Die Perfektionsfalle: Wenn Mama perfekt sein will

Heute gibt es eine Premiere, denn ich stelle euch auf meinem Blog einen Beitrag einer treuen Leserin vor. Sie möchte anonym bleiben, denn sie berichtet über ihre Achillesferse: ihrem Drang zum Perfektionismus. Mit zwei kleinen Kindern nicht immer einfach…


 

Es ist kompliziert

Ich möchte mir hier etwas von der Seele schreiben und nutze dafür die Gelegenheit, dies anonym bei Frau Chamailion zu tun, da ich einen Zusammenhang zu mir und meinem Blog vermeiden möchte. Es könnte ja eine oder mehrere Personen mitlesen, die mich persönlich kennen und sich dann vielleicht wiedererkennen und verletzt fühlen.

Die Überschrift „Es ist kompliziert“ zeigt ja schon, dass es kein einfacher Text für mich ist. Dennoch möchte ich es mir von der Seele schreiben, um auf diesem Wege andere Mamas als Gleichgesinnte zu finden, um Zuspruch oder auch hilfreiche Tipps zu bekommen. Vielleicht macht mein Artikel anderen Mamas Mut, denen es ähnlich geht. Und wenn es nur dafür gut ist, dass sie merken, dass sie damit nicht allein sind.

 

 

Was genau ist denn so kompliziert?

Das lässt sich nicht mit einem Satz beantworten, dafür muss ich etwas ausholen. Ich habe zwei Kinder (ein Baby und ein Kleinkind) und einen riesengroßen Anspruch an mich selbst. Diesem gerecht zu werden ist meine größte Herausforderung. Nicht die Kinder haben einen großen Anspruch an mich, sondern ich. Ich habe immer gedacht, dass diese Ansprüche an mich selbst automatisch reduziert werden, wenn ich mal selbst Kinder habe. Das ist leider nicht so. Zwar ist nun der erste und höchste Anspruch, den Kindern gerecht zu werden, aber auch alles andere versuche ich weiterhin zu erfüllen – notfalls dann eben nachts auf Kosten meines Schlafes. Dass ich mit wenig Schlaf auskomme, das war schon immer so. Wenn ich dann aber in den 6 Stunden, die ich im Bett liege, noch meine Gedanken kreisen um die ganzen unerledigten und belastenden Dinge, dann stimmt wohl irgendetwas nicht.

Mein Anspruch ist sicherlich auch entstanden, weil ich eben vieles anders machen möchte als ich es in meiner Kindheit erlebt habe.

Ich bin ohne Kontakt zu meinem Vater aufgewachsen und möchte das auf keinen Fall für meine Kinder. Deshalb bin ich bereit, viel dafür zu tun, damit sich mein Partner möglichst wohl fühlt und uns niemals alleine lässt. Ich gewähre ihm seine Freiräume und Hobbys und stelle bewusst keine Forderungen an ihn, wenn er andere Pläne hat. Gerade das macht es allerdings sehr kompliziert, weil ich eben unterbewusst doch Anforderungen habe, die er nicht kennt und deshalb gar nicht erfüllen kann. Ich denke viel, sage aber wenig, weil ich immer denke, dass er es doch merken muss, wenn ich Hilfe brauche oder eins der Kinder seine Aufmerksamkeit haben möchte. Wenn er jedoch vertieft in eine Sache ist, merkt er noch nicht einmal, dass er angesprochen wird. Das tut mir dann leid. Dennoch sage ich meistens nichts, um ihn nicht aus der Konzentration zu holen. Für ihn scheint es ja gerade wichtig zu sein. Bei ihm kommt das allerdings ganz anders an, denn schon wenn ich ihn anschaue oder etwas Belangloses sage, denkt er, dass es eine Aufforderung an ihn ist, etwas zu tun. Das macht unsere Kommunikation sehr kompliziert und führt oft zum Streit. Dass die Kinder den Streit spüren und teilweise mitbekommen, belastet mich, weil ich das nie gewollt habe. Sie haben so sensible Antennen für Unstimmigkeiten, dass sie auf jeden Fall merken, wenn wir Eltern streiten, auch wenn wir nichts sagen.

Ich möchte meinen Kindern Aufmerksamkeit schenken und sie möglichst wenig in Betreuung geben, damit sie möglichst viel „Mama“ erleben dürfen. Meine Mutter ging Vollzeit arbeiten, was für mich bedeutete, dass ich oft bei meinen Großeltern war oder jemand zum Aufpassen bei uns übernachtete. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum der Kontakt zu meiner Mutter heute noch schwierig ist. Hatten wir überhaupt die Möglichkeit, eine Bindung herzustellen? Sie hatte sicherlich keine andere Wahl, da sie als Alleinerziehende selbst für den Lebensunterhalt sorgen musste und keine finanzielle Unterstützung von meinem Vater bekam. Es ist nicht ihre Art, anderen auf der Tasche zu liegen oder Unterstützung vom Amt zu bekommen. Dennoch fühlte ich mich oft allein und vermisste sicherlich auch oft ihre Nähe. Bewusst kann ich mich nicht daran erinnern, dass mir was fehlte, aber ich weiß ja auch nicht, wie es sonst anders hätte sein können. Durch ihre eigenen enttäuschten Gefühle von meinem Vater fiel es ihr sicherlich auch schwer, mir die Liebe zu zeigen, wie ich es vielleicht brauchte. Später als Teenager konnte sie sich nicht gegen mich durchsetzen und wusste sich nicht anders zu helfen, als mich zu schlagen. Auch hier kann ich ihr rückblickend betrachtet keinen Vorwurf machen, denn auch sie erfuhr von ihren Eltern Schläge, wenn sie sich nicht so verhielt, wie sie es verlangten. Und auch mein Vater schlug sie, wenn sie nicht das tat, was er sagte. Dennoch hat all das natürlich nicht dazu beigetragen, dass wir einen guten Kontakt hatten. Es ist bis heute kompliziert, weil vieles unausgesprochen und wahrscheinlich ganz tief in unseren Herzen eingebrannt ist.

 

Darf ich als Mama überhaupt sagen, dass es mir zu viel ist?

Meine Antwort ist „Nein“, weil ich es als Schwäche sehe, zu sagen, dass ich es alleine nicht schaffe und Unterstützung brauche. Irgendwie geht es doch immer, egal wie gestresst ich mich gerade fühle. Ich nutze die Zeit, wenn die Kinder schlafen und ich alles erledigt habe. In letzter Zeit kommt dies jedoch immer seltener vor und ich hetze nur meinen Aufgaben hinterher. Immer mehr habe ich das Gefühl, nicht mehr alles erledigt zu bekommen. Oft verliere ich den Blick dafür, was wirklich wichtig ist und erledige wahrscheinlich sehr oft Dinge, die unwichtig sind und warten oder komplett gestrichen werden könnten. Ich investiere viel Zeit in Aufgaben, die es absolut nicht wert sind. Das merke ich aber dann erst, wenn es zu spät ist und ich wertvolle Zeit damit verbracht habe.

Bin ich eine schlechte Mutter?

„Nur eine zufriedene Mutter ist eine gute Mutter“, höre ich oft aus meinem Umfeld. Zufrieden bin ich dann, wenn meine Kinder zufrieden sind. Aber sind meine Kinder zufrieden? Ihnen gegenüber versuche ich natürlich immer wieder, Ruhe auszustrahlen und Geduld zu zeigen. Leider gelingt mir das nicht immer. Je unruhiger ich bin, umso schlechter schlafen sie ein und umso mehr Aufmerksamkeit verlangen sie. Und je mehr sie meine Geduld auf die Probe stellen, umso ungeduldiger werde ich. Es kommen immer wieder Zweifel auf, ob ich meinen Kinder eine gute Mutter bin. Ich suche viele Fehler bei mir und finde diese natürlich, je mehr ich nachdenke. Mein schlechtes Gewissen steigt ins Unermessliche und ich nehme mir für den nächsten Tag vor, noch geduldiger mit meinen Kindern zu sein und ihnen mehr Zeit zu widmen. Ich beruhige mich selbst damit, dass niemand immer perfekt sein kann und auch Kinder fähig sind, Fehler zu verzeihen und nicht nachtragend zu sein. Meine Kinder entwickeln sich gut und ich bin sehr stolz auf sie. Auch durch das Feedback von Bekannten und Freunden erfahre ich, dass sie es gut finden, wie ich mit den Kindern umgehe. Dennoch finde ich immer Zweifel und stelle mich selbst und mein Verhalten in Frage.

 

Bin ich eine schlechte Ehefrau/ Tochter/ Schwester/ Freundin?

Meine Zweifel gehen noch weiter und ich frage mich, ob ich all die Rollen, die ich habe, erfüllen kann. Auch die Zeit als Paar ist immer weniger vorhanden, da ich, wenn die Kinder schlafen, mit meinen Aufgaben beschäftigt bin und mein Mann dann oft allein im Wohnzimmer sitzt. Kontakt zu meiner Familie ist sehr begrenzt – weil es eben kompliziert ist. Aber nicht selten frage ich mich, ob ich hier vielleicht auch zu anspruchsvoll bin und zu viel erwarte. Kontakt zu Freunden ist sehr begrenzt, weil hierfür so gut wie keine Zeit bleibt. Dass meine Freunde damit nicht auf Dauer zufrieden sind, verstehe ich. Deshalb melden sie sich leider auch immer seltener – wofür ich natürlich Verständnis habe. Wie kann ich all diese Rollen erfüllen? Muss ich das überhaupt? Wie kann ich auch hier zwischen wichtig und unwichtig filtern und die Kontakte aufrecht halten, die es wirklich ernst meinen? Auch darum kreisen meine Gedanken immer wieder.

 

Wie komme ich raus aus dieser Spirale?

Ich habe keine Ahnung, wie ich es schaffen soll, aus der Spirale zu entfliehen. Meine Kinder betreuen zu lassen, um Aufgaben zu erledigen, möchte ich nicht. Viel lieber möchte ich meine Ansprüche reduzieren und Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden lernen. Und ich möchte mein Gedankenkarussell ausschalten und Dinge, die ich nicht ändern kann, akzeptieren. Damit würde ich wertvolle Energie sparen, die mich diese Gedanken kosten. Was ich ändern möchte, weiß ich – nur das „Wie“ bleibt offen. Vielleicht bietet sich durch diesen anonymen Artikel die Möglichkeit, Tipps und Erfahrungen von anderen Mamas zu bekommen, denen es ähnlich ging oder geht. Es hat sehr gut getan, dies einfach mal aufzuschreiben, worüber ich sonst mit niemandem rede. Danke schön, liebe Frau Chamailion.


Du Liebe, ich danke dir für diesen ehrlichen und offenen Text. Ich denke, dass viele andere Frauen auf die ein oder andere Weise ein ähnliches Problem haben. Ich wünsche dir alles Glück auf dieser Welt und viel Gesundheit für deine eigene, kleine Familie!

Und jetzt die Frage an die Leser: kennt ihr solche Gefühle der Überforderung und den Drang, alles möglichst perfekt zu machen? Wie geht ihr damit um?

12 Gedanken zu „Die Perfektionsfalle: Wenn Mama perfekt sein will“

  1. Das kenne ich nur zu gut – mein Perfektionismus hat mir im Grunde das erste Jahr mit meinem ersten Kind kaputt gemacht. Ich hatte genaue Vorstellungen davon, wie mein Leben mit Kind aussehen sollte – und war so schockiert und frustriert, dass es eben nicht so lief. Nach ein paar Monaten hatte ich eine tiefe depressive Phase, in der ich sogar aggressiv wurde (nur gedanklich – niemals dem Kind gegenüber). Es war furchtbar und machte mich sehr unglücklich. Geholfen hat ein Tritt in meinen Hintern – ich war so am Ende, dass sich was ändern musste. Letztendlich waren es Gespräche, die halfen. Statt weiterhin mühevoll das tiefenentspannte Bild aufrecht zu halten, begann ich darüber zu reden, wie unperfekt es lief. Und es passierte: Nichts. Ich begann mich zu entspannen und das übertrug sich auf mein Kind. Denn das war durch meinen Stress immer mit gestresst.

    Und auch wenn Du das nicht möchtest – die Fremdbetreuung hat mir wieder Luft zum atmen gegeben und ein Stück weit Verantwortung abgenommen – das hat wirklich maßgeblich zu meiner Heilung beigetragen. Mir fehlte definitiv Zeit für mich – als ich mehr davon hatte, war ich deutlich wenige gestresst.

    Komischerweise hat sich das mittlerweile komplett gewandelt – ich konnte wirklich loslassen und gebe rein gar nichts mehr drauf, was andere sagen. Mein Leben ist gut, wie es ist – ich bin mit mir im Reinen. Das nimmt ganz viel Druck.

    Ich wünsche Dir wirklich alles Gute!
    Liebe Grüße
    Danielle

  2. Ich kenne das und auch wieder nicht – ich lasse meine Kinder „fremdbetreuen“ (bescheuertes Wort, denn die Erzieherinnen in der Kita sind mir näher und sympathischer als die Schwiegerfamilie) und gehe viel arbeiten, denn sonst bin ich unzufrieden. Aber natürlich nagt auch das schlechte Gewissen an mir. Ich höre mich dann immer um oder beobachte einfach, wie es bei anderen Müttern aussieht. Fast alle sind super-oft gestresst, egal, ob sie nun zu Hause arbeiten in Sachen Kinderbetreuung und Haushalt, oder ob sie die Kinderbetreuung abgeben und anderweitig arbeiten. Und sie sind auch gestresst, wenn sie ein kinderfreies Wochenende hatten, weil sie die Kinder zu den Großeltern gegeben haben (aber mich blöd angucken, wenn ich die Kinder tagsüber in die Kita gebe – das sei doch schlecht für die Bindung. Nun, meine Kinder schlafen äußerst ungern ohne Mama und Papa in der Nähe, und das nicht aus Verlustängsten… Egal, scheiß Mommywars) – denn das Wochenende muss dann ja perfekt sein und mit möglichst vielen Programmpunkten gespickt. Viele sind auch von ihrem Haushalt gestresst – habe ich wenig Verständnis für: saubere Wäsche muss sein und saubere Teller – von denen essen wir nämlich, nicht vom Boden. Und die Toilette kann regelmäßig eine Grundreinigung vertragen – das reicht! Wen das stört, der muss ja nicht vorbei kommen. Wenn ich mir das dann wieder alles klar mache, entspanne ich mich und freue mich auf das Legobauen, Durchkitzeln, Krikelkrakelmalen,… Da hab ich dann nämlich auch wirklich Lust drauf!
    Alles natürlich leichter gesagt als getan. In deiner Situatin würde ich folgendes versuchen: 1) Mach eine Kur. Mutter-Kind oder alleine. Falls nicht möglich: fahr alleine oder mit einer guten Freundin in den Kurz-Urlaub. Da der Papa ja offenbar vorhanden ist, wird es schon klarkommen mit den Kindern. 2) Rede mit deinem Partner!!! Verabredet euch dazu. Keine Vorwürfe, nur von dir sprechen. Falls erfolglos: Paartherapie/-coaching. 3) Vielleicht ist eine Therapie auch für dich alleine sinnvoll. Falls du das nicht möchtest: Suche dir einen Coach. Die helfen dabei, Ziele und Wünsche zu fokussieren. 4) Rede, rede, rede!!
    Ich hoffe, da war etwas hilfreiches für dich dabei! Toi, toi, toi & liebe Grüße!
    Eva

  3. Einerseits verstehe ich dich in vielerlei Hinsicht sehr gut – als Mutter möchte man natürlich das Beste für seine Kinder, oft auch ohne große Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse zu nehmen. Einen hohen Anspruch an sich selbst im Hinblick auf seine Kinder halte ich an sich für eine gute Sache, aber das Streben nach Perfektion kann nur scheitern, weil niemand perfekt ist.

    Wenn ich eins gelernt habe seit ich Mutter bin, dann das: Man muss Hilfe einfordern und annehmen. Niemand kann alles alleine schaffen, zumindest nicht auf lange Sicht.
    Wenn du deine eigenen Bedürfnisse immer hinten anstellst, geht es dir irgendwann nicht mehr gut (und ich glaube an diesem Punkt bist du schon vor einer ganzen Weile angekommen) und das merken dann auch deine Kinder.

    Du sagst, du willst nicht, dass deine Kinder ohne Kontakt zum Vater aufwachsen. Aber was haben deine Kinder davon, mit einem Vater aufzuwachsen, der nichts für sie tut? Der nur körperlich anwesend ist und ihnen wenig Aufmerksamkeit schenkt?
    Und was hast du davon? Es ist so wichtig, dass man in einer Beziehung ehrlich zueinander sein kann. Natürlich ist es traurig (und für eine Frau auch irgendwie unverständlich) wenn der Mann nichts merkt und nicht mal von alleine auf die Idee kommt zu helfen. Aber leider sind viele Männer so, und gerade dann ist es wichtig zu reden.
    Denn der Mann, der nicht merkt, wenn du traurig bist oder Hilfe brauchst, merkt auch nicht, dass du dir seinetwegen den A*** aufreißt.

    Eigener Perfektionismus hin oder her, ich könnte nicht in einer Ehe leben, in der ich, nur um sie am Leben zu erhalten, immer zurückstecken muss und für alles alleine verantwortlich bin.
    Du solltest nicht abends mit Aufgaben beschäftigt sein, während dein Mann alleine im Wohnzimmer sitzt! Die Lösung ist ganz einfach: Sag dem Mann, er soll dir helfen. Gemeinsam seid ihr schneller fertig und habt dann auch noch Zeit für euch. Du musst nicht alles alleine machen!

    In meinen Augen ist es kein Zeichen von Schwäche, Hilfe anzunehmen. Es ist ein Zeichen von Stärke, sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht!

    Ich wünsche dir alles Gute und hoffe sehr, dass sich bald etwas für dich ändert bzw. dass du es schaffst, etwas zu ändern.

    Liebe Grüße, Biene

  4. Hallöchen, liebe Perfektionistin!

    Ich verstehe dich teilweise und bin überrascht, dass du so ein Leben so lange hinbekommst – mit Baby und Kleinkind! Oh Mann, wo nimmst du nur die Energie her?
    Nachdem ich deinen Text gelesen hatte, fragte ich mich sofort, wer sich so toll um deine Bedürfnisse kümmert. Du selbst anscheinend nicht, denn es klingt so, als ob du dich komplett für deine Familie aufgibst. Was ist mit deinen Hobbys??? Ich weiß schon, man hat eh genug mit den Kids zu tun, da bleibt keine Zeit und oft auch Lust auf irgendwelche Freizeittätigkeiten ohne Familie. Aber glaub mir, es wirkt wahre Wunder, sich mal wieder in ein hübsches Kleid und tolle Schuhe zu werfen und einen schönen Abend mit dem Mann zu machen. Und bei der Gelegenheit erzähl ihm, wie es dir geht. Das musst du, weil Männer es sonst nicht erraten. Frau denkt oft:“das muss er doch mitbekommen, dass ich Hilfe brauche/ traurig bin/ usw.“ So ist es jedoch nicht. Meiner Erfahrung nach leben Männer eher nach dem Minimumprinzip – wollen mit minimalem Aufwand durchs Leben kommen. (Ich habe einen gaaanz lieben Mann, der mit unserer Tochter in Elternzeit zu Hause blieb und wirklich alles kann und auch macht: putzen, kochen, wickeln, ALLES! Und trotzdem ändern sich die Rollen wieder in ein traditionelles Bild, sobald ich als Mami die Bühne betrete.) Männer erwarten einfach von uns Mädels, dass wir alles schaffen, schließlich sind wir Mütter. Wir selbst haben es in der Hand, uns als Mamis nicht gegenseitig fertig zu machen und zu versuchen alles besser zu machen, als unsere Mitmamis.
    Meine Tips für dich:
    Du musst deine Kids ja nicht gleich in die Kita schicken, aber gönne dir mal ein bisschen Auszeit vielleicht durch ein liebes Mädel aus der Nachbarschaft, welches sich gerne ein bisschen Taschengeld verdienen möchte. Oder wie wäre es mit einer Leihomi? http://aktivpaten.de/
    Rede mit deinem Mann über deine Bedürfnisse. Und zwar in einem entspannten Moment, wo alles passt. Und nicht dann, wenn die Situation schon brenzlig ist, weil deine Nerven durch quengelige Kinder und einen in seine Hobbys-versunkenen, nichts ahnenden Ehemann schon strapaziert sind.
    Du bist doch so perfektionistisch, mach einen Plan. Mit Zeit für Kids, Zeit für Hobbies, Zeit für die Ehe, Zeit für Putzen usw. und ganz wichtig: Zeit für DICH!
    Und dann aber auch dran halten. (Schon klar, dass man mit Kindern immer wieder flexibel sein muss, aber wenn dann in die Putzzeit ein Arztbesuch dazwischengekommen ist, dann wird das Putzen halt auf nächste Woche verlegt. 😉
    Treff dich mit einer lieben Freundin zum Shoppen oder auf einen Kaffee. Es gibt auch noch ein Leben außerhalb deiner kleinen Welt – Familie. Gib diese Welt nicht ganz auf. Dein Mann kann bestimmt mal drei Stunden auf die Kids aufpassen, damit du ein bisschen raus kommst.
    Wahrscheinlich denkst du, ich hätte deine Intention nicht verstanden. Du schreibst ja, dass du deine Kinder nirgends hin geben willst. Aber lass dich auf das Experiment ein und gönne dir mal ein bisschen kiddyfreie Zeit. Deinen Kindern tut es gut, eine weitere Bezugsperson im Leben kennen zu lernen. Meine Kleine (18 Monate) geht jeden Vormittag drei Stunden in die Krippe, da ich arbeite, und sie liebt es und fragt sogar am Wochenende oder in den Ferien nach den Kindern. Anfangs hatte ich ein schlechtes Gefühl und schlechtes Gewissen. Aber ich erkannte schnell, dass ihr der Kontakt zu Gleichaltrigen einfach gut tut und Spaß macht.
    Du bist eine super Mutti! Es gibt verschiedene Arten eines perfekten Familienlebens. Ich denke, ihr seid auf dem besten Weg dorthin. Die Bedürfnisse sämtlicher Familienmitglieder werden erfüllt. Achte nun auch noch auf deine eigenen, dann passt das schon. 🙂
    Liebste Grüße,
    Babsi

  5. Ich denke dir wäre schon viel geholfen, wenn du an deinen Mann delegierst. Er scheint ja generell offen zu sein und willig dir mit den Kindern und Haushalt zu helfen, also warum nicht als Paar agieren und an einem Strang ziehen?

    Sprech ihn einfach an, auch wenn er vertieft erscheint, viele Dinge müssen ja nicht sofort erledigt werden, wie Geschirrspüler ausräumen, oder Müll rausbringen, etc pp. Manche Menschen haben auch einfach keine so sensiblen Antennen, bzw ist es auch oft so, das man denkt, es steht einem doch schon auf der Stirn geschrieben das man jetzt Hilfe braucht, aber außen sieht es eben nicht so aus. Und wer nicht fragt, der nicht gewinnt! Sich diese Hilfe und Unterstützung nicht zu holen, weil es einem der eigene Stolz verbietet, halte ich einfach nur für, sorry, dämlich. Nur Mut, es klappt bestimmt!

  6. Hallo liebe Unbekannte,
    und erstmal vielen Dank für deinen Artikel – es ist begehrenswert wenn man sich traut, die Maske weg zu lassen. Es ist auch nur sehr verständlich, dass das anonym ist.
    Ich werde ein paar Behauptungen – oder Vorstellungen, die beim Lesen deines Textes bei mir entstanden sind – erläutern. Da wir uns nicht kennen, sind das auch nur blinde Versuche, nimm bitte das, was dir hilfreich erscheint und ignoriere das, was du nicht brauchst oder für dich nicht stimmt.
    Die kreisende Gedanken, besonders nachts im Bett, die einen wach halten – das ist ein Rauschen, das nur Energie frisst und die Lösungen verhindert. Schlafen ist sehr wichtig und muss erlern werden, da braucht man Disziplin, wenn es sein muss, nimm ein paar Abende Baldriantropfen oder lass dir von dem Hausarzt etwas Pflanzliches verschreiben. Schlafmangel ist auf Dauer zerstörend.
    In deiner Beschreibung lese ich vor allem, dass du allein mit der ganzen Last – real oder empfunden – bist, oder dich allein fühlst.
    In einer Partnerschaft gibt es gemeinsame Ziele und dann auch die eigene Ziele jedes Partners. Was sind Eure gemeinsamen Ziele? Wie erreicht Ihr diese – wer macht was dafür? Das müsst Ihr mit deinem Partner klären. Ich glaube um den Chaos von Prioritäten zu ordnen, wäre das der erste Schritt – die gemeinsame von den eigenen Zielen zu trennen. Das schafft mal schon etwas Klarheit, auch in der Verantwortung. Eine Familie, nachdem die Kinder kommen, ist eine Arbeitsgemeinschaft, oder Team – nicht nur, aber wenn das nicht klappt, wird wahrscheinlich auch die romantische Seite scheitern. Arbeitsaufteilung muss sein. Und wenn du klare Vorstellungen hast, dass du dich lieber um die Kinder kümmerst als um den Haushalt, dann muss er halt zumindest ein Teil von dem Haushalt übernehmen – oder Putzfrau finden. Oder umgekehrt – er ist mit den Kindern und du erledigst das. Oder im Wechsel. Wenn ihr beide arbeitet, ist das nur gerecht.
    Sehr gut kann ich es verstehen, wenn du die Kinder nicht fremdbetreut lassen möchtest. Geht mir genauso. Irgendwann ist KITA OK – mit 18 Monaten z.B., halbtags. Gleichaltrige sind wichtig. Die Kinder zeigen es eigentlich selber, da sie den Drang haben – von sich aus – sich zu lösen und selbstständig zu werden – alles mit seiner Zeit. Das kommt eigentlich ziemlich schnell – schon mit 3 Jahre fängt es deutlich an, allmählich natürlich, und wenn sie in die Grundschule kommen, dann sind sie schon so weit, dass sie zeitweise die Gesellschaft ihrer Freunden bevorzugen vor Mama und Papa. Daher finde ich es nur richtig, dass du da sein willst solange sie klein sind und bei dir sein wollen – das brauchen sie auch.
    Mein Ziel ist nicht einfach Zeit zusammen mit den Kindern zu verbringen, sondern eine – möglichst innige – Beziehung aufzubauen. Bin jetzt der Meinung, dass jedes Kind auch mal die Mama nur für sich haben möchte und darf – bei zwei Kinder passiert häufig, dass jedes in seine Richtung zieht, dass kann sehr anstrengend sein, immer zwischen den beiden balancieren zu müssen. Ich mache mittlerweile so, dass ich jede Woche versuche, etwas Zeit – sei es auch nur eine oder zwei Stunden ist – nur einem Kind zu widmen – solange das andere z.B. noch im Kindergarten ist, oder bei Freunde – oder in deinem Fall mit dem Papa kann es sein. Dann ist das Kind entspannter, weil es nicht um die Mama „kämpfen“ muss, ich auch und ich lerne es besser kennen – mag es auch strange sein, aber ich finde, ich muss meine Kinder immer wieder kennenlernen, um zu wissen, wer sie sind, was für Menschen, was sie brauchen, was sie bewegt. Das ändert sich ja mit dem Alter und jedes Kind entwickelt sich auf eigene Weise. Mir und meinen Kindern tut es sehr gut, und zwei solche Stunden sind einen ganzen Tag wert, weil der Austausch intensiver ist.
    Es geht nicht immer alles und ich bin nicht auf der Welt, um meinen Kindern ständig Gefallen zu tun oder sie zu bespaßen – nicht die ganze Zeit. Aber immer wieder – und das ist ausreichend!
    So wie du es beschreibst, bist du weit entfernt davon, so abwesend zu sein wie es deine Mutter war – der andere Pol muss auch nicht sein.
    Was sind die Aufgaben zu erledigen? Arbeit? Haushalt? Mehrere private Projekte?
    Du scheinst sehr pflichtbewusst zu sein, pflichtbewusste Menschen entscheiden sich für eine oder andere Tätigkeit nicht danach, ob diese Spaß macht oder sie Lust darauf haben, sondern danach, was sie meinen, ihre Pflicht zu sein. Das ist aber eine Täuschung – wo steht geschrieben, was deine Pflichten sind? Und wann sie erfüllt sind? Wer hat diese vorgegeben?
    Eine Art Kompass ist die Einstellung, dass ich Sachen machen darf, die mir Spaß machen. Macht mir Kuscheln Spaß? Den Kindern auch? Perfekt! Habe ich Lust einen Kuchen zu backen? Sie rühren den Teig sehr gerne, ich darf als letzte auch rühren. Ich bestimme die Regeln! Ich muss einkaufen – will ich das allein machen? Will ich es mit den Kindern zusammen erledigen? Wie wird es für mich entspannter? Meiner Erfahrung nach macht es mit einem Kind Spaß, mit zwei ist eher anstrengend, aber wenn ich gut drauf bin und sie begeistern kann, macht auch mit zwei Spaß. Und so weiter. Es muss mir gut gehen, meine Kinder brauchen mich! Und ich kann auch dafür sorgen, dass es mir – uns – gut geht.

  7. Ich möchte dir danken! Du machst mir Mut! Ich kenne niemanden, dem es genauso geht. Du erzählst quasi von meinem Leben! Mit meiner Mutter war es genauso! Nachts war ich oft woanders während sie arbeiten musste um uns allein durchzubringen da von meinem Vater nichts kam, zu dem ich bis heute keine Kontakt habe (bis auf ein paar sporadische Sms). Auch neuen Beziehung sieht genauso aus! Ich ahne das Gefühl nur für die anderen zu leben und es ihnen doch nie recht zu machen! Niemand spricht große Erwartungen mir gegenüber aus aber ich habe sie und manchmal steigen sie ins unermessliche! Ich bin unzufrieden und unglücklich, funktioniere aber immer weiter! Ich wünsche mir mehr Zeit für mich aber vermutlich würde ich sie zum effektiven Putzen nutzen(weil man ohne Kinder mal so richtig voran kommt)!

    Dass sich etwas ändern muss, weiß ich auch! Aber wie du schon schreibst, das „wie“ habe ich noch nicht entdeckt!

    Das wichtigste für mich sind die Kinder! Dass sie glücklich sind und keineswegs meinen Weg einschlagen! Aber wie? Wenn ich es ihnen doch vorlebe?
    Es ist wirklich kompliziert und ich hoffe, dass wir irgendwann einen Weg finden uns selbst so viel Liebe und Vertrauen entgegen zu bringen, dass wir nicht mehr als ins Zweifeln und die Dinge einfach sein lassen, uns zu den Kindern setzen und das Chaos genießen können. Alles Liebe für dich

  8. Danke schön Euch allen für die Tipps und lieben Kommentare.
    Liebe Biene: Es ist nicht so, dass der Papa nichts für sie tut – sondern er nimmt sich halt Zeiten, in denen er sich auf seine Sachen konzentriert und dann so vertieft ist, dass er auch, wenn er angesprochen wird, nicht reagiert. Wenn ein Kind ihm etwas zeigen möchte, dann bekommt er es manchmal gar nicht mit. Dafür ist er aber auf der anderen Seite auch für die Kinder da und nimmt sich Zeit für sie. Aber eben dann, wenn er Zeit hat und nicht, wenn ich vielleicht Hilfe brauche (weil er es nicht merkt, dass gerade seine Unterstützung gefragt ist) oder wenn ein Kind nach seiner Aufmerksamkeit verlangt. Das gilt es zu ändern und ich muss vielleicht doch öfter mal etwas sagen.

    Eure Tipps helfen mir sehr und ich werde mir das heraussuchen, was für mich passt und das dann umsetzen. Danke schön.

    LIebe Jenny, es freut mich, dass ich Dir Mut mache. Und ich freue mich, dass ich mit der Situation nicht allein bin, Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft. Ich denke, dass unsere Kinder nicht den Weg einschlagen, wenn wir uns dessen bewusst sind und ihnen mehr Zuneigung und Selbstbewusstsein vermitteln als wir es bekommen habe. Ich versuche jedenfalls, meine Kinder stark zu machen, indem ich ihnen viel Nähe gebe und ihre Bedürfnisse erfülle. Ich weiß, dass man selbst für sich sorgen muss und selbst dafür verantwortlich ist, dass man glücklich ist. Ich versuche es, indem ich mich von anderen Menschen nicht herunter ziehen lasse. Von den Problemen meiner Mutter versuche ich, mich abzugrenzen und diese nicht zu meinen Problemen zu machen. Ich wünsche Dir, dass Du es schaffst, Deine ganz persönlichen Momente zu schaffen, die Dich glücklich machen. Oft ist es ja gar nicht so schwer, wie man denkt – vielleicht eine Seite im guten Buch lesen, ein Telefonat mit lieben Freunden, ein Blick auf eine Blumenwiese, usw. Fühl Dich gedrückt – Du bist nicht allein. Du bist eine gute Mutter.

    Danke Euch allen.

  9. Hallo Unbekannte,
    ich sehe die Problematik ähnlich wie Biene. Man bzw. Frau/Mama muss Prioritäten setzen!!! Mir scheint, dass dir das ansich schon klar ist, aber an der Verteilung deiner Zeit hapert es ein wenig…
    Selbstredend möchte jede Mami das Beste für ihre Kinder. Das bedeutet alledings nicht unbedingt, jede freie Minute zur Kinderbespaßung zu „opfern“! Sie komme mit Sicherheit besser in der Krippe/ Kita/ Tagesmutter klar, als es einem oft erscheint. Es gibt so viele wichtige Dinge, die ihnen dort mitgegeben werden: soziale Kontakte, Gruppenzugehörigkeit, mit Gleichaltrigen spielen und teilen lernen, Feundschaften entwickeln, Selbstständigkeit und dadurch vor allem auch Selbstsicherheit erlangen. Und dann das schöne Gefühl, wenn sie stolz von ihrer Gruppe erzählen, den Dingen, die sie zusammen gebaut, bebastelt, gelernt und erlebt haben.
    Dass du ein schlechtes Gewissen hast, wenn du deine Kinder „weg gibst“, kann sicherlich jeder nachvollziehen. Es wäre ja auch schlimm, wenn wir das ohne ein Tränchen im Auge machen könnten. Ich denke jedoch, dass es uns als Mama’s trauriger macht, uns vom Kind zu trennen als anders herum.
    Hast du nicht auch das Bedürfnis noch eine andere Rolle als Hausfrau und Mutter zu spielen???? Ich meine dein Mann geht doch auch arbeiten. Gleiches Recht und vor allem GLEICHE PFLICHTEN FÜR ALLE. Bei uns gibt es einen Familienkalender, an dem alle Arbeitszeiten, wichtige Termine und Zeiten für Hobbys notiert sind. Wer wann welche Haus- und Gartenarbeit erledigt, muss natürlich abgesprochen werden, dann hat jeweils der andere Elternpart die „Aufsichts-/Beschäfftigungszeit“. Spontane Männer- oder Mädelsabende können so auch problemlos gemacht werden. Das alles bedeutet natürlich, dass Mann und Frau MITEINANDER KOMMUNIZIEREN!!!
    Du solltest nicht nur als Mutter zufrieden sein, sondern auch als Frau, Feundin und Kollegin… Sprich offen mit deinem Mann und sag ihm, dass du so nicht glücklich bist, dich allein gelassen oder überfordert fühlst. Ihr BEIDE seid die Erziehungsberechtigten- wie schon gesagt: Rechte und PFLICHTEN!!!
    Und noch etwas ist mir aufgefallen. Du stellst dir immer nur die Frage, wie du es allen anderen Recht machen kannst… Stell dir ruhig öfter mal die Frage, was du dir von deiner Familie, Freunden und Mitmenschen wünschst und dann fordere es ein! Geben und nehmen. Es kommt nicht darauf an, wie oft man für jemanden Zeit hat, sondern die gemeinsamen Momente voll auszukosten.
    Viel Kraft und Erfolg!!

    1. Danke schön, Florentine.
      Es fällt mir schwer, Forderungen zu stellen bzw. diese auszusprechen. Ich werde daran arbeiten und es immer wieder versuchen. Ich denke immer, dass ich das schon irgendwie schaffe. Ich weiß, dass es nicht immer richtig ist.
      Herzlichen Dank für Deine Tipps und Deine Meinung.

  10. Die Kinder fremdbetreuen zu lassen um ‚Aufgaben abzuarbeiten‘ halte ich für den falschen Ansatz. Lass die Kinder fremdbetreuen und tue etwas für dich. Etwas was dich interessiert & fordert. Du bist nicht verpflichtet alle Energie un die Familie zu stecken. Vor allem geht die Gleichung ‚viel Aufwand=glückliche Familie‘ nicht auf.

    Das Problem dem Partner und der Kommunikation habe ich auch. Nicht früh gesagt, wann es mit zu viel wurde. Aber es kommt jetzt wie ein Bumerang zurück.

  11. Liebe Klara, danke schön. Ich möchte die Kinder weder fremdbetreuen um etwas abzuarbeiten noch um etwas für mich zu tun sondern das alles am Liebsten ohne Fremdbetreuung schaffen bzw. dass sie nur dann betreut werden, wenn ich arbeite.
    Bei der Kommunikation habe ich gemerkt, dass es hilft, wenn man etwas sagt wie man denkt ohne Blümchen und Schleifchen drum. Gelingt mir nicht immer, aber vermeidet Missverständnisse.
    Ich wünsche Dir dass Eure Kommunikation sich verbessert und Ihr einen gemeinsamen Weg findet.

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