Lieber Papa, zum Geburtstag alles Gute!

Lieber Papa,
Dieser Brief ist für dich, denn heute würdest du deinen 85. Geburtstag feiern.

Ich stelle mir vor, wie wir alle zusammen am Kaffeetisch sitzen und deinen Ehrentag feiern. Wie du wohl wärest? Fit, kränklich, lebenslustig oder des Lebens müde? Von meiner Sicht her warst du immer alt und doch nie ein alter Mann. Immer groß und stark. Aber das tut sowieso nichts zur Sache. Jetzt nicht mehr.

Wir vermissen dich alle sehr, auch wenn das Leben weitergeht. Wir haben uns arrangiert und führen ein Leben – ein gutes Leben. Aber dein Platz wird immer frei bleiben. Du bist durch nichts zu ersetzen.

Papa, Du weißt ja, Ich glaube nicht an Gott und an den Himmel und das deine Seele bei irgendeiner oberen Instanz auf uns wartet. Du glaubst auch nicht daran, das weiß ich genau. Ich glaube aber an die Seele und das sie irgendwo hin muss, wenn Herz und Hirn versagen. Und deine Seele war schon bei uns, als dein Herz stehenblieb. Das haben wir alle gespürt.

Ich würde dir gerne erzählen, was so los ist bei mir. Welche Sorgen ich habe und über was ich mich freue. Aber vielleicht weißt du das ja sowieso. Manchmal glaube ich, du bist dabei. Sitzt neben mir oder schaust mir über die Schulter. Hälst helfend deine Hand hin, wenn deine Enkelin ein wenig wackelig läuft oder viel zu hoch klettert.

Und jeden Abend zur Schlafenszeit singe ich meiner Tochter das „LaLeLu“ vor, so wie du es immer getan hast. Nur meine Stimme ist dabei manchmal zittrig; weil ich müde bin oder nicht mehr kann. Dann stelle ich mir vor, wie wir es gemeinsam singen – mit klarer Stimme.

85 Jahre – was wäre das für ein Fest gewesen?! Doch anstatt die Blumen am gedeckten Kaffeetisch in eine Vase zu stellen, werden wir sie auf dein Grab legen müssen.

Lieber Papa, wir werden heute auf dich trinken und dich mit Worten und Erinnerungen wieder lebendig machen. Und vielleicht sitzt du ja bei uns und wir feiern diesen Totentanz gemeinsam. Die Lebenden und die Toten,

deine Tochter

Meine Wunderminute

Ihr kennt doch sicherlich auch das Kikaninchen-Lied von der Wunderminute, oder? Anfangs fand ich das Lied irgendwie doof, aber als ich dann eine Wunderminute für mich hatte, musste ich doch schmunzeln. Die Wunderminute kann schließlich alles sein!

Meine Wunderminuten kommen so urplötzlich um die Ecke gebogen, dass ich manchmal das Gefühl habe sie zu verpassen. So schnell muss man dann den Moment annehmen und genießen.

Wie gestern, als ich noch mal raus bin, um eine Runde spazieren zu gehen. Sofort umgab mich die milde Luft, die zwitschernden Vögel, der bunte Himmel und einfach ein leichtes Gefühl. Wie gerne würde ich das einfach für immer festhalten können. Das geht leider nicht, aber wir können uns einen Teil des Gefühls im Herzen festhalten und für Notzeiten konservieren. Und ich muss meinen Speicher wirklich mal wieder auffüllen.

Hier gibt es mal für euch ein paar Wunderminuten für euch:

 

 

Und wie sieht  eure Wunderminute aus? Ist sie laut oder leise? Teilt mit mir eure Wunderminute unter dem #Wunderminute15 oder schreibt mir einen Kommentar 🙂 Ich freue mich auf eure Momente!

 

 

 

Die Gewinner der GoodieBags stehen fest!

So, mein allerallererstes Gewinnspiel ist zu Ende und es haben  ganze 67! Leser daran teilgenommen! Da bin ich echt baff, dass so viele Leser Interesse an einem GoodieBag haben.

Und hier sind die drei Gewinner: 

1.) kyr

2.) Sandy Kuntze

3.) Katrin

Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt. Ich wünsche euch viel Spaß mit eurem Gewinn!


 

Ich freue mich schon auf die nächsten Gewinnspiele mit euch! Bis dahin ein paar schöne Tage

 

work in progress #WIB

Es gibt wieder ein kleines, feines und arbeitsreiches Wochenende für uns. Für mich allerdings im Schonprogramm #ausgründen rotzschnief. Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne.

Das Wochenende hatte einen etwas anderen Verlauf angenommen als geplant. Am Freitag wollten wir eigentlich nach Oberhausen zum Prodigy-Konzert…leider nietete mich vorher eine Nasennebenhöhlenentzündung um. Nun denn, die Tochter durfte trotzdem bei Oma schlafen uns wir konnten uns nach einer ungestörten Nacht (yipehhh!!) am Samstag in aller Frühe nach Düsseldorf zur Vertragswerkstatt fahren. In unserem neuen Wagen funktioniert nämlich die Heizung nicht. In Winter etwas semi-optimal.

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Es gab Kaffee und der Schaden am Wagen wurde schnell gefunden. Leider brauchen wir doch noch einen Termin in der Werkstatt ;-(
Weil alles so schnell ging, haben wir noch eine Obi-Tour gemacht. Neben so sinnvollen Dingen wie: Entfüfterschlüssel, Glühbirnen und Tierfutter, haben wir auch Pflanzen für unser Terrarium und ein Vogelhaus erstanden
Weil alles so schnell ging, haben wir noch eine Obi-Tour gemacht. Neben so sinnvollen Dingen wie: Entlüfterschlüssel, Glühbirnen und Tierfutter, haben wir auch Pflanzen für unser Terrarium und ein Vogelhaus erstanden

 

Danach ging es zur Oma und Uroma das Kind abholen, Kuchen essen und tratschen. Mittagessen wurde uns auch direkt eingepackt. Sehr praktisch solche Besuche!

Nachmittags haben wir noch eine kleine Spielplatzrunde gedreht. Inkl. Kaffee. Leider wurden wir nach 20 Minuten von einem Schauer vertrieben und mussten noch etwas durchnässt einkaufen gehen. Aber egal bei 21 °C Aussentemperatur 🙂


 

Sonntag, 8.11.2015

Heute mussten wir früh in der KiTa zum Garten-Aktionstag antreten. Davor haben wir noch etwas Familienzeit genossen und wieder ein paar kleinere Aufräumarbeiten erledigt. Das Kind wurde dann von Oma und Opa abgeholt und hatte einen tollen Tag im Zoo, während wir mit störrischen Brennnesseln und Brombeerhecken gekämpft haben. Im Anschluss wurde gegrillt.

Beweis: Wir waren im Garten!
Beweis: Wir waren im Garten!

 

Gegen Mittag waren wir zu Hause und nach einem Nickerchen haben wir auch Zuhaus wieder gewerkelt.

Endlich habe ich mein Terrarium wieder schön gemacht. Mein armer, kleiner Phelsuma-Mann musste in den letzten Monaten ganz schön zurückstecken und hat nur die nötigste Aufmerksamkeit bekommen. Jetzt ist sein Heim aber wieder hübsch und erstrahlt in neuem Glanz neben meinem Schreibtisch.

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Ich mache abends noch einen kleinen Spaziergang und genieße die Luft, den Sonnenuntergang und das Vogelgezwitscher! Auf dem Rückweg gönne ich mir einen Kaffee und noch ein Stück Mandeltorte.

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Wir waren sehr fleißig und haben sowohl unsere Wohnung auf Vordermann gebracht, als auch ein paar wichtige Arbeiten erledigt. Und wie war euer Wochenende?

Den goldenen Herbst genießen! #WIB

Endlich gibt es mal wieder ein #WIB, ein Wochenende in Bildern von mir! Wir sind viel spazieren gegangen, um meine müden Gelenke in Bewegung zu bringen und haben uns ganz viel Sonne auf den Pelz scheinen lassen.

Viel Spaß beim Stöbern! Mehr #WIB gibt es übrigens bei Susanne auf Geborgen Wachsen.


 

Samstag, 31.10.2015

Der Tag steht im Zeichen der Geister und gruseligen Gestalten. Wie feiern allerdings nicht, denn ich bin nicht fit und der Mann hat eine langen Arbeitstag.

Wir starten wie immer Samstagsmorgen mit unseren Erledigungen. Heute bin ich besonders aufgeregt, denn ich werde meine Anmeldung zum Journalismusstudium versenden. Die Zulassung kam schon vor einer Woche und ich habe mich tierisch gefreut. Ausserdem müssen wir auf den Wochenmarkt und werden der Lieblingsbuchhandlung einen Besuch abstatten.

 

Nach dem Mittagsschlaf und Mittagessen (Blumenkohlauflauf ohne Bild….ist besser so- glaubt mir 🙂 ) habe ich mit dem Kind einen tollen Waldspaziergang gemacht.

 

Nach knapp 2 Stunden war die Luft raus und wir haben es uns zu Haue gemütlich gemacht. Der Mann kam leider erst spät von der Arbeit und so gab es Samstag leider keine Familienzeit 🙁


 

Sonntag, 1.November

Nach einer unruhigen Nacht waren wir morgens zum Frühstück bei meiner Freundin eingeladen. Wir haben geschlemmt und die Kinder haben sich schön auf dem Trampolin ausgetobt. Wieder Daheim haben wir die Mittagsschlafzeit zum kochen und putzen genutzt. Nach einem tollen Mittagsessen aus Gemüsereis, Kokoscurry, Falafel und Minzjogurt (hier gibt es kein Bild, weil wir verfressen sind 🙂 ) haben wir eine Runde ums Eck gedreht und uns anschließend einen Kaffee im Lieblingscafé gegönnt.

 

Jetzt lassen wir den Tag ruhig ausklingen und freuen uns auf die neue Woche.

 

Und wie war euer Wochenende?

p.S.: falls die Bilder im Artikel teilweise nicht zu erkennen sind, könnt ihr sie Bilder anklicken und euch durch die Galerie klicken.

p.p.S.: Ich muss ein bisschen umbauen, darum sieht es an manchen Stellen noch ein wenig grob aus 🙂

Es gibt was zu gewinnen: Einer von 3 GoodieBags °Verlosung°

#WUBTTIKA ist vorbei, aber es warten immer noch ein paar GoodieBags auf neue Besitzer!

 

Verlosung gb 1Wie kommt das bloß?

Wie das ja manchmal so ist: Schwund ist immer 😉 Und so hatten wir auch bei #WUBTTIKA den ein oder anderen Teilnehmer, der leider nicht kommen konnte. Und unsere Sponsoren waren mehr als großzügig, sodass wir auch ein paar Beutel zuviel gepackt haben! Es warten ein paar tolle Geschenke auf euch und eure Kinder.

 

 

Glück für euch meine Leser, denn ihr habt so nun die Möglichkeit eine von 3 GoodieBags abzustauben!

Was müsst ihr dafür tun?

verlosung gb2

 

Wenn ihr eine der 3 GoodieBags gewinnen wollt, dann kommentiert unter diesem Beitrag und  erzählt mir, was ihr in diesen Taschen vermutet 🙂 Ich verlose unter allen Kommentatoren insgesamt 3 Taschen.

 

p.S.: wer seine Chancen erhöhen möchte kann bei JuSu von Mama Schulze und Susanne von Nullpunktzwo vorbeischauen. Sie verlosen ebenfalls jeder 3 Taschen!


 

Weitere Teilnahmebedingungen:

  •   Das Gewinnspiel endet in 7 Tagen am 08.11.2015 um 23:59h und steht in keiner    Verbindung mit Facebook oder Twitter
  • Jeder kann teilnehmen – auch die, die bei #WUBTTIKA schon ein GoodieBag erhalten haben
  •  Teilnahme nur für reale Personen und erst ab 18 Jahren
  • Erst- Kommentatoren/ -innen muss ich erst freischalten – also bitte nicht wundern, falls der Kommentar nicht direkt erscheint (falls Ihr anonym kommentiert, brauche ich noch Eure Email- Adresse)
  • Mit Eurer Teilnahme willigt Ihr ein, dass ich Euch im Falle des Gewinns hier auf meinem Blog als Gewinner/-in bekannt gebe, Euch über angegebene Email- Adresse kontaktiere und Eure Adresse an JuSu weitergeben darf, die die Pakete auf die Reise schickt
  • Keine Barauszahlung des Gewinns und der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Versendung des Gewinns an eine Adresse in Deutschland, da wir das Porto selbst übernehmen
    Achtung: Gewinnspiel kann süchtig machen 

 

Ich freue mich übrigens über neue Follower, Herzchen und wenn das Gewinnspiel geteilt wird 😉 

In diesem  Sinne wünsche ich allen Teilnehmern viel Erfolg! Ich bin echt gespannt, wie es bei euch ankommt, denn es ist meine 1. Verlosung auf dem Blog aufregend

 

Ein Jahr #workingmom – Vereinbarkeit ist möglich

Vor einem Jahr und zwei Wochen bin ich wieder in meinen Job zurückgekehrt. Ich habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie es wohl werden wird. Mann und Kind werden fünf Monate alleine zu Hause sein und den Alltag wuppen, während ich täglich fast 12 Stunden außer Haus bin. Den Beitrag zum ,Schichtwechsel, könnt ihr hier nochmal nachlesen.

Jetzt kann ich sagen, dass es ein Jahr mit (wenigen) Höhen und (vielen) Tiefen war. Und trotzdem bin ich der Überzeugung, dass die Vereinbarkeit von Familie und Berif möglich ist. Hier ein kleines Resümee:

Die ersten fünf Monate habe ich Vollzeit gearbeitet, während der Mann das Kind hütete und den Haushalt versorgte. Als seine Elternzeit vorbei war, bin ich dann auf eine 30 Stundenwoche gewechselt (80%). (Hier gibt es noch den Artikel zu meinen Bedenken zum Teilzeitmodell.)

 

Nach 9 Monaten zurück in den Job – warum eigentlich?

Der Plan hatte ja eigentlich einen anderen Ablauf vorgesehen: nach neun Monaten wollte ich wieder zur Uni und mein Studium beenden. Aus verschiedenen Gründen wurde dieser Plan bereits in der Schwangerschaft zerschlagen (und alle späteren Versuche das Studium wieder aufzunehmen sind ebenfalls bisher gescheitert). In dieser Situation hat man mir meine alte Stelle angeboten. Zu dem damaligen Zeitpunkt war es für mich ideal, denn ohne weiteres Bafög hätte mir nur ein hoher Studienkredit durchs Studium geholfen. Das wollte ich nicht. Die Ängste aus den letzten beiden Schwangerschaftsmonaten waren erstmal verflogen.

So früh wieder in den Job zurückzukehren hatte also im Endeffekt mehrere Gründe: ich wollte meinen Arbeitgeber nicht länger als nötig hinhalten, nach 9 Monaten musste ich raus aus dem Hamsterrad Haushaltschaos mit Schreibaby und wir wollten unbedingt, dass der Mann genügend Zeit hat, seine Tochter ein paar Monate zu begleiten.

 

 

Schwieriger Start

Richtig los ging es dann im März und dann kam es dicke! Seit der Geburt lebten wir eigentlich nur unter Strom unter Anspannung. Solange einer zu Hause noch die Stellung hielt und dem Arbeitenden den Rücken freihalten konnte, funktionierten wir irgendwie. Die Doppelbelastung hat uns erstmal ganz schön aus der Bahn geworfen. Dazu jeden Abend noch bis zu 2 Schreistunden und meist sehr unruhige Nächte. Zu guter Letzt haben wir noch jeden Infekt mitgenommen, den man so kriegen kann (ich hatte ja eh schon permanent irgendwelche Infekte) . Erstes Kitajahr eben.

Bei Familie.de habe ich im Sommer über meine Erfahrungen geschrieben, die ich bis dahin mit meiner Berufstätigkeit seit dem Wiedereinstieg gemacht habe. Alles in allem hatte ich einen schwierigen Start. Das hatte vielerlei Gründe: Krankheiten, mehrfach Belastungen, keine Erholungsphase und vor allem die nicht klar definierten Erwartungshaltungen sowohl von meiner Seite als Arbeitnehmerin, als auch die Erwartungen meines Arbeitgebers an mich.

 

Freizeit, was ist das?

Nach unserem Horrorurlaub im Sommer musste ich mich für zwei Wochen krankmelden. Die eigentliche Krankheitsursache war schnell gefunden und behoben, trotzdem führte ich ein längeres Gespräch mit meiner Hausärztin über die dauernde Erschöpfung, über das fordernde Kind, über das Schreien, nicht schlafen und der Druck, der sich auf der Arbeit aufgebaut hat. Möglicherweise floßen auch ein paar Tränen… Da alle Werte ansonsten in Ordnung waren, sprach sie mir vor allem Mut zu und gab mir auf den Weg, was ich sowieso schon mache: achten Sie auf sich! Freiräume, Ruhezeiten, Aufgaben abgeben. Den Alltag überdenken und sich darin so einrichten, dass es sich gut anfühlt!

Seit dem Sommer geht es permanent bergauf.
Der Alltag läuft mittlerweile ganz gut. Jeder hat hier seinen Aufgabenbereich und seine Freizeiten. Die Alltagsroutine hat uns im Griff – das erleichtert uns so einiges, auch wenn uns unser Lebensradius manchmal sehr winzig vorkommt.

 

 

Ohne schlechtes Gewissen? Ja!

Und das schlechte Gewissen? Immer wieder lese ich von Müttern, die sich tagtäglich mit einen schlechten Gewissen zur Arbeit quälen. Ich habe, zum Glück!, keinen Grund für ein schlechtes Gewissen. Das Kind ist gut versorgt, erst vom Papa und nach komplikationsloser Eingewöhnung zu Jahresbeginn in der (weltbesten) Kita. Hätten wir nicht so einen guten Betreuungsplatz, sähe das vielleicht anders aus, aber so bin ich mir sicher, dass sie gut versorgt ist. Die Rahmenbedingungen waren also von Anfang an gut.
Nachmittags haben wir dann noch ungefähr vier Stunden gemeinsam und natürlich den langen Freitag und das Wochenende. Alles in allem haben wir einen guten Kompromiss gefunden, mit dem alle leben können.

Mein Fazit aus dem ersten Jahr als #workingmom

Ich habe in diesem Jahr viel gelernt:

  • über Grenzen, insbesondere Belastungsgrenzen
  • Über Vertrauen und die Art unserer Beziehung
  • Über den Umgang mit Erwartungen und den Mut, diese offen zu kommunizieren
  • über die vielen Wege der Vereinbarkeit….und das diese möglich ist!
  • wie wichtig es ist, in einem tollen Team zu arbeiten und sich dieser Arbeitsplatz auch ein ganz klein wenig wie ein Stück von Heimat anfühlt ❤️

….und so vieles mehr!

 

Vereinbarkeit IST möglich!

Niemals hätte ich gedacht, dass ich die Debatte über Vereinbarkeit führen müsste. Niemals hätte ich gedacht, dass ich einmal soviel Gegenwind bekomme. Trotzdem sage ich euch, das es möglich ist Familie und Beruf zu vereinbaren! Es ist nur kein Zuckerschlecken.

Ich denke, dass jede Familie ein Anrecht darauf hat, ihr Modell zu leben. Realistischerweise ist es aber in den Köpfen der Arbeitgeber noch nicht angekommen, dass wir als Eltern auch Teil dieses Systems sind. Um so wichtiger ist es durchzuhalten und einen eigenen Weg zu finden.

Vielleicht macht es ja der einen oder anderen Mut?
Wie waren eure Erfahrungen mit dem Wiedereinstieg und der Vereinbarkeit? Hattet ihr auch eine geteilte Elternzeit?

Alles zu seiner Zeit

Die Zeit fließt nur so dahin und in den vergangenen Wochen und Monaten ist eines immer wieder Gast in meinem Gedankenkarussell: wann ist der richtige Zeitpunkt? Gibt es den eigentlich?

Ich glaube mittlerweile, dass Pläne vor allem aus dem Grund scheitern, weil ihre Zeit noch nicht gekommen ist.

Es gibt Menschen, die legen mit 18 ihren Lebensweg fest und verfolgen diesen dann so gradlinig, dass man ihnen auf ihrer Überholspur nur noch nachschauen kann. Ich dagegen habe mich schon in so vielen verschiedenen Lebensweg-Varianten gesehen und nachher kam es halt doch ganz anders. Ich könnte das jetzt hier im einzelnen beschreiben, aber das ginge dann doch zu weit.

 

Durch Leben ohne Brechstange

 

Vielleicht liegt es an mir und meiner Taktik, mit der Brechstange mein Lebensmodell durchzusetzen. Denn sind wir mal ehrlich, es ist so ein wenig wie die Sache mit der Kindererziehung: als Kinderlose weiß man ALLES über Kinder und wie man sie am besten erzieht, hütet, großzieht…und dann kommt es eben doch anders. Und warum? Weil dieser kleine Mensch eben seinen eigenen Kopf, sein eigenes Tempo hat und individuelle Umstände umgeben. Genauso ist es mit uns. Mit unserem Leben. Eigentlich sind wir lebenslang Kinder!

 

 

Lebenslanges Lernen – fürs Leben lernen, vom Leben lernen

 

Keiner von uns beendet sie Schule und ist ein fertiger Mensch. Kein Uniabsolvent ist allwissend und auch nach Kind 1-3 kann man immer noch dazu lernen.

Ich bin jetzt 30 und bin noch lange nicht fertig. In manchen Momenten fühle ich mich viel zu jung für dieses Leben. Nicht überfordert, sondern einfach noch nicht 30.

Lebenslanges Lernen macht aus uns tolerante und neugierige Menschen. Und das finde ich gut. Manchmal ärgere ich mich, dass ich nicht die heiligen Drei der Mittelschicht (Uniabschluss, 2 Kinder, Eigenheim) vorschriftsmäßig absolviert habe. Und dann schaue ich mich um und bemerke, dass es eigentlich keine Rolle spielt, in welchem Alter ich ein bestimmtes Level im Statussymbol-Quartett erreicht habe. (Okay, ich bin wohl gerade vom Thema etwas abgewichen. Es sollte doch um das lebenslange Lernen, um Pläne und den richtigen Zeitpunkt gehen.)

 

Ein Topf voller Optionen. Der Bauch entscheidet!

 

Tagtäglich treffe ich Kopfentscheidungen. Im Job, im Haushalt, im Alltag. Aber der Lebensweg kann sich auch mal nach Gefühl ändern.

Zum Beispiel, wenn ich lieber einen Angehörigen pflegen möchte, anstatt sich mit 100% auf eine Prüfung vorzubereiten. Man einen Traumjob ziehen lässt, weil die Nähe zu Familie und Freunden einfach wichtiger ist. Wenn man sich bewusst wird, dass man nicht alle Wege gleichzeitig gehen kann, wohl aber nacheinander. Einfach um die eigenen Kräfte zu schonen.

Pläne sind gut, aber für ihren Erfolg sind viele Faktoren zuständig. Es kommt: Alles zu seiner Zeit!

 

Und wie ist es bei euch? Bauch oder Kopfmensch – wie entscheidet ihr? 


 

So war das #WUBTTIKA2015

Knapp zwei Wochen ist es jetzt her und unser erstes #WUBTTIKA (und um genau zu sein, war es mein erstes, richtiges Bloggerevent überhaupt) ist vorbei und ich muss sagen: es war großartig <3

In den vergangenen vier Monaten ist aus einer spontanen, kleinen Idee auf Twitter das #WUBTTIKA entstanden. Besonders haben wir uns natürlich über unsere großzügigen Sponsoren gefreut, die uns vollkommene Freiheit in der Planung und Umsetzung unserer Veranstaltung gelassen haben.

Wie alles begann und wie wir zu unserem Motto gekommen sind, könnt ihr hier in diesem Beitrag nachlesen.

 

Aufregung und immer die Angst, es könnte noch war schiefgehen….

Obwohl uns unsere Planung ohne größere Probleme und Ausfälle von der Hand ging und wir  eigentlich an alles gedacht hatten, blieb ich bis zum Schluss noch ziemlich skeptisch: was, wenn wir doch irgendein wichtigen Punkt vergessen haben? (haben wir nicht :-)) Oder die Kinder ununterbrochen weinen, weil die gestreßt sind und uns unsere Referentinnen uns laut fluchend wegrennen ( Kinder und Referentinnen waren total locker, entspannt und souverän 🙂 ) oder wenn einer von dem Kuchen einen allergischen Schock bekommt? (VIELLEICHT war dieser Gedanke etwas übertrieben….). Es ging gar nichts schief und tatsächlich war ich nach kurzer Zeit schon recht gelassen. Besonders war ich von unseren kleinen und kleinsten Gästen begeistert, die ganz entspannt den Raum erkundeten und sogar neue Freundschaften geschlossen haben.

 

Über den eigenen Schatten gesprungen

In der gesamten Planungszeit und beim Event selbst bin ich wohl so häufig über meinen eigenen Schatten gesprungen, wie schon lange nicht mehr! Aber es war eine tolle Erfahrung. An dieser Stelle möchte ich auch noch einen ganz großes DANKESCHÖN an JuSu und Susanne richten. Bestes Planungsteam ever <3! Ich würde sagen: Ihr könnt uns auch als Eventplaner buchen 😉

Die Menschen hinter dem Blog/Account

Ich war ziemlich nervös. Habt ihr hoffentlich nicht so gemerkt! Meine Befürchtungen sind dann ja auch nicht eingetroffen: es gab keine Katastrophen, kein infernalisches Kindergebrüll und ich habe es tatsächlich geschafft, zumindest mit allen ein paar Sätze zu Wechseln. Leider war es natürlich viel, VIEL zuwenig Zeit!

Bei einigen war ich überrascht, wie sehr sich Blogidentität und die reale Person gleichen. Bei anderen war ich wiederum erstaunt, weil ich mir ein ganz anderes Bild von der Person gemacht hatte. Zum Glück ging es anderen bei mir auch so 😉

Für mich ist das wieder eine sehr interessante Erfahrung gewesen und macht einem mal wieder sehr, sehr deutlich, dass hinter jedem Beitrag und jedem Tweet ein Mensch sitzt und das ein Text (ob kurz oder lang) immer nur ein Bruchteil des gesamten Lebens, Alltags, Persönlichkeit wieder spiegelt. Viel zu wenig eigentlich um darüber zu urteilen, ob man eine Person mag oder nicht.

 

„Und, biste zufrieden?“,

fragte der Mann, als ich Samstagabend endlich zu Hause war. Ist das Konzept aufgegangen?“
Ich bin zufrieden, auch wenn ich natürlich keine Zeit hatte, tiefer gehende Gespräche zu führen. Aber das ist wohl auch das Los, dass man als Gastgeber ziehen muss. Bin ich mit dem Tag sehr zufrieden! Wir hatten einen tollen Nachmittag und ich habe viele neue Ideen aus dieser Veranstaltung mitgenommen.

Wie geht es weiter?

Die Gäste waren zufrieden und die Resonanz groß, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit ein #Wubttika2016 geben wird. Dann vielleicht sogar mit einem sonntäglichen Brunch? Man darf gespannt sein!

In diesem Sinne lasse ich jetzt einfach mal ein paar Bilder sprechen!

 

DANKSAGUNG
Wir danken zu allererst unserem Hauptsponsor, der Shopping- Community Limango – ohne den wir diese tolle Veranstaltung gar nicht hätten auf die Beine stellen können! Aber auch das Onlineportal schwangerinmeinerstadt.de untstützte uns, damit wir einen tollen Nachmittag im Wuppertaler Brauhaus mit Euch erleben konnten!
Wir drei Organisatorinnen sind stolz, dass wir dabei ein Set des schwedischen Labels me&i tragen durften und Eure Kinder konntet Ihr vor Ort mit den Produkten von Pampers wickeln.
Aber auch das Familienportal wireltern.de, der Dumont Buchverlag, Babyprodukte Difrax, Illustrationen Frau Ottilie und auch Britax Römer sorgten dafür, dass wir neben tollen Gesprächen, vielen Denkanstößen durch unsere beiden Programmpunkte und jeder Menge Inspiration auch noch etwas anderes mit nach Hause nehmen konnten 🙂
Damit wir in Ruhe netzwerken konnten, hat Danica Heide von bekibe eine tolle Kinderbetreuung organisiert <3 Last but not least danken wir dem Team des Wuppertaler Brauhauses für die angenehme Bewirtung!

#Freitagsfrage Blogsplitter ‚

Steffi vom Blog 3fach Jungsmami hat mich an ihren Gedanken zum Thema meiner #Freitagsfrage ‚Du tust mir nicht gut!‘ teilhaben lassen. Bei ihr geht es (wie bei vielen anderen) um Freundschaft. Was bei Steffi passierte und wie sie damit umging, könnt ihr hier lesen.

Ich war schon immer eine die wenige Freundinnen hatte. Also wirklich sehr wenige. Aber die, die ich hatte möchte ich wirklich gerne und ich dachte es seien Freundschaften für immer.
Leider war dem nicht so. Der Kontakt wurde immer weniger. Immer musste ich den Kontakt herstellen. Von dieser einen Freundin kam gar nichts mehr. Mich machte das unendlich traurig. Zumal ich damals mit meinem dritten Sohn schwanger war und irgendwie schon auch mal eine Freundin gebraucht hätte.

Als mein Sohn dann geboren wurde, und mir nicht mal zur Geburt gratuliert wurde, war ich wirklich tot traurig, da merkte ich diese Freundin tut mir nicht mehr gut.

Ich zog also meine Konsequenzen daraus, ich meldete mich auch nicht mehr bei ihr, brach den Kontakt komplett ab, schließlich entfernte ich sie sogar aus meiner Facebook Friendslist. Viele finden dass vielleicht kindisch. Ich nicht, denn es befreite mich. Ich fühlte mich besser, denn ich hatte so mit diesem Kapitel abgeschlossen. Und seitdem mache ich das mit allem, was mir nicht gut tut. Abschließen und hinter mir lassen.
Danke Steffi für deinen Beitrag zur Blogparade. Ich denke, dass man irgendwann mit solchen Freundschaften brechen und sich von diesem Ballast befreien muss. 

Wie seht ihr das: sind es auch Freundschaften dir euch nicht gut tun? Wenn ja, wie geht ihr damit um? 

Bis Freitagabend könnt ihr noch eure Beiträge zur #Freitagsfrage: ‚Du tust mir nicht gut!‘ einreichen. Ich freue mich über eure Kommentare und Beiträge!