Mein Wochenende in Bilder #wib

Es ist zwar schon Dienstag, aber ich möchte euch mein #wib nicht vorenthalten 🙂 Leider war ja das Wetter nicht mehr ganz so schön  ziemlich mies und wir hatten eine ganze Menge zu tun!


 

Freitag

Freitag gibt es bei uns im Labor immer ein gemeinsames FrĂŒhstĂŒck! Und diesmal habe ich mich dazu bereit erklĂ€rt, die Brötchen zu besorgen 🙂 Nebenbei konnte ich mein GemĂŒt durch einen leckeren Nougatring beruhigen! Grund der Aufregung: Uni-Irrsinn in Reinform!

Morgens, 6.34 h in Deutschland: Frau mit Nougatring betritt die S-Bahn!
Morgens, 6.34 h in Deutschland: Frau mit Nougatring betritt die S-Bahn!

 



Samstag

Samstags ist unser Familieneinkaufstag! Wir bummeln gemeinsam ĂŒber den Markt, gehen einkaufen, auf den Spielplatz und einen Kaffee.

Danach gab es ein gemeinsames Familiennickerchen im Bett 🙂

Baby und ich: Helden in Strumpfhosen!
Baby und ich: Helden in Strumpfhosen!

 

Papierkram: wie gehts weiter?
Papierkram: wie gehts weiter?

 


 

Sonntag

Wenig Sonne und somit kein schönes Wildparkwetter. Als Alternativprogramm haben wir uns zur Uroma eingeladen 🙂

Wetter ist...grau und regnerisch. Bleiben wohl IndooraktivitÀten!
Wetter ist…grau und regnerisch. Bleiben wohl IndooraktivitĂ€ten!

 

Baby verwĂŒstet Uromas Wohnzimmer....
Baby verwĂŒstet Uromas Wohnzimmer….

 

..wĂ€hrend Mama und Papa Kekse und Kaffee genießen
..wĂ€hrend Mama und Papa Kekse und Kaffee genießen

 

Nach dem Toben noch ein warmes Bad mit Ente und Dino ....
Nach dem Toben noch ein warmes Bad mit Ente und Dino ….

 

-...und dann gehts fĂŒr die Raupe ins Bett und fĂŒr mich kurz an den Schreibtisch :-)
-…und dann gehts fĂŒr die Raupe ins Bett und fĂŒr mich kurz an den Schreibtisch 🙂

Den Abend habe ich mit meiner liebsten Freundin beim Inder ausklingen lassen. Das war lecker! Und endlich mal wieder schön gequatscht. Freue mich auf nÀchste mal!


 

Und damit war unser Wochenende auch schon wieder rum. So schnell gehts.

In diesem Sinne: Ahoi!

 

Blogmonetarisierung um jeden Preis?

Blogs gibt es wie Sand am Meer und jeden Tag kommt eine schier unendliche Anzahl hinzu. Dort den Überblick zu behalten ist schwer und oft kennt man nur die Blogs seiner eigenen Sparte. Mama oder besser Elternblogs sind so eine Sparte, die tĂ€glich neue Blogger ausspuckt und alle wollen ein StĂŒck vom Kuchen abhaben.

Erst habe ich gedacht, oh, da gibt es so eine handvoll Menschen, die ĂŒber ihren Familienalltag bloggen und nicht nur als Ratgeber fungieren wollen. Das schöne war auch, dass die kleinen, seriösen Blogs sehr privat waren. Ohne Werbung und ohne Gewinnspiele. So ein wenig, als ob man bei diesen Menschen auf dem Sofa sitzt und gemeinsam ĂŒber die Probleme oder freudigen Ereignisse tratscht.

Je mehr ich mich aber mit der Thematik beschĂ€ftigte und dann auch wieder mit dem bloggen anfing, wurde ich von der schieren Anzahl der Elternblogs erschlagen. Allein bei brigitte-MOM sind unendliche viele Blogs gelistet -ĂŒber 1000!

Erfolgreich heißt nicht immer auch mit Marketingstrategie

Wenn man sich durch die beliebtesten Blogs bei brigitte-MOM klickt, dann fĂ€llt etwas auf. Eigentlich hĂ€tte ich damit gerechnet, dass die beliebtesten Blogs auch alle eine besondere Strategie verfolgen: Werbung, Gewinnspiele, DauerprĂ€senz auf allen Medien. Aber dem ist gar nicht so! Der Erfolg eines guten Blog ist es nicht, permanent ĂŒber dessen Erfolg zu sprechen und jedem seine Klickzahlen und Werbebanner unter die Nase zu halten, sondern (es ist so einfach): Ausdauer und seine Nische bedienen. 

Mit dem Blog Geld verdienen. Ist das verwerflich?

Diese Frage hat auch top-elternblogs.de aufgefasst und Mitte diesen Jahres zu einer Blogparade zu diesem Thema aufgerufen. Die allgemeine Meinung deckt sich mit meiner: Bloggen ist viel Arbeit und wenn es gekennzeichnet ist, darf auch ruhig ein Sponsoring mit einfließen. Damit verbunden sind dann auch Verlosungen und Werbebanner.

Es lÀuft also darauf hinaus, dass Leser und Blogger es als eine win/win Situation empfinden, wenn:

  • der Blog trotzdem weiterhin sein Profil behĂ€lt und nicht nur zu einer reinen Werbeplattform verkommt.
  • die Produkte und Themen des  Sponsors zum Blog passen

  • und: die Berichte entsprechend gekennzeichnet sind!

 

Nicht nur dem Leser verpflichtet, sondern auch dem Gesetz! 

Und da liegt auch der Hase im Pfeffer, denn die Kennzeichnung als ‚Sponsored-Post‘ ist nicht nur ein good-will des Bloggers seinen Lesern gegenĂŒber, sondern ist auch gesetzlich verankert! Schleichwerbung und TĂ€uschung sind strafbar. Und ja, es gibt dort auch FĂ€lle von Abmahnungen! Mehr zu diesem Thema könnt ihr in einem sehr interessanten Artikel von mamahoch2.

 

Der Aufreger

Warum ich mich damit beschĂ€ftige? Klar, auf der einen Seite versuche ich gerade soviel wie möglich ĂŒber Blogs, Werbung und allgemein Monetarisierung zu lernen. Nicht fĂŒr diesen Blog, sondern fĂŒr die zwei anstehenden Projekte. Dann ist da noch die PrĂ€senz des Themas in meiner Filter-Bubble. Katarina von Blogprinzessin schreibt gerade an einem e-book zum Thema und auch sonst steht die Frage fĂŒr den einen oder anderen immer mal wieder im Raum. Wie gesagt, ich finde es nicht verwerflich! Auf Katarinas ebook bin ich sehr gespannt und auch sonst: Bloggen ist auch Arbeit, die man sich honorieren lassen kann. Was ich dagegen verwerflich finde……

Dubiose und unseriöse Kooperationsanfragen!

Vor einigen Wochen hat mich per Mail eine Kooperationsanfrage erreicht. Ja, ich habe mich gefreut, denn die Firma ist bekannt und der Webauftritt der Agentur machte einen (auf den ersten Blick) seriösen Eindruck. Die Mail die mich erreicht hat war zu meiner Freude so formuliert, dass man den Eindruck hatte, der Verfasser habe sich mit meinem Blog beschÀftigt. Allein die Anrede mit meinem Vornamen hing mir fad nach.

Nach einem Wechsel von Nettigkeiten fragte ich danach, wie sich mein GegenĂŒber meinen Beitrag vorstelle. Und da kam es: der Auftraggeber verbietet eine Kennung als Sponsored-Post oder Werbung. Ich habe abgelehnt.

Kein Einzelfall!

Ich war kein Einzelfall, denn als ich mich nĂ€her mit der rechtlichen Thematik beschĂ€ftigte (Betrag von mamahoch2 s.o.) habe ich in einem Kommentar eine weitere ‚Betroffene‘ gefunden. Und gestern konnte ich in einer FB-Gruppe viele, viele Bloggerinnen kennenlernen, die ebenfalls diese unseriöse Anfrage erhielten. ALLE haben abgelehnt! Richtig so.

Einer macht es trotzdem.

Trotzdem spĂŒlte mir meine TL gestern ein Gewinnspiel herein: ’50€ Gutschein zu gewinnen von Firma xy‘. Aha. Direkt mal auf den Beitrag geklickt und was sehe ich da: die Worte, die der Agenturmensch mir vorgegeben hat! Ohne Kennzeichnung!

Ich war sauer und enttÀuscht. Zu Recht?

Ich finde wir sollten uns nicht verkaufen. Nicht als Blogger und nicht als Mensch. Und vor allem sollte man sich an geltendes Recht halten.

Was ist eure Meinung zu dem Thema? Habt ihr auch schon unseriöse Anfragen bekommen? Ist sowas ein Aufreger wert? 

Liebe GrĂŒĂŸe und ein schönen Restsonntag an euch alle!

Ahoi!

 

 

Öfter mal ein ‚MÖP‘

Bevor der Tag ĂŒberhaupt heute richtig losging, hatte ich bereits das GefĂŒhl: das wird ein Tag voller MÖP!

Ich danke @aluberlin von grosseköpfe.blogspot.de fĂŒr die Integration dieses wundervollen Begriffs in den aktiven Sprachgebrauch 🙂

Mein Tag war so:

 

1.) Wer schreibt, der bleibt!

Ich sollte öfter mal meinen Kalender benutzen. Am besten den Analogen. Dann wĂŒrde ich nicht nur wissen, dass bald Weihnachten ist, sondern auch welcher Wochentag, welches Datum hat. Im Alltag ist das kein Problem, es sei denn, man möchte einen Tisch in einem Restaurant bestellen.

Ich habe keinen Kalender benutzt und das fĂŒhrte zu folgendem Telefonat, als ich beim Inder einen Tisch reservieren wollte:

Ich: Ja, Hallo! Ich wĂŒrde gerne fĂŒr Freitag, den 16.11 einen Tisch reservieren lassen.

Netter, geduldiger Inder: Hallo. FĂŒr Freitag oder Sonntag?

Ich: Freitag! Um 19 Uhr.

Er: Den 16.11 um 19 Uhr. Okay, ich freue mich sie am Sonntag hier zu sehen.

Ich (schon genervt): NEIN! Freitag! 19 Uhr!

Er: welches Datum?

Ich:16.! 11.!. Freitag! (schon ziemlich genervt)

Er: Oh, liebes MĂ€dchen. Das ist Sonntag.

Ich: Äh,ne! Oder doch? Tschuldigung (panisch auflegen und mich schĂ€men gehen…..)


2.) Was lÀnge wÀhrt, wird endlich gut!

In diesem Fall die Email von Deichmann um endlich das Babyschuh-Interview fertigzustellen…*yaih*


3.) Unverhofft, kommt oft!

Eine Finanzspritze zur Herdplatte vom Schwiegerpapa 🙂 DANKE!!


4.) Undank ist des Welten Lohn!

Sich unaufgefordert in die Problematiken anderer einzumischen und helfen zu wollen kommt nicht immer gut an. Ja, das habe ich bereits verstanden.

Das es auf der Arbeit nun auch so ist, wusste ich nicht. Mein Motto in Zukunft: mich nur um Problemlösungen bemĂŒhen, um die ich gebeten werde. Das erspart Frust und EnttĂ€uschungen!


5.) Wenn man nicht alles selber macht!

Es zeichnet sich gesteigerter Uniirrsinn ab! Ja, liebe SekretĂ€rin: man kann auch Anliegen von Studenten solange ignorieren, bis Fristen ĂŒberschritten sind. Kluge Taktik von ihnen.

Gut, dass ich mein Anliegen jetzt an ALLE ihre Vorgesetzten per Mail und per Post gesendet habe.

Danke. FĂŒr nichts!


Und bei euch so?

Ahoi!

Nicht nur Tage vollkommenen GlĂŒcks

Es gibt sie, diese Tage: die fangen schon mĂŒde an, weil man nachts nicht schlafen konnte und es zieht sich einfach nur hin. Unwohlig und unzufrieden. Ist das dieser Montag von dem alle Reden?

Ich möchte an erster Stelle erwĂ€hnen: ich liebe Montage. Ja, es ist so und ich werde sicherlich noch mal einen ‚I Love Monday‘-Post schreiben. Aber nicht heute. Heute Abend möchte ich diesen Tag einfach nur abschĂŒtteln und abstreifen und ihn am liebsten auf den Mond katapultieren.

Eigentlich bin ich ja immer positiv eingestellt und ich freue mich auf den Tag und auf die Aufgaben. Ja, jeder Tag ist ein Geschenk und man sollte sich glĂŒcklich schĂ€tzen ihn erleben zu dĂŒrfen. Aber da gibt es dann diese Dinge. Eine durchwachte Nacht, den Infekt in den Knochen, Hektik am Morgen, Ärger mit der SekretĂ€rin an der Uni, ein rumzickendes Auto und viele tausend Kleinigkeiten, die den Tag nicht versĂŒĂŸen. Es ist eher so ein Rosenkohltag.Bitterer, fieser Rosenkohl. Ein Tag, der so gar nicht vollkommen perfekt sein mag.

Ich erwĂ€hnte schon die MĂŒdigkeit, die wie Blei in den Knochen steckt? Die zig FlĂŒchtigkeitsfehler? Die schlechtgelaunten Mitmenschen? Die quĂ€lende Frage, wie man dann bald den Alltag organisieren soll, wenn die Elternzeit rum ist?

All das mag ich nicht. Nein, ich mag dann in mein Bettchen und mir die Decke ĂŒber den Kopf ziehen. Solange, bis alles wieder gut ist und ich mich wieder woanders hin wĂŒnsche.

Das Leben ist nicht nur wunderschön und perfekt und einfach. Aber mir geht es nicht schlecht. Uns geht es nicht schlecht. Wir haben keine existentiellen Sorgen – es ist nur ein Unwohlsein. Und darum steige ich zwar mĂŒde, zerknautscht und mit dicken Kopfschmerzen aus der S-Bahn, aber …noch 400 Schritte. Dann bin ich Zuhause.

Ich werde klingeln und oben krabbelt schon ein kleines Baby auf mich zu und sagt“Maammmaaaap“, und wird ĂŒber beide Öhrchen grinsen.

Noch 300 Schritte. Dann bin ich zuhause.
Der Papa wird mir die Jacke abnehmen und mir einen Kuss geben. In der Wohnung riecht es schon nach frischem Essen.

Noch 200 Schritte und ich kann meine Jogginghose anziehen und die kuschligen Schluppen. Die Raupe wird versuchen den Schuh zu essen und mir durch das Gesicht zu schlecken. Und fĂŒrchterlich lachen. Das Herzschmelzlachen!

Noch 100 Schritte. Mein Herz wird leicht und der Kopf entspannt sich. Alles nicht so schlimm.

Zuhause bei der Familie, in der Ruhe, im Geborgenen. Und vielleicht ist dieser Tag doch: vollkommen perfekt.

Ahoi!

Mein Wochenende in Bildern #wib

Endlich habe ich es mal geschafft an das #wib zu denken und mitzumachen. Die Wochen davor war ich ja immer mindestens einen Wochenendtag krank und somit aus dem Verkehr gezogen 🙂

Nun aber fĂŒr euch mein bzw unser Wochenende in Bildern!


 

Freitag:

ich bin ja der Meinung, das Wochenende beginnt am Freitag. Mein Wochenende begann, wie das vorherige endete: mit Kranksein. Kopf, Bauch, Übelkeit. Meine Verabredung musste ich auch absagen, da ich dann auch noch MigrĂ€ne dazugesellt hat. Na danke. FĂŒr mich gab es also Sofa, Wolldecke und Tee 🙁

 

 


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Minze, Limettensaft, frischen Ingwer und Honig. Das wird ja wohl Kopfschmerzen und Viren vertrieben, oder?
Minze, Limettensaft, frischen Ingwer und Honig. Das wird ja wohl Kopfschmerzen und Viren vertrieben, oder?

 

Samstag:

Heute steht fĂŒr die kleine Raupe ein erneuter Oma-Übernachtungsbesuch an. Da ich wieder einigermaßen fit bin, toben wir noch ein wenig und dann gehts fĂŒr die Eltern in den 24h Entspannungsurlaub 🙂

Time for: superniedlichen Windelpopo!
Time for: superniedlichen Windelpopo!

 

 

Baby-Abwehrgitter ist endlich installiert. Nun ist auch die KĂŒche babysicher!
Baby-Abwehrgitter ist endlich installiert. Nun ist auch die KĂŒche babysicher!

 

 

extra fĂŒr euch ein Einkaufs und Putzselfie!
extra fĂŒr euch ein Einkaufs und Putzselfie!

 

 

endlich einen riesigen Kaffee trinken und die Stille genießen
endlich einen riesigen Kaffee trinken und die Stille genießen

 

 

Abends mit OfenkĂ€se, GemĂŒse und Mann den unglaublich tollen Film 'Snowpiercer' schauen! MÜSST IHR SEHEN!
Abends mit OfenkĂ€se, GemĂŒse und Mann den unglaublich tollen Film ‚Snowpiercer‘ schauen! MÜSST IHR SEHEN!

 

Sonntag:

Ausschlafen und dann: Kaffee und gemĂŒtlich surfen!

 

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Orient meets Indian. Curry alla Casa :-) dabei Raupe bespaßen
Orient meets Indian. Curry alla Casa 🙂 dabei Raupe bespaßen

Der Nachmittag wurde bei Oma 2 verbracht. Da gabs Entertainment fĂŒr die Raupe und Kaffee und Kuchen fĂŒr uns 🙂

 

Und wie war euer Wochenende? Meinen Beitrag und viele andere gibt es bei Susanne von geborgen-wachsen.de

Wie mich ein Staubsauger beinah tötete

Zeitreise – wir gehen knapp 16 Jahre zurĂŒck. Zu meinem 13 jĂ€hrigen Teenie-Ich. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ein Faible fĂŒr einen gruftigen Hippielook mit viel Klimbim und Gedönse. Vor allem aber mit vielen und langen HalstĂŒchern und Schals. Diese werden mir noch zum VerhĂ€ngnis werden.

Der Staubsauger des Todes

Wie es sich als zuverlĂ€ssige Tennietochter so gehört, hat meine Mutter mich genötigt wollte ich unbedingt bei der samstĂ€glichen Reinigung des Familienhorstes helfen. Ein GlĂŒck! Mutter hat einen neuen Staubsauger gekauft. Mit richtig Power und so. Die motivierte meckernde und rumgestikulierende Tochter greift also zum Super-Duper-Megasauger, um die herumfliegenden Streureste des Kaninchens zu beseitigen. Und wĂ€hrend sich die Tochter noch mit der Mutter ĂŒber das Getöse hinweg anschreien ĂŒber Kuchenrezepte unterhĂ€lt, passiert folgendes…….

Angriff des Zyklonsaugers…

Dramatischer Filmschnitt: meckernde Gruftie-Teenietocher schwingt den Sauger, wĂ€hrend Mutter in der TĂŒre steht und Anweisungen gibt und ihren Nachwuchs bewundert. Bekanntes Bild. Dann -plötzlich!- löst sich das Saugrohr des Staubsaugers am oberen Griff und saugt sich sofort und mit aller Saugkraft beiden Enden des langen Schals ein.

Überraschter Schock bei der Mutter. Panik bei der Tennie-Tochter, denn der Staubsauger des Todes schnĂŒrt ihr die Luft ab! Aber ohne Erbarmen saugte der Sauger weiter und löste bei der geschockten Tochter eine nicht unerhebliche Schnappatmung aus! Mit aller Kraft versucht sie das UngetĂŒm von sich zu entfernen. Es sieht aus, als wĂŒrde sie den Angriff einer Riesenschlange abwehren wollen.

Vater rettet Tochter vor Todessauger. Mutter steht unter Schock!

Der Vater rettete dann die Tochter durch ein beherztes ziehen des Steckers. Sofort ließ der Staubsauger von ihr ab und die Tochter konnte sich aus der Schlinge befreien und geschockt des Monsterding von sich werfen.

Die Mutter, welche immer noch starr und mit aufgerissenen Augen in der TĂŒre stand, wiederholte nur wie ein Mantra: „Das hĂ€tte mir die Polizei nie geglaubt! ich wĂ€re bestimmt ins GefĂ€ngnis gekommen!“

The End

Schlussendlich hatte die Familie diesen Vorfall unbeschadet ĂŒberstanden. Die Mutter konnte nach dem Genuss von einer Tafel Schokolade wieder normal weiterleben, die Tochter erholte sich von dem Angriff. Es blieben keine körperlichen BeeintrĂ€chtigungen zurĂŒck. Der Vater lebte wie bisher.

Der Staubsauger hatte bereits in seinem ersten Einsatz schlechtes Karma auf sich geladen und starb wenige Monate an einem Motorschaden.

Dieser Vorfall ist wirklich so geschehen und hat zu einem dazu gefĂŒhrt, dass ich keine langen HalstĂŒcher mehr trage und wenn möglich den Boden fege, statt zu saugen.

In diesem Sinne: Ahoi!

Krankheit, Arbeit und das schlechte Gewissen

Vor einigen Tagen hat die liebe Endwinterwunder auf ihrem Blog ĂŒber Krankheiten und Achtsamkeit geschrieben. Ein toller Text und er trifft (blöderweise)  er auch gerade auf mich zu.

Arbeitsstart und schon krank

Wer hier aufmerksam mitliest weiß, dass ich erst vor kurzem meine Vollzeitstelle wieder angetreten habe. In der Zeit habe ich fast jedes Wochenende irgendwie flachgelegen. Entweder mit MigrĂ€ne (zweimal) und jetzt diesem ominösen Infekt, der eine Mischung aus halb grippaler Infekt und halb MagenDarm ist. Aber, bisher hat sich das ganze als sehr arbeitgeberfreundlich entwickelt: zum Montag war ich immer wieder fit. Jetzt, in Woche vier, ging leider nichts mehr. So oder so musste ich also zum Arzt und der hat mich -ohne mir ĂŒberhaupt die HĂ€nde schĂŒtteln zu wollen, der kluge Mann – direkt mal einen Platz auf der Couch gesichert. Also der eigenen. Zum auskurieren. Denn machen kann man da nichts, ausser warten und Tee trinken.

das schlechte Gewissen 

Ich, meines Zeichens: Vorbildarbeitnehmer, habe in den vergangenen Jahren immer versucht möglichst nicht zu fehlen. Die Fehltage die ich dann mal hatte, waren dann einzelne Tage, zum Beispiel wegen MigrĂ€ne. Und immer im Hinterkopf das schlechte Gewissen der Firma gegenĂŒber.

Aber warum eigentlich? Mal ehrlich: es dankt dir keiner, wenn man krank zur Arbeit kommt. Klar, begeistert ist dein Vorgesetzter und deine Kollegen auch nicht ĂŒber eine Krankmeldung, denn die Arbeit muss gemacht werden. In den meisten FĂ€llen bleibt dann sowieso alles liegen und du darfst den Wust eh alleine wieder wegarbeiten. Die damit verbundenen Überstunden bekommt man aber selbstverstĂ€ndlich nicht bezahlt, sondern kann die als Überstunden nehmen. In der Theorie. So oder Ă€hnlich wird es bei den meisten aussehen.

Und noch weniger wird dir gedankt, wenn du als Bazillenmultiplikator deine Kollegen verseuchst. Ich weiß jetzt, dank einem GesprĂ€ch bei meiner Krankmeldung, wem ich die Seuche zu verdanken habe.

In Zukunft werde ich Kollegen, die ihre SĂ€tze mit:’Meine Frau und die Kinder lagen am Wochenende mit (bitte beliebige Krankheit einsetzen) flach., meiden und gegebenenfalls mit Baktolan desinfizieren.

Sich selbst in den Fokus setzen

Wer krank ist, ist krank. Ich fĂŒr meinen Teil bin niemand, der sich wegen einem SchnĂŒpfchen oder einen kratzigen Hals drei Wochen krankschreiben lĂ€sst. Wenn es mir aber schlecht geht, scheue ich nicht mehr den Weg zum Arzt und lasse auch eine Krankmeldung zu. Ich muss ja nicht nur in Zukunft meinen Arbeitgeber mit meiner LeistungsfĂ€higkeit ĂŒberzeugen, sondern auch fĂŒr meine Tochter und fĂŒr meinen Mann sorgen. Nebenbei gibt es eine Vielzahl von Krankheiten, die chronisch werden können. Und dann fĂ€llt man ganz aus – das mag weder dein Arbeitgeber, noch die Krankenkasse und fĂŒhrt garantiert nicht zu einer Erhöhung deines Gesundheitsstatus.

AbwÀgen und im Notfall einen Gang runterschalten

Es gibt da wohl keine verbindliche Aussage, was man wie zu tun hat. Leider ist es ja manchmal so, dass gerade dieses Projekt abgeschlossen werden muss oder man wirklich der einzig verbliebene Kollege ist, der noch die Stellung hÀlt.

Im Allgemeinen sollte man aber wieder mehr auf seinen Körper hören und ihm das geben was er im Krankheitsfall braucht: Ruhe. Ohne schlechtes Gewissen.

In diesem Sinne werde ich jetzt hier meinen Tee schlĂŒrfen und mir die Bettdecke wieder bis unter die Ohren ziehen.

Ahoi an alle Schniefnasen und Seuchenmutterschiffe!

Vor der Arbeit kommt…die Arbeit

Gerade habe ich ein wenig Luft. DieRaupe genießt Bespaßung durch Oma und Opa und ich kann mich versuchen ein wenig auf Lernen und der Planung fĂŒr die kommenden Projekte zu widmen. Leider bin ich ja eher so der..wie soll ich es sagen: Datenmessie-Organisationsmonk. Das ganze wird gefĂŒttert durch eine perfektionierte Aufschieberitis in Sachen Ordnung halten. Man könnte auch sagen ich bin der Typ (auf die Ordnung bezogen): Schlampe mit Ordnunungstick.

Ich wĂŒhle mich jetzt also mal durch meinen Desktop und den ganzen DatenmĂŒll, der sich auf meinem Laptop angesammelt hat, muss dann die externe Festplatte sortieren, bevor ich sie fĂŒttern kann um dann im Anschluss meinen Schreibtisch, meine Notizen fĂŒr die Klausurvorbereitung finden und sortieren sollte. Schlussendlich werde ich wohl aus meinen 1010100586 handgeschriebenen Zettelchen eine To-Do-Liste in Excel erstellen -mĂŒssen-.

Zeitrahmen: 3 Stunden!

*wirrkicherndab*

Und ihr so? Ahoi!