Mama ist krank: Teil 1 Zahnarzt

Mein Körper: die Dauerbaustelle 

Die vergangenen zwei Wochen hatte ich echt kein Glück. Durchwachte Nächte wechselten sich mit erträglichen ab und das Wetter spielt auch verrückt….November im Mai ;-( . Das war allerdings nicht das wirkliche Problem. Mit dem Schlafmangel komme ich recht gut zurecht und für das schlechte Wetter gibt es ja gute Kleidung. So sehe ich das.

Mein Körper sieht das anders und reagiert auf Schlafmangel/ unregelmäßigen Schlaf und Stress (Umzug und so 🙁 ) leider mit Zähneknirschen und Migräne. Abwechselnd. Zwei Wochen lang…..Vergangenen Freitag hatte ich dann zum Glück kurzfristig einen Termin beim Zahnarzt. Leider hatte ich es schonmal, dass sich aus einer Kombination aus Erkältung und Zähneknirschen über Nacht (leider am WE…) mein gesamter Kiefer entzündet hat. Nur so eine mäßig tolle Erfahrung. Das hieß es zu vermeiden und da ich schon Schmerzen hatte hieß es: ab zum Zahnarzt!

 

Arzttermin. Wohin mit dem Kind?

Ich froh wie Bolle noch vor dem Wochenende einen Termin abgestaubt zu haben, stellte sich dann die Frage: Wohin mit der Maus? Mann, Omas und Opas, Schwägerin sind arbeiten. Die Freunde die Zeit hättenen trauen sich nicht und innerhalb von anderthalb Tagen einen Babysitter zu finden erschien mir unmöglich. Die Arzthelferin bot sich an die Maus zu beaufsichtigen. An sich keine schlechte Idee. MEIST! ist sie ja ruhig. Gerade bei Fremden. Was ist aber, wenn es länger dauert (Wurzelbehandlung!!graus!) oder Madame es sich plötzlich anders überlegt und einen auf Rabatz macht? Da wird ja nicht erst gequengelt, sondern direkt von Null auf 100 gefahren. Man liegt dann wohl nur sehr unentspannt auf einem Zahnarztstuhl, wenn im Hintergrund das eigene Kind brüllt. Das war für mich also nur die Notfalloption.

Ich lag also arg im Zwiespalt zwischen Schmerzen und meiner Paranoia am Wochenende mit einer Wurzelbehandlung zum Notdienst zu müssen und dem Problem: Wohin mit dem Säugling?

 

Lösung: Nicht krank werden!

Glücklicherweise arbeitet unser Papa nur um die Ecke und wurde dann angehalten doch bittebitte seine Pause früher zu legen, um Raupendienst zu schieben. Darauf folge natürlich wieder Stress mit dem Chef und natürlich der Angst:  Was ist, wenn es doch länger dauert?

 

Don`t Worry, be happy!

Wie eigentlich immer, wenn ich bereits alle Horrorszenarien durchdacht und alle Worst-Case-Situationen durchgespielt habe: es passiert nöschts!! Was war: Mann hetzt um 11.45 h von der Arbeit nach Hause, ich bereits in Startposition. Hetze zum Arzt und dann? 11.55h dran. 12.10 h wieder raus. In den 15 Minuten hat er meine Zähne an der einen Seite zurecht geschliffen und sogar die übliche Kontrolle gemacht. Geholfen hat es zwar akut nichts, aber seit gestern bin ich nahezu schmerzfrei. Dafür hatte ich gestern wieder Migräne :-(.

Wie löst ihr das, wenn ihr krank werdet und kurzfristig zum Arzt müsst? Bin mal gespannt.

 

Liebe Grüße und Ahoi!

 

 

 

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