Das Familienrezept: Grüne Bandnudeln in Lachs-Sahnesauce

#Familienrezept Heute gibt es wieder etwas neues aus meiner Rubrik Familienrezepte! Dieses Rezept habe ich aus einem Urlaub in Spanien mitgebracht und wir haben es nach unserem Geschmack angepasst. Zwar sind Sahnesaucen nicht das allerbeste für die Figur, aber für mich ist es ein Balsam für die Seele 😉 Wer möchte, kann natürlich auch eine Sahnealternative wählen.

Diese Nudeln in Lachs-Sahnesauce sind schnell gemacht und retten uns den Tag bei schlechter Laune.

Guten Hunger und viel Spaß beim Nachkochen!

**dieser Beitrag enthält einen Affilitate Link zu einem Gewürz

 

Grüne Bandnudeln in Lachs-Sahnesauce

(realistisch für 2 Hungrige und ein Kind ;-), Hauptgericht, Zubereitungszeit ca. 30 min)

grüne Bandnudeln

Parmesan (n.B.)

für die Soße:

100 g Cherrytomaten

2 Becher Sahne

2 EL Tomatenmark

2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver**

200 g geräucherter Lachs o. 300 g Lachsfilet

n.B. zusätzliches Gemüse: ein Brokkoli, Blattspinat etc.

 


Los gehts:

Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Ich nehme übrigens immer die ganze Packung. Reste sind spätestens am nächsten Tag verputzt 😉

Knoblauch schälen und fein schneiden/pressen und zu einem guten Schuss Olivenöl in die Pfanne geben. Dann die Tomaten und das Gemüse hinzufügen. Alles ein wenig anschmoren. Dann großzügig mit dem geräucherten Paparikapulver** würzen, das Tomatenmark zugeben und alles noch kurz in der heißen Pfanne anschwitzen.

Anschließend die Sahne hinzugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Nach der Garzeit die Nudeln abschütten und gut abtropfen lassen.

Zurück zur Soße: jetzt wird der Lachs hinzugegeben. Der geräucherte Lachs wird vorher in kleinere Quadrate geschnitten, während das Lachsfilet in Portionen von ungefähr 100g aufgeteilt werden.

Der Lachs wird nun einfach in die kochenden Soße hineingegeben. Nun die Hitze auf ein Minimum reduzieren und den Deckel aufsetzen. Nach der Garzeit* die Soße abschmecken und die Nudeln unterheben. Nochmals abschmecken und sofort servieren.

Dazu passt noch ein wenig Parmesan!

Guten Hunger!

 

*Bei Lachsfilet: nach ungefähr 12-15 Minuten den überprüfen, ob der Fisch schon gar ist. Das ist natürlich abhängig von der Dicke des Fischs. Nach max. 25 Minuten sollte alles durch sein
*Bei Räucherlachs: ca. 10 Minuten

 

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Wie politisch relevant sind Familienblogs wirklich?

Immer wieder lese ich in Blogs, auf Twitter oder Facebook den Satz: „Das Private ist politisch!“.  Bei mir löst das immer ein komisches Gefühl aus und eine Augenbraue zieht sich kritisch nach oben. Was macht einen Elternblog politisch relevant?

 

Was ist ein Familienblog und was will er

Es fängt schon an der Vielzahl an Blogs an, die sich zu den Elternblogs zählen oder sich Familienblog nennen. Die Bandbreite ist riesig und reicht von reinem Tagebuchbloggen über den Alltag bis zum hochprofessionellen Produktblog. Viele dieser Blogs schneiden niemals politische Themen direkt auf ihrem Blog an. Meist ist es ein Elternteil, der diesen Blog betreibt oder es ist ein gemeinsames, eher themenbezogenes Blog (Reisen als Familie oder ähnliches). Es gibt unzählige Blogs rund um das Thema DIY und Einrichtung rund ums Kind, Buchvorstellungen, Werbung für Kinderkleidung und so weiter…

Sind sie trotzdem politisch, auch wenn sie keinen offensichtlichen Schnittpunkt mit politischen Themen haben?

 

 

Das Private ist politisch! Ist das so?

In Elternblogs ist das Thema Vereinbarkeit DER DAUERBRENNER. Dem einen mag es manchmal zum Halse raushängen. Und doch Ist es ein wichtiges Thema.

Zu sehen, wie andere damit umgehen Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, wie sie ihr Familieneinkommen generieren und wie sich die unterschiedlichen Familien mit der Belastung umgehen.

Die Reaktionen auf solche Beiträge sind aber meist gleich und man kann die Uhr danach stellen, denn es gibt zwei Sorten von Antworten auf diese Blogposts:

1.) öh..schon 100239057x gelesen. Keinen Bock mehr auf diese Artikel….blablabla

2.) So wichtig, denn das Private ist auch politisch!!Einself!!

 

Ist die Vereinbarkeitsproblematik wirklich immer politisch?

Aber ist die Vereinbarkeitsfrage wirklich immer eine politische? In den meisten Fällen dreht es sich doch darum, wie der Alltag zwischen den Akteuren neu geregelt wird. Es geht darum, dass es anstrengend ist und man, obwohl wir ja hier alle superduper emanzipiert und in Sachen Gleichberechtigung voll auf der Welle surfen, trotzdem immer wieder das Gefühl hat, der eine Elternteil (in diesem Fall sind es ja meist die Mütter) mehr macht, als der andere.

 

Und ich frage an dieser Stelle noch einmal: ist das wirklich eine politische Fragestellung ergo: eine politische Relevanz?

Jetzt werden die einen bestimmt stöhnen und sagen: ja natürlich ist das Private immer politisch. Schließlich hat es ja von irgendeinem gelesen (gesellschaftliche Relevanz). Und wo gesellschaftliche Relevanz ist, ist auch immer eine politische Relevanz gekoppelt. Status: Es ist halt kompliziert!

Denn in Zeiten, in denen wir als Familien unseren Lebensalltag so frei und ohne Vorgaben von außen (Politik, gesellschaftlichen Normen etc.) gestalten wollen, WO soll der Staat da eingreifen? Wir wollen keine Lösungen von oben. Aber es soll Lösungen von oben geben, wenn es gerade schwierig ist? Und jetzt weiß ich auch nicht.

Vereinbarkeitsprobleme (und ja, ich spreche da aus Erfahrung), sind in den meisten Fällen nicht durch den Einsatz einer politischen Maßnahme zu ändern. In erster Linie ist es an uns, individuelle Lösungen zu finden und sukzessive das gesellschaftliche Bild zu formen.

 

Ist ein Profiblog noch politisch?

Und ich gehe mit meinen Gedanken noch einen Schritt weiter. Der Trend geht zur Professionalisierung und zur Monetarisierung des Blogs. Das ist keine Entwicklung, die ich grundsätzlich kritisieren möchte. Professionalisierung ist in jeder Hinsicht ein Schritt nach vorne. In jedem Hobby und unerlässlich, wenn man mit seinem Blog Geld verdienen möchte.

Der Schritt zur Monetarisierung ist dagegen gar nicht so unkritisch zu sehen, wenn man ihn in Verbindung mit der politischen Relevanz von Elternblogs setzen möchte. Wie unbeeinflusst ist der Blogger noch, wenn es mittels Kooperationen und Werbung sein Einkommen (in welchem Prozentsatz auch immer) generiert?

Politik und Wirtschaft sollten doch eigentlich getrennt sein oder nicht? Es passt für mich vom Gefühl nicht ganz zusammen. Und für euch?

 

Ein Elternblog ist ein Elternblog ist ein Blog

Fernab dieser ganz speziellen Themen gibt es sicherlich unendlich viele Blogs, die sich mit politischen Themen auseinandersetzen. Die politisch relevante Elternthemen in den Äther des Internets und – viel wichtiger- aus dem Internet hinaus in die richtige Politik tragen.

 

Aber der Großteil der Blogosphäre ist eben nicht politisch.

Ob ich lieber ein buntes oder ein graues Kinderzimmer habe: ist nicht politisch relevant!

Ob ich mich über aufrege, dass mein Lieblingscafé keine Spielecke anbietet: ist nicht politisch relevant!

Ob ich mich darüber ärgere, dass ich erschöpft bin und ich mir die Mutterschaft anders vorgestellt habe: ist nicht politisch relevant!

Ob ich die Kinderbilder in Netz veröffentliche oder nicht: ist nicht politisch relevant!

Trinkbecher verschönern mit Washitapes: ist nicht politisch relevant!

 

 

Blogger brauchen keine Schubladen!

Elternblogs sind Blogs: nicht mehr und nicht weniger. Die Menschen hinter den Blogs können tatsächlich die Absicht haben mit ihrem Blog oder ihren Blogposts politisch relevant zu sein.

Aber mit den Sätzen: „Das Private ist politisch!“ und „Elternblogs haben eine politische Relevanz.“ werden wieder Schubladen geöffnet, die wir doch eigentlich in unserer elterlichen, emanzipatorischen und blogosphärischen Solidarität nicht mehr öffnen wollten.

Lasst den Leser entscheiden, was er für politisch relevant hält. 

Meiner Meinung nach geht politische Teilhabe über viele Wege, auch über einen einfachen Blog. Ob ein Blog(post) ohne direkten Adressaten eine politische Relevanz hat…..es fällt mir auch am Ende dieses Textes schwer daran zu glauben.

Denn Elternblogs sind letztlich: Die Plattform von Eltern die Schreiben. Eine Plattform von Eltern, die professionell schreiben und Werbeträger sind. Eine Plattform von Menschen, die Zuspruch und Austausch suchen. Und alles dazwischen und darüber und darunter.

Elternblogger sind Individuen – keine einheitliche Masse mit uniformen Zielen. Und manchmal ist das Private nämlich einfach nur: privat!

Mehr zu diesem Thema findet ihr übrigens auf dem Blog von Alu „Grosse Köpfe“

 

 

 

 

Ein Karnevalswochenende ohne Helau! – #WIB (6/16)

#WIB Es ist wieder soweit: Karneval! Ich bin ja nicht so der Fan der feucht-fröhlichen Karnevalskultur. Leider ist für die Tochter auch das zweite Karnevalsfest im Kindergarten wegen Krankheit ausgefallen. Zum Glück hatte der Mann frei und es gab eine extra Portion Familienzeit.

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne.


 

Samstag, 6.2.2016

Die Nacht war für uns alle sehr anstrengend. Ich wurde am Morgen direkt mit einer Migräneattacke begrüßt. Relativ spät sind wir dann auch aus dem Haus gekommen und haben gemeinsam unsere erste Morgenrunde durch die Stadt gedreht. Wir haben die wichtigsten Einkäufe auf dem Wochenmarkt erledigt. Nachmittags haben wir dann das milde Wetter für einen großen Waldspaziergang genutzt.


 

Sonntag, 7.2.2016

Nach einer recht kurzen Nacht versuche ich unser Internet wieder flott zu bekommen. Leider ist der  Mann von der Hotline nicht wirklich hilfreich – am Dienstag kommt dann ein Techniker. Wir teilen uns solange das WLAN mit Nacharn.

Mittags gibt es lecker gefüllte Paprika und danach geht es für die Tochter zur Oma. Wir bereiten uns derweil auf den SuperBowl vor 🙂

 

Und wie war euer Wochenende so?

Ein Unglück kommt selten allein °sponsored Post°

Werbung Ich bin mir sicher. Ziemlich sicher sogar: in meinem vorangegangenem  Leben muss ich eine Menge schlechtes Karma gesammelt haben. Anders kann ich mir einfach die Häufung solcher Ungerechtigkeiten nicht weiter erklären. Aber ein wenig bin ich ja auch selbst Schuld…. Aber lest selbst, was mir vor gut 1,5 Jahren passiert ist!

Die Nacht war, wie sollte es auch anders sein, bescheiden. Ich, die Mama, DARF jetzt noch auf ihrer eigenen Matratze liegen. So auf 20 cm. Zum Glück steht ja das Beistellbett direkt nebenan. So kann ich zumindest meinen Hintern parken und muss nicht im Halbschlaf auf der Bettkante balancieren. Zum Glück geht es dem Papa nicht besser. Irgendwie hat es das Baby geschafft fast das gesamte Bett für sich zu beanspruchen. Wie sie das gemacht hat wissen wir allerdings nicht…

Wie dem auch sei. Dies führt nicht zu einer Verbesserung meines Erholungsfaktors. Deshalb habe ich mich an diesem Morgen besonders die Frühstückseinladung bei meiner Mutter gefreut.

Auf dem sonnigen Balkon frühstücken mit Kaffee und in Ruhe.Ich habe also nichts gegessen und nur eine Flasche Wasser getrunken, die Raupe eingepackt und ab zum Auto. Das mir diese Flasche Wasser noch zum Verhängnis werden sollte, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst.

Gute Fahrt! Lasst euer Auto vor einer großen Fahrt lieber mal durchchecken!
Gute Fahrt! Lasst euer Auto vor einer großen Fahrt lieber mal durchchecken!

 

Ein Unglück kommt selten allein!

Die Tochter zeigte sich kooperativ. Weniger kooperativ war dagegen meine Windschutzscheibe. Sie war dekorativ geschmückt mit a.) einer MENGE (und damit meine ich wirklich VIEL) Vogelsch**e UND einem Strafzettel. Ich bekomme sonst NIE Strafzettel. Heute also mein erster wegen „Parken entgegen der Fahrtrichtung“. Meine Güte, gibt es nichts Banaleres?

Egal. Frühstück! Ich visualisiere mir bereits ein Croissant und kann es sogar schon fast auf meiner Zunge fühlen…schmecken…

Nur noch 30 km trennen mich vom Frühstück…..aber: tocktocktock…tock..toooooook…

Als passionierte Gebrauchtwagennutzerin weiß ich was los ist. Die Batterie ist leer. Ich checke das Cockpit:  es waren keine Verbraucher über Nacht an. Ich fühle mich also unschuldig. Ich schreibe meiner Mutter eine SMS. Kündige mein Verspäten und rufe den Pannendienst an.

Ich schildere mein Problem und ersuche promptes erscheinen eines kompetenten Mitarbeiters. In dieser Situation erwähne ich sogar die Anwesenheit eines weinenden Säuglings (Lüge! Sorry, Pannendienst ..) und bemerke erstmals meine volle Blase.

Mittlerweile wird auch dem Baby langweilig und verlangt nach Körperkontakt. Baby also wieder aus dem Autositz nehmen und schuckeln. Ich scheine mir nicht genug Mühe zu geben. Also aufstehen und Baby rumtragen. Baby schläft ein, Blase drückt verstärkt.

Das gilt es zu vermeiden!
Das gilt es zu vermeiden!

 

Die Rettung naht!

Nach unendlichen 15 Minuten trifft ein freundlicher Mitarbeiter ein. Ich schildere das Problem. Leider lässt sich die Batterie nicht durch eine externe Stromzufuhr in Betrieb bringen. Also muss eine Neue her. Anstatt meiner alten No-Name Batterie, glänzt jetzt eine nagelneue Autobatterie von Varta in meinem schäbigen Motorraum. Der Batteriewechsel hat vielleicht 10 Minuten gedauert. Wagen läuft.

 

Nun aber los! Ich bin fröhlich. Das Baby schläft. Die Blase drückt!

Gerade als ich mir überlege, noch mal kurz zu Hause reinzuspringen um selbige zu entleeren, biegt eine Politesse um die Ecke. Aus Angst vor einem weiteren Strafzettel steig ich in mein Auto und fahre los.

Reine Panikreaktion!

30 km, davon 25 Stadtverkehr. Fast jede Ampel rot.

Gibt es auch einen Strafzettel für öffentliches Urinieren, wenn ich vor den Augen einer Politesse in die Hose mache?

Mit einem gemütlichen Frühstück auf dem Balkon wurde dann übrigens auch nichts: das Baby schrie und ein Gewitter setzte den Balkon unter Wasser.

Ich sag ja: mieses Karma!

p.S.: der freundliche Mann vom Pannendienst gab mir dann noch einen Rat mit auf den Weg: ich sollte meine Batterie regelmäßig checken lassen. 33% aller Autopannen werden von defekten Autobatterien verursacht. Ein gutes Argument, den kostenlosen #vartabatterytestcheck in der Werkstatt in deiner Nähe durchführen zu lassen. Wer sein Auto wenig und nur kurze Strecken fährt, es schon älter ist oder wenn es extremen Temperaturen ausgesetzt ist, sollte seine Batterie regelmäßig checken lassen. Das hätte ich wohl auch besser mal tun sollen – obwohl es dann diese Geschichte nie gegeben hätte…..

Dieser Beitrag wird gesponsert von Varta

[kurzgebloggt] Der frühe Vogel ist kaputt 

Abends bin ich immer schnell müde. So ab 22 Uhr ist bei mir Ende im Gelände und ich muss mich in mein Nest verziehen. Dafür bin ich morgens um 4.45h topfit und habe schon die Mails nimmst dem ersten Kaffee beantwortet. So war das zumindest früher! Jetzt scheint mein früher Vogel irgendwie kaputt zu sein!
Liegt es vielleicht am Alter, dass ich nicht mehr elegant und motiviert morgens aus den Federn hüpfe? Schließlich bin 30 und irgendwie versuche ich diese neue Trägheit auf mein Alter zu schieben. Die Nächte durchmachen (früher Party, heute Kleinkind), wenige Stunden Schlaf und trotzdem motiviert und leistungsfähig aus dem Bet hüpfen, das war einmal.

Und ich vermisse es! Denn statt morgendlicher Metime mit Erfolgserlebnissen, drücke zigmal die Snoozetaste, nur um dann doch unmotiviert in den Tag zu starten. Meine Überstunden schmelzen so langsam dahin, weil ich jeden Tag die spätere S-Bahn nehme.

Mich macht das nicht nur sehr unzufrieden, sondern zerschießt auch meinen mühevoll antrainierten Biorythmus. Die Folge sind neben schlechter Laune auch vermehrt Migräne, Kreislaufprobleme und…..ich bin immer müde! 
Ich bin von mir selbst genervt und trotzdem bekomme ich nicht die Kurve. Denn statt mich beim ersten Weckerklingeln aus den Federn zu quälen, verkrümel ich mich lieber noch mal unter meine warme Decke.
Nur noch 5 Minuten kuscheln………..

Mein Baby wird 2! – #WIB (3/16)

#WIB An diesem Wochenende ging es mal wieder sehr, sehr müde und auch sehr turbulent zu, Zum Glück hatte der Mann sein langes Wochenende und wir konnten uns die Vorbereitungen zum Geburtstag unserer Tochter aufteilen und eine Menge Familienzeit genießen. 

Und bevor ich es vergesse: Mein Baby ist zwei!!! Jahre alt! kreisch Wann ist das passiert?!?

Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne. Viel Spaß beim Stöbern 😉


 

Samstag, 16.Januar 2016

Die Nacht von Freitag auf Samstag war die Hölle. Tochter wollte nicht schlafen und hielt uns bis 4 Uhr in der Früh wach. Entsprechend müde und schlechtgelaunt habe ich dann meine Tagespläne umgeworfen. Alternativ gemeinsame Geburtstagsvorbereitungen und Familienzeit.


 

Sonntag, 17.1.2016

Heute hat meine Kleine Geburtstag! Darum wird gebacken und gefeiert! Und die frische Winterluft im Park genossen.

 

Und wie war euer Wochenende so?

Ein Wochenende voller Essen #WIB (2/16)

#WIB Dieses Wochenende war endlich wieder frei von Feiertagen jeglicher Art und so langsam kehrt wieder Alltag ein. Aber seht selbst – ein Wochenende volles Essen! Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie immer bei Susanne. 


 

Samstag, 9.1.2016

Nicht auf dem Bild: Mittagsnickerchen, Mädelsabend und anschließendes frühes ins-Bett-gehen.


 

Sonntag, 10.01.2016

Nicht auf dem Bild: Erbsensuppe, schlechtgelauntes Kleinkind, Nachmittag bei der Oma

 

 

Macht eure Kinder groß!

#unserAlltagistihreKindheit Was möchtest du mal werden? Als Kind hat man große Träume: Feuerwehrmann, Astronautin oder Autor? Wir belächeln diese Wünsche, denn wollten wir als Kind nicht auch irgendwas ganz tolles machen? Die Welt entdecken oder einfach unserem Herzen folgen? Manchmal hat das Leben (leider) andere Pläne mit uns. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Kinder stärken und ihnen die Welt und ihre Möglichkeiten zeigen. Macht eure Kinder groß!

 

Meine Pläne fürs Leben

Das Jahr hat gerade erst begonnen und in den Chroniken und Timelines tummeln sich die guten Vorsätze und die Bucket-Listen. Auf Twitter wurde gefragt, was denn so auf meiner Bucket-Liste stehen würde.

Nunja, ganz bescheiden, wie ich ja in meinem Leben bin, stehen da so Dinge drauf, wie:

  • eine Tierart entdecken und benennen (am liebsten eine Taggecko-Art von Madagaskar oder eine Froschart – aber ich will da nicht zu konkret werden 😉
  • einmal in der Antarktis überwintern
  • auf der Polarstern forschen (ich war nah dran)
  • Marsgestein untersuchen (Mondgestein und Meteoriten hatte ich zumindest schon 😉 )
  • mit einem U-Boot fahren (idealerweise bis zum tiefsten Punkt der Tiefsee…)
  • Weltreise
  • alle tollen Bücher der Welt lesen……

Aus mir spricht wohl das Entdecker-Gen, sagte man mir.

Ich möchte, dass meine Tochter eine Entdeckerin wird, die mit neugierigen Augen und Lebenslust im Herzen durch die Welt geht. Frei ihren Neigungen und ihren Interessen.
Die Welt steht schließlich vor uns und wartet nur darauf unter die Lupe genommen zu werden!

 

Du kannst alles werden!

Aber wie machen wir aus unseren Kindern neugierige, mutige, große Menschen? Alexander Gerst hat in einem Interview mit Holger Klein folgendes gesagt:

Ich bin überzeugt davon, dass wir Menschen das Resultat sind, wovon wir inspiriert wurden. (…) Ich glaube, was wir als Kinder sehen, im Fernsehen, im Radio, was wir hören, was wir lesen. Das definiert für uns die Grenzen der Normalität. Wir definieren unsere eigenen Grenzen, innerhalb natürlich dieser Normalität, und vielleicht sogar so ein bisschen darüber hinaus, weil wir neugierig sind. Aber je weiter wie diese Normalität aufspannen können für ein Kind, je mehr wir ihnen zeigen können, was möglich ist, desto weiter und größer sehen sie ihre eigenen Möglichkeiten. (….) Alexander Gerst im Interview mit Holger Klein, Resonator Podcast RES075 

Mich haben diese Sätze unglaublich berührt und ich glaube, dass wir als Eltern uns dieser unglaublichen Verantwortung bewusst werden müssen. Wir müssen unseren Kindern zeigen, dass die Welt ihnen gehört. 

 

Die Zukunft gehört den Kindern von heute

Die Welt braucht diese Kinder, denn sie sind unsere Erben. Wir brauchen die Neugierigen, die Macher, die Entdecker, die Hartnäckigen, die Feinfühligen, die Lauten, die Leisen, die Sammler, die Künstler, die Notenbeschwörer und die Theoretiker. Und alle dazwischen.

 

Für unsere Zukunft brauchen wir die Grenzgänger und die Grenzüberschreiter. 

Für mehr ‚Lauf los!‚ statt ‚Vorsicht! Du könntest fallen!‘

Für mehr ‚Du schaffst das!‘ statt ‚Das kannst du eh nicht!‘

Für mehr ‚Versuche es doch nochmal!‘ statt ‚Habe ich dir doch gesagt!‘

 

Und alles beginnt mit Faszination. Geht raus und entdeckt mit euren Kindern die Welt!

 

 

Die gesamte Folge Resonator mit Alexander Gerst könnt ihr hier abrufen!

Der Winter im Herbstpelz – ein Bildbeitrag

Der Winter zeigt sich mit milden Temperaturen, die Vögel zwitschern und die ersten Verwandten denken über ein Angrillen im Januar nach. Ich habe vorgestern meine Nase in diese frühlings/herbstwarme Luft gehalten, während das Kind in der warmen Sonne tobte. Für euch gibt es ein paar Impressionen von diesem warmen Wintertag.

 

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Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

Zwischen der Ansicht man müsse Säuglingen Schlaf „beibringen“ und dem vollkommenen Leben nach den kindlichen Bedürfnissen, ist im modernen Umgang mit Kindern alles vertreten. Jeder sucht sich die Methode aus, die am besten zu der Familie passt. Dabei wird ein bedürfnisorientierter Umgang mit Kindern (zum Glück) immer populärer und die Erziehung nach festen Mustern verliert langsam ihre Bedeutung. 

 

Zwischen Ferbern und elterlicher Selbstaufgabe 

Wie man sein Leben mit Kind gestaltet ist insbesondere durch die eigenen Erfahrungen in der Kindheit und des familiären Umfeldes geprägt. Im welchem Kulturkreis, mit welchen Sitten und Gebräuchen wachsen wir auf? Welches Lebensmodell haben wir gewählt? All das prägt uns ein Leben lang. Daneben sind wir als Eltern, gerade am Anfang, anfällig für jegliche Tipps und Trends aus Ratgeber und Co. Ob diese immer dem Wohle des Kindes dienen, sei mal dahin gestellt….

Nicht zuletzt bestimmt die Grenze unserer eigenen Belastbarkeit, wie wir unseren Kindern begegnen können. Sind wir selbst krank oder anfällig? Wie sind gerade meine Lebensumstände, habe ich vielleicht Sorgen?

Die Definition der persönlichen Grenzen ist richtig und wichtig. Eine kranke Mutter oder ein ausgebrannter Vater kann nicht mehr für ein Kind sorgen. Diese Grenzen vorzeitig vor einem Kollaps zu ziehen, scheint Eltern und gerade Müttern aber nicht mehr gestattet zu sein. In einer Gesellschaft, in denen Mütter nur eins sollen: dem Kind eine perfekte Mutter/Vater sein. Ohne Makel, ohne negative Emotion.

 

Das zufriedene Kind – Glück oder eine Frage der Erziehung?

Immer wieder kommt bei dieser Diskussion die Frage auf, ob das zufriedene Kind nun ein Zufallstreffer war oder das Ergebnis bedürfnisorientierter Elternschaft ist. Gerne wird dann die eigene, vollkommene Selbstaufopferung ins Feld geführt, während die Eltern mit High-Need (Schreikindern/ durch Krankheit beeinträchtigte) Kindern über solche Aussage nur den Kopf schütteln können.

Es gibt Eltern, die geben alles und das Kind ist nicht zufrieden! Die körperliche und seelische Belastung in solch einem Zustand, der meist Monate oder Jahre lang anhält, ist enorm. Wann ist die Grenze elterlicher Belastungen erreicht? Was muss passieren, damit auch Mutter oder Vater wieder im Fokus der Fürsorge stehen?

Es ist ein Thema, bei dem es kein richtig oder falsch gibt, denn unsere persönliche Wahrnehmung von Belastbarkeit ist immer nur von unserem eigenen Standpunkt und mit unseren Erfahrungen zu beurteilen. Aus diesem Grund wünsche ich mir mehr Weitsicht, mehr „über den Tellerrand blicken“, mehr „den Horizont erweitern“. 

 


 

Hiermit möchte ich nur kurz einen Anreißer geben und den Anstoß für die Blogparade zum Thema:

 

Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

geben und jetzt nicht weiter auf die vorangegangene Diskussion eingehen. Ein paar Themen habe ich oben schon etwas ungeordnet in den Raum geworfen….

 

weitere  Stichpunkte zum Thema könnten sein:

  • Wie viel Egoismus, Selbstaufgabe und Aufopferung sollen oder müssen Eltern erbringen
  • Wie passen elterliche Grenzen und die Befriedigung aller kindlichen Bedürfnisse zusammen?

Muss sich das Leben um das Kind drehen, der ins Leben integriert werden oder muss sich das Kind dem Leben der Eltern anpassen (Stichpunkt: funktionieren!) ……..


 

Ich freue mich auf eure Einsendungen bis zum 31.1.16. (die Linkliste endet am 18.1.16, dann bitte in den  Kommentaren posten).

Ihr könnt eure Artikel via inlinkz, in den Kommentaren, via Twitter oder Facebook los werden. Wer keinen Blog hat, kann mir gerne seinen Text unter chamailion -ät-icloud-dot-com schicken. Ich veröffentliche ihn dann nach Rücksprache als Gastartikel.

Eines noch in eigenes Sache: dieses Thema ist sehr emotional beladen. Bitte bleibt freundlich zueinander! 

Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Horizonterweitern 🙂