Das glückliche Kind nach Anweisung – das gibt es nicht! Ein Erfahrungsbericht

Ines hat einen ausführlichen Gastbeitrag zur aktuellen Blogparade: „Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung“ verfasst.

Sie ist Mutter eines High-Need-Kindes und war der Überzeugung, dass ihre gute Vorbereitung und ein bedürfnisorientierter Umgang mit dem Kind alles in die richtigen Bahnen leiten würde. Die Realität war dann leider eine etwas andere….


 

Ich habe die Diskussion bei Twitter mitbekommen und bei mir hat das ganz gemischte Gefühle ausgelöst….. daher möchte ich gerne meine Sicht der Dinge teilen.

Schon bevor ich schwanger wurde, war mir klar, dass wir unser Kind bedürfnisgerecht erziehen wollen. Ich wollte natürlich gebären, stillen, tragen, familienbetten (wobei ich mir das anders vorgestellt habe, als es letztendlich läuft), immer für mein Kind da sein, mein Kind lieb haben…. und fand es gut und beruhigend, dass das Internet voll ist mit Leuten, die es genauso sehen, die Anregungen und Tipps geben können. Die habe ich in meiner näheren Umgebung nämlich nicht.
Rückblickend würde ich sagen, dass ich dabei ziemlich naiv war, denn ich ging davon aus, dass mein Kind ein zufriedenes, ausgeglichenes Kind sein würde, wenn ich mich denn an all die „Anweisungen“ hielt. Dafür kann und will ich niemandem außer mir selbst einen Vorwurf machen. Das betonte ich deshalb, weil ich denke, dass es – zumindest im Internet, auf Blogs und in Büchern – häufig die (unbewusst?) aufgestellte Behauptung gibt, wenn man alles das bedenkt und sich danach richtet, das Kind eben ganz entspannt und friedlich ist. Vermutlich meinen die wenigen das ernsthaft so, aber ich bin da einfach von ausgegangen. Hey, alle sagen, wenn man das Kind immer trägt, dann ist es ausgeglichen und schreit weniger! Wenn man im Familienbett schläft, ist die Störung der Nachtruhe viel geringer! BLW macht viel mehr Spaß als Brei!

 

Ein schlimmer Start für Mutter und Kind

Es lief bereits vor der Geburt anders als geplant: Aufgrund einer sich fulminant innerhalb von drei Tagen entwickelnden Präeklampsie, die passenderweise bei der Vorsorgeuntersuchung in einen Krampfanfall mündete, wurde unsere Tochter zwei Monate zu früh per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Ich habe von alledem nichts mitbekommen, da ich erst drei Tage später wieder zu Bewusstsein kam und nicht auf Anhieb begriff, warum man mich beglückwünschte.
Da sie als Frühchen galt, mussten wir lange im Krankenhaus bleiben. Für das Stillen hatte nie jemand Zeit, schlimmer noch, als wir bereits in der Kinderklinik waren und den ganzen Tag Zeit für sie hatten, da hieß es, wenn sie schläft, sollen wir sie nicht nehmen, sie brauche den Schlaf für die Hirnentwicklung und das dürfe man nicht stören. Also saß ich neben ihrem Bett, habe wie verrückt Milch abgepumpt, aber mich nicht getraut, mein Kind in den Arm zu nehmen.
Als wir endlich nach Hause kamen, konnte und wollte ich dort alles anders machen. Vermutlich hätte ich auch keine Wahl gehabt, denn meine Tochter entschied dann: Sie schlief nur, wenn einer von uns sie am Körper trug. Obwohl wir etliche Male davor gewarnt worden waren, ließ ich sie nachts mit ihrem Bauch auf meinem Bauch schlafen. Tagsüber das gleiche, nur dass ich dabei dann auf dem Sofa lag. Wir brachten uns das Stillen letztendlich selber bei, weil die Hebamme meinte, das würde eh nicht mehr funktionieren.
Dass das Kind irgendwann zu schreien begann, überraschte mich nicht. Schließlich war am Anfang alles falsch gelaufen. Die Situation beruhigte sich um den 4. Lebensmonat herum etwas. Bis sie anfing, mobiler zu werden. Sie begann nachts im Stundenrhythmus wach zu werden und zu schreien. Tagsüber wollte sie nicht mehr schlafen und schrie nur noch.

 

Wenn die Phase zum Dauerzustand wird

Anfangs trösteten wir uns damit, dass es sicherlich nur
eine Phase sei und wieder vorbei gehe. Wir haben weiter gestillt, getragen, gefamilienbettet. Nichts half.
Jetzt ist sie 13 Monate alt und immer noch eine unglaublich schlechte Schläferin. Sie wacht nachts alle 60 Minuten auf; tagsüber ist an Schlafen kaum zu denken, es sei denn, Mama setzt sich aufs Bett und man kann auf ihren Schoß. Ich war zwischendurch oft verzweifelt, habe die Schuld bei mir gesucht, sagte mir, dass es an meinem Versagen liegen MUSS, denn alles drumherum habe ich ja „richtig“ gemacht. Zweimal war ich so am Ende, dass ich vorschlug, sie zur Adoption freizugeben, weil ich es ja offensichtlich nicht hinbekomme, sie so zu versorgen, dass es ihr gut geht – was in meinen Augen dann der Fall gewesen wäre, wenn sie weniger geschrien und besser geschlafen hätte.

 

Die Wahrnehmung der persönlichen Grenzen

Wenn ich dann solche Diskussionen mitbekomme, frage ich mich sofort, was denn gemeint ist, seine eigenen Bedürfnisse über die des Kindes zu stellen. Ich fühle mich ertappt und schuldig, weil ich mich jedes Mal freute, wenn mein Mann unsere Tochter für einen zweistündigen Spaziergang mit nach draußen nahm, und ich endlich mal Ruhe hatte.

Bedeutete das nicht schon, dass ich mich selber wichtiger nahm als sie? Neuerdings geht es mir nachts so: Wir schlafen inzwischen getrennt. Wenn unsere Tochter eine schlechte Nacht hat, was meistens bedeutet, dass es ihr nicht gelingt, mit meiner Hilfe wieder einzuschlafen, und dass meine Brustwarzen nach kurzer Zeit dazu tendieren, blutig zu werden, dann bringe ich sie meinem Mann. Dort schläft sie interessanterweise oftmals recht schnell wieder ein, manchmal protestiert sie ein wenig. Und ich liege hinterher oft wach, weil ich mich frage, ob das nun wieder Ausdruck meines Egoismus ist. Was mir bei Lichte betrachtet Blödsinn scheint, denn sie schläft bei ihrem Papa ja mindestens genauso gut.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube, dass diese Diskussion schon alleine deswegen schwierig ist, weil sie so subjektiv ist. Was meint denn nun, dass ich meine Bedürfnisse über die des Kindes stelle? Wäre es dann überhaupt erlaubt, sich eine Atempause zu nehmen? Oder bedeutet das direkt, dass mir mein Kind nicht wichtig ist? Diese Absolutheit scheint mir – wenigstens für mich – problematisch.

Problematisch ist für mich persönlich außerdem der Gedanke, dass es sich für mich sichtbar auswirkt, wenn ich meinem Kind bedürfnisorientiert begegne. Möglicherweise tut es das, irgendwann – aber ich weiß nicht wann und in der Zwischenzeit kann eine solche Sichtweise arg frustrieren (meinem Mann ging es zwischendurch so, dass er sich aufregte, unser Kind sei undankbar, sie dürfe bei und mit uns schlafen und sei trotzdem nur am Schreien, während andere Kinder das alles nicht hätten und trotzdem zufrieden wirkten).

In der Zwischenzeit mag es so wirken, als würde unser Kind, obwohl wir es so „verwöhnen“ (Zitat der Hebamme) häufig unausgeglichen und unzufrieden sein, während andere Kinder, die (scheinbar) weniger bedürfnisorientiert aufwachsen, ausgeglichen und fröhlich zu sein scheinen. Ich kann in niemanden reinschauen, daher weiß ich nicht, wie es tatsächlich ist.

Ich weiß, dass ich den Weg, den wir angefangen haben, für uns für richtig und gut halte, und dass wir ihn deswegen weiter gehen werden. Ich habe auch gelernt, dass so etwas für jeden etwas anderes bedeutet. Aus meiner eigenen (Kranken-)Geschichte weiß ich, dass es weder mir noch sonst irgendwem etwas nützt, wenn ich meine Kraft dauerhaft überstrapaziere. Deswegen habe ich mein Kind nicht weniger lieb. Ich werde möglicherweise niemals wissen, ob unser Kind nicht der gleiche Mensch geworden wäre, wenn wir etwas anders gemacht hätten – und gleichzeitig denke ich,
dass es egal ist, wie wir die Dinge machen, solange wir unserem Kind respektvoll begegnen.


Liebe Ines, vielen Dank für deinen ausführlichen und sehr emotionalen Artikel. Ich finde diesen Erfahrungsbericht sehr wichtig, denn es kann diejenigen sensibilisieren, die sich ein Leben unter Dauerstress nicht vorstellen können. 

Ich finde euch als Familie unglaublich stark und hoffe, dass ihr euren Weg weiter gehen werdet. 

Ihr könnt Ines auf Twitter folgen (hier!)und mit ihr über ihren Beitrag diskutieren. Alle weiteren Beiträge der Blogparade findet ihr im Beitrag im Linkverzeichnis: Hier geht es zum Beitrag der Blogparade!

Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

Zwischen der Ansicht man müsse Säuglingen Schlaf „beibringen“ und dem vollkommenen Leben nach den kindlichen Bedürfnissen, ist im modernen Umgang mit Kindern alles vertreten. Jeder sucht sich die Methode aus, die am besten zu der Familie passt. Dabei wird ein bedürfnisorientierter Umgang mit Kindern (zum Glück) immer populärer und die Erziehung nach festen Mustern verliert langsam ihre Bedeutung. 

 

Zwischen Ferbern und elterlicher Selbstaufgabe 

Wie man sein Leben mit Kind gestaltet ist insbesondere durch die eigenen Erfahrungen in der Kindheit und des familiären Umfeldes geprägt. Im welchem Kulturkreis, mit welchen Sitten und Gebräuchen wachsen wir auf? Welches Lebensmodell haben wir gewählt? All das prägt uns ein Leben lang. Daneben sind wir als Eltern, gerade am Anfang, anfällig für jegliche Tipps und Trends aus Ratgeber und Co. Ob diese immer dem Wohle des Kindes dienen, sei mal dahin gestellt….

Nicht zuletzt bestimmt die Grenze unserer eigenen Belastbarkeit, wie wir unseren Kindern begegnen können. Sind wir selbst krank oder anfällig? Wie sind gerade meine Lebensumstände, habe ich vielleicht Sorgen?

Die Definition der persönlichen Grenzen ist richtig und wichtig. Eine kranke Mutter oder ein ausgebrannter Vater kann nicht mehr für ein Kind sorgen. Diese Grenzen vorzeitig vor einem Kollaps zu ziehen, scheint Eltern und gerade Müttern aber nicht mehr gestattet zu sein. In einer Gesellschaft, in denen Mütter nur eins sollen: dem Kind eine perfekte Mutter/Vater sein. Ohne Makel, ohne negative Emotion.

 

Das zufriedene Kind – Glück oder eine Frage der Erziehung?

Immer wieder kommt bei dieser Diskussion die Frage auf, ob das zufriedene Kind nun ein Zufallstreffer war oder das Ergebnis bedürfnisorientierter Elternschaft ist. Gerne wird dann die eigene, vollkommene Selbstaufopferung ins Feld geführt, während die Eltern mit High-Need (Schreikindern/ durch Krankheit beeinträchtigte) Kindern über solche Aussage nur den Kopf schütteln können.

Es gibt Eltern, die geben alles und das Kind ist nicht zufrieden! Die körperliche und seelische Belastung in solch einem Zustand, der meist Monate oder Jahre lang anhält, ist enorm. Wann ist die Grenze elterlicher Belastungen erreicht? Was muss passieren, damit auch Mutter oder Vater wieder im Fokus der Fürsorge stehen?

Es ist ein Thema, bei dem es kein richtig oder falsch gibt, denn unsere persönliche Wahrnehmung von Belastbarkeit ist immer nur von unserem eigenen Standpunkt und mit unseren Erfahrungen zu beurteilen. Aus diesem Grund wünsche ich mir mehr Weitsicht, mehr „über den Tellerrand blicken“, mehr „den Horizont erweitern“. 

 


 

Hiermit möchte ich nur kurz einen Anreißer geben und den Anstoß für die Blogparade zum Thema:

 

Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

geben und jetzt nicht weiter auf die vorangegangene Diskussion eingehen. Ein paar Themen habe ich oben schon etwas ungeordnet in den Raum geworfen….

 

weitere  Stichpunkte zum Thema könnten sein:

  • Wie viel Egoismus, Selbstaufgabe und Aufopferung sollen oder müssen Eltern erbringen
  • Wie passen elterliche Grenzen und die Befriedigung aller kindlichen Bedürfnisse zusammen?

Muss sich das Leben um das Kind drehen, der ins Leben integriert werden oder muss sich das Kind dem Leben der Eltern anpassen (Stichpunkt: funktionieren!) ……..


 

Ich freue mich auf eure Einsendungen bis zum 31.1.16. (die Linkliste endet am 18.1.16, dann bitte in den  Kommentaren posten).

Ihr könnt eure Artikel via inlinkz, in den Kommentaren, via Twitter oder Facebook los werden. Wer keinen Blog hat, kann mir gerne seinen Text unter chamailion -ät-icloud-dot-com schicken. Ich veröffentliche ihn dann nach Rücksprache als Gastartikel.

Eines noch in eigenes Sache: dieses Thema ist sehr emotional beladen. Bitte bleibt freundlich zueinander! 

Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Horizonterweitern 🙂

Die Babys der Anderen

Die Babys der Anderen, die Schlafen friedlich in ihren Kinderwägen, lassen sich ruhig im Maxi Cosi im Auto transportieren, spielen alleine stundenlang mit einem Spielzeug, schlafen,wenn sie müde sind, ihr Dauergeschrei ist maximal ein leises (niedliches) Quäken von 30 Minuten, wollen nachts nur alle 2,5 h an die Brust, sind zufrieden, machen mit. Funktionieren.

 

SO ein Baby hätte ich auch ganz gerne!

Manchmal, wenn ich so die ganzen Neubabys in meinem Umfeld betrachte, da kommt der Wunsch nach einem zweiten Kind. Eins, dem ich beim friedlichen Schlaf zuschauen kann, das durch Nähe und Stillen zufriedengestellt ist, mit dem ein Spaziergang nicht nur eine zweckgebundene Aktion ist und mit 90% Gezappel quittiert wird, eins, mit dem Autofahren nicht zur absoluten Nervenbelastung wird.

Aber eigentlich doch nicht: Nein, ich möchte gar kein Baby, denn ich wüsste gar nicht, wie ich die Bedürfnisse von uns Dreien mit einem weiteren Kind vereinbaren könnte, denn gerade läuft es so, dass wir es packen. Ich will jetzt gar kein weiteres Kind, denn ich brauche meine Kraft für Arbeit, Studium und für mich.

 

Das Baby eines Kollegen: das schläft einfach so!

Meine Kollege erzählte mir letztens von dem neuen Yoga-Kurs seiner Frau. Bezahlt von der Krankenkasse. Das sollte ich doch auch mal machen. Eigentlich eine gute Idee, aber:

Dabei mach ich doch sowas ähnliches, sogar täglich: zweistündige Einschlafbegleitung in einer völlig unnatürlichen Körperhaltung, bei der ich mich keinen mm bewegen darf. Manchmal trainiere ich abei auch meinen Beckenboden, wenn ich circa 90 Minuten davon auf die Toilette muss.
Das Baby dieser Frau schläft dann bereits seit 2 Stunden und wird noch weitere 10 Stunden schlafen. Ohne Dauergebrüll, ohne nächtlichen Milchdurst. Es ist 5 Monate. Bei solchen Erzählungen kommt es mir dann manchmal hoch….

Es nur der reine Neid, der gerade aus mir spricht. und manchmal, ein ganz kleines bisschen macht es mich auch traurig und wütend.  

Trotzdem bleibt der Wunsch, dass es nur einmal so ist, wie bei Ihnen: den Anderen!


Dies ist gebloggt für die liebe @2kindchaos_mo <3. lass dich mich ärgern, unsere Zeit wird kommen!

 

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Die Liebe wächst, wenn der Sturm sich legt – Die Zeit nach dem Schreien

Meine kleine Tochter ist nun 1,5 Jahre alt. Ein wildes, lautes und selbstbewusstes Mädchen.Jeden Tag wird es schöner und wir haben einen eingespielten Familienalltag. Der Weg dorthin war aber nicht immer einfach.

 

 

Der erste Schrei…..

war wunderschön. Nach einer endlos langen Geburt war es das schönste Geräusch, was ich jemals gehört habe. Knapp 15 weitere Monate sollte dieses Geräusch ein ständiger, nervenaufreibender Begleiter sein. Vielleicht war die Geburt auch nur die Ruhe vor dem Sturm, der die kommenden Monate über uns hereinbrechen sollte.

Nach knapp 10 Monaten waren wir dann soweit, dass es fast „nur“ noch abends mehrere Stunden Geschrei gab – und nachts. Schon der Gedanke an das abendliche Zu-Bett-Geh-Ritual ließ mir die Haare zu Berge stehen.

Wäre es doch wenigstens so, dass die Nacht uns ein wenig Erholung bringen könnte. Aber Pustekuchen.

Wir sind da und halten dich!

All die Monate – und auch jetzt noch- halten wir dich und halten aus. Halten durch und verlieren nie den Mut, nicht die Überzeugung, dass wir richtig handeln. Das es richtig ist, dir alles zu geben was wir können. An Liebe und Zuneigung und an Halt. Denn du weißt ja nichts von der Welt und irgendwas macht dir Angst, verwirrt dich und lässt dich nicht zu Ruhe kommen.

Wir hielten dich all die Zeit und bekamen nichts zurück. Wir gaben dir mehr Nähe, als es manchmal für uns zu ertragen war. Du warst nur hilflos und hast uns unentwegt deinen Schmerz entgegen gebrüllt.

Die Babys der Anderen sind leise. Ich war neidisch auf die Frauen, deren Kinder auch mal ohne zu Brüllen auf einer Decke liegen bleiben, die versonnen in ein Babylächeln blicken können oder deren Einkauf kein Spießrutenlauf ist.

Die Stille. Sie ist ohrenbetäubend.

13 Monate. Die Tochter liegt in ihrem Zimmer und schläft. Wenigstens für 2 Stunden. Die Stille ist nicht zu ertragen. In meinen Ohren rauscht es und ich horche im Flur. Das Ticken der Uhren aus mehreren Räumen überlagert sich und dröhnt mir entgegen. Plötzlich fühlen wir uns leer. Die wenigen Stunden, die das Kind nun nicht an uns gepresst verharrt, müssen nun wieder mit Leben und Gefühlen gefüllt werden.

Wir gehen kleine Schritte vor und wieder zurück. Der tosende Orkan flaut ab. Es ist zeit, den Fokus neu einzustellen.

Von Dir zu Mir. Zu uns!

Unser Kind ist laut, trotzig, wild und braucht noch soviel Nähe. Es ist wunderbar, denn wir wissen, dass es gut gemacht haben.

Aber es ist auch Zeit, den Fokus wieder zu justieren, damit wir uns nicht verlieren. Du warst, kleines Mädchen, über Monate der Dreh und Angelpunkt unseres Lebens, weil deine Präsenz und deine Bedürfnisse einfach alles geschluckt haben. Nun sind wir wieder Menschen mit Bedürfnissen. Mit Hobbies, beruflichen Ambitionen, mit dem Willen nicht nur Mama und Papa zu sein. Unseren Freunden und der Familie auch wieder etwas zurückzugeben.

Wie haben das geschafft: mit klitzekleinen Ruheinseln, mit einer Menge Hilfe von Familie und Freunde und einer ganzen Menge Optimismus.

Wir haben den Blick auf uns alle gelenkt und sind nun eine Familie. Du zeigst uns jeden Tag die Welt mit deinen Augen und wir helfen dir und halten dich.

Kleines Mädchen, die Welt war noch nie so sonnig und so frisch wie nach diesem Sturm! Wir lieben dich, du Räubertochter! Jeden Tag mehr.

Oje, es wächst…und Mama dreht durch!

Es ist 3.52 h. Ich bin wach und das schon seit einigen Stunden. Seit 3,5 Stunden werde ich angejammert, angeschrien oder auch mal zum Spielen aufgefordert. ICH WILL DAS NICHT! Dann blitzt es auf..ein kurzer Gedanke aus der Kategorie ‚könnte schlimmer sein‘: wenigstens nicht mehr nächtelang durchstillen und abwechselnd angekotzt werden…

20 Minuten später stehe ich im Bad, wechsel mein Shirt und wasche mir Milchkotze vom Oberkörper.

In 40 Minuten klingelt der Wecker.

Mittlerweile ist unsere kleine Rabaukenraupe fast 15 Monate. Und was sie schon alles kann ist so unglaublich und toll! Was das Kind nicht kann ist schlafen. So mal im Grundsätzlichen ist das über die Monate ziemlich anstrengend. Aber das muss ich ja nicht extra nochmal wiederholen, denn das können wohl alle Eltern nachvollziehen.

Seit einigen Wochen ist es hier gerade schwierig(er). Wir hangeln uns so von Rotz und Kotz, mal mit mal ohne Fieber (und jedes Familienmitglied darf mal, gerne auch mehrmals), zu Zähnchen und von Schub zu Phase. Ich weiß es nicht. Irgendwas ist einfach immer. Selten mal eine erträgliche Nacht, häufig ist es einfach nur furchtbar. Morgens schaut mich dann ein vegetierender Mombie aus dem Spiegel an. Das war mal ich? Manchmal vergesse ich auch in den Spiegel zu schauen. Dann geht’s.

 

Oje, es wächst. Von Schüben und Phasen

Unter Eltern ist ein Mantra sehr verbreitet: „Es ist nur eine Phase! Es ist nur eine Phase! Es ist nur eine Phase!“ Mittlerweile wippe ich bereits katatonisch vor und zurück und hoffe darauf, dass diese Phase irgendwann einfach nur ein Ende findet, denn ich bin bereits am Ende meiner Kräfte und auch meiner Geduld. Mir fehlt gerade die Kraft zum Halten, Dasein, Trösten, Aushalten. Ich möchte einfach nur noch auf den Arm, in mein warmes Bettchen. Am besten mit einer warmen Milch.

 

Von der Phase zum Dauerzustand. Mein Leben ohne Schlaf.

Ich bin keine Verfechterin von Ratgebern, aber eines gehört zu unserem Haushalt und wird dann und wann (wenn wir uns kein Verhalten mehr erklären können) zu Rate gezogen. Das Buch ‚ Oje, ich wachse!: Von den 10 „Sprüngen“ in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können*. Die Autoren Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij beschreiben sehr exakt, was passiert und wann es passiert. Und ja, ihr habt richtig gelesen !10! Sprünge in 20 Monaten. Das ist auf der einen Seite gut, denn so kann man sich einiges erklären und mehr Verständnis aufbringen. Zwischen diesen Phasen kommen dann aber auch noch: die Zähnchen, die Motorik entwickelt sich und der immer wieder kehrende Schnoddel, der uns einfach um den ersehnten Schlaf bingt.

So ein Kind ist also gut beschäftigt mit dem sich entwickeln und ankommen in dieser Welt. Und das ist anstrengend! Aber geteiltes Leid ist halbes Leid. Darum leiden wir hier alle zusammen.

Ich habe aber leider gerade das Gefühl, dass wir auch dieser Phase einfach nicht mehr rauskommen.Uff!

 

Die totale Erschöpfung. Wenn die kleinen Auszeiten nicht mehr helfen

Unser erstes Babyjahr war anstrengend. Neben dem normalen Wahnsinn, den man als Baby mit Erstlingseltern erlebt, hatten wir das Add-On: High-need Baby. Dazu dann der Umzug mit der Renovierung aus der Hölle, dem einen oder anderen Ausfall durch Krankheit und Krankenhausaufenthalte und nach 10 Monaten der Berufseinstieg.

Was da geholfen hat: kleine Auszeiten! Mal eine Kaffeepause, ein Treffen mit Freundinnen, mal was schreiben. Einfach mal ein wenig den Kopf mit was anderem als Babygeschrei füllen. Aber nun scheint nichts mehr zu helfen. Kein langes Bad, keine ausgedehnte Kaffeepause und auch nicht mal die durchgeschlafenen Nacht, die uns Oma durchs Babysitten ermöglicht.

 

Mama dreht durch!

Ich bin müde. Furchtbar müde und gleichzeitig rastlos. Dabei gelingt mir nichts, denn ich bin unkonzentriert und fahrig. Meine Laune ist am absoluten Tiefpunkt, mein Geduldsfaden nur noch so dick wie eine einzige Faser. Ich habe keinen Appetit mehr und meine Gedanken sind überwiegend negativ.

Momentan entwickele ich mich zu einem Menschen, der ich nicht sein möchte. Ich gönne den anderen ihr Glück nicht. Nicht die tollen neuen Jobs, nicht die überall bekannt gegebenen Schwangerschaften oder sonstige Erfolge. Bei mir ist grad alles furchtbar! Bei allen anderen ist es immer alles super! Und so weiter. Das Gras auf der anderen Wiese ist ja schließlich immer grüner!Stimmt natürlich nicht und ich weiß das.

Ich bin fies drauf, knatschig und in einem tiefen Loch gefangen. So ein Mensch bin ich nicht und will es eigentlich auch gar nicht sein!

 

Frustfaktor Kind?!

In dieser Phase erwische ich mich dabei, wie ich darüber nachdenke, ob es früher (vor dem Kind) besser war. Ist mein Kind der Grund für meinen Frust? Frustfaktor: Baby??

An den schlimmen Tagen, wenn ich mal wieder jegliche Planung über den Haufen werfen muss, weil wieder irgendwas ist, dann wird es für mich schwierig eine geduldige Mutter zu sein. Sich anschreien zu lassen. Keine Pause zu haben, weil sie erst gegen 22 Uhr erschöpft einschläft, die innere Anspannung immer bleibt (wann wacht sie wieder auf?) und man selbst nur hungrig und müde für ein paar -unterbrochene- Stunden schlafen kann. Um 5 Uhr klingelt der Wecker erbarmungslos und das einzige, was einen erwartet ist das Hamsterrad.

In diesen Momenten kann ich die Frauen verstehen, wenn sie über #regrettingmotherhood sprechen und ihre Mutterschaft bereuen. Ja, ich kann es nachvollziehen und ärgere mich über die Beiträge, die dieses Gefühl verbieten wollen.

Aber ich bereue es nicht. Ich bin nur müde und stecke gerade in diesem Gefühl fest, welches einige Bloggerinnen als Ambivalenz der Mutterschaft bezeichnen.

Mich treibt momentan nur ein Wunsch an: der Wunsch nach Ruhe. Einfach mal die Stille um mich herum genießen, Schlafen können, eine Pause machen dürfen. Zeit, dass die Gedanken auf Reisen gehen können.

Mich einfach mal richtig Ausknatschen können!

 

Das Weg zurück zur inneren Mitte!?

In diesem Sinne sei also nur zu sagen: ich werde wohl auch noch die kommenden Tage täglich ungefähr 10994587x das Elternmantra wiederholen werde. Damit habe ich zumindest das Gefühl, nicht allein zu sein.


 

Der Text entstand schon zu Ostern. Ich bin jetzt nur noch müde. Ausgeknatscht und der Knoten ist geplatzt. Das Kind hat seine ersten wackligen Schritte an der Hand gemacht, die Sonne scheint wieder und so können wir beschwingt in den Frühling starten.

Wie es dann doch funktioniert hat? Das Elternmantra aufsagen, beim Mann auskotzen/ausheulen und sich viele kleine gute Dinge gönnen. Den Kopf auf der Arbeit mit neuen Ideen frei pusten und  das beste Mittel: die kleinen Erfolge sehen und die Zeit mit dem Kind einfach genießen. Alles andere kann schließlich warten!

hust ich habe jetzt auch wieder Zeit auf eure Mails zu antworten!

Kennt ihr solche Phasen auch? Was hilft euch?! 

 

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Mein Freitag der 13.

Gestern war Freitag, der 13. Statistisch gesehen ein Tag, an dem viel weniger Unfälle geschehen, als an der anderen Tagen. Für mich war es einfach der: Verpiss-dich-und-geh-weg-du-doofer-Tag-Freitag, der 13.!

Hier ein kleines Intermezzo und einen Beitrag zum Abbau des gestrigen Frustes. Angefangen hatte der Tag eigentlich recht harmonisch. Nicht!

Die Nacht war fies und der Husten noch fieser. Dazu eine knatschige Babyraupe, die unbedingt vor der KiTa noch ein Schläfchen machen sollte und zuwenig und zu kalten Kaffee. Das allein reicht schon für einen schlechten Start in den Tag.

Und ich war traurig. Die ganzen kleinen Babysachen wollen wir abgeben! heul Ja, manchmal habe auch ich solche komischen Anwandlungen von spontaner Heuleritis – in diesem Fall aber unverständlich, denn es war ja mein Vorschlag, die Babykleidung, die kistenweise unseren Keller blockiert an die nächsten glücklichen Eltern weiterzugeben.

Aber trotzdem: schlechte Laune und großes Geheule. Mein Baby ist halt schon groß! ICH WILL DAS NICHT!jammer

Dann gab es das erste Blutvergießen. Babylippe vs Hochstuhlkante. Kurzes Geschrei, aufgeplatzte Lippe. Ein bisschen Blut.

Und dann das nächste: zappelndes Baby greift in Nagelschere, als ich gerade zum schneiden ansetzen will! Kurzes schreien, etwas mehr Blut, alles noch dran. Pflaster. Alles gut, bis auf die Mutter, die sich nun gerne betrinken würde und sich gerne für den Rabenmutter-Award nominieren würde!

Zum Schluss dann noch die Nacht:

Deswegen nicht einschlafen können. Einschlafen, nach 30 Minuten von Babygeschrei geweckt werden. Todmüde 3,5 Stunden lang Baby kuscheln um dann …wach zu sein!

Fassen wir zusammen: viel Knatsch um nichts, viel Blut, zu wenig Schlaf und kalter Kaffee.

In diesem Sinne: Ahoi! Beim nächsten Freitag, den 13. werde ich mich wohl direkt verkriechen 🙂

Meine #12von12 im Februar

Endlich auch mal wieder dabei, meine 12 Bilder vom 12. Februar, auch wenn es ein wenig verspätet ist. Da aber der gestrige Tag doof war, kommen die 12 Bilder halt heute 🙂

Mehr gibt es wie immer bei Caro!


Am Donnerstag war ich ja immer noch mit meiner Rotzerei krank zu Haus und idealerweise hatte ich auch einen familienfreien Tag. So ungefähr zumindest. Ich habe die Raupe samt Papa in der KiTa abgesetzt und konnte dann bis zum Nachmittag den Tag genießen störungsfrei vegetieren.

 

IMG_2458Auch ich nehme ja hin und wieder mal ein Bügeleisen in die Hand: zum Beispiel, wenn ich mal den frisch gewaschenen Stoff bügeln muss. Drei verschiedene Stoffe für die Raupe und einen petrolfarbenen Jerey für mich. Dazu schwarzen Sweat! (bei diesem hat sich nachher herausgestellt, dass er nicht breit genug für mein Schnittmuster ist 🙁

 

 

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Bereits am Vorabend habe ich mein altes Mädchen, eine NECCHI mod. 559 komplett auseinandergenommen, gereinigt und geölt. Nun ist sie für die kommenden Nähprojekte bereit. Schnell noch mal einen Unterfaden aufspulen und schon ist sie fast wie neu 🙂

 

 

 

 

IMG_245510 h: Es gab für mich ein verspätetes Frühstück mit Obstsalat und heißem Kaffee! Dazu auf dem Laptop ein paar Youtube Nähanleitungen

 

 

 

 

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Meine Feststellung des Tages: der Duft der Saison ist nicht mein Lieblingswinterparfum, sondern Thymian und Campher 🙁

 

 

 

 

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Aus hellem und dunklem Filz schnell noch ein Krodil-Schwänzchen für das Babykostüm nähen. Sooo süß! Und erstaunlich, dass die NECCHI es ohne zu stottern durch vier Lagen Filz schafft. Okay, an der sauberen Ausführung könnte man noch arbeiten, aber für die drei Stunden KiTa-Karneval hat es gereicht!

 

 

 

 

IMG_245912 Uhr: Zeit für einen Mittagssnack. Hier gab es die Reste Kartoffel-Blumenkohl-Zwiebel Curry mit Kokosnussmilch und roten Linsen. Nicht schön, aber lecker!

 

 

 

 

 

 

IMG_246013 Uhr: Ich versuche mich an einem Beitrag zur Blogparade #aufAugenhöhe. Mir fällt dabei ein Buch ein, dass ich vor Jahren mal geschenkt bekommen habe. Genetik oder Faulheit? puh, mein Beitrag muss wohl noch ein paar mal editiert werden!

 

 

 

 

 

IMG_2469 15 Uhr: Mamas Schonzeit ist vorbei und die kleine Raupe testet ihr Krokodilskostüm – hachtz!

 

 

 

 

 

 

IMG_2471Nachmittägliches Abhängen im Kinderzimmer-Chaos und dabei die letzten Sonnenstrahlen genießen!

 

 

 

 

 

 

IMG_2472Abendessen: mache mir Bratkartoffeln mit Bohnen und Zwiebeln. Esse aber nicht die Bratkartoffeln… mehr für den Mann!

 

 

 

 

 

 

IMG_2473Ist die Raupe im Nest, kann ich mich der Erweiterung meiner Nebenhöhlen kümmern. Mit einem Eukalyptus-Bad!

 

 

 

 

 

 

IMG_2475Der Tag ist vorbei und wir können es uns auf dem Sofa gemütlich machen und Schnittmuster ausschneiden. Oder So ähnlich! ( In Wahrheit haben wir alle 10 min die kleine Röchelraupe wieder in den Schlaf singen müssen).

 

 

 

 

 


 

In diesem Sinne wünsche ich allen noch eine schöne Restwoche und vielleicht feiert ja der ein oder andere ja auch die 5. Jahreszeit!

Ahoi!

 

 

Öfter mal ein ‚MÖP‘

Bevor der Tag überhaupt heute richtig losging, hatte ich bereits das Gefühl: das wird ein Tag voller MÖP!

Ich danke @aluberlin von grosseköpfe.blogspot.de für die Integration dieses wundervollen Begriffs in den aktiven Sprachgebrauch 🙂

Mein Tag war so:

 

1.) Wer schreibt, der bleibt!

Ich sollte öfter mal meinen Kalender benutzen. Am besten den Analogen. Dann würde ich nicht nur wissen, dass bald Weihnachten ist, sondern auch welcher Wochentag, welches Datum hat. Im Alltag ist das kein Problem, es sei denn, man möchte einen Tisch in einem Restaurant bestellen.

Ich habe keinen Kalender benutzt und das führte zu folgendem Telefonat, als ich beim Inder einen Tisch reservieren wollte:

Ich: Ja, Hallo! Ich würde gerne für Freitag, den 16.11 einen Tisch reservieren lassen.

Netter, geduldiger Inder: Hallo. Für Freitag oder Sonntag?

Ich: Freitag! Um 19 Uhr.

Er: Den 16.11 um 19 Uhr. Okay, ich freue mich sie am Sonntag hier zu sehen.

Ich (schon genervt): NEIN! Freitag! 19 Uhr!

Er: welches Datum?

Ich:16.! 11.!. Freitag! (schon ziemlich genervt)

Er: Oh, liebes Mädchen. Das ist Sonntag.

Ich: Äh,ne! Oder doch? Tschuldigung (panisch auflegen und mich schämen gehen…..)


2.) Was länge währt, wird endlich gut!

In diesem Fall die Email von Deichmann um endlich das Babyschuh-Interview fertigzustellen…*yaih*


3.) Unverhofft, kommt oft!

Eine Finanzspritze zur Herdplatte vom Schwiegerpapa 🙂 DANKE!!


4.) Undank ist des Welten Lohn!

Sich unaufgefordert in die Problematiken anderer einzumischen und helfen zu wollen kommt nicht immer gut an. Ja, das habe ich bereits verstanden.

Das es auf der Arbeit nun auch so ist, wusste ich nicht. Mein Motto in Zukunft: mich nur um Problemlösungen bemühen, um die ich gebeten werde. Das erspart Frust und Enttäuschungen!


5.) Wenn man nicht alles selber macht!

Es zeichnet sich gesteigerter Uniirrsinn ab! Ja, liebe Sekretärin: man kann auch Anliegen von Studenten solange ignorieren, bis Fristen überschritten sind. Kluge Taktik von ihnen.

Gut, dass ich mein Anliegen jetzt an ALLE ihre Vorgesetzten per Mail und per Post gesendet habe.

Danke. Für nichts!


Und bei euch so?

Ahoi!

Vor der Arbeit kommt…die Arbeit

Gerade habe ich ein wenig Luft. DieRaupe genießt Bespaßung durch Oma und Opa und ich kann mich versuchen ein wenig auf Lernen und der Planung für die kommenden Projekte zu widmen. Leider bin ich ja eher so der..wie soll ich es sagen: Datenmessie-Organisationsmonk. Das ganze wird gefüttert durch eine perfektionierte Aufschieberitis in Sachen Ordnung halten. Man könnte auch sagen ich bin der Typ (auf die Ordnung bezogen): Schlampe mit Ordnunungstick.

Ich wühle mich jetzt also mal durch meinen Desktop und den ganzen Datenmüll, der sich auf meinem Laptop angesammelt hat, muss dann die externe Festplatte sortieren, bevor ich sie füttern kann um dann im Anschluss meinen Schreibtisch, meine Notizen für die Klausurvorbereitung finden und sortieren sollte. Schlussendlich werde ich wohl aus meinen 1010100586 handgeschriebenen Zettelchen eine To-Do-Liste in Excel erstellen -müssen-.

Zeitrahmen: 3 Stunden!

*wirrkicherndab*

Und ihr so? Ahoi!

Eine erfolgreiche Woche

Die Woche ist noch nicht ganz vorbei, aber ich möchte sie doch schon mal als erfolgreich verbuchen. Ja, ich bin ein Mensch, der die Woche vor ihrem Ende lobt! Ganz ohne Angst, es könnte noch was schiefgehen 😉

Wer mir brav auf Twitter folgt, konnte ja die Höhen und Tiefen miterleben. Da war zum einen unser Papa, der Montag aus dem Krankenhaus entlassen werden sollte und dann doch erst am nächsten Tag gehen durfte. Und ehrlich: ich hab schon seit Freitag die Stunden gezählt! Auch hier und jetzt kann ich es noch mal sagen: so als alleinerziehende Mutter wäre ich echt aufgeschmissen. Ausser Kind betreuen und den Haushalt im Zaum halten bekomme ich nichts hin! Großen Respekt an alle, die kurz oder langfristig, ihren Nachwuchs alleine managen müssen!

Aber am Dienstag durfte ich ihn dann endlich aus dem Krankenhaus abholen!!! Gestern hatten wir zwar einen leichten Schmerzrückfall, aber der Arzt gibt grünes Licht. Wir können unseren Urlaub also endlich genießen.

Am Dienstag gab es dann für mich auch ein zweites Schmankerl: mein Leserartikel für die Kolumne ’60 Stimmen‘ auf Brigitte.de ist online gegangen. waahhhh…..was war ich aufgeregt und ich hab mich so gefreut, denn ich durfte über mein Herzensthema schreiben und das ganze vor einem großen Publikum 🙂 Wer es noch nicht gelesen hat: hier!

Ein wenig mehr in die berufliche Richtung geht mein nächstes Praktikum, das seit einigen Tagen in trockenen Tüchern ist. Ich darf nämlich meine Nase in die Redaktion von BlogF stecken. Mal sehen, was sich daraus ergibt und ob mir die redaktionelle Arbeit genauso viel Spaß macht, wie ich mir das vorstelle.

Ansonsten kann ich nicht klagen: das Wetter macht noch mal einen auf Sommer, die Raupe entwickelt sich in einem wahnsinnigen Tempo und quietscht den ganzen Tag vergnügt rum und am Sonntag mache ich einen ‚Kurztrip‘ nach Darmstadt zu den netten Bloggermädels aus Hessen!

Morgen gibt es dann endlich wieder wie gewohnt ein Familienrezept und Samstag einen Beitrag zur Blogparade von @MamaOTR zum Thema Mommywars.

Wie war eure Woche? Was lief gut, was nicht so?

In diesem Sinne: Ahoi! und einen schönen Tag in eurer Wochenende!