Ein Karnevalswochenende ohne Helau! – #WIB (6/16)

#WIB Es ist wieder soweit: Karneval! Ich bin ja nicht so der Fan der feucht-fröhlichen Karnevalskultur. Leider ist für die Tochter auch das zweite Karnevalsfest im Kindergarten wegen Krankheit ausgefallen. Zum Glück hatte der Mann frei und es gab eine extra Portion Familienzeit.

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne.


 

Samstag, 6.2.2016

Die Nacht war für uns alle sehr anstrengend. Ich wurde am Morgen direkt mit einer Migräneattacke begrüßt. Relativ spät sind wir dann auch aus dem Haus gekommen und haben gemeinsam unsere erste Morgenrunde durch die Stadt gedreht. Wir haben die wichtigsten Einkäufe auf dem Wochenmarkt erledigt. Nachmittags haben wir dann das milde Wetter für einen großen Waldspaziergang genutzt.


 

Sonntag, 7.2.2016

Nach einer recht kurzen Nacht versuche ich unser Internet wieder flott zu bekommen. Leider ist der  Mann von der Hotline nicht wirklich hilfreich – am Dienstag kommt dann ein Techniker. Wir teilen uns solange das WLAN mit Nacharn.

Mittags gibt es lecker gefüllte Paprika und danach geht es für die Tochter zur Oma. Wir bereiten uns derweil auf den SuperBowl vor 🙂

 

Und wie war euer Wochenende so?

Jeder Mensch kann schlafen lernen

Schlaflernprogramme – würden sie sich selbst oder ihrem Partner sowas antun? Die meisten werden nun mit dem Kopf schütteln.

Dieser Text ist für alle, die immer noch der Meinung sind, dass man Kindern das Schlafen durch „ferbern“ beibringen kann. Stellen sie sich vor, sie haben Schlafprobleme und würden diesen Text in einem Ratgeber oder in der Apothekenumschau lesen. Würden sie sich selbst so behandeln?


 

Jeder 3. Erwachsene leidet an einer Schlafstörung!

Haben sie Probleme in den Schlaf zu finden oder durchzuschlafen? Dann ergeht es ihnen wie rund 1/3 aller Erwachsenen. Aber das muss nicht sein! Mit diesem Schlafprogramm schaffen sie es in wenigen Tagen problemlos ein -und durchzuschlafen.

Ein erster Schritt ist es zu verstehen, dass sie an ihrem Problem wirklich selbst Schuld sind. Wer nicht einschlafen kann, will es (bewusst oder unterbewusst) einfach nicht wirklich. Mit dieser Erkenntnis und den weiteren Schritten, werden sie innerhalb weniger Tage zum glücklichen Murmeltier.

Versprochen –

denn: jeder Mensch kann schlafen lernen!

 

Das Schlafprogramm

Folgen sie diesen Tipps mindestens drei Tage. Bis dahin sollten sich erste Besserungen eingestellt haben. Falls nicht, führen sie das Programm weiter bis sich das gewünschte Ergebnis einstellt.Los gehts!

Feste Uhrzeiten: Gehen sie immer zu einer festgelegten Uhrzeit ins Bett. Diese muss nicht ihrem Biorhythmus entsprechen. Halten sie sich in jedem Fall an diese Zeit!

Voller Bauch und leere Blase: essen sie kurz vor dem Schlafen gehen sehr viel und besonders schwere Sachen. Ein voller Bauch gaukelt ihnen ein Müdigkeitsgefühl vor und lässt sie schön träge werden. Am besten nehmen sie zuckerhaltige Breie zu sich. Aber Vorsicht: trinken sie 2 Stunden vor dem ins Bett gehen nichts mehr, damit sie auf keinen Fall noch mal zur Toilette müssen!

Alleine, dunkel und weit entfernt vom Partner: für einen ungestörten Schlaf ist es vollkommen wichtig, dass ihre gewählte Schlafstätte ruhig und ohne Ablenkungen ist. Dafür sollten sie selbstverständlich absolut einsam und alleine sein. Ihr Zimmer muss möglichst weit weg von ihrem Partner entfernt sein.

Studien haben herausgefunden: einsam und ohne Nähe schläft es sich am besten. Von diesem Wissen können sie profitieren! Falls sie die Vermutung haben, dass ihre Schlafstörungen durch Kummer, Sorgen oder Ängste verursacht werden, besinnen sie sich einfach auf ihr Ziel. In wenigen Tagen werden sie wieder normal schlafen können. So  wie es alle anderen Erwachsenen auch tun. Weinen und schreien sie ruhig bei Sorgen und Ängsten. Sie müssen lernen sich selbst zu regulieren.

Trost werden sie sicherlich nicht brauchen, denn das ist ja nur für Babys…Oh!

 

Was sie als Angehöriger eines Patienten mit Schlafstörungen tun können

Unterstützen sie ihren Partner bei diesem Programm. Umarmen sie ihren Partner, wenn er ins Bett geht. Sie können sie Türe hinter ihm schließen, signalisieren sie aber keine Verfügbarkeit. Dazu verlassen sie am besten das Stockwerk, oder sogar das Haus. Ein Abend bei Freunden ist da genau das Richtige.

Wenn sie ihren Partner durch die geschlossene Türe weinen hören, geben sie ihm die Zeit sich selbst zu beruhigen. Geben sie nicht zu schnell nach. Ihr Partner muss diese Lektion lernen und sie werden sehen: es wird sich auch für sie lohnen. Wenn ihr Partner das Programm erfolgreich absolviert, werden auch sie davon profitieren. Ihr Partner wird sie nun nachts weniger stören. All das wird selbstverständlich keine Auswirkung auf ihre Beziehung und ihr gegenseitiges Vertrauen haben. Im Gegenteil. Ihr Partner wird sich freuen, dass sie ihn bei diesem Programm unterstützt haben.


 

Würden sie so ihren Partner behandeln oder diese Tipps selbst anwenden? Wohl eher nicht. Warum sollte man dies also an Babys und Kindern durchführen?

Ein bisschen Paarzeit – weniger knipsen, mehr knutschen! #WIB (5/16)

#WIB In den letzten Wochen ist es bei uns ein wenig angespannt. Da kommt uns ein Wochenende mit ganz viel Paarzeit gerade recht! Leider gibt es davon keine Bilder, denn wir waren japanisch essen und das würde euch nur vieeeel zu eifersüchtig machen 😉 Aber mal im Ernst: gerade bei der wenigen Zeit, die man manchmal für den Partner hat ist es richtig, sich auf das einzig Wichtige zu konzentrieren: auf den Partner! Also einfach mal weniger knipsen und mehr knutschen!

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne!


 

Samstag, 30.1.2016

Samstagfrüh haben wir die Tochter zu Oma gebracht. 24 h Paarzeit! wohoo Erstmal Einkäufe erledigen und Nickerchen machen. Und natürlich schlemmen: Risotto!

Danach ging es für uns in die Stadt, endlich einen neuen Laptop kaufen. Das war jetzt auch wirklich nötig, denn mein Mac ist in den letzten Zügen und das Arbeiten macht damit wirklich keinen Spaß mehr. Bisher bin ich mich unserer Wahl sehr zufrieden.

Für 18 Uhr hatten wir einen Tisch beim Japaner bestellt und haben es uns richtig gut gehen lassen – da habe ich leider kein Foto für euch…

 


 

Sonntag, 31.1.2016

Aussschlafen heißt für uns: wir sind um 7 Uhr wach. Genug Zeit für ein ordentliches Frühstück, Hausarbeit und ein wenig Autopflege. Wir holen gegen Mittag die Tochter ab und lassen sie erst mal schlafen. Derweil kocht die Erbsensuppe..nommnomm

Obwohl es draußen recht ungemütlich ist, machen wir am Nachmittag noch eine kleine Runde raus, um uns zu lüften.

Das war unser Wochenende in sehr unspektakulären Bildern. Wie war euer Wochenende?

Mein Baby wird 2! – #WIB (3/16)

#WIB An diesem Wochenende ging es mal wieder sehr, sehr müde und auch sehr turbulent zu, Zum Glück hatte der Mann sein langes Wochenende und wir konnten uns die Vorbereitungen zum Geburtstag unserer Tochter aufteilen und eine Menge Familienzeit genießen. 

Und bevor ich es vergesse: Mein Baby ist zwei!!! Jahre alt! kreisch Wann ist das passiert?!?

Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne. Viel Spaß beim Stöbern 😉


 

Samstag, 16.Januar 2016

Die Nacht von Freitag auf Samstag war die Hölle. Tochter wollte nicht schlafen und hielt uns bis 4 Uhr in der Früh wach. Entsprechend müde und schlechtgelaunt habe ich dann meine Tagespläne umgeworfen. Alternativ gemeinsame Geburtstagsvorbereitungen und Familienzeit.


 

Sonntag, 17.1.2016

Heute hat meine Kleine Geburtstag! Darum wird gebacken und gefeiert! Und die frische Winterluft im Park genossen.

 

Und wie war euer Wochenende so?

Ein Wochenende voller Essen #WIB (2/16)

#WIB Dieses Wochenende war endlich wieder frei von Feiertagen jeglicher Art und so langsam kehrt wieder Alltag ein. Aber seht selbst – ein Wochenende volles Essen! Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie immer bei Susanne. 


 

Samstag, 9.1.2016

Nicht auf dem Bild: Mittagsnickerchen, Mädelsabend und anschließendes frühes ins-Bett-gehen.


 

Sonntag, 10.01.2016

Nicht auf dem Bild: Erbsensuppe, schlechtgelauntes Kleinkind, Nachmittag bei der Oma

 

 

Der Winter kommt – Ein Bildbeitrag #WIB (1/16)

#WIB Das erste Wochenende in diesem Jahr geht zu Ende. Wir haben es uns noch einmal richtig gut gehen lassen und haben die Zeit genutzt. Zum spielen, kochen und toben. Und bei euch so?

Mehr „Wochenende in Bilder“ könnt ihr bei Susanne sehen.


 

Samstag, 2.Januar 2016

 


 

Sonntag, 3.Januar 2016

 

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Das glückliche Kind nach Anweisung – das gibt es nicht! Ein Erfahrungsbericht

Ines hat einen ausführlichen Gastbeitrag zur aktuellen Blogparade: „Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung“ verfasst.

Sie ist Mutter eines High-Need-Kindes und war der Überzeugung, dass ihre gute Vorbereitung und ein bedürfnisorientierter Umgang mit dem Kind alles in die richtigen Bahnen leiten würde. Die Realität war dann leider eine etwas andere….


 

Ich habe die Diskussion bei Twitter mitbekommen und bei mir hat das ganz gemischte Gefühle ausgelöst….. daher möchte ich gerne meine Sicht der Dinge teilen.

Schon bevor ich schwanger wurde, war mir klar, dass wir unser Kind bedürfnisgerecht erziehen wollen. Ich wollte natürlich gebären, stillen, tragen, familienbetten (wobei ich mir das anders vorgestellt habe, als es letztendlich läuft), immer für mein Kind da sein, mein Kind lieb haben…. und fand es gut und beruhigend, dass das Internet voll ist mit Leuten, die es genauso sehen, die Anregungen und Tipps geben können. Die habe ich in meiner näheren Umgebung nämlich nicht.
Rückblickend würde ich sagen, dass ich dabei ziemlich naiv war, denn ich ging davon aus, dass mein Kind ein zufriedenes, ausgeglichenes Kind sein würde, wenn ich mich denn an all die „Anweisungen“ hielt. Dafür kann und will ich niemandem außer mir selbst einen Vorwurf machen. Das betonte ich deshalb, weil ich denke, dass es – zumindest im Internet, auf Blogs und in Büchern – häufig die (unbewusst?) aufgestellte Behauptung gibt, wenn man alles das bedenkt und sich danach richtet, das Kind eben ganz entspannt und friedlich ist. Vermutlich meinen die wenigen das ernsthaft so, aber ich bin da einfach von ausgegangen. Hey, alle sagen, wenn man das Kind immer trägt, dann ist es ausgeglichen und schreit weniger! Wenn man im Familienbett schläft, ist die Störung der Nachtruhe viel geringer! BLW macht viel mehr Spaß als Brei!

 

Ein schlimmer Start für Mutter und Kind

Es lief bereits vor der Geburt anders als geplant: Aufgrund einer sich fulminant innerhalb von drei Tagen entwickelnden Präeklampsie, die passenderweise bei der Vorsorgeuntersuchung in einen Krampfanfall mündete, wurde unsere Tochter zwei Monate zu früh per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Ich habe von alledem nichts mitbekommen, da ich erst drei Tage später wieder zu Bewusstsein kam und nicht auf Anhieb begriff, warum man mich beglückwünschte.
Da sie als Frühchen galt, mussten wir lange im Krankenhaus bleiben. Für das Stillen hatte nie jemand Zeit, schlimmer noch, als wir bereits in der Kinderklinik waren und den ganzen Tag Zeit für sie hatten, da hieß es, wenn sie schläft, sollen wir sie nicht nehmen, sie brauche den Schlaf für die Hirnentwicklung und das dürfe man nicht stören. Also saß ich neben ihrem Bett, habe wie verrückt Milch abgepumpt, aber mich nicht getraut, mein Kind in den Arm zu nehmen.
Als wir endlich nach Hause kamen, konnte und wollte ich dort alles anders machen. Vermutlich hätte ich auch keine Wahl gehabt, denn meine Tochter entschied dann: Sie schlief nur, wenn einer von uns sie am Körper trug. Obwohl wir etliche Male davor gewarnt worden waren, ließ ich sie nachts mit ihrem Bauch auf meinem Bauch schlafen. Tagsüber das gleiche, nur dass ich dabei dann auf dem Sofa lag. Wir brachten uns das Stillen letztendlich selber bei, weil die Hebamme meinte, das würde eh nicht mehr funktionieren.
Dass das Kind irgendwann zu schreien begann, überraschte mich nicht. Schließlich war am Anfang alles falsch gelaufen. Die Situation beruhigte sich um den 4. Lebensmonat herum etwas. Bis sie anfing, mobiler zu werden. Sie begann nachts im Stundenrhythmus wach zu werden und zu schreien. Tagsüber wollte sie nicht mehr schlafen und schrie nur noch.

 

Wenn die Phase zum Dauerzustand wird

Anfangs trösteten wir uns damit, dass es sicherlich nur
eine Phase sei und wieder vorbei gehe. Wir haben weiter gestillt, getragen, gefamilienbettet. Nichts half.
Jetzt ist sie 13 Monate alt und immer noch eine unglaublich schlechte Schläferin. Sie wacht nachts alle 60 Minuten auf; tagsüber ist an Schlafen kaum zu denken, es sei denn, Mama setzt sich aufs Bett und man kann auf ihren Schoß. Ich war zwischendurch oft verzweifelt, habe die Schuld bei mir gesucht, sagte mir, dass es an meinem Versagen liegen MUSS, denn alles drumherum habe ich ja „richtig“ gemacht. Zweimal war ich so am Ende, dass ich vorschlug, sie zur Adoption freizugeben, weil ich es ja offensichtlich nicht hinbekomme, sie so zu versorgen, dass es ihr gut geht – was in meinen Augen dann der Fall gewesen wäre, wenn sie weniger geschrien und besser geschlafen hätte.

 

Die Wahrnehmung der persönlichen Grenzen

Wenn ich dann solche Diskussionen mitbekomme, frage ich mich sofort, was denn gemeint ist, seine eigenen Bedürfnisse über die des Kindes zu stellen. Ich fühle mich ertappt und schuldig, weil ich mich jedes Mal freute, wenn mein Mann unsere Tochter für einen zweistündigen Spaziergang mit nach draußen nahm, und ich endlich mal Ruhe hatte.

Bedeutete das nicht schon, dass ich mich selber wichtiger nahm als sie? Neuerdings geht es mir nachts so: Wir schlafen inzwischen getrennt. Wenn unsere Tochter eine schlechte Nacht hat, was meistens bedeutet, dass es ihr nicht gelingt, mit meiner Hilfe wieder einzuschlafen, und dass meine Brustwarzen nach kurzer Zeit dazu tendieren, blutig zu werden, dann bringe ich sie meinem Mann. Dort schläft sie interessanterweise oftmals recht schnell wieder ein, manchmal protestiert sie ein wenig. Und ich liege hinterher oft wach, weil ich mich frage, ob das nun wieder Ausdruck meines Egoismus ist. Was mir bei Lichte betrachtet Blödsinn scheint, denn sie schläft bei ihrem Papa ja mindestens genauso gut.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube, dass diese Diskussion schon alleine deswegen schwierig ist, weil sie so subjektiv ist. Was meint denn nun, dass ich meine Bedürfnisse über die des Kindes stelle? Wäre es dann überhaupt erlaubt, sich eine Atempause zu nehmen? Oder bedeutet das direkt, dass mir mein Kind nicht wichtig ist? Diese Absolutheit scheint mir – wenigstens für mich – problematisch.

Problematisch ist für mich persönlich außerdem der Gedanke, dass es sich für mich sichtbar auswirkt, wenn ich meinem Kind bedürfnisorientiert begegne. Möglicherweise tut es das, irgendwann – aber ich weiß nicht wann und in der Zwischenzeit kann eine solche Sichtweise arg frustrieren (meinem Mann ging es zwischendurch so, dass er sich aufregte, unser Kind sei undankbar, sie dürfe bei und mit uns schlafen und sei trotzdem nur am Schreien, während andere Kinder das alles nicht hätten und trotzdem zufrieden wirkten).

In der Zwischenzeit mag es so wirken, als würde unser Kind, obwohl wir es so „verwöhnen“ (Zitat der Hebamme) häufig unausgeglichen und unzufrieden sein, während andere Kinder, die (scheinbar) weniger bedürfnisorientiert aufwachsen, ausgeglichen und fröhlich zu sein scheinen. Ich kann in niemanden reinschauen, daher weiß ich nicht, wie es tatsächlich ist.

Ich weiß, dass ich den Weg, den wir angefangen haben, für uns für richtig und gut halte, und dass wir ihn deswegen weiter gehen werden. Ich habe auch gelernt, dass so etwas für jeden etwas anderes bedeutet. Aus meiner eigenen (Kranken-)Geschichte weiß ich, dass es weder mir noch sonst irgendwem etwas nützt, wenn ich meine Kraft dauerhaft überstrapaziere. Deswegen habe ich mein Kind nicht weniger lieb. Ich werde möglicherweise niemals wissen, ob unser Kind nicht der gleiche Mensch geworden wäre, wenn wir etwas anders gemacht hätten – und gleichzeitig denke ich,
dass es egal ist, wie wir die Dinge machen, solange wir unserem Kind respektvoll begegnen.


Liebe Ines, vielen Dank für deinen ausführlichen und sehr emotionalen Artikel. Ich finde diesen Erfahrungsbericht sehr wichtig, denn es kann diejenigen sensibilisieren, die sich ein Leben unter Dauerstress nicht vorstellen können. 

Ich finde euch als Familie unglaublich stark und hoffe, dass ihr euren Weg weiter gehen werdet. 

Ihr könnt Ines auf Twitter folgen (hier!)und mit ihr über ihren Beitrag diskutieren. Alle weiteren Beiträge der Blogparade findet ihr im Beitrag im Linkverzeichnis: Hier geht es zum Beitrag der Blogparade!

Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

Zwischen der Ansicht man müsse Säuglingen Schlaf „beibringen“ und dem vollkommenen Leben nach den kindlichen Bedürfnissen, ist im modernen Umgang mit Kindern alles vertreten. Jeder sucht sich die Methode aus, die am besten zu der Familie passt. Dabei wird ein bedürfnisorientierter Umgang mit Kindern (zum Glück) immer populärer und die Erziehung nach festen Mustern verliert langsam ihre Bedeutung. 

 

Zwischen Ferbern und elterlicher Selbstaufgabe 

Wie man sein Leben mit Kind gestaltet ist insbesondere durch die eigenen Erfahrungen in der Kindheit und des familiären Umfeldes geprägt. Im welchem Kulturkreis, mit welchen Sitten und Gebräuchen wachsen wir auf? Welches Lebensmodell haben wir gewählt? All das prägt uns ein Leben lang. Daneben sind wir als Eltern, gerade am Anfang, anfällig für jegliche Tipps und Trends aus Ratgeber und Co. Ob diese immer dem Wohle des Kindes dienen, sei mal dahin gestellt….

Nicht zuletzt bestimmt die Grenze unserer eigenen Belastbarkeit, wie wir unseren Kindern begegnen können. Sind wir selbst krank oder anfällig? Wie sind gerade meine Lebensumstände, habe ich vielleicht Sorgen?

Die Definition der persönlichen Grenzen ist richtig und wichtig. Eine kranke Mutter oder ein ausgebrannter Vater kann nicht mehr für ein Kind sorgen. Diese Grenzen vorzeitig vor einem Kollaps zu ziehen, scheint Eltern und gerade Müttern aber nicht mehr gestattet zu sein. In einer Gesellschaft, in denen Mütter nur eins sollen: dem Kind eine perfekte Mutter/Vater sein. Ohne Makel, ohne negative Emotion.

 

Das zufriedene Kind – Glück oder eine Frage der Erziehung?

Immer wieder kommt bei dieser Diskussion die Frage auf, ob das zufriedene Kind nun ein Zufallstreffer war oder das Ergebnis bedürfnisorientierter Elternschaft ist. Gerne wird dann die eigene, vollkommene Selbstaufopferung ins Feld geführt, während die Eltern mit High-Need (Schreikindern/ durch Krankheit beeinträchtigte) Kindern über solche Aussage nur den Kopf schütteln können.

Es gibt Eltern, die geben alles und das Kind ist nicht zufrieden! Die körperliche und seelische Belastung in solch einem Zustand, der meist Monate oder Jahre lang anhält, ist enorm. Wann ist die Grenze elterlicher Belastungen erreicht? Was muss passieren, damit auch Mutter oder Vater wieder im Fokus der Fürsorge stehen?

Es ist ein Thema, bei dem es kein richtig oder falsch gibt, denn unsere persönliche Wahrnehmung von Belastbarkeit ist immer nur von unserem eigenen Standpunkt und mit unseren Erfahrungen zu beurteilen. Aus diesem Grund wünsche ich mir mehr Weitsicht, mehr „über den Tellerrand blicken“, mehr „den Horizont erweitern“. 

 


 

Hiermit möchte ich nur kurz einen Anreißer geben und den Anstoß für die Blogparade zum Thema:

 

Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

geben und jetzt nicht weiter auf die vorangegangene Diskussion eingehen. Ein paar Themen habe ich oben schon etwas ungeordnet in den Raum geworfen….

 

weitere  Stichpunkte zum Thema könnten sein:

  • Wie viel Egoismus, Selbstaufgabe und Aufopferung sollen oder müssen Eltern erbringen
  • Wie passen elterliche Grenzen und die Befriedigung aller kindlichen Bedürfnisse zusammen?

Muss sich das Leben um das Kind drehen, der ins Leben integriert werden oder muss sich das Kind dem Leben der Eltern anpassen (Stichpunkt: funktionieren!) ……..


 

Ich freue mich auf eure Einsendungen bis zum 31.1.16. (die Linkliste endet am 18.1.16, dann bitte in den  Kommentaren posten).

Ihr könnt eure Artikel via inlinkz, in den Kommentaren, via Twitter oder Facebook los werden. Wer keinen Blog hat, kann mir gerne seinen Text unter chamailion -ät-icloud-dot-com schicken. Ich veröffentliche ihn dann nach Rücksprache als Gastartikel.

Eines noch in eigenes Sache: dieses Thema ist sehr emotional beladen. Bitte bleibt freundlich zueinander! 

Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Horizonterweitern 🙂

Irgendwas mit Weihnachten… #bloggeradvent Teil 9

Kapitel 9: Bjarne Bär und die Bienenkönigin

Irgendwas mit weihnachten

Langsam wird es wieder Morgen im Wald und die ersten zarten Sonnenstrahlen finden ihren Weg in die Höhle. Lisbeth wird als erste wach und schnattert direkt drauflos:

„Guten Morgen ihr Lieben! Ich habe ja so gut geschlafen? Ich habe so schön von unserem Fest geträumt, dass ich fast glaubte, es wäre schon Weihnachten!“ Aus der hinteren Ecke brummelt und knurrt Bjarne leise vor sich hin. „Bitte Ruhe, es gibt Bären, die wollen noch schlafen! Gibt es denn überhaupt Frühstück?“

Nach und nach wachen alle Tiere in der Höhle auf. Strecken und recken sich. Die kleinen Igel strecken neugierig ihr Näschen aus der Höhle und schütteln sich: „Ist das kalt! Wie sollen wir denn noch Futter da draussen finden?“, fragt Pino und verkriecht sich wieder in seine warme, kuschlige Schlafecke. Für kleine Igel ist es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt zum Aufstehen, beschließt er.

Bjarne dagegen ist nun richtig wach und beschließt sich im Wald ein wenig umzuschauen. Vielleicht kann er ja doch etwas zum Frühstücken finden? Sein Magen knurrt schon ganz fürchterlich! Und kein Waldtier sollte hungrig in den Tag starten müssen.

Hinter sich hört der Bär etwas flattern. Kurz erschreckt er sich und sieht dann Erna, die Eule, aus dem Unterholz auftauchen.

„Guten Morgen, Bjarne. Wohin gehst du?“

„Ach, ich gehe zum Bach. Etwas trinken und dann zu großen Eiche. Dort gibt es vielleicht noch ein paar Beeren, die ich essen kann. Magst du mitkommen?“

Selbstverständlich will Erna mitkommen! Diese Ecke des Waldes kennt sie noch nicht.

Schnell erreichen die beiden Tiere den Bach. Noch ist er nicht zugefroren und so kann Bjarne seinen Durst stillen. Erna beobachtet ihn von einem Baum aus. Die Sonnenstrahlen wärmen ihr Gefieder und sie genießt die Stille am Morgen, dass nur durch das Schlürfen den trinkenden Bären gestört wird.

„So!“, sagt Bjarne. „ Jetzt gehen wir zur alten Eiche. Da gibt es immer ein paar Beeren zu futtern!“

In diesem Moment landet eine kleine Biene auf seiner Nase. Der große Bär erschrickt fast so sehr, dass er in den Bach fällt.

Summmm.SSSSum.SUUmmmmmm.

Die kleine Biene ist sehr aufgeregt. Plötzlich sitzt die ganz still, räuspert sich und verkündet: „Bjarne Bär, die Königin lädt sie in ihr Königreich zum Frühstück ein. Bitte folgen sie mir!“

Daraufhin fliegt die Biene in den Wald herein. Bjarne und Erna sind so irritiert, dass sie der Biene in den Wald folgen.

Nach kurzer Zeit fliegt die Biene zielstrebig auf einen Bienenkorb zu, der mitten im Wald platziert ist. Bjarne hat solche Körbe schonmal gesehen und er weiß, was sich darin befindet. Honig! Süßer, leckerer Honig! Ihm läuft das Wasser im Munde zusammen. Hatte die kleine Biene nicht etwas von Frühstück gesagt?

Während der Bär noch mit seinen Gedanken beschäftigt ist, fliegt die Königin und ihr Gefolge aus dem Bienenkorb und lässt sich auf einem Ast, direkt auf Augenhöhe, nieder.

„Hallo Erna, hallo Bjarne. Ich bin Königin Emilia. Herrin dieses Bienenstaates und Herrscherin über den Wald. Ich freue mich, euch begrüßen zu dürfen.“, säuselt die Bienenkönigin.

„Ich habe gehört, dass die Tiere heute Abend ein großes Fest feiern. Wir Bienen wollen auch dabei sein! Dürfen wir?“

Der Bär überlegt kurz. So viele Tiere und ein ganzer Hofstaat an Bienen in einer Höhle…kann das gut gehen?

„Aber nur, wenn ihr niemanden mit eurem Stachel piekst. Und ihr müsst etwas mitbringen.“

Die Königin ist hocherfreut über die Antwort von Bjarne. „Oh, da freuen wir uns aber! Und ganz, ganz sicher, werden wir niemanden stechen. Und wir bringen Honig mit. Willst du mal probieren?“

Natürlich wollte Bjarne den leckeren Honig probieren!

Während der Bär schmatzend und glücklich vor dem Bienenkorb sitzt und die Königin von ihren vollen Honigwaben erzählt, hat Erna eine Idee, wie man den Weihnachtsbaum zum Leuchten bringen kann. Sie hatte da mal was gehört, von Bienenwachs, dass man zu Kerzen formen kann….


Kapitel 8 gibt es hier zum nachlesen.

Morgen geht es weiter mit dem 10. Türchen unserer Blogger Adventsgeschichte bei Sarah !

Mit voller Entwicklungsschub-Kraft voraus! #WIB

Dieses Wochenende ist geprägt von müde..sehr müde! Leider hat sich die Tochter für den aktuellen Entwicklungsschub unseren Urlaub ausgesucht. Wir haben in dieser Woche eine Nacht ganz okay (nur aufwachen, trinken, kuscheln…) gehabt, der Rest war echt nervig, besonders wenn man über mehrere Stunden angeschrien wird. Wir geben unser Bestes, unseren Schlaf. Aber wir haben wohl das schlimmste überstanden und sind uns sicher, dass es diesmal eine enorme Sprachentwicklung gibt. So toll! Das schlimmste ist nur die Hilflosigkeit, weil man nicht viel tun kann, ausser Dasein.

In diesem Sinne gibt es ein müdes Wochenende in Bildern und einen unentspannten Start nach dem „Urlaub“ in die kommende Arbeitswoche. Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne!


 

Samstag, 21.11.2015

Nach einer schlaflosen Nacht bereite ich uns ein herzhaftes Frühstück  „Huevos rancheros“ zu. Der Mann und ich sind begeistert, das Kind scheint sich mit warmen Gemüse und komischen Fladen am Morgen nicht anfreunden zu können. Es verlangt beständig nach „den Blauen“ (Blaubeeren). Anschließend muss ich den Mann als Umzugshelfer verleihen und wir Mädels machen uns auf zum Wochenendeinkauf auf den Wochenmarkt. Der Einkaufsschwierigkeits-Level wurde übrigens erhöht, denn auf dem Marktplatz steht jetzt der Weihnachtsmarkt (aka 20 polnische Fressbuden und zwei Karussell). Die Marktstände werden einfach drumherum gequetscht. So schön! NICHT! Das Kind kann aber so das Frühstücksdefizit ausgleichen, denn sie bekommt Brötchen, Käse und eine Möhre zugesteckt.

Auf dem Rückweg wird dann noch kurz der „Spielplatz“ bespielt. Anschließend machen wir es uns auf dem Sofa gemütlich und beobachten die Vogelverkehr an unserem Vogelhäuschen 🙂

Es folgt (nach 90 Minuten ‚Kampf‘) der Mittagsschlaf. Zwei Übermüdete, wovon eine ein Schläfchen halten will (Ich) und die andere kein Schläfchen halten kann (überdreht dank Entwicklungsschub).*yeah*

Nachmittags gehen wir mit dem Papa zum Weihnachtsmarkt, kaufen für die Tochter Wintersachen und kochen uns zu Hause (mal wieder) Soba-Nudeln mit Brokkoli 🙂 Achja, die Tiere werden natürlich auch gefüttert!

 


 

Sonntag, 22.11.2015

Wir sind, äh…müde! Egal. Ich versuche mich nach meiner Tasse Kaffee an den Banana-Pancakes. Davon gibt es kein Foto, denn optisch und geschmacklich waren die eher nicht so der Bringer.

Nach dem Frühstück machen wir gemeinsam einen Spaziergang zu den Enten und während der Mann das Kind in den Mittagsschlaf bringt, mache ich mir richtige Pfannkuchen und arbeite ein bisschen am Laptop!

Spoiler: Es gab dann nur 45 minuten Mittagsschlaf! Mann und Kind wurden zur Uroma gescheucht und ich halte Siesta. Morgen klingelt schließlich um 5 Uhr der Wecker!

 

Und wie war euer Wochenende so?