Na, wo bloggst du denn?

Bei all der Aufregung habe ich eines ganz vergessen: meinen Lesern zu sagen, wo es denn nun hingeht! Ich berichte euch jetzt mal kurz, was hier los ist und was es in Zukunft hier zu lesen gibt!

 

Blogsplitting: Aus 1 Mach 3!

So ganz stimmt es nicht ­čśë Ich habe schon lange -und eigentlich seit der Entstehung dieses Blogs- immer wieder ├╝berlegt, wo es eigentlich hingehen soll. Also jetzt nicht die Zahlen betrachtet, sondern mit welchen Themen ich mich besch├Ąftigen wollte. Mit dem klassische Mutti-Themen roundabout kann ich mich leider nicht identifizieren. Das bin ich eben nicht. Ich habe es nicht mit Mode, nicht mit Einrichtung und DIY finde ich meistens albern (f├╝r mich). Foodblogger werde ich wohl auch nie wirklich. Daf├╝r bin ich viel zu verfressen….

Es gibt da meine Herzensthemen: das ist das Thema „Eltern im Studium“. Seit ein paar Monaten baue ich mir schon Kontakte auf und versuche, langsam aber sicher, ein kleines Netzwerk zu schaffen. Ein Netzwerk, indem sich die Leute auch ausserhalb von Facebook austauschen k├Ânnen.

Die Auszeit vom Blog und die Pause auf den Kan├Ąlen haben mich in die richtige Richtung geschubst und┬ámich dazu gebracht, endlich das Projekt www.elternimstudium.de anzugehen. Die Domain hatte ich schon ewig. Ein Logo habe ich ja eigentlich auch schon lange. Warum dann jetzt nicht durchstarten? Ende M├Ąrz habe ich dann alle Studilogs, alle Interviews und sonstigen Beitr├Ąge auf die neue Seite gepackt. Schnell noch eine Facebook-Seite erstellt und schon konnte es losgehen.

Auf www.elternimstudium.de bekommt ihr Informationen rund um das studentische Leben mit Kind, ├╝ber alternative Wege ins Studium und Wissenswertes um das Thema freies&lebenslanges Lernen.

Wie gewohnt gibt es einmal in der Woche ein Studilog, ein Interview und einen redaktionellen Beitrag. Daneben zweimal im Monat eine Buchvorstellung. In Planung sind bereits zwei ebooks und eine Podcastreihe. Ich w├╝rde mich also freuen, wenn ich euch auf dem Blog Eltern im Studium und auf der Facebookseite begr├╝├čen d├╝rfte!

 

Schluss mit Muttiblog?!?

So ganz bin ich aus dem Thema ja nicht raus (so 16 Jahre lang – sch├Ątzungsweise), allerdings m├Âchte ich meine digitale Homezone (also hier!) nicht mehr mit elterlicher Ersch├Âpfung, kindlichem Rotz oder gesellschaftlichen Knatsch rund um Familie und Kinder belasten. Aus diesem Grund habe ich f├╝r meine kommenden Texte ein neues Zuhause in der Mutti-Blogosph├Ąre gesucht und gefunden: ich werde ein Teil des 2KindChaos-Clans und freue mich unheimlich dolle, Teil dieser herzlichen Truppe zu sein! Wer sich also f├╝r diese Art der Texte interessiert, darf mir also gerne dorthin folgen!!

 

Und was wird aus Frau Chamailion?

Nunja, gerade ist es aus Zeitmangel vorerst eine Bauruine…Dem aufmerksamen Leser d├╝rfte aufgefallen sein, dass der Blogtitel schon aufgefrischt wurde. Ebenfalls ein Herzensprojekt, dass ich schon lange mit mir rumschleppe. Ein Blog, der meine Interessen widerspiegelt. Ohne, dass ich mich auf Themen festlegen will. Wie habe ich es oben genannt? Meine digitale Homezone wird es werden: DADA&die Liebe!

Ihr seht also, ich habe meinen Blog in drei Teile aufgeteilt und versuche das gerade mit mir auch. Darum ist es hier noch so ruhig. Einige Texte liegen schon in der Schublade und warten auf ihre gro├če Stunde!

Ich w├╝rde mich freuen, wenn ihr mich weiter begleiten w├╝rdet. Hier, da und dort!

p.S.: Alle Neuigkeiten zur #WUBTTIKA2016 gibt es jetzt auf www.wubttika.com ­čÖé

Wie es nie wieder Montag wurde, oder: wie ein Zufall mir die Flasche abgew├Âhnte

Heute gibt es eine kleine Kindheitsanekdote von mir, wie ein Zufall mit die Milchflasche abgew├Âhnte und die Antwort auf die Frage, warum es f├╝r mich nie wieder Montag wurde.

„W├Ąschchen! W├Ąschchen!“

Im Jahre 1987 kletterte ein kleines M├Ądchen regelm├Ą├čig ins elterliche Schlafgemach, um die kalten H├Ąnde und F├╝├če unter die Decke und an den schlafwarmen K├Ârper von Mama oder Papa zu dr├╝cken. Nach einigem Positionieren und drehen um die eigene Achse („musst du mir immer in den R├╝cken treten?“) ert├Ânte der n├Ąchtliche, kleinkindliche Ruf nach Milch. „W├Ąschchen, w├Ąschchen!“ Das war mein Codewort.
Das Elternteil, das gerade nicht im Nachtdienst war oder am n├Ąchsten Tag zum Fr├╝hdienst musste, kredenzte dem gierigen Milchvampir sein Fl├Ąschchen mit warmer Milch. So weit so gut und auch mir wohlbekannt.

Die letzte Nuckel ist kaputt – am einem Samstagnachmittag┬á

Wir erinnern uns kurz an die 80er Jahre, in denen Samstags ab 14 Uhr die Gesch├Ąfte ihre Tore schlo├čen. Bis Montagmorgen musste sich der konsumwillige Kunde gedulden. Aber auch diese, die grade ein episches Drama mit einem Kleinkind erleben m├╝ssen, weil der letzte verbliebene Milchnuckel seine Dienste eingestellt hat.
Was also tut das doppelt p├Ądagogisch ausgebildete Elterpaar in dieser Krisensituation? Bis Montag durchhalten und das Kind bei Laune halten und ablenken – irgendwie! ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á „Am Montag gegen wir einen neuen Nuckel kaufen, dann machen die Gesch├Ąfte erst wieder auf.“ Den ├ťberlieferungen nach, habe ich diese Nachricht so mittelm├Ą├čig verst├Ąndig aufgenommen – und trank dann trotzig aus dem Becher, den meine Mama schnell mit lustigen Motiven verzierte.

Der Montag, der niemals kam

Der kalte Entzug schien aber gewirkt zu haben und schon in der Nacht von Sonntag auf Montag gab es keinen n├Ąchtlichen W├Ąschchen-Appell mehr.
F├╝r Gunst der Stunde wurde dann genutzt und einfach keine Nuckel mehr gekauft. Auf meine Nachfrage, wann denn wieder Montag sei, antworteten meine Eltern viele Wochen lang:┬á „Das dauert noch ganz, ganz lange!“
Heute, 28 Jahre danach, warte ich immer noch auf einen Montag, der niemals kommen wird……..

[kurzgebloggt] Volle Kanne Harmonie

Manchmal l├Âsen sich die Spannungen der vergangenen Wochen und Monaten in einem heftigen Gewitter. Es regnet, es blitzt, es kracht.
Danach ist die Luft frisch und klar, die Sonne geht auf und die V├Âgel piepsen um die Wette.

In diesen Tage quillt die Harmonie ├╝ber.

Weil wir gerade weniger Sorgen haben, wir gut schlafen k├Ânnen, wir g├Ânnen k├Ânnen, wir genie├čen k├Ânnen, wir planen k├Ânnen.┬áWeil der Fr├╝hling kommt und die Sonne scheint.

An diesen Tagen, mitten in der Woche, wenn alle Familienmitglieder morgens ausgeruht und gut gelaunt sind.

Dann quillt sie ├╝ber, die volle Kanne Harmonie.

Ich mache Urlaub! Social Media ad├ę!

Die ersten zwei Monate des Jahres sind schon fast wieder rum und die Zeit rast nur so davon. Zu den wirklich wichtigen Dingen bin ich leider noch nicht gekommen: die Steuererkl├Ąrung ist immer noch nicht weg, die Hochzeitsplanung kommt nur langsam voran und irgendwie hat sich seit Jahresbeginn hier noch kein Alltag eingestellt.

Es ist zum M├Ąusemelken und irgendwie w├Ąchst die To-Do- Liste schneller, als das ich mal erledigte Aufgaben abstreichen kann.

Aus diesem Grund mach ich nun einen Monat Urlaub – aus dem Social Media Gewimmel!

 

Weniger Input mehr Output!

Ich liebe Twitter, Facebook und Co. aber seit einigen Wochen strengt es mich mehr an, als das es mir Freude macht. Die Gr├╝nde sind daf├╝r sehr unterschiedlich. Anfang des Monats habe ich bereits Accounts aussortiert und folge nun nur noch einer ├╝bersichtlichen Anzahl von Leuten. Das hat schon geholfen.

Ich k├Ânnte auch einfach meine Zeit am Smartphone reduzieren, aber darum geht es mir nicht. Ich gewinne nicht mehr Zeit, weil ich nun beim Kaffee nicht mehr durch die Timeline scrolle, wohl aber durch die Tatsache, dass ich einfach weniger Input habe. Weniger Themen mit denen ich mich besch├Ąftigen k├Ânnte, weniger Meinung, die ich mir bilden m├Âchte und weniger Texte die ich schreiben will. Ich habe bereits soviele Texte und Themen die endlich den Schreibflow ben├Âtigen! Die m├╝ssen erst alle raus, dann komme ich wieder ­čÖé

Ich w├╝nsche euch einen sch├Ânen M├Ąrz und hoffe, dass wir uns bald wieder lesen und wer etwas wichtiges auf dem Herzen hat, kann mir gerne eine Email oder einen Kommentar schreiben.

 

[kurzgebloggt] Menschen der Vergangenheit

Heute Morgen las ich von einer Frau, die sich von einem Menschen trennen m├Âchte. Ab jetzt getrennte Wege gehen. Das sei f├╝r alle das Beste.

Es hat mich selbst dazu gebracht ├╝ber die Menschen nachzudenken, die ich in der Vergangenheit zur├╝ckgelassen habe. One Way – ohne eine Chance auf Wiedersehen.

Da w├Ąren zum Beispiel zwei ziemlich gute Freundinnen. Bei der einen war die Trennung kurz und schmerzlos, die andere f├╝hlte sich an wie eine Amputation. So sehr waren unsere Leben verwachsen. Aber gab kein Zur├╝ck mehr. Immer seltener denke ich an sie. Was sie jetzt wohl macht? Es interessiert mich nicht mehr.

Mein Seelenverwandter aus der Jugend. Ich beendete einfach den Kontakt, weil ich es nicht mehr aushielt. Ich war das Leben, er war der Tod. Ich f├╝hlte mich so schlecht, ihn in seinem Schmerz zur├╝ckzulassen. Und auch heute noch f├╝hle ich mich schuldig. Viele Jahre lang habe ich sporadisch den Kontakt gesucht. „Was das den solle?“, fragte er mich. Seitdem lasse ich die Vergangenheit ruhen.

Und dann gibt es noch meinen Halbbruder. Er ist ein Mensch, der dich runterzieht, dich ausnutzt, dich um Geld prellt. Einer, der ein Leben auf der schiefen Bahn f├╝hrt und immer wieder entgleist, selbst wenn man ihn m├╝hsam zur├╝ck auf die Schienen gehoben hat.

Den letzten Kontakt gab es vor knapp 6 Jahren, an dem Morgen, als unser Vater starb. Betrunken rief er mich aus dem Taxi an und beschwerte sich, dass er daf├╝r nicht auch noch Geld ausgeben k├Ânne.

Heute morgen, da habe ich an ihn gedacht. An die Menschen der Vergangenheit.


Dieser Mensch, mein Halbbruder, er ist soweit in der Vergangenheit – ich kann mich nicht einmal mehr an seinen Vornamen erinnern.

Ein Karnevalswochenende ohne Helau! – #WIB (6/16)

#WIB Es ist wieder soweit: Karneval! Ich bin ja nicht so der Fan der feucht-fr├Âhlichen Karnevalskultur. Leider ist f├╝r die Tochter auch das zweite Karnevalsfest im Kindergarten wegen Krankheit ausgefallen. Zum Gl├╝ck hatte der Mann frei und es gab eine extra Portion Familienzeit.

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne.


 

Samstag, 6.2.2016

Die Nacht war f├╝r uns alle sehr anstrengend. Ich wurde am Morgen direkt mit einer Migr├Ąneattacke begr├╝├čt. Relativ sp├Ąt sind wir dann auch aus dem Haus gekommen und haben gemeinsam unsere erste Morgenrunde durch die Stadt gedreht. Wir haben die wichtigsten Eink├Ąufe auf dem Wochenmarkt erledigt. Nachmittags haben wir dann das milde Wetter f├╝r einen gro├čen Waldspaziergang genutzt.


 

Sonntag, 7.2.2016

Nach einer recht kurzen Nacht versuche ich unser Internet wieder flott zu bekommen. Leider ist der┬á Mann von der Hotline nicht wirklich hilfreich – am Dienstag kommt dann ein Techniker. Wir teilen uns solange das WLAN mit Nacharn.

Mittags gibt es lecker gef├╝llte Paprika und danach geht es f├╝r die Tochter zur Oma. Wir bereiten uns derweil auf den SuperBowl vor ­čÖé

 

Und wie war euer Wochenende so?

Jeder Mensch kann schlafen lernen

Schlaflernprogramme ÔÇô w├╝rden sie sich selbst oder ihrem Partner sowas antun? Die meisten werden nun mit dem Kopf sch├╝tteln.

Dieser Text ist f├╝r alle, die immer noch der Meinung sind, dass man Kindern das Schlafen durch „ferbern“ beibringen kann. Stellen sie sich vor, sie haben Schlafprobleme und w├╝rden diesen Text in einem Ratgeber oder in der Apothekenumschau lesen. W├╝rden sie sich selbst so behandeln?


 

Jeder 3. Erwachsene leidet an einer Schlafst├Ârung!

Haben sie Probleme in den Schlaf zu finden oder durchzuschlafen? Dann ergeht es ihnen wie rund 1/3 aller Erwachsenen. Aber das muss nicht sein! Mit diesem Schlafprogramm schaffen sie es in wenigen Tagen problemlos ein -und durchzuschlafen.

Ein erster Schritt ist es zu verstehen, dass sie an ihrem Problem wirklich selbst Schuld sind. Wer nicht einschlafen kann, will es (bewusst oder unterbewusst) einfach nicht wirklich. Mit dieser Erkenntnis und den weiteren Schritten, werden sie innerhalb weniger Tage zum gl├╝cklichen Murmeltier.

Versprochen ÔÇô

denn: jeder Mensch kann schlafen lernen!

 

Das Schlafprogramm

Folgen sie diesen Tipps mindestens drei Tage. Bis dahin sollten sich erste Besserungen eingestellt haben. Falls nicht, f├╝hren sie das Programm weiter bis sich das gew├╝nschte Ergebnis einstellt.Los gehts!

Feste Uhrzeiten: Gehen sie immer zu einer festgelegten Uhrzeit ins Bett. Diese muss nicht ihrem Biorhythmus entsprechen. Halten sie sich in jedem Fall an diese Zeit!

Voller Bauch und leere Blase: essen sie kurz vor dem Schlafen gehen sehr viel und besonders schwere Sachen. Ein voller Bauch gaukelt ihnen ein M├╝digkeitsgef├╝hl vor und l├Ąsst sie sch├Ân tr├Ąge werden. Am besten nehmen sie zuckerhaltige Breie zu sich. Aber Vorsicht: trinken sie 2 Stunden vor dem ins Bett gehen nichts mehr, damit sie auf keinen Fall noch mal zur Toilette m├╝ssen!

Alleine, dunkel und weit entfernt vom Partner: f├╝r einen ungest├Ârten Schlaf ist es vollkommen wichtig, dass ihre gew├Ąhlte Schlafst├Ątte ruhig und ohne Ablenkungen ist. Daf├╝r sollten sie selbstverst├Ąndlich absolut einsam und alleine sein. Ihr Zimmer muss m├Âglichst weit weg von ihrem Partner entfernt sein.

Studien haben herausgefunden: einsam und ohne N├Ąhe schl├Ąft es sich am besten. Von diesem Wissen k├Ânnen sie profitieren! Falls sie die Vermutung haben, dass ihre Schlafst├Ârungen durch Kummer, Sorgen oder ├ängste verursacht werden, besinnen sie sich einfach auf ihr Ziel. In wenigen Tagen werden sie wieder normal schlafen k├Ânnen. So┬á wie es alle anderen Erwachsenen auch tun. Weinen und schreien sie ruhig bei Sorgen und ├ängsten. Sie m├╝ssen lernen sich selbst zu regulieren.

Trost werden sie sicherlich nicht brauchen, denn das ist ja nur f├╝r BabysÔÇŽOh!

 

Was sie als Angeh├Âriger eines Patienten mit Schlafst├Ârungen tun k├Ânnen

Unterst├╝tzen sie ihren Partner bei diesem Programm. Umarmen sie ihren Partner, wenn er ins Bett geht. Sie k├Ânnen sie T├╝re hinter ihm schlie├čen, signalisieren sie aber keine Verf├╝gbarkeit. Dazu verlassen sie am besten das Stockwerk, oder sogar das Haus. Ein Abend bei Freunden ist da genau das Richtige.

Wenn sie ihren Partner durch die geschlossene T├╝re weinen h├Âren, geben sie ihm die Zeit sich selbst zu beruhigen. Geben sie nicht zu schnell nach. Ihr Partner muss diese Lektion lernen und sie werden sehen: es wird sich auch f├╝r sie lohnen. Wenn ihr Partner das Programm erfolgreich absolviert, werden auch sie davon profitieren. Ihr Partner wird sie nun nachts weniger st├Âren. All das wird selbstverst├Ąndlich keine Auswirkung auf ihre Beziehung und ihr gegenseitiges Vertrauen haben. Im Gegenteil. Ihr Partner wird sich freuen, dass sie ihn bei diesem Programm unterst├╝tzt haben.


 

W├╝rden sie so ihren Partner behandeln oder diese Tipps selbst anwenden? Wohl eher nicht. Warum sollte man dies also an Babys und Kindern durchf├╝hren?

Ein bisschen Paarzeit – weniger knipsen, mehr knutschen! #WIB (5/16)

#WIB In den letzten Wochen ist es bei uns ein wenig angespannt. Da kommt uns ein Wochenende mit ganz viel Paarzeit gerade recht! Leider gibt es davon keine Bilder, denn wir waren japanisch essen und das w├╝rde euch nur vieeeel zu eifers├╝chtig machen ­čśë Aber mal im Ernst: gerade bei der wenigen Zeit, die man manchmal f├╝r den Partner hat ist es richtig, sich auf das einzig Wichtige zu konzentrieren: auf den Partner! Also einfach mal weniger knipsen und mehr knutschen!

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne!


 

Samstag, 30.1.2016

Samstagfr├╝h haben wir die Tochter zu Oma gebracht. 24 h Paarzeit! wohoo Erstmal Eink├Ąufe erledigen und Nickerchen machen. Und nat├╝rlich schlemmen: Risotto!

Danach ging es f├╝r uns in die Stadt, endlich einen neuen Laptop kaufen. Das war jetzt auch wirklich n├Âtig, denn mein Mac ist in den letzten Z├╝gen und das Arbeiten macht damit wirklich keinen Spa├č mehr. Bisher bin ich mich unserer Wahl sehr zufrieden.

F├╝r 18 Uhr hatten wir einen Tisch beim Japaner bestellt und haben es uns richtig gut gehen lassen – da habe ich leider kein Foto f├╝r euch…

 


 

Sonntag, 31.1.2016

Aussschlafen hei├čt f├╝r uns: wir sind um 7 Uhr wach. Genug Zeit f├╝r ein ordentliches Fr├╝hst├╝ck, Hausarbeit und ein wenig Autopflege. Wir holen gegen Mittag die Tochter ab und lassen sie erst mal schlafen. Derweil kocht die Erbsensuppe..nommnomm

Obwohl es drau├čen recht ungem├╝tlich ist, machen wir am Nachmittag noch eine kleine Runde raus, um uns zu l├╝ften.

Das war unser Wochenende in sehr unspektakul├Ąren Bildern. Wie war euer Wochenende?

Ein Ungl├╝ck kommt selten allein ┬░sponsored Post┬░

Werbung┬áIch bin mir sicher. Ziemlich sicher sogar: in meinem vorangegangenem ┬áLeben muss ich eine Menge schlechtes Karma gesammelt haben. Anders kann ich mir einfach die H├Ąufung solcher Ungerechtigkeiten nicht weiter erkl├Ąren. Aber ein wenig bin ich ja auch selbst Schuld…. Aber lest selbst, was mir vor gut 1,5 Jahren passiert ist!

Die Nacht war, wie sollte es auch anders sein, bescheiden. Ich, die Mama, DARF jetzt noch auf ihrer eigenen Matratze liegen. So auf 20 cm. Zum Gl├╝ck steht ja das Beistellbett direkt nebenan. So kann ich zumindest meinen Hintern parken und muss nicht im Halbschlaf auf der Bettkante balancieren. Zum Gl├╝ck geht es dem Papa nicht besser. Irgendwie hat es das Baby geschafft fast das gesamte Bett f├╝r sich zu beanspruchen. Wie sie das gemacht hat wissen wir allerdings nicht…

Wie dem auch sei. Dies f├╝hrt nicht zu einer Verbesserung meines Erholungsfaktors. Deshalb habe ich mich an diesem Morgen besonders die Fr├╝hst├╝ckseinladung bei meiner Mutter gefreut.

Auf dem sonnigen Balkon fr├╝hst├╝cken mit Kaffee und in Ruhe.Ich habe also nichts gegessen und nur eine Flasche Wasser getrunken, die Raupe eingepackt und ab zum Auto. Das mir diese Flasche Wasser noch zum Verh├Ąngnis werden sollte, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst.

Gute Fahrt! Lasst euer Auto vor einer gro├čen Fahrt lieber mal durchchecken!
Gute Fahrt! Lasst euer Auto vor einer gro├čen Fahrt lieber mal durchchecken!

 

Ein Ungl├╝ck kommt selten allein!

Die Tochter zeigte sich kooperativ. Weniger kooperativ war dagegen meine Windschutzscheibe. Sie war dekorativ geschm├╝ckt mit a.) einer MENGE (und damit meine ich wirklich VIEL) Vogelsch**e UND einem Strafzettel. Ich bekomme sonst NIE Strafzettel. Heute also mein erster wegen „Parken entgegen der Fahrtrichtung“. Meine G├╝te, gibt es nichts Banaleres?

Egal. Fr├╝hst├╝ck! Ich visualisiere mir bereits ein Croissant und kann es sogar schon fast auf meiner Zunge f├╝hlen…schmecken…

Nur noch 30 km trennen mich vom Fr├╝hst├╝ck…..aber: tocktocktock…tock..toooooook…

Als passionierte Gebrauchtwagennutzerin wei├č ich was los ist. Die Batterie ist leer. Ich checke das Cockpit: ┬áes waren keine Verbraucher ├╝ber Nacht an. Ich f├╝hle mich also unschuldig. Ich schreibe meiner Mutter eine SMS. K├╝ndige mein Versp├Ąten und rufe den Pannendienst an.

Ich schildere mein Problem und ersuche promptes erscheinen eines kompetenten Mitarbeiters. In dieser Situation erw├Ąhne ich sogar die Anwesenheit eines weinenden S├Ąuglings (L├╝ge! Sorry, Pannendienst ..) und bemerke erstmals meine volle Blase.

Mittlerweile wird auch dem Baby langweilig und verlangt nach K├Ârperkontakt. Baby also wieder aus dem Autositz nehmen und schuckeln. Ich scheine mir nicht genug M├╝he zu geben. Also aufstehen und Baby rumtragen. Baby schl├Ąft ein, Blase dr├╝ckt verst├Ąrkt.

Das gilt es zu vermeiden!
Das gilt es zu vermeiden!

 

Die Rettung naht!

Nach unendlichen 15 Minuten trifft ein freundlicher Mitarbeiter ein. Ich schildere das Problem. Leider l├Ąsst sich die Batterie nicht durch eine externe Stromzufuhr in Betrieb bringen. Also muss eine Neue her. Anstatt meiner alten No-Name Batterie, gl├Ąnzt jetzt eine nagelneue Autobatterie von Varta in meinem sch├Ąbigen Motorraum. Der Batteriewechsel hat vielleicht 10 Minuten gedauert. Wagen l├Ąuft.

 

Nun aber los!┬áIch bin fr├Âhlich. Das Baby schl├Ąft. Die Blase dr├╝ckt!

Gerade als ich mir ├╝berlege, noch mal kurz zu Hause reinzuspringen um selbige zu entleeren, biegt eine Politesse um die Ecke. Aus Angst vor einem weiteren Strafzettel steig ich in mein Auto und fahre los.

Reine Panikreaktion!

30 km, davon 25 Stadtverkehr. Fast jede Ampel rot.

Gibt es auch einen Strafzettel f├╝r ├Âffentliches Urinieren, wenn ich vor den Augen einer Politesse in die Hose mache?

Mit einem gem├╝tlichen Fr├╝hst├╝ck auf dem Balkon wurde dann ├╝brigens auch nichts: das Baby schrie und ein Gewitter setzte den Balkon unter Wasser.

Ich sag ja: mieses Karma!

p.S.: der freundliche Mann vom Pannendienst gab mir dann noch einen Rat mit auf den Weg: ich sollte meine Batterie regelm├Ą├čig checken lassen. 33% aller Autopannen werden von defekten Autobatterien verursacht. Ein gutes Argument, den kostenlosen┬á#vartabatterytestcheck┬áin der Werkstatt in deiner N├Ąhe durchf├╝hren zu lassen. Wer sein Auto wenig und nur kurze Strecken f├Ąhrt, es schon ├Ąlter ist oder wenn es extremen Temperaturen ausgesetzt ist, sollte seine Batterie regelm├Ą├čig checken lassen.┬áDas h├Ątte ich wohl auch besser mal tun sollen – obwohl es dann diese Geschichte nie gegeben h├Ątte…..

Dieser Beitrag wird gesponsert von Varta

[kurzgebloggt] Der frühe Vogel ist kaputt 

Abends bin ich immer schnell m├╝de. So┬áab┬á22 Uhr ist bei mir Ende im Gel├Ąnde und ich muss mich in mein Nest verziehen. Daf├╝r bin ich morgens um 4.45h topfit und habe schon die Mails nimmst dem ersten Kaffee beantwortet. So war das zumindest fr├╝her! Jetzt scheint mein fr├╝her Vogel irgendwie kaputt zu sein!
Liegt es vielleicht am Alter, dass ich nicht mehr elegant und motiviert morgens aus den Federn h├╝pfe? Schlie├člich bin 30 und irgendwie versuche ich diese neue Tr├Ągheit auf mein Alter zu schieben. Die N├Ąchte durchmachen (fr├╝her Party, heute Kleinkind), wenige Stunden Schlaf und trotzdem motiviert und leistungsf├Ąhig aus dem Bet h├╝pfen, das war einmal.

Und ich vermisse es! Denn statt morgendlicher Metime mit Erfolgserlebnissen, dr├╝cke zigmal die Snoozetaste, nur um dann doch unmotiviert in den Tag zu starten. Meine ├ťberstunden schmelzen so langsam dahin, weil ich jeden Tag die sp├Ątere S-Bahn nehme.

Mich macht das nicht nur sehr unzufrieden, sondern zerschie├čt auch meinen m├╝hevoll antrainierten Biorythmus. Die Folge sind neben schlechter Laune auch vermehrt Migr├Ąne, Kreislaufprobleme und…..ich bin immer m├╝de!┬á
Ich bin von mir selbst genervt und trotzdem bekomme ich nicht die Kurve. Denn statt mich beim ersten Weckerklingeln aus den Federn zu qu├Ąlen, verkr├╝mel ich mich lieber noch mal unter meine warme Decke.
Nur noch 5 Minuten kuscheln………..