Ein Karnevalswochenende ohne Helau! – #WIB (6/16)

#WIB Es ist wieder soweit: Karneval! Ich bin ja nicht so der Fan der feucht-fröhlichen Karnevalskultur. Leider ist für die Tochter auch das zweite Karnevalsfest im Kindergarten wegen Krankheit ausgefallen. Zum Glück hatte der Mann frei und es gab eine extra Portion Familienzeit.

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne.


 

Samstag, 6.2.2016

Die Nacht war für uns alle sehr anstrengend. Ich wurde am Morgen direkt mit einer Migräneattacke begrüßt. Relativ spät sind wir dann auch aus dem Haus gekommen und haben gemeinsam unsere erste Morgenrunde durch die Stadt gedreht. Wir haben die wichtigsten Einkäufe auf dem Wochenmarkt erledigt. Nachmittags haben wir dann das milde Wetter für einen großen Waldspaziergang genutzt.


 

Sonntag, 7.2.2016

Nach einer recht kurzen Nacht versuche ich unser Internet wieder flott zu bekommen. Leider ist der  Mann von der Hotline nicht wirklich hilfreich – am Dienstag kommt dann ein Techniker. Wir teilen uns solange das WLAN mit Nacharn.

Mittags gibt es lecker gefüllte Paprika und danach geht es für die Tochter zur Oma. Wir bereiten uns derweil auf den SuperBowl vor 🙂

 

Und wie war euer Wochenende so?

Ein bisschen Paarzeit – weniger knipsen, mehr knutschen! #WIB (5/16)

#WIB In den letzten Wochen ist es bei uns ein wenig angespannt. Da kommt uns ein Wochenende mit ganz viel Paarzeit gerade recht! Leider gibt es davon keine Bilder, denn wir waren japanisch essen und das würde euch nur vieeeel zu eifersüchtig machen 😉 Aber mal im Ernst: gerade bei der wenigen Zeit, die man manchmal für den Partner hat ist es richtig, sich auf das einzig Wichtige zu konzentrieren: auf den Partner! Also einfach mal weniger knipsen und mehr knutschen!

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne!


 

Samstag, 30.1.2016

Samstagfrüh haben wir die Tochter zu Oma gebracht. 24 h Paarzeit! wohoo Erstmal Einkäufe erledigen und Nickerchen machen. Und natürlich schlemmen: Risotto!

Danach ging es für uns in die Stadt, endlich einen neuen Laptop kaufen. Das war jetzt auch wirklich nötig, denn mein Mac ist in den letzten Zügen und das Arbeiten macht damit wirklich keinen Spaß mehr. Bisher bin ich mich unserer Wahl sehr zufrieden.

Für 18 Uhr hatten wir einen Tisch beim Japaner bestellt und haben es uns richtig gut gehen lassen – da habe ich leider kein Foto für euch…

 


 

Sonntag, 31.1.2016

Aussschlafen heißt für uns: wir sind um 7 Uhr wach. Genug Zeit für ein ordentliches Frühstück, Hausarbeit und ein wenig Autopflege. Wir holen gegen Mittag die Tochter ab und lassen sie erst mal schlafen. Derweil kocht die Erbsensuppe..nommnomm

Obwohl es draußen recht ungemütlich ist, machen wir am Nachmittag noch eine kleine Runde raus, um uns zu lüften.

Das war unser Wochenende in sehr unspektakulären Bildern. Wie war euer Wochenende?

Ein Wochenende voller Essen #WIB (2/16)

#WIB Dieses Wochenende war endlich wieder frei von Feiertagen jeglicher Art und so langsam kehrt wieder Alltag ein. Aber seht selbst – ein Wochenende volles Essen! Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie immer bei Susanne. 


 

Samstag, 9.1.2016

Nicht auf dem Bild: Mittagsnickerchen, Mädelsabend und anschließendes frühes ins-Bett-gehen.


 

Sonntag, 10.01.2016

Nicht auf dem Bild: Erbsensuppe, schlechtgelauntes Kleinkind, Nachmittag bei der Oma

 

 

work in progress #WIB

Es gibt wieder ein kleines, feines und arbeitsreiches Wochenende für uns. Für mich allerdings im Schonprogramm #ausgründen rotzschnief. Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne.

Das Wochenende hatte einen etwas anderen Verlauf angenommen als geplant. Am Freitag wollten wir eigentlich nach Oberhausen zum Prodigy-Konzert…leider nietete mich vorher eine Nasennebenhöhlenentzündung um. Nun denn, die Tochter durfte trotzdem bei Oma schlafen uns wir konnten uns nach einer ungestörten Nacht (yipehhh!!) am Samstag in aller Frühe nach Düsseldorf zur Vertragswerkstatt fahren. In unserem neuen Wagen funktioniert nämlich die Heizung nicht. In Winter etwas semi-optimal.

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Es gab Kaffee und der Schaden am Wagen wurde schnell gefunden. Leider brauchen wir doch noch einen Termin in der Werkstatt ;-(
Weil alles so schnell ging, haben wir noch eine Obi-Tour gemacht. Neben so sinnvollen Dingen wie: Entfüfterschlüssel, Glühbirnen und Tierfutter, haben wir auch Pflanzen für unser Terrarium und ein Vogelhaus erstanden
Weil alles so schnell ging, haben wir noch eine Obi-Tour gemacht. Neben so sinnvollen Dingen wie: Entlüfterschlüssel, Glühbirnen und Tierfutter, haben wir auch Pflanzen für unser Terrarium und ein Vogelhaus erstanden

 

Danach ging es zur Oma und Uroma das Kind abholen, Kuchen essen und tratschen. Mittagessen wurde uns auch direkt eingepackt. Sehr praktisch solche Besuche!

Nachmittags haben wir noch eine kleine Spielplatzrunde gedreht. Inkl. Kaffee. Leider wurden wir nach 20 Minuten von einem Schauer vertrieben und mussten noch etwas durchnässt einkaufen gehen. Aber egal bei 21 °C Aussentemperatur 🙂


 

Sonntag, 8.11.2015

Heute mussten wir früh in der KiTa zum Garten-Aktionstag antreten. Davor haben wir noch etwas Familienzeit genossen und wieder ein paar kleinere Aufräumarbeiten erledigt. Das Kind wurde dann von Oma und Opa abgeholt und hatte einen tollen Tag im Zoo, während wir mit störrischen Brennnesseln und Brombeerhecken gekämpft haben. Im Anschluss wurde gegrillt.

Beweis: Wir waren im Garten!
Beweis: Wir waren im Garten!

 

Gegen Mittag waren wir zu Hause und nach einem Nickerchen haben wir auch Zuhaus wieder gewerkelt.

Endlich habe ich mein Terrarium wieder schön gemacht. Mein armer, kleiner Phelsuma-Mann musste in den letzten Monaten ganz schön zurückstecken und hat nur die nötigste Aufmerksamkeit bekommen. Jetzt ist sein Heim aber wieder hübsch und erstrahlt in neuem Glanz neben meinem Schreibtisch.

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Ich mache abends noch einen kleinen Spaziergang und genieße die Luft, den Sonnenuntergang und das Vogelgezwitscher! Auf dem Rückweg gönne ich mir einen Kaffee und noch ein Stück Mandeltorte.

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Wir waren sehr fleißig und haben sowohl unsere Wohnung auf Vordermann gebracht, als auch ein paar wichtige Arbeiten erledigt. Und wie war euer Wochenende?

Dr. Schneider erwartet sie!, oder: Die Katzen tanzen auf dem Tisch!

Ist die Maus aus dem Haus, dann tanzen die Katzen auf dem Tisch! So ähnlich kam es uns als Eltern zumindest vor, als unsere kleine Maus mit Oma, Opa und dem Wohnwagen in den Urlaub fuhr. Ohne uns! So eine Gemeinheit, aber wir müssen ja auch die Woche arbeiten. Trotz und gerade aus diesem Grund haben wir gestern einen Power-Erlebnis-Tag eingelegt.

Es war lecker, leicht betüdelt und ziemlich gruselig!

Ich musste arbeiten, der Mann hatte frei und unsere Freunde haben wir auf dem Weg eingesammelt. Erst gab es bei sehr bescheidenem Düsseldorfer Waschküchenwetter einen leckeren Kaffee mit anschließender Shoppingtour. Trotz vielfältiger Verführungen in Sachen Buch habe ich wiederstanden. Ich bin sehr stolz auf mich.

 

Ein Drink vor dem Essen ….*hicks*

Weil wir alle noch nichts gegessen hatten und das Restaurant erst eine Stunde später offnete, kam uns die Idee, die Zeit mit einem Cocktail zu überbrücken. Was für eine mittelgute Idee. Der Schwips saß!

Anschließend haben wir uns im NaNiWa den Bauch vollgeschlagen. OMG! Irgendwann werde ich platzen. Todesursache: Sushi! Ich bin mir da ganz sicher. Aber es war wieder sooo lecker. Vorspeise, Misosuppe, Salat, Sushi, Nachtisch und danach haben wir uns noch mal Vorspeisen bestellt. Nennt uns verfressen.

Aber das war ja alles nur Vorgeplänkel. Unser eigentlicher Programmpunkt war unser Date mit Dr. Schneider…………..

 

60 Minuten Gruselspaß

Vor einigen Monaten haben wir im Radio von sogenannten Live Escape Games gehört und waren sofort begeistert. In echt Rätsel in gruseliger Kulisse lösen. Was gibt es für Rollenspieler denn besseres?? Nichts! Darum mussten wir hin. Am Vortag haben wir uns spontan für den letzten Termin des Tages angemeldet.

Das Spiel heißt „Mission 60 Minutes“  und der Name ist Programm. Wir wurden von einem netten, jungen Mann in die Story eingewiesen und haben eine handvoll Verhaltensregeln bekommen. Am Anfang haben wir noch über das WalkiTalki gelacht, über das wir uns Hilfe in Form von Tipps holen könnten. Aber bereits im ersten Raum haben wir es gebraucht.

Ich möchte hier auf gar keinen Fall spoilern, aber es ist verdammt cool. Man ist direkt in der Geschichte drin und das Adrenalin steigt. Vier Personen sind übrigens die perfekte Gruppengröße. Und ich hatte natürlich ein perfektes Team 🙂

Wie das Spiel endet? Ich verrate soviel. Wir haben es nur ganz knapp geschafft zu entkommen……………


Das war unser 1. Tag ohne Kind von 3.

Und wie verbringt ihr eure kinderfreien Tage?

Die unendliche Langsamkeit des (Eltern)Seins

Zuerst wartet man: auf den positiven Schwangerschaftstest, das die ersten 12 Wochen rumgehen, dann auf die Geburt und schlussendlich darauf, dass das Kind endlich einschläft, fertig isst, endlich mal weitergeht……….

 

langsamkeitWer behauptet, dass sich die Welt von Eltern schneller dreht, der hat schlicht und einfach gelogen! Tatsächlich verlangsamt sie sich auf eine fast unerträgliche Weise, das man fast glaube, die Welt steht still.

Entschleunigung ist im Trend. Low-Life statt Staffellauf im Alltag. Meiner Erfahrung nach geht mit Kind erst einmal nichts voran und das liegt nicht daran, dass ich 24 h nur verträumt mein Baby anblicke und vor Verzückung dahin schmelze.

 

 

Langsam, langsam mein Kind!

Ich habe Anfangs nur gewartet: darauf das mein Kind endlich einschlafen möge (tat es nicht), oder doch endlich mal mit diesem Clusterfeeding aufhören möchte (mochte es nicht) oder einfach mal für zwei Minuten irgendwo still liegen würde (auch das tat es nicht).

Vollkommen übermüdet und fertig sah ich die Stunden und Tage und Wochen nur so an mir vorbeiziehen, während ich genau NICHTS getan habe. Gefühlt. Natürlich habe ich etwas getan, nämlich mein Neugeborenes versorgt, Umzugskisten gepackt und den Drang unterdrückt einfach mal schreiend im Kreis zu rennen.

Seit knapp 7 Monaten haben wir jetzt ein anderes Kind. Ein sehr mobiles und neugieriges Kleinkind. Schneller geht es trotzdem nicht voran 🙂

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Die Welt erkunden

Wer mobil ist will selber machen. Überall drauf klettern, selbst essen und trinken und alles GANZ genau anschauen. Jeder Krümmel auf dem Weg ist eine Erkundung wert und auch wenn wir das Kinderbuch schon 23950890x gelesen haben: mein Kind entdeckt immer etwas Neues. Es ist wunderbar. Die kleine Frau Humboldt entdeckt die Welt 🙂

Wunderbar? Wunderbar! Denn sind wir ehrlich: wann begeistern wir uns Erwachsene schonmal für ein Blatt? Dabei ist so ein Blatt ein Wunder der Natur. Oder für ein kleines Vögelchen, dass ein Nest baut? Oder für die kleinen (und großen) Geräusche, Gerüche und Farben des Alltags? Wann nehmen wir mal eine andere Perspektive ein und lassen unseren Blick aus einem neuen Winkel über die bekannten Räume und Flächen streifen?

Richtig! Viel zu selten! Müsst ihr auch öfter mal machen!

 

Warum hetzen? 

Mit meinem Kind an der Hand, dass von sich aus die Stadt entdecken möchte, bin ich einfach nur glücklich. Was gibt es denn zu Hause noch wichtigeres, was wartet? Der Haushalt oder die Arbeit? Okay, ich gebe zu: wer noch im Home-Office ran muss, der hat wenig Chance, aber so eine Maschine Wäsche oder die Spülmaschine kann doch auch mal warten. Und mein planschendes Kind zu beobachten ist auch viel schöner, als den Staub hinter dem Sofa weg zu saugen.

Ich setze jetzt neue Prioritäten. Langsam ist Trumpf!

 

 

 

Durchatmen und die Langsamkeit genießen

„Es geht nicht schneller, wenn du schreist!“, sage ich dem Kind. 

„Es geht nicht schneller, nur weil du drängelst!“, würde mir das Kind antworten

Aus diesem Grund machen wir nun alles mit ein bisschen mehr Bedacht, mit ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit.

Das Wickeln mit Ansprache, kein Zergeln beim Anziehen und kein Hetzen beim Essen. Und der Effekt: All das sind keine Aufgaben mehr die abgearbeitet werden müssen, sondern Teil der gemeinsamen Freizeit.

Ein weiterer Vorteil: Plötzlich kann ich auch wieder etwas langsamer essen 🙂

Zeit = Luxus? Die andere Sicht auf Qualitytime

Eltern reden immer von Exklusivzeit und Qualitytime, wenn es darum geht im vollgepackten Alltag noch genug Zeit mit den Kindern zu verbringen. Die soll dann natürlich: pädagogisch wertvoll, bio-vegan und absolut altersgerecht sein. Natürlich immer mit tollem Spielzeug und einem Ausflug oder einer Aktion. Ob das wirklich so richtig ist?

In diesem Sinne sage ich Ahoi! und versuche mich im Genuss der Zen-mäßigen Langsamkeit unseres neuen Lebens.

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Ein Babysitter für die Raupe #Blogparade

Braucht man einen Babysitter? Wie sieht der perfekte Babysitter aus und welche Qualitäten sind bei dem Aufpasser fürs Baby absolut notwendig? Hier gibt es jetzt mal meine Erfahrungen aus fast 10 Jahre Babysittertätigkeit.

Andrea hat einen Babysitter für ihr Runzelfüßchen gesucht. Vorerst ohne Erfolg. Nun hat sie zur Blogparade aufgerufen, um herauszufinden, was wir zu diesem Thema denken. Diesem Ruf möchte ich natürlich folgen und ihr (und euch) von meinen Erfahrungen rund um Babysitter berichten.


 

Damals, vor vielen, vielen Jahren habe ich als 13 jährige bei der efa (Evangelische Familienbildung in Düsseldorf) einen Babysitterkurs absolviert. Eigentlich ganz ohne Plan, denn es war kein Baby, welches zu hüten gewesen wäre in der Nähe und fürs betreuen von anderen Kindern kam ich mir noch ein wenig zu jung vor. Aber damals wie heute war das Motto: hört sich interessant an -mach ich!

DIe Inhalte waren neben Säuglingspflege, Ernährung, Spielideen und Liedern auch ein Erste-Hilfe Kurs für Babys und Kleinkinder. Der Kurs ging über zwei Tage und ich bin  mit einem gutem Gefühl nach Hause gegangen, aber ohne einen konkreten Plan, wie ich nun diese „Qualifizierung“ anwenden könnte.

Unverhofft, kommt oft – der Anfang

Zwei Monate später klingelte das Telefon. Frau F. war am Telefon. Man hätte meine Telefonnummer von der efa. Wir verabredeten uns und ich lernte den kleinen Jonas kennen. Gerade 8 Monate alt. Sie und ihr man kamen aus dem Osten (was noch zu einigen lustigen Verständnisproblemen führen sollte 🙂 ) und arbeiteten hier bei einer großen Bank. Sie wollte bald wieder in den Job einsteigen, aber erst einmal wieder ein wenig was für sich machen. Für die Zeit, in der sie zweimal die Woche zum Sport ging, sollte ich nun auf Kleinjonas aufpassen. Mit einem akzeptablen Stundenlohn von 7€.

2×3 Stunden für 7€  – das klang für mich doch interessant.

Und so verbrauchte ich meine Nachmittage mit dem kleinen Krümmel, der sich noch nicht drehen konnte und fleißig seinen Brei aß.

Ich habe den Kleinen bis zu seinem 5 Lebensjahr betreut. Zusammen mit seinem Bruder. Manchmal auch ganze Tage am Wochenende oder Abends. Zwei Kinder ins Bett bringen war für mich keine Herausforderung.

Am Weihnachten habe ich sogar mal das Christkind für die beiden gespielt und wenn es bei den Eltern zu viel war, habe ich abends sogar noch gegen ein kleines Entgelt die Wäsche gebügelt. Ich war ja eh da.

Good in Job

Nach und nach trudelten dann immer mehr Anfragen ein und ich als geschäftstüchtiges Mädchen habe da gerne zugegriffen. Da war dann die kleine Mona, 6 Monate und Ärztetochter. Ich war da Ergänzung zur Betreuung von Tagesmutter und Oma. Fröhlichstes und unkompliziertestes Baby von Welt! Oder P. (3) und L. (5), welche mich regelmäßig auf die Geduldsprobe stellten!

Sympathien und Vertrauen sind wichtig

Manchmal habe ich mich gefragt, warum diese Leute mir so ohne Wenn und Aber ihre Kinder anvertrautn, denn mein Erscheinungsbild war zwar gepflegt, aber …auffällig. Mit 14 habe ich meine erste Punk und Gothicphase durchlebt 😉 Scheinbar muss ich aber doch einen kompetenten Eindruck hinterlassen haben!

Es kommt also nicht auf das Äußere an, sondern auf die Sympathien, Zuverlässigkeit und Vertrauen.

Ich habe vier Familien in 10 Jahren gehabt, die ich teils bis zu 5 Jahre begleitet habe. In nur einem Fall kam ich nicht mit der Familien und den Kindern zurecht. Das war dann wohl auf beiden Seiten so und wir haben uns dann ‚einvernehmlich‘ getrennt‘.

Grad zwischen Kontrolle, Vertrauen und ‚machen lassen‘

Gerade bei den Kleinen habe ich mir irgendwann ein paar Strategien zurechtgelegt: wann werden sie unruhig, wie kann ich Beide beschäftigen ohne das großes Geheul ausbricht, wie kann ich ihn am besten beruhigen….? In den wenigsten Fällen haben die Eltern mir überhaupt exakte Vorgaben gemacht. Kurzes erklären und dann: arrangiert euch!

Würde ich es auch so machen?

Die Raupe ist nun bald 11 Monate alt und tagsüber ein Sonnenscheinchen. Aber nachts bricht der kleine Gremlin aus ihr raus und wenn dann nicht genau jemand neben ihr liegt oder es nicht der Richtige ist, dann geht es rund.

Wir werden wohl erstmal auf einen Babysitter verzichten.Tagsüber ist sie ja bald in der Kita und abends ….ja und abends vertrauen wir noch auf den Übernachtungsdienst von Oma und im Notfall erstmal auf die anderen Familienmitglieder zurückgreifen.

Wann und ob ich mich mal auf die Suche nach einem Babysitter mache weiß ich noch nicht. Momentan freue ich mich über die wenigen Stunden, die ich mit der Raupe verbringen kann und die Hoffnung bleibt ja (irgendwie), dass Papa und ich auch mal wieder einfach nur so gemeinsam einen Abend auf dem Sofa verbringen können.

Hier jetzt noch mal ein paar Tipps, die euch vielleicht bei der Suche nach einem Babysitter helfen können:

1.) Überlegt euch vorher, welche Aufgaben der Babysitter übernehmen soll: nur auf dem Sofa sitzen und im Notfall das aufgewachte Kind (wie?)  beruhigen? Kind ins Bett bringen? Gemeinsam Abendessen? Macht euch eine Liste, welche DInge euch dann in diesem Fall wichtig wären! z.B.: Abends ist die Regel, dass es keinen süßen Belag gibt, kein Fernsehen oder nur eine halbe Stunde, vorlesen….

2.) Das Kennenlernen: trefft euch frühzeitig vor dem Termin, damit ihr euch gegenseitig beschnuppern könnt. Gebt euch Zeit und geht es langsam an. Vielleicht ladet ihr den Bewerber auch mal zu euch zum Abendessen ein, damit ihr eure Rituale zeigen könnt.

3.) Faire Arbeit, fairer Lohn. Klar, ein Babysitter kostet Geld. Es verbringt aber auch jemand seine Freizeit damit, euer Kind zu hüten! Bitte versucht einen Babysitter nicht mit 5€ die Stunde abzuspeisen! Besprecht vorher, wie ihr angefangene Stunden abrechnet.

4.) Nachhauseweg: ihr geht Essen und euer Babysitter ist bis 23.30 h bei euch. Hat er/sie noch kein Auto oder fährt keine Bahn mehr, bringt euren Babysitter bitte nach Hause!

5.) Woher nehmen? Es gibt mittlerweile viele Babysitterbörsen im Internet. Ich würde aber immer erst einmal auf die Mundpropaganda hoffen. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit einen Zettel in der KiTa oder im Supermarkt auszuhängen.

6.) Bauchgefühl entscheidet. Lasst euren Bauch entscheiden, ob ihr Person x oder y als Babysitter haben wollte oder nicht. Wenn ihr euch gegen eine Person entscheidet, dann sagt es ihr höflich. Bitte aber sich nicht einfach nicht mehr melden!


 

Wie sieht es bei euch aus? Ich freue mich auf viele Beiträge zur #Blogparade bei Andrea und verbleibe mit einen wochenendlichem:

Ahoi!!

 

p.S.: dank der verschiedenen Kontakte, habe ich eine Redakteurin von WDR kennengelernt und durfte mit denen zwei Kurzberichte zum Thema ‚Babysitter‘ machen 🙂 Leider gibt es die nicht mehr in der Mediathek und auch nicht bei Youtube. Wer eine Idee hat, wie man an solche alten Beiträge drankommt, kann sich bitte bei mir melden!

Vor der Arbeit kommt…die Arbeit

Gerade habe ich ein wenig Luft. DieRaupe genießt Bespaßung durch Oma und Opa und ich kann mich versuchen ein wenig auf Lernen und der Planung für die kommenden Projekte zu widmen. Leider bin ich ja eher so der..wie soll ich es sagen: Datenmessie-Organisationsmonk. Das ganze wird gefüttert durch eine perfektionierte Aufschieberitis in Sachen Ordnung halten. Man könnte auch sagen ich bin der Typ (auf die Ordnung bezogen): Schlampe mit Ordnunungstick.

Ich wühle mich jetzt also mal durch meinen Desktop und den ganzen Datenmüll, der sich auf meinem Laptop angesammelt hat, muss dann die externe Festplatte sortieren, bevor ich sie füttern kann um dann im Anschluss meinen Schreibtisch, meine Notizen für die Klausurvorbereitung finden und sortieren sollte. Schlussendlich werde ich wohl aus meinen 1010100586 handgeschriebenen Zettelchen eine To-Do-Liste in Excel erstellen -müssen-.

Zeitrahmen: 3 Stunden!

*wirrkicherndab*

Und ihr so? Ahoi!

Meine Woche – der Rückblick kompakt // #jfmm

Die vergangene Woche hat uns nun wirklich den Herbst gebracht. Bunt und trotzdem mild. Wunderschön!! Ich liebe ja den Herbst mit seinen Farben, der frischen Luft, den Gerüchen, dem sanften Licht und dem leckeren, frischen Gemüse. Hier kommt meine kleine Zusammenfassung den den dazugehörigen #jfmm!


 

Meine Woche beginnt mit etwas Literatur und der Feststellung, dass unsere Raupe wohl gerade diesen anstrengenden Entwicklungsschub durchmacht!

gemütlich im Bett lesen...und bemerken, dass die Raupe gerade dort drinsteckt
gemütlich im Bett lesen…und bemerken, dass die Raupe gerade dort drinsteckt

 

Mittwoch gab es dann nach einem anstrengenden Kopfschmerzztag. Als ich dann endlich wieder aufstehen konnte habe ich einen einen entspannenden Spaziergang in der herbstlichen Abendsonne unternommen 🙂

 

Donnerstag gab es für mich einen wichtigen Termin in Düsseldorf. Ich war ziemlich aufgeregt und ich glaube bei mir wird sich in Sachen Job in den nächsten Monaten noch was tun 🙂 Nach dem Gespräch habe ich mir eine kleine Auszeit in Düsseldorf genommen und die Ruhe mit einem Kaffee am Rhein genossen.

 

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Abends war ich dann noch im Pub! Und hab mich bei mildem Wetter und Bier ein wenig verquatscht. Vollkommen eskalationsfrei konnte der Papa die Raupe ins Bett bringen. Doppelt toll also 🙂

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Freitag hatten wir dann Feiertag und unser Papa war auch zu Hause. Wir haben den sonnigen Tag genießen können und konnten unsere Wohnung für das anstehende Geburtstagsbrunchen fit machen.

Nachmittags dann joggen :-)
Nachmittags dann joggen 🙂 Hier mein After Sport Selfie als Beweis!“ 🙂 #jfmm

 

Samstag und Sonntag haben wir dann mit Freunden und Verwandten genossen…besonders habe ich mich über den Besuch zweier Kommilitonen gefreut.  Beide habe ich das letzte mal vor einem Jahr gesehen und da war die Freude umso größer!!

Heute musste ich dann die Reste der Feier verräumen und konnte heute Abend einen entspannenden Waldspaziergang genießen 🙂

es herbstet! diese Farben sind einfach genial. Natur du coole Sau!
es herbstet! diese Farben sind einfach genial. Natur du coole Sau!
Kaffee und Brownie...zu meiner Verteidigung muss ich sagen: vom Brownie habe ich eine allergische Reaktion bekommen und den Kaffee auf die Krabbeldecke verschüttet...
Kaffee und Brownie…zu meiner Verteidigung muss ich sagen: vom Brownie habe ich eine allergische Reaktion bekommen und den Kaffee auf die Krabbeldecke verschüttet…
...*Waldschnupper*
…*Waldschnupper*

 

Ich hoffe eure Woche war auch erfolgreich und hat euch glücklich gemacht!

In diesem Sinne: Ahoi!

Zwischen Stress und Stillstand

Noch immer ist unser Papa im Krankenhaus und ich schiebe hier 24h  am Tag den Raupendienst. Zum Glück hat meine Mutter sich am Wochenende dem Enkelkind angenommen und die kleine Raupe durfte die Oma auf Trab halten. Das war auch bitter nötig, denn mittlerweile entwickelte sich unsere Wohnung zum Sperrgebiet. Überall Babyspielzeug, die getrocknete Wäsche hatte ein neues Zuhause auf einem Stapel vor dem Schrank und im Kühlschrank befand sich lediglich Senf, Bier und ein Kürbis. Wie in so einem guten Single Haushalt eben.

Als ich dann am Samstagnachmittag nach einer gesunden Mahlzeit (die ich vollständig und in Ruhe zu mir nehmen konnte!!!!) so vor mich her sinnierte, habe ich die Woche in meinem Kopf mal zusammengefasst: Stress. Stillstand. Hektik. Unterwegs sein.

In der vergangenen Woche bin ich täglich in die Uniklinik gedüst. Mal mit, mal ohne Kind. Vorher also zu meiner Mutter. Kind hinbringen. Nachher wieder abholen. Mal einkaufen. Schnell was essen und immer das Baby dabei. Das Baby, dass nicht schlafen möchte und erst um 23 Uhr daran denkt die Äuglein zu schließen. Die Nächte sind meist unruhig bis hart, denn die Zähne stören dann auch noch den Schlaf. Hier läuft alles nur noch auf minimalstem Modus.

Das Alles ist auch gar nicht schlimm. Hier muss es nicht aussehen wie im Katalog und ich muss auch kein 3-Gänge Menü für mich alleine zaubern. Aber ich merke, wie sehr ich mich darauf eingerichtet habe mein Leben mit jemandem zu führen, der mich unterstützt. Ohne die Hilfe von unserem Papa wäre ich hier aufgeschmissen. Lernen, schreiben und täglich zumindest das gröbste Chaos zu beseitigen. Oder zumindest meinen Frühstückskaffee trinken zu können.All das würde ohne Papa hier nicht gehen!

Uns darum sind wir froh, wenn es endlich wieder da ist! Morgen!

In diesem Sinne: Ahoi!