Mein #Jahresrückblick 2014

Ich reihe mich auch mal ein in die Riege der Jahresrückblicke und stibitze mir als Vorlage mal das allseits beliebte Blockstöckchen und modifiziere es ein wenig 🙂


 

2014 war für mich: alles in der Superlative. Warten auf Baby, Geburt und Wochenbett, viele Krankheiten und Migräneanfälle, Umzug, Schreibabyzeit….. Es lag wohl noch nie das unglaubliche Glück und die absolute Erschöpfung so nah beieinander. Aber jetzt geht es los:

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

puh…da werfe ich mal alles in eine Waagschale und würde sagen -trotz den vielen blöden Dinge – wiegen die Guten doch stärker und wir kommen auf eine gute 9! Ja! EINE 9! Denn obwohl wir so viele Krankheiten wie noch nie hatten und uns das erste Babyjahr und der Umzug alle Kraftreserven und Energien geraubt hat, so haben wir doch einiges gewonnen 🙂

2. Zugenommen oder abgenommen?

Gestartet bin ich ins Jahr mit megafetter Babykugel, hatte aber schon drei Wochen nach der Geburt wieder mein Präschwangerschaftsgewicht. Bis heute gehalten!

3. Haare länger oder kürzer?

Im April hab ich sie einmal von Ellenbogenlänge auf einen längeren Bob schneiden lassen. Nun sind sie wieder WEIT über Schulterlänge. Meine Haare wachsen halt wie Unkraut 🙂

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Immer noch weitsichtig 🙂 Metaphorisch gesehen bin ich dieses Jahr wohl eher kurzsichtig gewesen: besinnen auf das Wesentliche (DURCHHALTEN!), Familie, neues Zuhause, sich selbst pflegen.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Viel, viel weniger. Dadurch, dass ich im vorher ja ’nur‘ 400 € dazuverdienen durfte und letztendlich auch Bafög wegfiel und man auch als Honorarkraft kein Geld im Mutterschutz bekommt, bin ich froh, nun wieder ein festes Gehalt auf dem Konto zu haben!
6. Besseren Job oder schlechteren?

Den Job, den ich vorher auch schon gemacht hab 🙂 Die Zeit mit der Raupe zu Hause war zwar auch schön, durch die lange Schreibabyzeit aber sehr, sehr kräftezehrend. Beide Jobs sind klasse!

 

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

MEHR! Umzug, Renovierung, neue Küche, Autoreparatur, Nachzahlungen an Nebenkosten und Strom, Babykram, Krankenhauskosten, kaputter Herd (ja, der Neue!!) und so weiter…. kann mich nicht daran erinnern in einem anderen Jahr soviel Geld ausgegeben zu haben.

 

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Materiell gesehen habe ich nichts gewonnen. Aber: viel neue Kontakte übers Netz, viele neue Erfahrungen, ganz viele Emotionen und das Gefühl in mir selbst zu ruhen! Ist doch auch was, oder?

 

9. Mehr bewegt oder weniger?

Im Durchschnitt wohl gleichbleibend. Stundenlanges Babyschleppen und marschieren durch die angrenzenden Parks und Wälder. Dafür weniger ‚Sport‘.

 

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Unzählige! Infekte ohne Ende und Migräne from hell! Dazu Erschöpfung und Müdigkeit.

 

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Die Nervenerkrankung des Papas mit Gesichtslähmung und wochenlangen, schweren Schmerzen und Krankenhausaufenthalt.

Bei mir selbst wohl die dauerhafte Migräne, die durch den Schlafmangel und unregelmäßigen Schlaf aufgelöst wird. Der Migräneanfall im September, der wohl zusätzlich von einer Art Clusterkopfschmerz überlagert war und mir ein kompletter Tag in der Erinnerung fehlt, war wohl der heftigste Schmerz überhaupt in meinem Leben. Lieber noch mal 30 Stunden Wehen. Echt jetzt!

 

12. Der hirnrissigste Plan?

Meine Vorstellung in diesem Jahr könnte man ja locker noch weiterstudieren. Hat nicht funktioniert. War ein klarer Fall von: War doof, hab ich selbst gemerkt!

 

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Mein Leben am Limit: Baby schläft endlich…kann ich es wagen sie hinzulegen, um endlich aufs Klo zu gehen nach 3 Stunden einhalten?

Ihr sehr, mein Leben konnte kaum an Gefährlichkeit übertroffen werden…

 

15. Das leckerste Essen?

Ui, da muss ich überlegen. Ich denke die Dinner-Platte bei unserem Chinesen. Die ist zwar auch sehr lecker, aber besonders toll wurde sie durch den Umstand, dass es die erste Stunde und das erste Essen nach der Geburt des Duracellbabys war, das wir in Ruhe und ohne Dauergebrüll gemeinsam und in Ruhe zu uns nehmen konnten.

Ansonsten war die japanische Suppe (Ramen) bei Takumi Tonkotso einfach genial!

 

16. Das beeindruckendste Buch?

Bücher lesen..was war das noch mal? Ok, ihr seht, ich – eigentlich absolute Leseratte – bin in diesem Jahr nur bedingt zum Lesen gekommen. Zwar war das eine oder andere Buch dabei, aber nichts beeindruckendes.

 

17. Der ergreifendste Film/ Serie?

Anfand des Jahres haben wir es doch tatsächlich noch geschafft die 3. Staffel ‚Game of Thrones‘ zu schauen. Großartig!!

Der beste Film war wohl ‚Snowpiercer‘. Müsst ihr unbedingt sehen!

 

18. Die beste CD/ Album/ Musik?

In diesem Jahr gab es auch kaum Musik für mich…. 🙁

 

19. Das schönste Konzert?

…und auch kein Konzert!

 

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Dem Baby! Dauerstillen, Dauertragen, Dauerkuscheln. Eine wunderbare Zeit, aber ich bin nun auch froh, mal wieder einen 10 cm Radius um meinen Körper zu haben – nur für mich!

Auf Platz zwei: Kisten packen und auspacken!

 

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

MIt der Familie nach Baby’s Schreiphase! Einfach nur goldig so ein kleiner Sonnenschein!

 

22. Zum ersten Mal getan?

Ein Baby bekommen und einen Text für Geld veröffentlicht!

 

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Umziehen! Und wird auch lange, lange Zeit erstmal nicht wieder passieren! Und der #verwandtenbesuch in Niedersachsen. Das vorangegangene mal ist nämlich auch schon drei Jahre her.

 

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Schreibabyzeit (ja, das hat mich echt mitgenommen!) und die Krankheit vom Papa.
25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Die Mitgliederversammlung der Elterninitiative, dass WIR die absolut beste Wahl für den Krippenplatz sind!

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Dieses Jahr haben wir leider gar nicht so viel geschenkt (shame!), aber ich glaube die Omas haben sich unbändig über die Geburt ihres ersten Enkelchens gefreut und das war das beste Geschenk ever für sie.
27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Das Mettbrötchen im Krankenhaus nach der Geburt.

 

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Ich liebe dich!

 

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Du wirst Papa!

30. Dein Wort des Jahres?

Elternzeit

 

31. Dein Unwort des Jahres?

Kein Wort. Ein ‚Ton‘: wuäähhhhhhhhh-kreiiiiiisch / kurze Pause mit Schnappatmung/ sirenenmäßiges wuähhhhhhhhhh-kreischhhhhhhh
32. Was macht das Studium?

Viel geplant und viel vorgehabt. Leider habe ich es geschafft, genau EINE Anerkennung für ein Praktikum (Chemie für Biologen) zu erhalten und im Februar 2015 werde ich eine Prüfung (Zelle und Gewebe) ablegen. Irgendwie kam alles anders als gedacht und fürs Studium waren einfach keine Kapazitäten mehr da. Weder zeitlich, noch von der Kraft her. Mein eigentlicher Plan, die Raupe mit zu den Vorlesungen zu nehmen, war durch permanentes Schreien gescheitert und genau einmal habe ich mich getraut mit ihr die 80 km mit dem Auto zu fahren.

Letztendlich habe ich mich für eine Beurlaubung entschieden, bei der ich theoretisch auch Prüfungen ablegen könnte. Könnte…denn mein Fachbereich Geowissenschaften hat sich solange quergestellt, bis die Anmeldefristen für die Prüfungen abgelaufen waren. Ausserdem darf ich keinerlei alternative Leistungen ablegen. Ich fühle mich von dieser Seite aus sehr alleingelassen und mit Absicht ausgebremst. Frustrationsfaktor: 100! Ja, ich habe auch über eine Exmatrikulation nachgedacht.

 

33. neue Projekte in 2014

Ich habe meinen Blog www.frau-chamailion.de wieder aufleben lassen und diesmal mit eigener Domain und allen Drum und Dran. Ausserdem habe ich einen Blog bei dem Scilogs-Blogs vom Spektrum-Verlag und baue gerade die www.welovescience.de Seite auf (ein Wissenschaftsblog für Studenten). Ansonsten habe ich durch echte Zufälle total tolle Begegnungen gehabt. Unter anderem mit der Möglichkeit mich Selbstständig zu machen….. das Leben schreibt halt doch die besten Zufälle!

 

 

34. Vorsätze fürs neue Jahr

° der Klassiker: mehr Sport und eine gesündere Ernährung. Das heißt für mich eine konsequente, pflanzenbasierte Ernährung. Für meine Gelenke verdammt nötig

° einen geregelten Alltag und Reduzierung der Arbeitsstunden (die Monate in Elternzeit haben meinen Alltag ziemlich auseinandergenommen).

° mehr Freunde treffen


 

Das war mein Jahresrückblick und ich hoffe euer Jahr war auch eine 9!

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ahoi!

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