby von Welt! Oder P. (3) und L. (5), welche mich regelmäßig auf die Geduldsprobe stellten!

Sympathien und Vertrauen sind wichtig

Manchmal habe ich mich gefragt, warum diese Leute mir so ohne Wenn und Aber ihre Kinder anvertrautn, denn mein Erscheinungsbild war zwar gepflegt, aber …auffällig. Mit 14 habe ich meine erste Punk und Gothicphase durchlebt 😉 Scheinbar muss ich aber doch einen kompetenten Eindruck hinterlassen haben!

Es kommt also nicht auf das Äußere an, sondern auf die Sympathien, Zuverlässigkeit und Vertrauen.

Ich habe vier Familien in 10 Jahren gehabt, die ich teils bis zu 5 Jahre begleitet habe. In nur einem Fall kam ich nicht mit der Familien und den Kindern zurecht. Das war dann wohl auf beiden Seiten so und wir haben uns dann ‚einvernehmlich‘ getrennt‘.

Grad zwischen Kontrolle, Vertrauen und ‚machen lassen‘

Gerade bei den Kleinen habe ich mir irgendwann ein paar Strategien zurechtgelegt: wann werden sie unruhig, wie kann ich Beide beschäftigen ohne das großes Geheul ausbricht, wie kann ich ihn am besten beruhigen….? In den wenigsten Fällen haben die Eltern mir überhaupt exakte Vorgaben gemacht. Kurzes erklären und dann: arrangiert euch!

Würde ich es auch so machen?

Die Raupe ist nun bald 11 Monate alt und tagsüber ein Sonnenscheinchen. Aber nachts bricht der kleine Gremlin aus ihr raus und wenn dann nicht genau jemand neben ihr liegt oder es nicht der Richtige ist, dann geht es rund.

Wir werden wohl erstmal auf einen Babysitter verzichten.Tagsüber ist sie ja bald in der Kita und abends ….ja und abends vertrauen wir noch auf den Übernachtungsdienst von Oma und im Notfall erstmal auf die anderen Familienmitglieder zurückgreifen.

Wann und ob ich mich mal auf die Suche nach einem Babysitter mache weiß ich noch nicht. Momentan freue ich mich über die wenigen Stunden, die ich mit der Raupe verbringen kann und die Hoffnung bleibt ja (irgendwie), dass Papa und ich auch mal wieder einfach nur so gemeinsam einen Abend auf dem Sofa verbringen können.

Hier jetzt noch mal ein paar Tipps, die euch vielleicht bei der Suche nach einem Babysitter helfen können:

1.) Überlegt euch vorher, welche Aufgaben der Babysitter übernehmen soll: nur auf dem Sofa sitzen und im Notfall das aufgewachte Kind (wie?)  beruhigen? Kind ins Bett bringen? Gemeinsam Abendessen? Macht euch eine Liste, welche DInge euch dann in diesem Fall wichtig wären! z.B.: Abends ist die Regel, dass es keinen süßen Belag gibt, kein Fernsehen oder nur eine halbe Stunde, vorlesen….

2.) Das Kennenlernen: trefft euch frühzeitig vor dem Termin, damit ihr euch gegenseitig beschnuppern könnt. Gebt euch Zeit und geht es langsam an. Vielleicht ladet ihr den Bewerber auch mal zu euch zum Abendessen ein, damit ihr eure Rituale zeigen könnt.

3.) Faire Arbeit, fairer Lohn. Klar, ein Babysitter kostet Geld. Es verbringt aber auch jemand seine Freizeit damit, euer Kind zu hüten! Bitte versucht einen Babysitter nicht mit 5€ die Stunde abzuspeisen! Besprecht vorher, wie ihr angefangene Stunden abrechnet.

4.) Nachhauseweg: ihr geht Essen und euer Babysitter ist bis 23.30 h bei euch. Hat er/sie noch kein Auto oder fährt keine Bahn mehr, bringt euren Babysitter bitte nach Hause!

5.) Woher nehmen? Es gibt mittlerweile viele Babysitterbörsen im Internet. Ich würde aber immer erst einmal auf die Mundpropaganda hoffen. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit einen Zettel in der KiTa oder im Supermarkt auszuhängen.

6.) Bauchgefühl entscheidet. Lasst euren Bauch entscheiden, ob ihr Person x oder y als Babysitter haben wollte oder nicht. Wenn ihr euch gegen eine Person entscheidet, dann sagt es ihr höflich. Bitte aber sich nicht einfach nicht mehr melden!


 

Wie sieht es bei euch aus? Ich freue mich auf viele Beiträge zur #Blogparade bei Andrea und verbleibe mit einen wochenendlichem:

Ahoi!!

 

p.S.: dank der verschiedenen Kontakte, habe ich eine Redakteurin von WDR kennengelernt und durfte mit denen zwei Kurzberichte zum Thema ‚Babysitter‘ machen 🙂 Leider gibt es die nicht mehr in der Mediathek und auch nicht bei Youtube. Wer eine Idee hat, wie man an solche alten Beiträge drankommt, kann sich bitte bei mir melden!

#paparade! Warum unser Papa einfach unersetzlich ist

 

 

Paparade

 

Wiebke von ‚Verflixter Alltag‘ hat zur #paparade aufgerufen: Welchen Beitrag leistet der Vater im Alltag? Warum ist er so wichtig?

Ich möchte euch ein paar Situationen schildern, in denen Papa unersetzlich ist 🙂


Letztens war unser Papa krank. Keine Männergrippe, sondern so richtig. Und während ich mich manchmal über das Chaos in der Küche, das er nach dem Kochen hinterlassen hat oder über den neu gekauften Bastelkrempel für sein Hobby ärgere, so ist mir doch in den Tagen in denen ich mit der Raupe alleine zu Hause war aufgefallen, wo er wirklich fehlt.

 

Hier kommen meine Top 5, warum unser Papa einfach unersetzlich ist:

– er bringt mir jeden Morgen einen heißen, frischen Kaffee ans Bett und versorgt die Raupe mit ihrer ersten Milch und einer frischen Windel, damit ich noch ein wenig Ruhe nach der harten Nacht tanken kann

– Tochter und Papa sind das perfekte Team, wenn es ums Nickerchen geht: nur Papa hat den perfekten ‚Sofa-Schlaf-Kuschel-Griff‘ 🙂

– gemeinsam einkaufen, spazieren oder was Essen: nur mit Papa macht es wirklich Spaß, denn wir können uns mit dem Tragen im Bondolino abwechseln

– Haushalt verwahrlost? Kühlschrank leer? Papa versorgt und füttert uns auch nach 9 Stunden Arbeit 🙂

– das Wichtigste zum Schluss: Papa ist die große Liebe, wir sind einfach eine Familie und damit ist ohne Papa: alles doof!

Nach 12 Jahren Beziehung kennen wir uns einfach auswendig und wissen was wir brauchen. Sei es nun Unterstützung oder mal einen Tritt in den Hintern. Mit der Raupe ist eine kleine Naturgewalt in unser Leben eingebrochen und hat alles auf den Kopf gestellt. Nur als Team und mit viel Geduld, auch miteinander!, haben wir die erste,schwere Zeit geschafft. Wir haben unseren Alltag und eigentlich unser gesamtes Leben auf ‚Drei‘ abgestimmt. Und ich finde es klappt immer besser 🙂

Ich bin froh einen so tollen Mann an meiner Seite zu haben, der immer für mich da ist, meine Pläne unterstützt und auch als Papa immer für seine kleine Tochter einstehen wird 🙂 Eigentlich fehlt unser Papa immer, wenn er nicht da ist: im Herz und im Alltag!

Papa, wir haben dich lieb!