Mein Freitag der 13.

Gestern war Freitag, der 13. Statistisch gesehen ein Tag, an dem viel weniger Unfälle geschehen, als an der anderen Tagen. Für mich war es einfach der: Verpiss-dich-und-geh-weg-du-doofer-Tag-Freitag, der 13.!

Hier ein kleines Intermezzo und einen Beitrag zum Abbau des gestrigen Frustes. Angefangen hatte der Tag eigentlich recht harmonisch. Nicht!

Die Nacht war fies und der Husten noch fieser. Dazu eine knatschige Babyraupe, die unbedingt vor der KiTa noch ein Schläfchen machen sollte und zuwenig und zu kalten Kaffee. Das allein reicht schon für einen schlechten Start in den Tag.

Und ich war traurig. Die ganzen kleinen Babysachen wollen wir abgeben! heul Ja, manchmal habe auch ich solche komischen Anwandlungen von spontaner Heuleritis – in diesem Fall aber unverständlich, denn es war ja mein Vorschlag, die Babykleidung, die kistenweise unseren Keller blockiert an die nächsten glücklichen Eltern weiterzugeben.

Aber trotzdem: schlechte Laune und großes Geheule. Mein Baby ist halt schon groß! ICH WILL DAS NICHT!jammer

Dann gab es das erste Blutvergießen. Babylippe vs Hochstuhlkante. Kurzes Geschrei, aufgeplatzte Lippe. Ein bisschen Blut.

Und dann das nächste: zappelndes Baby greift in Nagelschere, als ich gerade zum schneiden ansetzen will! Kurzes schreien, etwas mehr Blut, alles noch dran. Pflaster. Alles gut, bis auf die Mutter, die sich nun gerne betrinken würde und sich gerne für den Rabenmutter-Award nominieren würde!

Zum Schluss dann noch die Nacht:

Deswegen nicht einschlafen können. Einschlafen, nach 30 Minuten von Babygeschrei geweckt werden. Todmüde 3,5 Stunden lang Baby kuscheln um dann …wach zu sein!

Fassen wir zusammen: viel Knatsch um nichts, viel Blut, zu wenig Schlaf und kalter Kaffee.

In diesem Sinne: Ahoi! Beim nächsten Freitag, den 13. werde ich mich wohl direkt verkriechen 🙂

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