Ich mache Urlaub! Social Media adé!

Die ersten zwei Monate des Jahres sind schon fast wieder rum und die Zeit rast nur so davon. Zu den wirklich wichtigen Dingen bin ich leider noch nicht gekommen: die Steuererklärung ist immer noch nicht weg, die Hochzeitsplanung kommt nur langsam voran und irgendwie hat sich seit Jahresbeginn hier noch kein Alltag eingestellt.

Es ist zum Mäusemelken und irgendwie wächst die To-Do- Liste schneller, als das ich mal erledigte Aufgaben abstreichen kann.

Aus diesem Grund mach ich nun einen Monat Urlaub – aus dem Social Media Gewimmel!

 

Weniger Input mehr Output!

Ich liebe Twitter, Facebook und Co. aber seit einigen Wochen strengt es mich mehr an, als das es mir Freude macht. Die Gründe sind dafür sehr unterschiedlich. Anfang des Monats habe ich bereits Accounts aussortiert und folge nun nur noch einer übersichtlichen Anzahl von Leuten. Das hat schon geholfen.

Ich könnte auch einfach meine Zeit am Smartphone reduzieren, aber darum geht es mir nicht. Ich gewinne nicht mehr Zeit, weil ich nun beim Kaffee nicht mehr durch die Timeline scrolle, wohl aber durch die Tatsache, dass ich einfach weniger Input habe. Weniger Themen mit denen ich mich beschäftigen könnte, weniger Meinung, die ich mir bilden möchte und weniger Texte die ich schreiben will. Ich habe bereits soviele Texte und Themen die endlich den Schreibflow benötigen! Die müssen erst alle raus, dann komme ich wieder 🙂

Ich wünsche euch einen schönen März und hoffe, dass wir uns bald wieder lesen und wer etwas wichtiges auf dem Herzen hat, kann mir gerne eine Email oder einen Kommentar schreiben.

 

[kurzgebloggt] Menschen der Vergangenheit

Heute Morgen las ich von einer Frau, die sich von einem Menschen trennen möchte. Ab jetzt getrennte Wege gehen. Das sei für alle das Beste.

Es hat mich selbst dazu gebracht über die Menschen nachzudenken, die ich in der Vergangenheit zurückgelassen habe. One Way – ohne eine Chance auf Wiedersehen.

Da wären zum Beispiel zwei ziemlich gute Freundinnen. Bei der einen war die Trennung kurz und schmerzlos, die andere fühlte sich an wie eine Amputation. So sehr waren unsere Leben verwachsen. Aber gab kein Zurück mehr. Immer seltener denke ich an sie. Was sie jetzt wohl macht? Es interessiert mich nicht mehr.

Mein Seelenverwandter aus der Jugend. Ich beendete einfach den Kontakt, weil ich es nicht mehr aushielt. Ich war das Leben, er war der Tod. Ich fühlte mich so schlecht, ihn in seinem Schmerz zurückzulassen. Und auch heute noch fühle ich mich schuldig. Viele Jahre lang habe ich sporadisch den Kontakt gesucht. „Was das den solle?“, fragte er mich. Seitdem lasse ich die Vergangenheit ruhen.

Und dann gibt es noch meinen Halbbruder. Er ist ein Mensch, der dich runterzieht, dich ausnutzt, dich um Geld prellt. Einer, der ein Leben auf der schiefen Bahn führt und immer wieder entgleist, selbst wenn man ihn mühsam zurück auf die Schienen gehoben hat.

Den letzten Kontakt gab es vor knapp 6 Jahren, an dem Morgen, als unser Vater starb. Betrunken rief er mich aus dem Taxi an und beschwerte sich, dass er dafür nicht auch noch Geld ausgeben könne.

Heute morgen, da habe ich an ihn gedacht. An die Menschen der Vergangenheit.


Dieser Mensch, mein Halbbruder, er ist soweit in der Vergangenheit – ich kann mich nicht einmal mehr an seinen Vornamen erinnern.

Ein Karnevalswochenende ohne Helau! – #WIB (6/16)

#WIB Es ist wieder soweit: Karneval! Ich bin ja nicht so der Fan der feucht-fröhlichen Karnevalskultur. Leider ist für die Tochter auch das zweite Karnevalsfest im Kindergarten wegen Krankheit ausgefallen. Zum Glück hatte der Mann frei und es gab eine extra Portion Familienzeit.

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie jede Woche bei Susanne.


 

Samstag, 6.2.2016

Die Nacht war für uns alle sehr anstrengend. Ich wurde am Morgen direkt mit einer Migräneattacke begrüßt. Relativ spät sind wir dann auch aus dem Haus gekommen und haben gemeinsam unsere erste Morgenrunde durch die Stadt gedreht. Wir haben die wichtigsten Einkäufe auf dem Wochenmarkt erledigt. Nachmittags haben wir dann das milde Wetter für einen großen Waldspaziergang genutzt.


 

Sonntag, 7.2.2016

Nach einer recht kurzen Nacht versuche ich unser Internet wieder flott zu bekommen. Leider ist der  Mann von der Hotline nicht wirklich hilfreich – am Dienstag kommt dann ein Techniker. Wir teilen uns solange das WLAN mit Nacharn.

Mittags gibt es lecker gefüllte Paprika und danach geht es für die Tochter zur Oma. Wir bereiten uns derweil auf den SuperBowl vor 🙂

 

Und wie war euer Wochenende so?

Jeder Mensch kann schlafen lernen

Schlaflernprogramme – würden sie sich selbst oder ihrem Partner sowas antun? Die meisten werden nun mit dem Kopf schütteln.

Dieser Text ist für alle, die immer noch der Meinung sind, dass man Kindern das Schlafen durch „ferbern“ beibringen kann. Stellen sie sich vor, sie haben Schlafprobleme und würden diesen Text in einem Ratgeber oder in der Apothekenumschau lesen. Würden sie sich selbst so behandeln?


 

Jeder 3. Erwachsene leidet an einer Schlafstörung!

Haben sie Probleme in den Schlaf zu finden oder durchzuschlafen? Dann ergeht es ihnen wie rund 1/3 aller Erwachsenen. Aber das muss nicht sein! Mit diesem Schlafprogramm schaffen sie es in wenigen Tagen problemlos ein -und durchzuschlafen.

Ein erster Schritt ist es zu verstehen, dass sie an ihrem Problem wirklich selbst Schuld sind. Wer nicht einschlafen kann, will es (bewusst oder unterbewusst) einfach nicht wirklich. Mit dieser Erkenntnis und den weiteren Schritten, werden sie innerhalb weniger Tage zum glücklichen Murmeltier.

Versprochen –

denn: jeder Mensch kann schlafen lernen!

 

Das Schlafprogramm

Folgen sie diesen Tipps mindestens drei Tage. Bis dahin sollten sich erste Besserungen eingestellt haben. Falls nicht, führen sie das Programm weiter bis sich das gewünschte Ergebnis einstellt.Los gehts!

Feste Uhrzeiten: Gehen sie immer zu einer festgelegten Uhrzeit ins Bett. Diese muss nicht ihrem Biorhythmus entsprechen. Halten sie sich in jedem Fall an diese Zeit!

Voller Bauch und leere Blase: essen sie kurz vor dem Schlafen gehen sehr viel und besonders schwere Sachen. Ein voller Bauch gaukelt ihnen ein Müdigkeitsgefühl vor und lässt sie schön träge werden. Am besten nehmen sie zuckerhaltige Breie zu sich. Aber Vorsicht: trinken sie 2 Stunden vor dem ins Bett gehen nichts mehr, damit sie auf keinen Fall noch mal zur Toilette müssen!

Alleine, dunkel und weit entfernt vom Partner: für einen ungestörten Schlaf ist es vollkommen wichtig, dass ihre gewählte Schlafstätte ruhig und ohne Ablenkungen ist. Dafür sollten sie selbstverständlich absolut einsam und alleine sein. Ihr Zimmer muss möglichst weit weg von ihrem Partner entfernt sein.

Studien haben herausgefunden: einsam und ohne Nähe schläft es sich am besten. Von diesem Wissen können sie profitieren! Falls sie die Vermutung haben, dass ihre Schlafstörungen durch Kummer, Sorgen oder Ängste verursacht werden, besinnen sie sich einfach auf ihr Ziel. In wenigen Tagen werden sie wieder normal schlafen können. So  wie es alle anderen Erwachsenen auch tun. Weinen und schreien sie ruhig bei Sorgen und Ängsten. Sie müssen lernen sich selbst zu regulieren.

Trost werden sie sicherlich nicht brauchen, denn das ist ja nur für Babys…Oh!

 

Was sie als Angehöriger eines Patienten mit Schlafstörungen tun können

Unterstützen sie ihren Partner bei diesem Programm. Umarmen sie ihren Partner, wenn er ins Bett geht. Sie können sie Türe hinter ihm schließen, signalisieren sie aber keine Verfügbarkeit. Dazu verlassen sie am besten das Stockwerk, oder sogar das Haus. Ein Abend bei Freunden ist da genau das Richtige.

Wenn sie ihren Partner durch die geschlossene Türe weinen hören, geben sie ihm die Zeit sich selbst zu beruhigen. Geben sie nicht zu schnell nach. Ihr Partner muss diese Lektion lernen und sie werden sehen: es wird sich auch für sie lohnen. Wenn ihr Partner das Programm erfolgreich absolviert, werden auch sie davon profitieren. Ihr Partner wird sie nun nachts weniger stören. All das wird selbstverständlich keine Auswirkung auf ihre Beziehung und ihr gegenseitiges Vertrauen haben. Im Gegenteil. Ihr Partner wird sich freuen, dass sie ihn bei diesem Programm unterstützt haben.


 

Würden sie so ihren Partner behandeln oder diese Tipps selbst anwenden? Wohl eher nicht. Warum sollte man dies also an Babys und Kindern durchführen?