Mein Baby wird 2! – #WIB (3/16)

#WIB An diesem Wochenende ging es mal wieder sehr, sehr müde und auch sehr turbulent zu, Zum Glück hatte der Mann sein langes Wochenende und wir konnten uns die Vorbereitungen zum Geburtstag unserer Tochter aufteilen und eine Menge Familienzeit genießen. 

Und bevor ich es vergesse: Mein Baby ist zwei!!! Jahre alt! kreisch Wann ist das passiert?!?

Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne. Viel Spaß beim Stöbern 😉


 

Samstag, 16.Januar 2016

Die Nacht von Freitag auf Samstag war die Hölle. Tochter wollte nicht schlafen und hielt uns bis 4 Uhr in der Früh wach. Entsprechend müde und schlechtgelaunt habe ich dann meine Tagespläne umgeworfen. Alternativ gemeinsame Geburtstagsvorbereitungen und Familienzeit.


 

Sonntag, 17.1.2016

Heute hat meine Kleine Geburtstag! Darum wird gebacken und gefeiert! Und die frische Winterluft im Park genossen.

 

Und wie war euer Wochenende so?

Ein Wochenende voller Essen #WIB (2/16)

#WIB Dieses Wochenende war endlich wieder frei von Feiertagen jeglicher Art und so langsam kehrt wieder Alltag ein. Aber seht selbst – ein Wochenende volles Essen! Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie immer bei Susanne. 


 

Samstag, 9.1.2016

Nicht auf dem Bild: Mittagsnickerchen, Mädelsabend und anschließendes frühes ins-Bett-gehen.


 

Sonntag, 10.01.2016

Nicht auf dem Bild: Erbsensuppe, schlechtgelauntes Kleinkind, Nachmittag bei der Oma

 

 

Macht eure Kinder groß!

#unserAlltagistihreKindheit Was möchtest du mal werden? Als Kind hat man große Träume: Feuerwehrmann, Astronautin oder Autor? Wir belächeln diese Wünsche, denn wollten wir als Kind nicht auch irgendwas ganz tolles machen? Die Welt entdecken oder einfach unserem Herzen folgen? Manchmal hat das Leben (leider) andere Pläne mit uns. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Kinder stärken und ihnen die Welt und ihre Möglichkeiten zeigen. Macht eure Kinder groß!

 

Meine Pläne fürs Leben

Das Jahr hat gerade erst begonnen und in den Chroniken und Timelines tummeln sich die guten Vorsätze und die Bucket-Listen. Auf Twitter wurde gefragt, was denn so auf meiner Bucket-Liste stehen würde.

Nunja, ganz bescheiden, wie ich ja in meinem Leben bin, stehen da so Dinge drauf, wie:

  • eine Tierart entdecken und benennen (am liebsten eine Taggecko-Art von Madagaskar oder eine Froschart – aber ich will da nicht zu konkret werden 😉
  • einmal in der Antarktis überwintern
  • auf der Polarstern forschen (ich war nah dran)
  • Marsgestein untersuchen (Mondgestein und Meteoriten hatte ich zumindest schon 😉 )
  • mit einem U-Boot fahren (idealerweise bis zum tiefsten Punkt der Tiefsee…)
  • Weltreise
  • alle tollen Bücher der Welt lesen……

Aus mir spricht wohl das Entdecker-Gen, sagte man mir.

Ich möchte, dass meine Tochter eine Entdeckerin wird, die mit neugierigen Augen und Lebenslust im Herzen durch die Welt geht. Frei ihren Neigungen und ihren Interessen.
Die Welt steht schließlich vor uns und wartet nur darauf unter die Lupe genommen zu werden!

 

Du kannst alles werden!

Aber wie machen wir aus unseren Kindern neugierige, mutige, große Menschen? Alexander Gerst hat in einem Interview mit Holger Klein folgendes gesagt:

Ich bin überzeugt davon, dass wir Menschen das Resultat sind, wovon wir inspiriert wurden. (…) Ich glaube, was wir als Kinder sehen, im Fernsehen, im Radio, was wir hören, was wir lesen. Das definiert für uns die Grenzen der Normalität. Wir definieren unsere eigenen Grenzen, innerhalb natürlich dieser Normalität, und vielleicht sogar so ein bisschen darüber hinaus, weil wir neugierig sind. Aber je weiter wie diese Normalität aufspannen können für ein Kind, je mehr wir ihnen zeigen können, was möglich ist, desto weiter und größer sehen sie ihre eigenen Möglichkeiten. (….) Alexander Gerst im Interview mit Holger Klein, Resonator Podcast RES075 

Mich haben diese Sätze unglaublich berührt und ich glaube, dass wir als Eltern uns dieser unglaublichen Verantwortung bewusst werden müssen. Wir müssen unseren Kindern zeigen, dass die Welt ihnen gehört. 

 

Die Zukunft gehört den Kindern von heute

Die Welt braucht diese Kinder, denn sie sind unsere Erben. Wir brauchen die Neugierigen, die Macher, die Entdecker, die Hartnäckigen, die Feinfühligen, die Lauten, die Leisen, die Sammler, die Künstler, die Notenbeschwörer und die Theoretiker. Und alle dazwischen.

 

Für unsere Zukunft brauchen wir die Grenzgänger und die Grenzüberschreiter. 

Für mehr ‚Lauf los!‚ statt ‚Vorsicht! Du könntest fallen!‘

Für mehr ‚Du schaffst das!‘ statt ‚Das kannst du eh nicht!‘

Für mehr ‚Versuche es doch nochmal!‘ statt ‚Habe ich dir doch gesagt!‘

 

Und alles beginnt mit Faszination. Geht raus und entdeckt mit euren Kindern die Welt!

 

 

Die gesamte Folge Resonator mit Alexander Gerst könnt ihr hier abrufen!

Der Winter kommt – Ein Bildbeitrag #WIB (1/16)

#WIB Das erste Wochenende in diesem Jahr geht zu Ende. Wir haben es uns noch einmal richtig gut gehen lassen und haben die Zeit genutzt. Zum spielen, kochen und toben. Und bei euch so?

Mehr „Wochenende in Bilder“ könnt ihr bei Susanne sehen.


 

Samstag, 2.Januar 2016

 


 

Sonntag, 3.Januar 2016

 

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Werbung in eigener Sache + °Verlosung° Taschenkalender von paperblanks

Ihr seid hoffentlich alle gut ins neue Jahr gestartet und freut euch auf 2016! Ab morgen muss ich wieder arbeiten und die Tochter geht nach 3 1/2 Wochen Ferien auch wieder in die Kita.

Bevor uns der Alltag wieder im Griff hat, möchte ich euch noch ein paar Dinge mit auf den Weg geben. Wie schon im meinem Jahresrückblick 2015 geschrieben, habe ich zwei Radiointerviews zum Thema ‚alte Väter‘ gegeben. Mein Herzensthema, nicht erst seit dem Artikel bei Brigitte.

Radiointerview: Eines dieser Interviews, wird nun im Rahmen eines Features „Späte Väter“ ausgestrahlt! Und zwar morgen, am 5.1  „Späte Väter“ um 10.05 im WDR 5! Wer es verpasst kann es anschließend in der Mediathek nachhören. Ich habe es schon vor einigen Wochen geschickt bekommen und kann es nur empfehlen. Es werden viele unterschiedliche  Aspekte behandelt.

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Wie mein Tag beim WDR ablief, könnt ihr übrigens hier nachlesen.

 

Veröffentlichung in der mum: Bereits erschienen ist mein Kommentar in der Winter-Ausgabe des mum-Magazin. Dort wurde ein Text von mir zum Thema „Stillen in der Öffentlichkeit“ veröffentlicht. In diesem Fall sogar in der contra-Position! Was sich jetzt so nach Anti-Stillen anhört, ist aber ganz harmlos und lehnt sich an diesen Text aus dem Jahr 2014 an.

 

Das war jetzt ein wenig Werbung in eigener Sache und zu meinem Herzensthema ‚Alte Väter‘. Werbung Ende

 

Verlosung!*

Kommen wir zum zweiten Teil dieses Beitrages: der Verlosung. Da ich sehr aufmerksame Freunde und Verwandte habe, wurde ich in diesem Jahr mehrfach mit Kalendern beschenkt. ‚Leider‘ führe ich schon einen 18-Montaskalender. Ich fände es viel zu schade, wenn dieser hübsche Kalender hier unbenutzt verschwendet wäre und möchte nun einen Kalender an euch verlosen!

Es handelt sich hierbei um einen wunderschönen, dunkelbraunen Kalender von paperblanks. Der Wochenkalender 2016 im DINA 6-Format besitzt einen horizontalen Wochenüberblick und Monatsübersichten. Der Einband ist im Stil marokkanischer Handwerkskunst gehalten.

 

Was müsst ihr dafür tun?

Bitte schreibt mir einen Kommentar unter diesen Beitrag, was ihr euch für dieses Jahr so vorgenommen habt! 

Weitere Teilnahmebedingungen:

  •   Das Gewinnspiel endet in 7 Tagen am Sonntag, dem 10.01.2016 um 23:59h und steht in keiner Verbindung mit Facebook oder Twitter
  •  Teilnahme nur für reale Personen und erst ab 18 Jahren
  • Erst- Kommentatoren/ -innen muss ich erst freischalten – also bitte nicht wundern, falls der Kommentar nicht direkt erscheint (falls Ihr anonym kommentiert, brauche ich noch Eure Email- Adresse)
  • Mit Eurer Teilnahme willigt Ihr ein, dass ich Euch im Falle des Gewinns hier auf meinem Blog als Gewinner/-in bekannt gebe und Euch über angegebene Email- Adresse kontaktiere
  • Keine Barauszahlung des Gewinns und der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • gerne dürft ihr diesen Beitrag bei Twitter und Facebook teilen!
  • Achtung: Gewinnspiel kann süchtig machen 

Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim Gewinnspiel.

*dieser Beitrag ist nicht gesponsored und wird von keiner Firma unterstützt.

 

Mein Jahresrückblick 2015

Auch diesmal gibt es wieder einen Jahresrückblick von mir – und auch diesmal wieder ein wenig verspätet 😉 . Es gibt die gleichen Fragen, wie im letzten Jahr! Mal schauen, was sich verändert hat 🙂


 

2015 war für mich getreu dem Motto „Schlimmer geht immer!“ 

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Dieses Jahr war eine 7-8. Wirklich…obwohl es ein paar hervorragende Highlights gab, hab das Jahr uns so mit Erschöpfung, Katastrophen und Krankheiten am Boden gehalten, dass es einfach keine 1-2 Wochen am Stück mal eine entspannte Zeit gab. Dazu die angespannte Situation am Arbeitsplatz und die unerwarteten, großen Geldausgaben (Auto, Auto, Auto…..)

2. Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen. Dank Dauerstress und endlich wieder guter Ernährung habe ich im Schnitt ungefähr 6 Kilo verloren.

3. Haare länger oder kürzer?

Im Sommer habe ich 33 cm Plüsch gelassen. Ich habe die Haare an einen Verein gespendet. Dieser konnte die Haare aufgrund ihrer Struktur nicht wirklich gebrauchen ;-(

 

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Dioptrin sind immer noch gleich. Im metaphorischen Sinne habe ich wieder mehr an Weitsicht gewonnen. Ziele und so

 

5. Mehr Kohle oder weniger?

Im Vergleich zum Vorjahr mehr. Aber das ist auch nicht wirklich schwierig gewesen.

 

6. Besseren Job oder schlechteren?

Nix neues im Westen. Laborjob in der Produktentwicklung. Allerdings ab März nur noch mit 80%.

 

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr. Aber leider zuviel, als hätte sein müssen. Die ungeplanten Autoreparaturen und der anschließende Autokauf haben ganz schön reingehauen. Und die Kitagebühren reißen ein  ganz schönes Loch in die klamme Kasse.

 

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Gewonnen hab ich nichts. Wie in jedem Jahr! Ausser natürlich an Erfahrung 😉

 

9. Mehr bewegt oder weniger?

Wir haben seit Juni ein laufendes Kleinkind. Jede weitere Frage erübrigt sich. Allerdings habe ich tatsächlich noch weniger Sport gemacht als im Vorjahr.

 

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Unzählige! Wirklich. Ich habe nur 2 Monate komplett ohne Krankheit Fehltage auf der Arbeit in diesem Jahr…ist doch ätzend, oder?

 

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Aktuell hat mich der Hörsturz ganz schön mitgenommen. Ansonsten würde ich zum Nervenzusammenbruch im Sommer tendieren. Nach dem Katastrophenurlaub ging erstmal nichts mehr. Der letzte Schmerzschub im September war auch ziemlich heftig.

 

12. Der hirnrissigste Plan?

Am dem hat sich nichts geändert, nur die Ausgangssituation: Meine Vorstellung in diesem Jahr könnte man ja locker noch weiterstudieren. Hat nicht funktioniert. War ein klarer Fall von: War doof, hab ich selbst gemerkt!

 

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Wir fahren jetzt einfach solange weiter, bis es nicht mehr geht! Nunja, am Ende der Geschichte sind wir mit dem Auto von einem italienischen Abschleppwagen gefallen. Nicht zu empfehlen!

 

15. Das leckerste Essen?

Das Jahr 2015 stand im Zeichen der japanischen Küche! Ramen und Sushi…könnt ich mich ja reinsetzten. Das Essen auf Elba ist auch hervorragend 🙂

 

16. Das beeindruckendste Buch?

Tatsächlich habe ich in diesem Jahr ein paar Bücher gelesen! Eine Steigerung zum Vorjahr also. Leider war nichts supertolles, beeindruckendes dabei.

 

17. Der ergreifendste Film/ Serie?

  1. Staffel ‚Game of Thrones‘ , Chappie, Ex Machina, Pacific Rim…….

 

18. Die beste CD/ Album/ Musik?

Ich bin ein ganz großer Fan vom neuen Deichkind-Album. Ansonsten halte ich mich an meine Playlist-Klassiker

Ich habe für mich Podcasts entdeckt und bin ganz verliebt in den Resonator-Podcast 🙂

 

19. Das schönste Konzert?

Wir hatten Karten für das Prodigy-Konzert in Oberhausen. Leider war ich so krank, dass wir die Karten kurz vor knapp verkauft haben. Wir haben damit aber einen anderen Menschen sehr, sehr glücklich gemacht. Wenigstens etwas!

 

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Arbeit, der Familie, Einschlafbegleitung, dem Blog und dem Drumherum, Auto zur Werkstatt bringen/ Autokauf, mit Freunden, im Kindergarten auf kleinen Stühlen sitzend auf endlos erscheinenden Elternabenden

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit der Familie und Freunden!

 

22. Zum ersten Mal getan?

Zwei Radiointerviews zum Thema „Alte Väter“ gegeben, einen Artikel in der mum veröffentlicht, ein eigenes Auto gekauft, Todesangst gehabt, ein Bloggerevent veranstaltet, Kurzurlaub zu Dritt

 

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Mut gefasst, ein Fernstudium aufgenommen, Fotos gemacht, im Meer geschwommen

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Die Krankheiten der gesamten Familie, unsere Hinfahrt in den Urlaub inkl. Unfall (und die damit verbundene Angst), den Stress auf der Arbeit, die Enttäuschung über meinen abgelehnten Bafög-Antrag

 

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Ich bin zwar Mutter, aber immer noch eine genauso qualifizierte Arbeitskraft, wie vor meiner Reproduktion.

 

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Die Manchetten-Knöpfe für den Mann 🙂

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Die kleinen Geschenke, die ich von den Bloggerinnen zum Geburtstag auf dem #WUBTTIKA bekam hachz

 

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Mama, Papa, Lotte!“ In süßester Kleinkindstimme

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

nicht schön, aber der wichtigste Satz: „Uns ist nichts passiert. Nichts anderes zählt!“

 

30. Dein Wort des Jahres?

Vereinbarkeit

31. Dein Unwort des Jahres?

Autowerkstatt

32. Was macht das Studium?

Nachdem mein Bafögantrag von der obersten Stelle abgelehnt wurde (nicht ganz rechtens und sich das ganze Sche****ß schon seit Januar zog), habe ich es vorerst aufgegeben. Ich hatte keine Kraft mehr. Ich habe insgesamt dann 4 Urlaubssemester verbraucht und habe noch zwei über. Zur Zeit bin ich nun voll drin im Fernstudium Journalismus und werde das auch mit oberster Priorität abschließen, bevor ich mir über meine anderen Studiengänge weiter Gedanken mache.

Zur Zeit schwebt noch die Möglichkeit im Raum ein Fernstudium Chemie zu absolvieren. Dies würde mich aber insgesamt 15 000€ kosten. Zur Zeit eher utopisch das zu stemmen.

 

33. neue Projekte in 2015

Blog ausgebaut….leider sind die anderen Projekte ziemlich eingeschlafen. Zur Zeit bin ich wieder dabei Artikel für POLyMeer zu schreiben und bin fleißig dabei mein Fernstudium zu bearbeiten.

Achso, wir wollen im Oktober heiraten!!!!!!

 

34. Vorsätze fürs neue Jahr

 

Meine Vorsätze zum neuen Jahr habe ich schon bei MamaOTR beschrieben 🙂 Hier geht es zum Artikel!

Ich wünsche allen Lesern ein gutes Jahr 2016 mit viel Erfolg, Gesundheit, Spaß, Glück, Zufriedenheit und was immer ihr euch so wünscht!!!!!!

Meinen Jahresrückblick von 2014 könnt ihr hier nachlesen!

Der Winter im Herbstpelz – ein Bildbeitrag

Der Winter zeigt sich mit milden Temperaturen, die Vögel zwitschern und die ersten Verwandten denken über ein Angrillen im Januar nach. Ich habe vorgestern meine Nase in diese frühlings/herbstwarme Luft gehalten, während das Kind in der warmen Sonne tobte. Für euch gibt es ein paar Impressionen von diesem warmen Wintertag.

 

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Das glückliche Kind nach Anweisung – das gibt es nicht! Ein Erfahrungsbericht

Ines hat einen ausführlichen Gastbeitrag zur aktuellen Blogparade: „Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung“ verfasst.

Sie ist Mutter eines High-Need-Kindes und war der Überzeugung, dass ihre gute Vorbereitung und ein bedürfnisorientierter Umgang mit dem Kind alles in die richtigen Bahnen leiten würde. Die Realität war dann leider eine etwas andere….


 

Ich habe die Diskussion bei Twitter mitbekommen und bei mir hat das ganz gemischte Gefühle ausgelöst….. daher möchte ich gerne meine Sicht der Dinge teilen.

Schon bevor ich schwanger wurde, war mir klar, dass wir unser Kind bedürfnisgerecht erziehen wollen. Ich wollte natürlich gebären, stillen, tragen, familienbetten (wobei ich mir das anders vorgestellt habe, als es letztendlich läuft), immer für mein Kind da sein, mein Kind lieb haben…. und fand es gut und beruhigend, dass das Internet voll ist mit Leuten, die es genauso sehen, die Anregungen und Tipps geben können. Die habe ich in meiner näheren Umgebung nämlich nicht.
Rückblickend würde ich sagen, dass ich dabei ziemlich naiv war, denn ich ging davon aus, dass mein Kind ein zufriedenes, ausgeglichenes Kind sein würde, wenn ich mich denn an all die „Anweisungen“ hielt. Dafür kann und will ich niemandem außer mir selbst einen Vorwurf machen. Das betonte ich deshalb, weil ich denke, dass es – zumindest im Internet, auf Blogs und in Büchern – häufig die (unbewusst?) aufgestellte Behauptung gibt, wenn man alles das bedenkt und sich danach richtet, das Kind eben ganz entspannt und friedlich ist. Vermutlich meinen die wenigen das ernsthaft so, aber ich bin da einfach von ausgegangen. Hey, alle sagen, wenn man das Kind immer trägt, dann ist es ausgeglichen und schreit weniger! Wenn man im Familienbett schläft, ist die Störung der Nachtruhe viel geringer! BLW macht viel mehr Spaß als Brei!

 

Ein schlimmer Start für Mutter und Kind

Es lief bereits vor der Geburt anders als geplant: Aufgrund einer sich fulminant innerhalb von drei Tagen entwickelnden Präeklampsie, die passenderweise bei der Vorsorgeuntersuchung in einen Krampfanfall mündete, wurde unsere Tochter zwei Monate zu früh per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Ich habe von alledem nichts mitbekommen, da ich erst drei Tage später wieder zu Bewusstsein kam und nicht auf Anhieb begriff, warum man mich beglückwünschte.
Da sie als Frühchen galt, mussten wir lange im Krankenhaus bleiben. Für das Stillen hatte nie jemand Zeit, schlimmer noch, als wir bereits in der Kinderklinik waren und den ganzen Tag Zeit für sie hatten, da hieß es, wenn sie schläft, sollen wir sie nicht nehmen, sie brauche den Schlaf für die Hirnentwicklung und das dürfe man nicht stören. Also saß ich neben ihrem Bett, habe wie verrückt Milch abgepumpt, aber mich nicht getraut, mein Kind in den Arm zu nehmen.
Als wir endlich nach Hause kamen, konnte und wollte ich dort alles anders machen. Vermutlich hätte ich auch keine Wahl gehabt, denn meine Tochter entschied dann: Sie schlief nur, wenn einer von uns sie am Körper trug. Obwohl wir etliche Male davor gewarnt worden waren, ließ ich sie nachts mit ihrem Bauch auf meinem Bauch schlafen. Tagsüber das gleiche, nur dass ich dabei dann auf dem Sofa lag. Wir brachten uns das Stillen letztendlich selber bei, weil die Hebamme meinte, das würde eh nicht mehr funktionieren.
Dass das Kind irgendwann zu schreien begann, überraschte mich nicht. Schließlich war am Anfang alles falsch gelaufen. Die Situation beruhigte sich um den 4. Lebensmonat herum etwas. Bis sie anfing, mobiler zu werden. Sie begann nachts im Stundenrhythmus wach zu werden und zu schreien. Tagsüber wollte sie nicht mehr schlafen und schrie nur noch.

 

Wenn die Phase zum Dauerzustand wird

Anfangs trösteten wir uns damit, dass es sicherlich nur
eine Phase sei und wieder vorbei gehe. Wir haben weiter gestillt, getragen, gefamilienbettet. Nichts half.
Jetzt ist sie 13 Monate alt und immer noch eine unglaublich schlechte Schläferin. Sie wacht nachts alle 60 Minuten auf; tagsüber ist an Schlafen kaum zu denken, es sei denn, Mama setzt sich aufs Bett und man kann auf ihren Schoß. Ich war zwischendurch oft verzweifelt, habe die Schuld bei mir gesucht, sagte mir, dass es an meinem Versagen liegen MUSS, denn alles drumherum habe ich ja „richtig“ gemacht. Zweimal war ich so am Ende, dass ich vorschlug, sie zur Adoption freizugeben, weil ich es ja offensichtlich nicht hinbekomme, sie so zu versorgen, dass es ihr gut geht – was in meinen Augen dann der Fall gewesen wäre, wenn sie weniger geschrien und besser geschlafen hätte.

 

Die Wahrnehmung der persönlichen Grenzen

Wenn ich dann solche Diskussionen mitbekomme, frage ich mich sofort, was denn gemeint ist, seine eigenen Bedürfnisse über die des Kindes zu stellen. Ich fühle mich ertappt und schuldig, weil ich mich jedes Mal freute, wenn mein Mann unsere Tochter für einen zweistündigen Spaziergang mit nach draußen nahm, und ich endlich mal Ruhe hatte.

Bedeutete das nicht schon, dass ich mich selber wichtiger nahm als sie? Neuerdings geht es mir nachts so: Wir schlafen inzwischen getrennt. Wenn unsere Tochter eine schlechte Nacht hat, was meistens bedeutet, dass es ihr nicht gelingt, mit meiner Hilfe wieder einzuschlafen, und dass meine Brustwarzen nach kurzer Zeit dazu tendieren, blutig zu werden, dann bringe ich sie meinem Mann. Dort schläft sie interessanterweise oftmals recht schnell wieder ein, manchmal protestiert sie ein wenig. Und ich liege hinterher oft wach, weil ich mich frage, ob das nun wieder Ausdruck meines Egoismus ist. Was mir bei Lichte betrachtet Blödsinn scheint, denn sie schläft bei ihrem Papa ja mindestens genauso gut.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube, dass diese Diskussion schon alleine deswegen schwierig ist, weil sie so subjektiv ist. Was meint denn nun, dass ich meine Bedürfnisse über die des Kindes stelle? Wäre es dann überhaupt erlaubt, sich eine Atempause zu nehmen? Oder bedeutet das direkt, dass mir mein Kind nicht wichtig ist? Diese Absolutheit scheint mir – wenigstens für mich – problematisch.

Problematisch ist für mich persönlich außerdem der Gedanke, dass es sich für mich sichtbar auswirkt, wenn ich meinem Kind bedürfnisorientiert begegne. Möglicherweise tut es das, irgendwann – aber ich weiß nicht wann und in der Zwischenzeit kann eine solche Sichtweise arg frustrieren (meinem Mann ging es zwischendurch so, dass er sich aufregte, unser Kind sei undankbar, sie dürfe bei und mit uns schlafen und sei trotzdem nur am Schreien, während andere Kinder das alles nicht hätten und trotzdem zufrieden wirkten).

In der Zwischenzeit mag es so wirken, als würde unser Kind, obwohl wir es so „verwöhnen“ (Zitat der Hebamme) häufig unausgeglichen und unzufrieden sein, während andere Kinder, die (scheinbar) weniger bedürfnisorientiert aufwachsen, ausgeglichen und fröhlich zu sein scheinen. Ich kann in niemanden reinschauen, daher weiß ich nicht, wie es tatsächlich ist.

Ich weiß, dass ich den Weg, den wir angefangen haben, für uns für richtig und gut halte, und dass wir ihn deswegen weiter gehen werden. Ich habe auch gelernt, dass so etwas für jeden etwas anderes bedeutet. Aus meiner eigenen (Kranken-)Geschichte weiß ich, dass es weder mir noch sonst irgendwem etwas nützt, wenn ich meine Kraft dauerhaft überstrapaziere. Deswegen habe ich mein Kind nicht weniger lieb. Ich werde möglicherweise niemals wissen, ob unser Kind nicht der gleiche Mensch geworden wäre, wenn wir etwas anders gemacht hätten – und gleichzeitig denke ich,
dass es egal ist, wie wir die Dinge machen, solange wir unserem Kind respektvoll begegnen.


Liebe Ines, vielen Dank für deinen ausführlichen und sehr emotionalen Artikel. Ich finde diesen Erfahrungsbericht sehr wichtig, denn es kann diejenigen sensibilisieren, die sich ein Leben unter Dauerstress nicht vorstellen können. 

Ich finde euch als Familie unglaublich stark und hoffe, dass ihr euren Weg weiter gehen werdet. 

Ihr könnt Ines auf Twitter folgen (hier!)und mit ihr über ihren Beitrag diskutieren. Alle weiteren Beiträge der Blogparade findet ihr im Beitrag im Linkverzeichnis: Hier geht es zum Beitrag der Blogparade!

Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

Zwischen der Ansicht man müsse Säuglingen Schlaf „beibringen“ und dem vollkommenen Leben nach den kindlichen Bedürfnissen, ist im modernen Umgang mit Kindern alles vertreten. Jeder sucht sich die Methode aus, die am besten zu der Familie passt. Dabei wird ein bedürfnisorientierter Umgang mit Kindern (zum Glück) immer populärer und die Erziehung nach festen Mustern verliert langsam ihre Bedeutung. 

 

Zwischen Ferbern und elterlicher Selbstaufgabe 

Wie man sein Leben mit Kind gestaltet ist insbesondere durch die eigenen Erfahrungen in der Kindheit und des familiären Umfeldes geprägt. Im welchem Kulturkreis, mit welchen Sitten und Gebräuchen wachsen wir auf? Welches Lebensmodell haben wir gewählt? All das prägt uns ein Leben lang. Daneben sind wir als Eltern, gerade am Anfang, anfällig für jegliche Tipps und Trends aus Ratgeber und Co. Ob diese immer dem Wohle des Kindes dienen, sei mal dahin gestellt….

Nicht zuletzt bestimmt die Grenze unserer eigenen Belastbarkeit, wie wir unseren Kindern begegnen können. Sind wir selbst krank oder anfällig? Wie sind gerade meine Lebensumstände, habe ich vielleicht Sorgen?

Die Definition der persönlichen Grenzen ist richtig und wichtig. Eine kranke Mutter oder ein ausgebrannter Vater kann nicht mehr für ein Kind sorgen. Diese Grenzen vorzeitig vor einem Kollaps zu ziehen, scheint Eltern und gerade Müttern aber nicht mehr gestattet zu sein. In einer Gesellschaft, in denen Mütter nur eins sollen: dem Kind eine perfekte Mutter/Vater sein. Ohne Makel, ohne negative Emotion.

 

Das zufriedene Kind – Glück oder eine Frage der Erziehung?

Immer wieder kommt bei dieser Diskussion die Frage auf, ob das zufriedene Kind nun ein Zufallstreffer war oder das Ergebnis bedürfnisorientierter Elternschaft ist. Gerne wird dann die eigene, vollkommene Selbstaufopferung ins Feld geführt, während die Eltern mit High-Need (Schreikindern/ durch Krankheit beeinträchtigte) Kindern über solche Aussage nur den Kopf schütteln können.

Es gibt Eltern, die geben alles und das Kind ist nicht zufrieden! Die körperliche und seelische Belastung in solch einem Zustand, der meist Monate oder Jahre lang anhält, ist enorm. Wann ist die Grenze elterlicher Belastungen erreicht? Was muss passieren, damit auch Mutter oder Vater wieder im Fokus der Fürsorge stehen?

Es ist ein Thema, bei dem es kein richtig oder falsch gibt, denn unsere persönliche Wahrnehmung von Belastbarkeit ist immer nur von unserem eigenen Standpunkt und mit unseren Erfahrungen zu beurteilen. Aus diesem Grund wünsche ich mir mehr Weitsicht, mehr „über den Tellerrand blicken“, mehr „den Horizont erweitern“. 

 


 

Hiermit möchte ich nur kurz einen Anreißer geben und den Anstoß für die Blogparade zum Thema:

 

Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

geben und jetzt nicht weiter auf die vorangegangene Diskussion eingehen. Ein paar Themen habe ich oben schon etwas ungeordnet in den Raum geworfen….

 

weitere  Stichpunkte zum Thema könnten sein:

  • Wie viel Egoismus, Selbstaufgabe und Aufopferung sollen oder müssen Eltern erbringen
  • Wie passen elterliche Grenzen und die Befriedigung aller kindlichen Bedürfnisse zusammen?

Muss sich das Leben um das Kind drehen, der ins Leben integriert werden oder muss sich das Kind dem Leben der Eltern anpassen (Stichpunkt: funktionieren!) ……..


 

Ich freue mich auf eure Einsendungen bis zum 31.1.16. (die Linkliste endet am 18.1.16, dann bitte in den  Kommentaren posten).

Ihr könnt eure Artikel via inlinkz, in den Kommentaren, via Twitter oder Facebook los werden. Wer keinen Blog hat, kann mir gerne seinen Text unter chamailion -ät-icloud-dot-com schicken. Ich veröffentliche ihn dann nach Rücksprache als Gastartikel.

Eines noch in eigenes Sache: dieses Thema ist sehr emotional beladen. Bitte bleibt freundlich zueinander! 

Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Horizonterweitern 🙂