Der Winter im Herbstpelz – ein Bildbeitrag

Der Winter zeigt sich mit milden Temperaturen, die Vögel zwitschern und die ersten Verwandten denken über ein Angrillen im Januar nach. Ich habe vorgestern meine Nase in diese frühlings/herbstwarme Luft gehalten, während das Kind in der warmen Sonne tobte. Für euch gibt es ein paar Impressionen von diesem warmen Wintertag.

 

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Das glückliche Kind nach Anweisung – das gibt es nicht! Ein Erfahrungsbericht

Ines hat einen ausführlichen Gastbeitrag zur aktuellen Blogparade: „Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung“ verfasst.

Sie ist Mutter eines High-Need-Kindes und war der Überzeugung, dass ihre gute Vorbereitung und ein bedürfnisorientierter Umgang mit dem Kind alles in die richtigen Bahnen leiten würde. Die Realität war dann leider eine etwas andere….


 

Ich habe die Diskussion bei Twitter mitbekommen und bei mir hat das ganz gemischte Gefühle ausgelöst….. daher möchte ich gerne meine Sicht der Dinge teilen.

Schon bevor ich schwanger wurde, war mir klar, dass wir unser Kind bedürfnisgerecht erziehen wollen. Ich wollte natürlich gebären, stillen, tragen, familienbetten (wobei ich mir das anders vorgestellt habe, als es letztendlich läuft), immer für mein Kind da sein, mein Kind lieb haben…. und fand es gut und beruhigend, dass das Internet voll ist mit Leuten, die es genauso sehen, die Anregungen und Tipps geben können. Die habe ich in meiner näheren Umgebung nämlich nicht.
Rückblickend würde ich sagen, dass ich dabei ziemlich naiv war, denn ich ging davon aus, dass mein Kind ein zufriedenes, ausgeglichenes Kind sein würde, wenn ich mich denn an all die „Anweisungen“ hielt. Dafür kann und will ich niemandem außer mir selbst einen Vorwurf machen. Das betonte ich deshalb, weil ich denke, dass es – zumindest im Internet, auf Blogs und in Büchern – häufig die (unbewusst?) aufgestellte Behauptung gibt, wenn man alles das bedenkt und sich danach richtet, das Kind eben ganz entspannt und friedlich ist. Vermutlich meinen die wenigen das ernsthaft so, aber ich bin da einfach von ausgegangen. Hey, alle sagen, wenn man das Kind immer trägt, dann ist es ausgeglichen und schreit weniger! Wenn man im Familienbett schläft, ist die Störung der Nachtruhe viel geringer! BLW macht viel mehr Spaß als Brei!

 

Ein schlimmer Start für Mutter und Kind

Es lief bereits vor der Geburt anders als geplant: Aufgrund einer sich fulminant innerhalb von drei Tagen entwickelnden Präeklampsie, die passenderweise bei der Vorsorgeuntersuchung in einen Krampfanfall mündete, wurde unsere Tochter zwei Monate zu früh per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Ich habe von alledem nichts mitbekommen, da ich erst drei Tage später wieder zu Bewusstsein kam und nicht auf Anhieb begriff, warum man mich beglückwünschte.
Da sie als Frühchen galt, mussten wir lange im Krankenhaus bleiben. Für das Stillen hatte nie jemand Zeit, schlimmer noch, als wir bereits in der Kinderklinik waren und den ganzen Tag Zeit für sie hatten, da hieß es, wenn sie schläft, sollen wir sie nicht nehmen, sie brauche den Schlaf für die Hirnentwicklung und das dürfe man nicht stören. Also saß ich neben ihrem Bett, habe wie verrückt Milch abgepumpt, aber mich nicht getraut, mein Kind in den Arm zu nehmen.
Als wir endlich nach Hause kamen, konnte und wollte ich dort alles anders machen. Vermutlich hätte ich auch keine Wahl gehabt, denn meine Tochter entschied dann: Sie schlief nur, wenn einer von uns sie am Körper trug. Obwohl wir etliche Male davor gewarnt worden waren, ließ ich sie nachts mit ihrem Bauch auf meinem Bauch schlafen. Tagsüber das gleiche, nur dass ich dabei dann auf dem Sofa lag. Wir brachten uns das Stillen letztendlich selber bei, weil die Hebamme meinte, das würde eh nicht mehr funktionieren.
Dass das Kind irgendwann zu schreien begann, überraschte mich nicht. Schließlich war am Anfang alles falsch gelaufen. Die Situation beruhigte sich um den 4. Lebensmonat herum etwas. Bis sie anfing, mobiler zu werden. Sie begann nachts im Stundenrhythmus wach zu werden und zu schreien. Tagsüber wollte sie nicht mehr schlafen und schrie nur noch.

 

Wenn die Phase zum Dauerzustand wird

Anfangs trösteten wir uns damit, dass es sicherlich nur
eine Phase sei und wieder vorbei gehe. Wir haben weiter gestillt, getragen, gefamilienbettet. Nichts half.
Jetzt ist sie 13 Monate alt und immer noch eine unglaublich schlechte Schläferin. Sie wacht nachts alle 60 Minuten auf; tagsüber ist an Schlafen kaum zu denken, es sei denn, Mama setzt sich aufs Bett und man kann auf ihren Schoß. Ich war zwischendurch oft verzweifelt, habe die Schuld bei mir gesucht, sagte mir, dass es an meinem Versagen liegen MUSS, denn alles drumherum habe ich ja „richtig“ gemacht. Zweimal war ich so am Ende, dass ich vorschlug, sie zur Adoption freizugeben, weil ich es ja offensichtlich nicht hinbekomme, sie so zu versorgen, dass es ihr gut geht – was in meinen Augen dann der Fall gewesen wäre, wenn sie weniger geschrien und besser geschlafen hätte.

 

Die Wahrnehmung der persönlichen Grenzen

Wenn ich dann solche Diskussionen mitbekomme, frage ich mich sofort, was denn gemeint ist, seine eigenen Bedürfnisse über die des Kindes zu stellen. Ich fühle mich ertappt und schuldig, weil ich mich jedes Mal freute, wenn mein Mann unsere Tochter für einen zweistündigen Spaziergang mit nach draußen nahm, und ich endlich mal Ruhe hatte.

Bedeutete das nicht schon, dass ich mich selber wichtiger nahm als sie? Neuerdings geht es mir nachts so: Wir schlafen inzwischen getrennt. Wenn unsere Tochter eine schlechte Nacht hat, was meistens bedeutet, dass es ihr nicht gelingt, mit meiner Hilfe wieder einzuschlafen, und dass meine Brustwarzen nach kurzer Zeit dazu tendieren, blutig zu werden, dann bringe ich sie meinem Mann. Dort schläft sie interessanterweise oftmals recht schnell wieder ein, manchmal protestiert sie ein wenig. Und ich liege hinterher oft wach, weil ich mich frage, ob das nun wieder Ausdruck meines Egoismus ist. Was mir bei Lichte betrachtet Blödsinn scheint, denn sie schläft bei ihrem Papa ja mindestens genauso gut.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube, dass diese Diskussion schon alleine deswegen schwierig ist, weil sie so subjektiv ist. Was meint denn nun, dass ich meine Bedürfnisse über die des Kindes stelle? Wäre es dann überhaupt erlaubt, sich eine Atempause zu nehmen? Oder bedeutet das direkt, dass mir mein Kind nicht wichtig ist? Diese Absolutheit scheint mir – wenigstens für mich – problematisch.

Problematisch ist für mich persönlich außerdem der Gedanke, dass es sich für mich sichtbar auswirkt, wenn ich meinem Kind bedürfnisorientiert begegne. Möglicherweise tut es das, irgendwann – aber ich weiß nicht wann und in der Zwischenzeit kann eine solche Sichtweise arg frustrieren (meinem Mann ging es zwischendurch so, dass er sich aufregte, unser Kind sei undankbar, sie dürfe bei und mit uns schlafen und sei trotzdem nur am Schreien, während andere Kinder das alles nicht hätten und trotzdem zufrieden wirkten).

In der Zwischenzeit mag es so wirken, als würde unser Kind, obwohl wir es so „verwöhnen“ (Zitat der Hebamme) häufig unausgeglichen und unzufrieden sein, während andere Kinder, die (scheinbar) weniger bedürfnisorientiert aufwachsen, ausgeglichen und fröhlich zu sein scheinen. Ich kann in niemanden reinschauen, daher weiß ich nicht, wie es tatsächlich ist.

Ich weiß, dass ich den Weg, den wir angefangen haben, für uns für richtig und gut halte, und dass wir ihn deswegen weiter gehen werden. Ich habe auch gelernt, dass so etwas für jeden etwas anderes bedeutet. Aus meiner eigenen (Kranken-)Geschichte weiß ich, dass es weder mir noch sonst irgendwem etwas nützt, wenn ich meine Kraft dauerhaft überstrapaziere. Deswegen habe ich mein Kind nicht weniger lieb. Ich werde möglicherweise niemals wissen, ob unser Kind nicht der gleiche Mensch geworden wäre, wenn wir etwas anders gemacht hätten – und gleichzeitig denke ich,
dass es egal ist, wie wir die Dinge machen, solange wir unserem Kind respektvoll begegnen.


Liebe Ines, vielen Dank für deinen ausführlichen und sehr emotionalen Artikel. Ich finde diesen Erfahrungsbericht sehr wichtig, denn es kann diejenigen sensibilisieren, die sich ein Leben unter Dauerstress nicht vorstellen können. 

Ich finde euch als Familie unglaublich stark und hoffe, dass ihr euren Weg weiter gehen werdet. 

Ihr könnt Ines auf Twitter folgen (hier!)und mit ihr über ihren Beitrag diskutieren. Alle weiteren Beiträge der Blogparade findet ihr im Beitrag im Linkverzeichnis: Hier geht es zum Beitrag der Blogparade!

Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

Zwischen der Ansicht man müsse Säuglingen Schlaf „beibringen“ und dem vollkommenen Leben nach den kindlichen Bedürfnissen, ist im modernen Umgang mit Kindern alles vertreten. Jeder sucht sich die Methode aus, die am besten zu der Familie passt. Dabei wird ein bedürfnisorientierter Umgang mit Kindern (zum Glück) immer populärer und die Erziehung nach festen Mustern verliert langsam ihre Bedeutung. 

 

Zwischen Ferbern und elterlicher Selbstaufgabe 

Wie man sein Leben mit Kind gestaltet ist insbesondere durch die eigenen Erfahrungen in der Kindheit und des familiären Umfeldes geprägt. Im welchem Kulturkreis, mit welchen Sitten und Gebräuchen wachsen wir auf? Welches Lebensmodell haben wir gewählt? All das prägt uns ein Leben lang. Daneben sind wir als Eltern, gerade am Anfang, anfällig für jegliche Tipps und Trends aus Ratgeber und Co. Ob diese immer dem Wohle des Kindes dienen, sei mal dahin gestellt….

Nicht zuletzt bestimmt die Grenze unserer eigenen Belastbarkeit, wie wir unseren Kindern begegnen können. Sind wir selbst krank oder anfällig? Wie sind gerade meine Lebensumstände, habe ich vielleicht Sorgen?

Die Definition der persönlichen Grenzen ist richtig und wichtig. Eine kranke Mutter oder ein ausgebrannter Vater kann nicht mehr für ein Kind sorgen. Diese Grenzen vorzeitig vor einem Kollaps zu ziehen, scheint Eltern und gerade Müttern aber nicht mehr gestattet zu sein. In einer Gesellschaft, in denen Mütter nur eins sollen: dem Kind eine perfekte Mutter/Vater sein. Ohne Makel, ohne negative Emotion.

 

Das zufriedene Kind – Glück oder eine Frage der Erziehung?

Immer wieder kommt bei dieser Diskussion die Frage auf, ob das zufriedene Kind nun ein Zufallstreffer war oder das Ergebnis bedürfnisorientierter Elternschaft ist. Gerne wird dann die eigene, vollkommene Selbstaufopferung ins Feld geführt, während die Eltern mit High-Need (Schreikindern/ durch Krankheit beeinträchtigte) Kindern über solche Aussage nur den Kopf schütteln können.

Es gibt Eltern, die geben alles und das Kind ist nicht zufrieden! Die körperliche und seelische Belastung in solch einem Zustand, der meist Monate oder Jahre lang anhält, ist enorm. Wann ist die Grenze elterlicher Belastungen erreicht? Was muss passieren, damit auch Mutter oder Vater wieder im Fokus der Fürsorge stehen?

Es ist ein Thema, bei dem es kein richtig oder falsch gibt, denn unsere persönliche Wahrnehmung von Belastbarkeit ist immer nur von unserem eigenen Standpunkt und mit unseren Erfahrungen zu beurteilen. Aus diesem Grund wünsche ich mir mehr Weitsicht, mehr „über den Tellerrand blicken“, mehr „den Horizont erweitern“. 

 


 

Hiermit möchte ich nur kurz einen Anreißer geben und den Anstoß für die Blogparade zum Thema:

 

Eltern in der (Auf)-Opferungsrolle – elterliche Grenzen vs. kindliche Bedürfnisbefriedigung {Blogparade}

geben und jetzt nicht weiter auf die vorangegangene Diskussion eingehen. Ein paar Themen habe ich oben schon etwas ungeordnet in den Raum geworfen….

 

weitere  Stichpunkte zum Thema könnten sein:

  • Wie viel Egoismus, Selbstaufgabe und Aufopferung sollen oder müssen Eltern erbringen
  • Wie passen elterliche Grenzen und die Befriedigung aller kindlichen Bedürfnisse zusammen?

Muss sich das Leben um das Kind drehen, der ins Leben integriert werden oder muss sich das Kind dem Leben der Eltern anpassen (Stichpunkt: funktionieren!) ……..


 

Ich freue mich auf eure Einsendungen bis zum 31.1.16. (die Linkliste endet am 18.1.16, dann bitte in den  Kommentaren posten).

Ihr könnt eure Artikel via inlinkz, in den Kommentaren, via Twitter oder Facebook los werden. Wer keinen Blog hat, kann mir gerne seinen Text unter chamailion -ät-icloud-dot-com schicken. Ich veröffentliche ihn dann nach Rücksprache als Gastartikel.

Eines noch in eigenes Sache: dieses Thema ist sehr emotional beladen. Bitte bleibt freundlich zueinander! 

Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Horizonterweitern 🙂

Die Erkältung einfach wegkuscheln! °Sponsored Video° #ad

sponsored Video Draussen ist gerade so etwas wie Winter. Zumindest der Kalender zeigt uns den Dezember an und auch die Vorweihnachtszeit ist schon fast wieder zu Ende. Es geht also auf das kuscheligste und heimeligste Fest des Jahres zu. Alles ist perfekt, wäre da nicht…..ja, wäre da nicht auch die Erkältungszeit im Anmarsch! Zum Glück weiß WICK, was man alles machen kann, um wieder gesund zu werden.

Kuscheln tröstet und wir fühlen uns wohler. Das hat sich auch bis in die Schulmedizin rumgesprochen!
Kuscheln tröstet und wir fühlen uns wohler. Das hat sich von den Kleinsten bis in die Schulmedizin rumgesprochen!

 

Winterzeit = Erkältungszeit!

Ich würde ja jetzt gerne sagen, dass es in Familien nur in der Herbst und Winterzeit zu Erkältungen kommt. Aber seien wir mal ehrlich: als Eltern umgibt uns der Rotz und Schnodder doch das ganze Jahr über, oder? Und gerade ist es sowieso im Umlauf: Es ist ganz egal, wo ich mich zur Zeit befinde, überall wird geschnieft und gehustet. Im Labor, im Zug oder bei uns Zuhaus. Ich gehe jetzt mal ein“paar“ Jahre zurück, bis in meine Kindheit. Denn als ich klein war, da war ich permanent erkältet. Wenn ich mich erinnere, dann war ich eigentlich immer mit Taschentüchern bewaffnet, eingewickelt in einen Schal und musste jeden verfügbaren Kräutertee trinken, den meine Eltern in die Finger bekommen haben. Es hat sich also in den vergangenen 30 Jahren mit meinem Immunsystem nicht wirklich was getan, könnte man meinen 😉

 

Die Erkältung einfach wegkuscheln

Was kann man also gegen diese fiese Plage machen, bei der man sich so unglaublich, furchtbar elend fühlt (Stichwort: tödlicher Männerschnupfen!)? Na, da fallen mir doch die Klassiker aus meiner Kindheit ein, die sich bis heute bewährt haben: Tee, Nasenspray, Zwiebelsäckchen, warme Bäder und diverse Mittelchen zum Schlucken und Einreiben ein. Was man halt so macht, damit die Erkältung schnell wieder von Dannen zieht. Das aller, aller wichtigste habe ich aber bei meiner Aufzählung vergessen: Kuscheln! Durch Körperkontakt fühle ich mich getröstet, verstanden und geliebt. Das hat schon als Kind funktioniert und klappt auch heute noch. Wenn ich krank im Bett liege, da hilft nichts mehr, als eine Kuschelrunde mit Kind und Mann. Kuscheln, Toben, eine nette Umarmung und sogar eine sanfte Berührung an der Schulter reichen aus, damit wir uns wohler fühlen!

#HugYourDad sollten wir alle öfter machen!
#HugYourDad sollten wir alle öfter machen!

Diese Erkenntnis, dass Menschen sich nach Berührung sehnen ist ja nicht neu. Nicht umsonst boomen Massagen und Wellness-Angebote. Und auch ein ganz neuer Trend ist in Deutschland angekommen: Kuschel -und Raufpartys. Aber soweit muss ja die persönliche Wohlfühlstrategie und Erkältungsprävention nicht gehen. Für Kinder ist es normal, dass die Eltern am Bett des Kindes sitzen und Trost spenden. Leider geht diese Gewohnheit mit den Jahren verloren. Wir umarmen uns weniger..aber warum eigentlich? WICK zeigt uns, wie es geht! Nehmt eure Mitmenschen doch einfach mal in den Arm. Den Onkel, Papa, Sohn, Tante, Schwester, Enkel…. So werden Familienfeste gleich zur Wohlfühloase 🙂

 

p.S.: das funktioniert nicht nur bei Männern 😉

Werbung: Dieses Video wurde von WICK gesponsored! 

Die Babys der Anderen

Die Babys der Anderen, die Schlafen friedlich in ihren Kinderwägen, lassen sich ruhig im Maxi Cosi im Auto transportieren, spielen alleine stundenlang mit einem Spielzeug, schlafen,wenn sie müde sind, ihr Dauergeschrei ist maximal ein leises (niedliches) Quäken von 30 Minuten, wollen nachts nur alle 2,5 h an die Brust, sind zufrieden, machen mit. Funktionieren.

 

SO ein Baby hätte ich auch ganz gerne!

Manchmal, wenn ich so die ganzen Neubabys in meinem Umfeld betrachte, da kommt der Wunsch nach einem zweiten Kind. Eins, dem ich beim friedlichen Schlaf zuschauen kann, das durch Nähe und Stillen zufriedengestellt ist, mit dem ein Spaziergang nicht nur eine zweckgebundene Aktion ist und mit 90% Gezappel quittiert wird, eins, mit dem Autofahren nicht zur absoluten Nervenbelastung wird.

Aber eigentlich doch nicht: Nein, ich möchte gar kein Baby, denn ich wüsste gar nicht, wie ich die Bedürfnisse von uns Dreien mit einem weiteren Kind vereinbaren könnte, denn gerade läuft es so, dass wir es packen. Ich will jetzt gar kein weiteres Kind, denn ich brauche meine Kraft für Arbeit, Studium und für mich.

 

Das Baby eines Kollegen: das schläft einfach so!

Meine Kollege erzählte mir letztens von dem neuen Yoga-Kurs seiner Frau. Bezahlt von der Krankenkasse. Das sollte ich doch auch mal machen. Eigentlich eine gute Idee, aber:

Dabei mach ich doch sowas ähnliches, sogar täglich: zweistündige Einschlafbegleitung in einer völlig unnatürlichen Körperhaltung, bei der ich mich keinen mm bewegen darf. Manchmal trainiere ich abei auch meinen Beckenboden, wenn ich circa 90 Minuten davon auf die Toilette muss.
Das Baby dieser Frau schläft dann bereits seit 2 Stunden und wird noch weitere 10 Stunden schlafen. Ohne Dauergebrüll, ohne nächtlichen Milchdurst. Es ist 5 Monate. Bei solchen Erzählungen kommt es mir dann manchmal hoch….

Es nur der reine Neid, der gerade aus mir spricht. und manchmal, ein ganz kleines bisschen macht es mich auch traurig und wütend.  

Trotzdem bleibt der Wunsch, dass es nur einmal so ist, wie bei Ihnen: den Anderen!


Dies ist gebloggt für die liebe @2kindchaos_mo <3. lass dich mich ärgern, unsere Zeit wird kommen!

 

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Irgendwas mit Weihnachten… #bloggeradvent Teil 9

Kapitel 9: Bjarne Bär und die Bienenkönigin

Irgendwas mit weihnachten

Langsam wird es wieder Morgen im Wald und die ersten zarten Sonnenstrahlen finden ihren Weg in die Höhle. Lisbeth wird als erste wach und schnattert direkt drauflos:

„Guten Morgen ihr Lieben! Ich habe ja so gut geschlafen? Ich habe so schön von unserem Fest geträumt, dass ich fast glaubte, es wäre schon Weihnachten!“ Aus der hinteren Ecke brummelt und knurrt Bjarne leise vor sich hin. „Bitte Ruhe, es gibt Bären, die wollen noch schlafen! Gibt es denn überhaupt Frühstück?“

Nach und nach wachen alle Tiere in der Höhle auf. Strecken und recken sich. Die kleinen Igel strecken neugierig ihr Näschen aus der Höhle und schütteln sich: „Ist das kalt! Wie sollen wir denn noch Futter da draussen finden?“, fragt Pino und verkriecht sich wieder in seine warme, kuschlige Schlafecke. Für kleine Igel ist es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt zum Aufstehen, beschließt er.

Bjarne dagegen ist nun richtig wach und beschließt sich im Wald ein wenig umzuschauen. Vielleicht kann er ja doch etwas zum Frühstücken finden? Sein Magen knurrt schon ganz fürchterlich! Und kein Waldtier sollte hungrig in den Tag starten müssen.

Hinter sich hört der Bär etwas flattern. Kurz erschreckt er sich und sieht dann Erna, die Eule, aus dem Unterholz auftauchen.

„Guten Morgen, Bjarne. Wohin gehst du?“

„Ach, ich gehe zum Bach. Etwas trinken und dann zu großen Eiche. Dort gibt es vielleicht noch ein paar Beeren, die ich essen kann. Magst du mitkommen?“

Selbstverständlich will Erna mitkommen! Diese Ecke des Waldes kennt sie noch nicht.

Schnell erreichen die beiden Tiere den Bach. Noch ist er nicht zugefroren und so kann Bjarne seinen Durst stillen. Erna beobachtet ihn von einem Baum aus. Die Sonnenstrahlen wärmen ihr Gefieder und sie genießt die Stille am Morgen, dass nur durch das Schlürfen den trinkenden Bären gestört wird.

„So!“, sagt Bjarne. „ Jetzt gehen wir zur alten Eiche. Da gibt es immer ein paar Beeren zu futtern!“

In diesem Moment landet eine kleine Biene auf seiner Nase. Der große Bär erschrickt fast so sehr, dass er in den Bach fällt.

Summmm.SSSSum.SUUmmmmmm.

Die kleine Biene ist sehr aufgeregt. Plötzlich sitzt die ganz still, räuspert sich und verkündet: „Bjarne Bär, die Königin lädt sie in ihr Königreich zum Frühstück ein. Bitte folgen sie mir!“

Daraufhin fliegt die Biene in den Wald herein. Bjarne und Erna sind so irritiert, dass sie der Biene in den Wald folgen.

Nach kurzer Zeit fliegt die Biene zielstrebig auf einen Bienenkorb zu, der mitten im Wald platziert ist. Bjarne hat solche Körbe schonmal gesehen und er weiß, was sich darin befindet. Honig! Süßer, leckerer Honig! Ihm läuft das Wasser im Munde zusammen. Hatte die kleine Biene nicht etwas von Frühstück gesagt?

Während der Bär noch mit seinen Gedanken beschäftigt ist, fliegt die Königin und ihr Gefolge aus dem Bienenkorb und lässt sich auf einem Ast, direkt auf Augenhöhe, nieder.

„Hallo Erna, hallo Bjarne. Ich bin Königin Emilia. Herrin dieses Bienenstaates und Herrscherin über den Wald. Ich freue mich, euch begrüßen zu dürfen.“, säuselt die Bienenkönigin.

„Ich habe gehört, dass die Tiere heute Abend ein großes Fest feiern. Wir Bienen wollen auch dabei sein! Dürfen wir?“

Der Bär überlegt kurz. So viele Tiere und ein ganzer Hofstaat an Bienen in einer Höhle…kann das gut gehen?

„Aber nur, wenn ihr niemanden mit eurem Stachel piekst. Und ihr müsst etwas mitbringen.“

Die Königin ist hocherfreut über die Antwort von Bjarne. „Oh, da freuen wir uns aber! Und ganz, ganz sicher, werden wir niemanden stechen. Und wir bringen Honig mit. Willst du mal probieren?“

Natürlich wollte Bjarne den leckeren Honig probieren!

Während der Bär schmatzend und glücklich vor dem Bienenkorb sitzt und die Königin von ihren vollen Honigwaben erzählt, hat Erna eine Idee, wie man den Weihnachtsbaum zum Leuchten bringen kann. Sie hatte da mal was gehört, von Bienenwachs, dass man zu Kerzen formen kann….


Kapitel 8 gibt es hier zum nachlesen.

Morgen geht es weiter mit dem 10. Türchen unserer Blogger Adventsgeschichte bei Sarah !