Vom Wollen, Sollen, Können und Müssen

Ich muss sterben. Das ist das einzige, was man wirklich muss. Aber das ist ja nur eine Konsequenz des Lebens an sich und soweit wollen wir es ja in nächster Zukunft nicht kommen lassen. Bei Heike von Heikeland habe ich letztens zwei sehr interessante Beiträge gelesen: In einem Beitrag schreibt sie über das „ich sollte“ und  „ich möchte“. Und dann habe ich noch bei Luisa von berlintobali einen tollen Artikel über die Vereinbarkeit von Studium, Familie und Job gelesen. Sie scheint es alles ganz gut unter einen Hut zu bekommen. Ich übe da ja noch 🙂Beide Blogs unbedingt lesen! (das nur am Rande)

Alle drei Texte haben mich angesprochen. Auf unterschiedliche Weise, denn sie handeln vom Planen und Loslassen, wenn auch von unterschiedlichen Ansatzpunkten her. Planen, Zukunft, machen. Das sind sehr große Themen in meinem Leben.

Ich sollte: Ich habe auch diese Listen: im Kopf, auf Schmierzettel, im Notizbuch, auf dem Desktop…die To-Do-Listen. Unendliche lange Listen, welche von Tag zu Tag länger werden. Dinge die zu tun, zu planen, zu machen sind. Oder machbar sein könnten. Sowas wie: Französisch lernen oder Englischkurs belegen, mehr für die Uni machen, Kisten aus dem Keller ausräumen, Auto waschen, Zeitungsabo kündigen, Fenster putzen……….und so weiter.

Was mache ich dann am Ende des Tages, wenn ich nach elf Stunden endlich wieder zu Hause bin? Kein Sport – oder zumindest gehe ich nicht mehr ins Fitnessstudio, kein ‚Pflichtbloggen‘, keine stundenlangen Lernsessions, kein Haushalt. Was mache ich dann eigentlich? Baby bobbeln und zur Ruhe kommen, die wichtigsten organisatorischen Sachen klären, lieber eine Stunde konzentriert lernen/ bloggen/ Artikel einpflegen und noch ein bisschen das Leben genießen.

Ich muss: Geld verdienen, Kind versorgen, Rechnungen zahlen, Familienkontakte und Freundschaften pflegen, Hin und wieder Wäsche waschen und Geschirr spülen, die Beziehung pflegen. Sich selbst pflegen!

Das sind die Dinge die ich machen muss. Die wichtigsten Sachen, die werden erledigt und der Rest, der oxidiert fröhlich weiter auf den Schmierzetteln rum. Wenn ich mal ‚Zeit‘ habe, werde ich wohl mal alle einzelnen Listen zusammenfassen 🙂 Ich weiß genau so gut wie ihr, dass das nie passieren wird.

Ich würde gerne, oder: das Wollen. Ich bin jemand, der sich beim Planen verzettelt und dann irgendwo kurz vorm durchstarten hängenbleibt. Mir fehlt manchmal der Druck, ganz nach dem Motto: ich habe solange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe. Aber ich möchte auch nicht alles auf den letzten Drücker fertigbekommen. Also suche ich immer noch nach dem goldenen Mittelweg zwischen Planungsoverkill und Prokrastination.

Ich würde gerne: mein Studium fertigmachen, mehr lesen, mehr schreiben, mehr kochen, mehr fotografieren, mehr Sonne genießen, mehr Spaziergänge mit Baby, mehr Zweisamkeit mit dem Papa, mehr Reisen.

Die Diskrepanz von wollen, müssen, können, wollen und wünschen zu überwinden und im Alltag gleichberechtigt zu vereinbaren ist wohl die hohe Schule des Lebens – da bin ich doch gerne Schüler.

Trotzallem und gerade deswegen  liebe ich Listen. To-Do Listen, Pro/Contralisten, Notizen aller Art und Listen mit den Dingen, die ich gerne machen möchte. Gerne auch als ausformulierte Zukunftsperspektive mit 5-Jahres-Plan!

Wie seid ihr gepolt? Fleißige Listenschreiber oder Spontanentscheider? Planer oder Lass-ich-auf-mich-zukommen-Typ? Ich bin gespannt 🙂

p.S.: einen Zettel habe ich noch immer in meinem Mäppchen. Nach diesem Plan wäre ich jetzt mit meinem Studium fertig und würde in Bremen mit einem Master anfangen….dieser Zettel ist jetzt drei Jahre alt. Vor 1,5 Jahren hat sich der Plan geändert. Das Ergebnis kuschelt jetzt mit seinem Papa.

In diesem Sinne: Ahoi!

Das Internet und die Grenze zum Persönlichen

Oder: warum ich keine Geburtsberichte lese/schreibe und die Frage, ob Temperaturkurven und Schleimfotos ins Internet gehören.

Lange habe ich überlegt, wie ich meine Gefühle zu diesem Thema beschreiben kann. Ich will nicht sagen, dass über diese Themen nicht mehr geschrieben werden soll oder darf, denn es gibt ja wie in der realen Kommunikation immer einen Sender und einen Empfänger. Es nützt also mindestens einer Person was. Das ist gut und soll ja auch so.

Gerade bei die Themen rund um die Schwangerschaft (oder den Wunsch danach) und die Geburt, sind ein sehr sensibles und persönliches Thema. Es ist viel Hoffnung, Leid und Freude daran geknüpft. Gerade weil es so persönlich ist, frage ich mich aber, warum wird es so sehr in die Öffentlichkeit, bzw in den Orbit des Internets getragen. Ein Ort den jeder Einsehen kann und der niemals vergisst.


 

Mein persönlicher Raum

Jeder kennt ihn – diesen Abstand, den man zu Menschen einhält. Bei fremden Menschen hält man mindestens eine Armlänge Abstand um sich wohlzufühlen.

So ist es bei mir:

Bei mir war es schon immer so: ich bin ein Distanzmensch. Das ist vielleicht auch der Grund, warum ich gerne im Internet unterwegs bin. Im Notfall kann man einfach abschalten, wegklicken und den Verlauf löschen.

Internetpräsenz und meine persönliche Grenze

Jetzt mag man sagen: was redet die da so daher, schließlich findet man ja eine ganze Menge an Infos über dich im Netz.

Da sage ich: was wisst ihr schon über mich? Mein Impressum verrät die Grunddaten, mein Kind hat viel geheult und ich schreibe gerne Tweets über Bier und Babykacke – nicht in Kombination versteht sich. Man sagt, gut 20 % seiner Person gibt der durchschnittliche Blogger von sich preis. Ein konkretes Bild kann man sich dadurch nur schwerlich machen. Selbst wenn ich euch sagen würde, dass ich jeden morgen im Bademantel und mit Lockenwicklern vorm Laptop sitze, würde euch das kein Stück weiter bringen. Wir sind noch lange nicht der gläserne Mensch. Oder vielleicht doch?

 

Wo aber sind die Grenzen zwischen persönlich und zu persönlich? Bei mir sind sie definitiv bei den folgenden Punkten überschritten:

Von Zervixschleim, Schwangerschaftstests und Ultraschallbildern

Das Mitteilungsbedürfnis von Frauen scheint ja definitiv stärker zu sein, als das männliche. Möchte Frau sich nun vermehren, gerät dieses Bedürfnis scheinbar außer Kontrolle. Ein besonders guter Raum für nestbaugetriebene Frauen bieten die ‚Elternforen‘. In Wahrheit sind es aber eigentlich Frauen bzw Mütterforen, denn Männer sind dort Mangelexemplare.
Der Ton in diesen Foren ist manchmal schon recht rau, bis beleidigend. Aber auch das ist wieder eine andere Baustelle.

Nun geht man so ganz unbedacht in so ein Forum um sich zu informieren. Über was eigentlich? Egal, der Grund dieses Forum zu öffnen ist mir bis heute schleierhaft. Vllt war es Langeweile oder Neugier…ich weiß es wirklich nicht. Was ich aber zu sehen bekam, hat mich wirklich geschockt.

Unmengen an Fotos von Frauen, die motiviert ihre mit Schleim bedeckten Finger in die Kamera halten. Darüber dann Diskussionen, ob dieser den schon ‚reif‘ sei oder nicht. Daneben postet jede der Frauen noch, wann und wie sie Sex hatte. Nicht zu vergessen die wöchentlich aktualisierten Temperatur und -da ist er wieder- Schleimtabellen. Ob eine Frau durch diese Art Support jemals schneller schwanger wurde oder sich unterstützter gefühlt hat….ich bezweifle dies. Meine (Scham)Grenze wurde jedenfalls überschritten. Weggeklickt.

Einige Wochen später wurde ich schwanger (ganz ohne Internet) und schwups habe ich den gleichen Fehler wieder begangen und in ein Forum bzw auf Blogs geklickt.
Auch hier: Persönliche Grenzüberschreitung. Überall angepieselte Schwangerschaftstest ( mal mit mehr, mal mit weniger deutlichen Streifen) mit der Frage: ob man den wirklich schwanger sei. Wer sich dann die mediale Bestätigung geholt hat und nun wirklich, wirklich schwanger und ist postet jedes! Aber auch jedes Ultraschallbild. Egal ob da nur eine Schleimhaut zu sehen ist oder das alienähnliche Gebilde bereits weiter entwickelt ist.

 

Wenn das Baby dann kommt….

Ich bin ja lernresistent. Darum, nach 8 monatigem, selbstauferlegtem Googleverbot zum Thema Schwangerschaft habe ich es dann doch getan. Geburtsverläufe. Nach drei Geburtsberichten habe ich dann wieder das gemacht, was ich am sinnvollsten hielt: weggeklickt.

Warum ich diese Sachen wieder geschlossen habe? Man bekommt als Schwangere gesagt: jede Geburt verläuft anders! Und eigentlich weiß man ja auch: ohne Schmerzen und einen gewissen Faktor eher unangenehme Begleiterscheinungen geht es selten ( Ja…es gibt Ausnahmen, ich weiß!). Es stimmt: Jede Geburt dort war anders. Für mich gab es da keine Hilfestellung. Viel eher habe ich mich unwohl gefühlt so nah mit in das Geschehen gebracht worden zu sein. Ich fühlte mich als Eindringling.

 

Es ist nicht der abschreckende Ekelfaktor, sondern…..

Was zeigen alle diese Beispiele, egal ob es Schleimbilder, pipinasse Schwangerschaftstests oder vollgeblutete Kreisssaalbetten sind?

Alle diese Berichte zeigen nicht mehr als die 20 %, die andere Blogger oder Internetnutzer so hinterlassen. Nur weil ich deine Temperaturkurve kenne, weiß ich nicht WER du bist. Das kann also auch nach genauerem hinsehen kein Kritikpunkt sein.

Aber alle diese Berichte lassen den Leser an etwas teilhaben, was sehr,sehr persönlich ist. Für mich wäre es so, als ob ich im Internet Karten für die Teilnahme im Kreißsaal verlosen würde und die Leute mit Popcorn und Cola vor mir sitzen und mir beim Pressen zuschauen. Oder könntest du dir vorstellen, wildfremden Menschen auf der Straße deine Schleimfinger zu zeigen oder deinem Chef einen frisch bepieselten Schwangerschaftstest unter die Nase zu halten? Oder eure Kollegen lesen den Blog – ich würde nicht wollen, dass jeder weiß, wie sich der Durchtritt des Babyköpfchens anfühlt und zu diversen Geburtsverletzungen geführt hat. Und ich will es auch nicht von anderen wissen!

Zu viel Information – zu persönlich.

Ja, das mag jetzt nach irgendeiner Form von Egoismus klingen: aber es gibt für mich Formen der Privatsphäre und zwar dann, wenn es unterhalb der Gürtellinie geht. Also im übertragenen Sinne.

All diese Posts zeigen doch Hoffnungen, Erwartungen, Freud und Leid. Das ist etwas sehr persönliches und zusammen mit dem körperlichen nicht unbedingt etwas, was MEINER MEINUNG nach ins Internet gehört.

Ein Ultraschallbild ist eine Aufnahme deines Inneren mit einem winzig kleinen Baby. Das ist etwas für mich und den Papa. Vielleicht noch für die engsten Freunde/Verwandten. Dann ist Schluss -für mich. Ebenso bei der Geburt: für mich ein ganz persönlicher Moment. Den möchte ich nicht mit fremden Menschen teilen und ich möchte auch bei anderen kein Teil davon sein.

Ich finde das gehört zu euch, zu eurer Familie, eventuell nach Freunden und Hebamme, Ärzte…

Wie ist Eure Meinung dazu? Sind solche Forenbeiträge oder Blogposts hilfreich für andere? Oder euch? Wie haltet ihr solche Berichte oder schreibt ihr selbst Geburtsberichte?


 

In diesem Sinne: Ahoi!

Bevor sich jetzt alle wie die Hyänen draufstürzen und sagen : ‚dann lies es doch nicht. Es hat ja alles seine Berechtigung!‘ Ja, hat es, definitiv. Das hier ist auch nur ein Eindruck meines persönlichen Empfinden!

Das Internet und die Grenze zum Persönlichen

Oder: warum ich keine Geburtsberichte lese/schreibe und die Frage, ob Temperaturkurven und Schleimfotos ins Internet gehören.

Lange habe ich überlegt, wie ich meine Gefühle zu diesem Thema beschreiben kann. Ich will nicht sagen, dass über diese Themen nicht mehr geschrieben werden soll oder darf, denn es gibt ja wie in der realen Kommunikation immer einen Sender und einen Empfänger. Es nützt also mindestens einer Person was. Das ist gut und soll ja auch so.

Gerade bei die Themen rund um die Schwangerschaft (oder den Wunsch danach) und die Geburt, sind ein sehr sensibles und persönliches Thema. Es ist viel Hoffnung, Leid und Freude daran geknüpft. Gerade weil es so persönlich ist, frage ich mich aber, warum wird es so sehr in die Öffentlichkeit, bzw in den Orbit des Internets getragen. Ein Ort den jeder Einsehen kann und der niemals vergisst.


 

Mein persönlicher Raum

Jeder kennt ihn – diesen Abstand, den man zu Menschen einhält. Bei fremden Menschen hält man mindestens eine Armlänge Abstand um sich wohlzufühlen.

So ist es bei mir:

Bei mir war es schon immer so: ich bin ein Distanzmensch. Das ist vielleicht auch der Grund, warum ich gerne im Internet unterwegs bin. Im Notfall kann man einfach abschalten, wegklicken und den Verlauf löschen.

Internetpräsenz und meine persönliche Grenze

Jetzt mag man sagen: was redet die da so daher, schließlich findet man ja eine ganze Menge an Infos über dich im Netz.

Da sage ich: was wisst ihr schon über mich? Mein Impressum verrät die Grunddaten, mein Kind hat viel geheult und ich schreibe gerne Tweets über Bier und Babykacke – nicht in Kombination versteht sich. Man sagt, gut 20 % seiner Person gibt der durchschnittliche Blogger von sich preis. Ein konkretes Bild kann man sich dadurch nur schwerlich machen. Selbst wenn ich euch sagen würde, dass ich jeden morgen im Bademantel und mit Lockenwicklern vorm Laptop sitze, würde euch das kein Stück weiter bringen. Wir sind noch lange nicht der gläserne Mensch. Oder vielleicht doch?

 

Wo aber sind die Grenzen zwischen persönlich und zu persönlich? Bei mir sind sie definitiv bei den folgenden Punkten überschritten:

Von Zervixschleim, Schwangerschaftstests und Ultraschallbildern

Das Mitteilungsbedürfnis von Frauen scheint ja definitiv stärker zu sein, als das männliche. Möchte Frau sich nun vermehren, gerät dieses Bedürfnis scheinbar außer Kontrolle. Ein besonders guter Raum für nestbaugetriebene Frauen bieten die ‚Elternforen‘. In Wahrheit sind es aber eigentlich Frauen bzw Mütterforen, denn Männer sind dort Mangelexemplare.
Der Ton in diesen Foren ist manchmal schon recht rau, bis beleidigend. Aber auch das ist wieder eine andere Baustelle.

Nun geht man so ganz unbedacht in so ein Forum um sich zu informieren. Über was eigentlich? Egal, der Grund dieses Forum zu öffnen ist mir bis heute schleierhaft. Vllt war es Langeweile oder Neugier…ich weiß es wirklich nicht. Was ich aber zu sehen bekam, hat mich wirklich geschockt.

Unmengen an Fotos von Frauen, die motiviert ihre mit Schleim bedeckten Finger in die Kamera halten. Darüber dann Diskussionen, ob dieser den schon ‚reif‘ sei oder nicht. Daneben postet jede der Frauen noch, wann und wie sie Sex hatte. Nicht zu vergessen die wöchentlich aktualisierten Temperatur und -da ist er wieder- Schleimtabellen. Ob eine Frau durch diese Art Support jemals schneller schwanger wurde oder sich unterstützter gefühlt hat….ich bezweifle dies. Meine (Scham)Grenze wurde jedenfalls überschritten. Weggeklickt.

Einige Wochen später wurde ich schwanger (ganz ohne Internet) und schwups habe ich den gleichen Fehler wieder begangen und in ein Forum bzw auf Blogs geklickt.
Auch hier: Persönliche Grenzüberschreitung. Überall angepieselte Schwangerschaftstest ( mal mit mehr, mal mit weniger deutlichen Streifen) mit der Frage: ob man den wirklich schwanger sei. Wer sich dann die mediale Bestätigung geholt hat und nun wirklich, wirklich schwanger und ist postet jedes! Aber auch jedes Ultraschallbild. Egal ob da nur eine Schleimhaut zu sehen ist oder das alienähnliche Gebilde bereits weiter entwickelt ist.

 

Wenn das Baby dann kommt….

Ich bin ja lernresistent. Darum, nach 8 monatigem, selbstauferlegtem Googleverbot zum Thema Schwangerschaft habe ich es dann doch getan. Geburtsverläufe. Nach drei Geburtsberichten habe ich dann wieder das gemacht, was ich am sinnvollsten hielt: weggeklickt.

Warum ich diese Sachen wieder geschlossen habe? Man bekommt als Schwangere gesagt: jede Geburt verläuft anders! Und eigentlich weiß man ja auch: ohne Schmerzen und einen gewissen Faktor eher unangenehme Begleiterscheinungen geht es selten ( Ja…es gibt Ausnahmen, ich weiß!). Es stimmt: Jede Geburt dort war anders. Für mich gab es da keine Hilfestellung. Viel eher habe ich mich unwohl gefühlt so nah mit in das Geschehen gebracht worden zu sein. Ich fühlte mich als Eindringling.

 

Es ist nicht der abschreckende Ekelfaktor, sondern…..

Was zeigen alle diese Beispiele, egal ob es Schleimbilder, pipinasse Schwangerschaftstests oder vollgeblutete Kreisssaalbetten sind?

Alle diese Berichte zeigen nicht mehr als die 20 %, die andere Blogger oder Internetnutzer so hinterlassen. Nur weil ich deine Temperaturkurve kenne, weiß ich nicht WER du bist. Das kann also auch nach genauerem hinsehen kein Kritikpunkt sein.

Aber alle diese Berichte lassen den Leser an etwas teilhaben, was sehr,sehr persönlich ist. Für mich wäre es so, als ob ich im Internet Karten für die Teilnahme im Kreißsaal verlosen würde und die Leute mit Popcorn und Cola vor mir sitzen und mir beim Pressen zuschauen. Oder könntest du dir vorstellen, wildfremden Menschen auf der Straße deine Schleimfinger zu zeigen oder deinem Chef einen frisch bepieselten Schwangerschaftstest unter die Nase zu halten? Oder eure Kollegen lesen den Blog – ich würde nicht wollen, dass jeder weiß, wie sich der Durchtritt des Babyköpfchens anfühlt und zu diversen Geburtsverletzungen geführt hat. Und ich will es auch nicht von anderen wissen!

Zu viel Information – zu persönlich.

Ja, das mag jetzt nach irgendeiner Form von Egoismus klingen: aber es gibt für mich Formen der Privatsphäre und zwar dann, wenn es unterhalb der Gürtellinie geht. Also im übertragenen Sinne.

All diese Posts zeigen doch Hoffnungen, Erwartungen, Freud und Leid. Das ist etwas sehr persönliches und zusammen mit dem körperlichen nicht unbedingt etwas, was MEINER MEINUNG nach ins Internet gehört.

Ein Ultraschallbild ist eine Aufnahme deines Inneren mit einem winzig kleinen Baby. Das ist etwas für mich und den Papa. Vielleicht noch für die engsten Freunde/Verwandten. Dann ist Schluss -für mich. Ebenso bei der Geburt: für mich ein ganz persönlicher Moment. Den möchte ich nicht mit fremden Menschen teilen und ich möchte auch bei anderen kein Teil davon sein.

Ich finde das gehört zu euch, zu eurer Familie, eventuell nach Freunden und Hebamme, Ärzte…

Wie ist Eure Meinung dazu? Sind solche Forenbeiträge oder Blogposts hilfreich für andere? Oder euch? Wie haltet ihr solche Berichte oder schreibt ihr selbst Geburtsberichte?


 

In diesem Sinne: Ahoi!

Bevor sich jetzt alle wie die Hyänen draufstürzen und sagen : ‚dann lies es doch nicht. Es hat ja alles seine Berechtigung!‘ Ja, hat es, definitiv. Das hier ist auch nur ein Eindruck meines persönlichen Empfinden!

Schichtwechsel

Vergangene Woche war es dann endlich soweit: ich, 9 Monate Vollzeitmama, wurde wieder in die Welt entlassen. Aus dem kuschligen Nest geschubst und hinein in die kalte Arbeitswelt geworfen.
Papa dagegen bekam eine Schürze umgebunden und ist fortan die kommenden 5 Monate für Heim, Herd und Raupe verantwortlich.

Heute Morgen beginnt die erste ‚richtige‘ Arbeitswoche für mich. Hatte ich vergangene Woche noch Zeit mich zu sortieren, meinen Arbeitsplatz zu organisieren und auch noch zwei Nachmittage frei, so ist jetzt Schluss mit lustig.

Heute kommt mein Chef zurück. Das heißt Meetings und Projektplanung.

Und, bist du traurig?

Das war wohl die meist gestellte Frage in meiner ersten Arbeitswoche.
Kurz überlegt: nein! Die ersten fünf Tage fühlte es sich wie die große Freiheit an. Weg von den ungeliebten Pflichten Wäsche und Haushalt. Den Radius erweitern – mehr als den angrenzenden Park, Spielplatz und die Stadt sehen. Ja, und auch einfach mal kein Gebrüll beim Anziehen, wickeln, schlafengehen. Mutter sein ja:! Hausfrau:Nein!

Natürlich freue ich mich am meisten darauf, nachmittags die kleine Raupe zu kuscheln und zu bobbeln! Keine Frage. Und in den nächsten Tagen und Wochen wird es sich sicherlich ändern. Dann nämlich, wenn der (Arbeits)Alltag einkehrt und die Euphorie verflogen ist.

Raupenpower vs Superdad

Die beiden sind ein klasse Team und gerade ist Papa einfach nur der Beste. Nur manchmal zum einschlafen nicht. Gross vermisst wurde ich wohl erstmal nicht. Aber der Papa bemerkte schon nach den wenigen Tagen: der Radius wird winzig und die Tage mit Baby können ganz schön lang sein!

Die sonstigen Projekte

Mit dem Oktober endete nicht nur meine Elternzeit, sondern es begann auch das Wintersemester an der Uni. Zwei Kurse werde ich abschließen und besuche nach der Arbeit Freitags das Tutorium. Ich darf auch an zwei Tagen in der BlogF-Redaktion aushelfen und freue mich Ende des Jahres zwei weitere Projekte vorstellen zu können.

Wie es hier weitergeht – darüber bin ich mir noch nicht im Klaren. Ich suche noch nach dem roten Faden und meiner genauen ‚Zielgruppe‘. Bis dahin wird es weiter ein gemischtes Potpourri an Themen geben. Mal persönlich, mal allgemein. Hin und wieder lecker und ein wenig Unifachkram.

P.S.: Daumen drücken. Ich glaub wir haben grad eine gute Phase….aber psssscht!

In diesem Sinne: Ahoi!

Ein Tag mit Papa Teil 1 -aus Babysicht-

Heute Morgen kann ich mich endlich dem Artikel für Dajana widmen. Sie ruft uns in ihrem Blog dazu auf, einen Tag aus Kindersicht zu zeigen. In Bildern. Nun ist unsere Pupsnase noch nicht annähernd soweit eine Kamera bedienen zu können. Mein iPhone würde höchstens eingesabbert und kräftig auf dem Tisch gepfeffert werden. Das gilt es zu vermeiden! 

Aber ich würde euch gerne einen kleinen Einblick geben, wie der Tagesablauf der kleinen Raupe so ist – jetzt, wo Mama arbeitet. So aus Babysicht! Alle Ereignisse wurden mir exklusiv berichtet 🙂


4.45 h: Schmatz,Schmatz,Schmatz, schlürf… Jetzt bin ich satt und Schlaf noch mal ein Ründchen. An wen kann ich mich kuscheln? Ah…Papi! Einmal durchs Gesicht schlecken, damit er weiß, dass ich jetzt hier liege. Mamas Platz ist noch ganz warm. Extra für mich!!

6.30h: so, jetzt bin ich wach. Quick, jurchtz (Anm.d.R.: Papa, Papa, bin wach! Neue Windel.Essen, spielen!Haaallooooooo!!!, unterstrichen wird die Situation durch intensives belagern und beklettern des Papaberges).

7.00h: Frisch gewickelt und bemilcht werde ich im mein Kinderzimmer gesetzt. Papa sagt, er mache jetzt ‚Frühstück‘. Ich wetze mal hinterher, vielleicht gibt’s ja was von diesem ‚Frühstück‘ auch was für mich!

Höhle gefunden! Mit dem Karton spielen...unbezahlbar :-)
Höhle gefunden! Mit dem Karton spielen…unbezahlbar 🙂

 

7.05h *wetz,wetz,wetz* oh, ein Schuh *Sabber*

Schuhe, dieses Baby LIEBT Schuhe. Das hat sie nicht von mir :-)
Schuhe, dieses Baby LIEBT Schuhe. Das hat sie nicht von mir 🙂

 

7.05h Papa isst ein Mümmelbrötchen. Hey…das gehört mir! (Vorwurfsvoller Blick seitens des Babys, herzerweichend…)

Meine Sicht auf das verputzte Frühstück von Papa
Meine Sicht auf das verputzte Frühstück von Papa

7.10 h: ich sitze neben Papa auf dem Sofa und mümmel ein Stück Brötchen. Nommnomm

..höhö...hab auch was abbekommen
..höhö…hab auch was abbekommen

 

7.25 h: wir spielen aufräumen. Ich helfe Papa die zusammengelegte Wäsche wieder zu zerknüllen…oh,ein Fussel. Schmatz. Oh, ein Krümmel. Schmatz. Oh, eine Spinne. Schmatz ….

8.10 h: ich räume mein Zimmer auf!

Raupe räumt aus...äh auf
Raupe räumt aus…äh auf

8.30h: Papa möchte mir eine Flasche geben. aber nein!! Ich will das nicht. *aufgeregtes schluchzen*
8.33h: ich jammere und schlage mit meinem Zepter auf den Boden.

Babys 'Zepter'. Ich brauche wohl einen neuen Cocktailstößel....
Babys ‚Zepter‘. Ich brauche wohl einen neuen Cocktailstößel….

 

Alles doof! Ne, Papa! Ich will auf den Arm (Ärmchen hoch) *hoch*.
Ich will runter (zappel)*wieder runter*. Die Milch will ich nicht *wegschlag*

8.35h: ohohoh……wuähhhhhh! Hunger!SOFORT!KUSCHELN!JETZT!

8.45h: schlürf, kuschel, schlaf. Satt und müde döse ich beim Papa ein. Jetzt ein Schläfchen. Krabbelenergie auftanken. Papa ist bei mir und passt auf mich auf.

Ich schlafe und Papa passt auf .....
Ich schlafe und Papa passt auf …..

 

Das war Teil 1: nächste Woche kommt dann der nächste Teil!

p.S.: liebe Dajana, ich wünsche euch ganz viel Spaß und eine tolle Zeit in den USA!

In diesem Sinne: Ahoi!

Im Stream der Belanglosigkeiten

Oder: mir Muddicontent und die Themen Feminismus, Vereinbarkeit und der Begriff ‚Trolle‘ zum Hals raus hängen.

Ich blogge nun wieder seit genau sechs Monaten regelmäßig. Aus meiner Situation heraus habe ich mir eine Filterbubble zusammengestellt, welche mich zum einen inspiriert und mich in meiner Situation unterstützt, mir häufig ein ‚oh,ja! Hier genauso!‘ entlockt (zusammen mit kräftigem nicken), aber auch Blogs enthält, mit Meinungen und Themen, die mich absolut nicht ansprechen. Diese lese ich schon länger nicht mehr, aber im groben gehören sie noch dazu. Meistens sind die Damen hinter den Projekten sehr interessant. Oder ich habe mich noch nicht getraut zu entfolgen.

Zuhause und im Stream gefangen

Nun war es so, dass ich zu Hause saß und gezwungen war zu warten, zu halten (oder eher auszuhalten) und dann erschöpft zu sein. Das habe ich gerne für meine Tochter gemacht und für mich gab es da auch keinen anderen Weg. Das Manko: mein Aktionsradius war gering! So gering, dass ich nur mein Smartphone hatte, während ich das nuckelnde bzw schlafende (oder hoffentlich bald schlafende) Kind begleitete. Stundenlang Zeit für Twitter, für Facebook, für Blogs und um Link für Link das Internet zu durchforsten.

Großzügig war ich bei der Zusammenstellung meiner Filterbubble. Und ich mit einem Tunnelblick ausgestattet. Jetzt hab ich den Salat.

Nun ist die Zeit, dass sich die Belastung legt. Die Monate der Hysterie sind vorbei und mein Blick klärt sich wieder auf. Ich kann jetzt wieder ein wenig weiter über meinen Tellerrand sehen mir graut es ein wenig davor, was sich mir da präsentiert.

Der Feminismus ist tot! Es lebe der Feminismus!

Wo fange ich da an? Am besten bei den beiden Themen, welche bis zum Erbrechen von jedem durchgenudelt werden: Feminismus und Vereinbarkeit. Beides Themen, die eigentlich wichtig wären, nur leider, leider transportieren 95% der Beiträge nur eines: wir, die armen Frauen werden unterdrückt und überhaupt sei ja Vereinbarkeit eine Lüge. Da gibt es einen wunderbaren Text von Henrike (Nieselpriem). Sie schreibt: es nervt! Und sie hat recht! Das drüber reden/schreiben nervt, denn die Themen befinden sich in einer Endlosschleife.

Was mich daran stört?

Man bekommt überwiegend Texte zu lesen, was nicht geht und wer dafür verantwortlich ist, aber kaum welche in denen beschrieben wird, was die Frauen getan haben um diesen Umstand zu ändern. Schuld sind die anderen: die Politik und die Gesellschaft. Oder die anderen Frauen, die zeigen das es geht. Dassind dann die Antifeministinnen.

Wenn das der moderne Feminismus ist, dann möchte ich da lieber nicht mitmachen.

Ich möchte jetzt die Themen nicht schlecht machen, denn sie sind wichtig! Und es ist wichtig, dass man sie kommuniziert. Da besteht keine Frage. Mehr Taten als Jammern – das wäre mal was.

Man schreibt, was man gerne wäre

Wenn man sich mal so durch die Blogosphäre klickt und den einen oder anderen mal näher verfolgt, da fallen mir doch so ein paar Unstimmigkeiten auf.

Und das ist was an der kuschligen Bubble kratzt. Das wird transportiert:’wir haben uns gern und respektieren uns und überhaupt. Wir sind ja gegen jegliche Art von Getrolle.‘ Pah, das ich nicht lache. Morgens noch werdende Fahnen gegen verbale Gewalt im Internet geschwenkt und bereits Abends werden in der virtuellen Öffentlichkeit die Reißzähne ausgepackt. So ein Verhalten konnte ich nun mehrmals beobachten…

Wir, die modernen unabhängigen Mütter – unterwerfen uns dem Konsum und der Statistik

Blogpost um Blogpost schreiben die Damen von mehr Gleichberechtigung, Rechte für Mütter, Anerkennung und Vereinbarkeit. Und im nächsten Moment wird der Blogcontent danach ausgerichtet, was die meisten Klickzahlen verspricht. Beauty, Mode und die aktuellen Trendthemen und Aufreger. Egal, ob man eigentlich keine Lust auf das Gewinnspiel hat. Her damit! Auch wenn man eigentlich eine andere Meinung hätte: lieber mal der Mainstreammeinung folgen, denn Ehrlichkeit könnte ja Follower kosten.

Vielleicht hatte H.Fuhljahn ja doch ein klein wenig recht: Feminismus endet, wenn es nur noch um Selbstdarstellung und Fishing for compliments geht.

 

Toleranz und Freundlichkeit bleibt ein Fall für die Matrix

Beim Thema Mommywars ist man sich einig (bis auf ein paar Ausnahmen) und allgemein ist Höflichkeit ein hohes Gut. Manchmal. In der Blogparade oder in der eigenen Filterbubble. Aber der Wechsel von ‚jetzt müssen wir mal Toleranz vorleben‘ (Mommywars) und dann über die Mütter herziehen die im Sandkasten helicoptern, Elternabende verlängern oder nicht direkt in Bahn, Bus und Restaurant vor einem auf die Knie fallen, vollzieht sich manchmal rasend schnell. Schließlich ist man MUTTER und hat KINDER! Plötzlich ist man sich selbst der nächste. Da wird geschnauzt, geschimpft, innerlich getrollt und nachher alles schön als Blogpost verfasst. Das wird man ja schließlich noch sagen dürfen. Und die eigene Bubble applaudiert. Böse und doof sind ja nur die anderen.

 

Schöne neue Internetwelt

Ich bin satt. Übersättigt an Themen. Ich mag gerade keine Bilder mehr sehen von Bentoboxen (und keine Posts lesen, in denen darüber diskutiert wird, ob das super oder Schwachsinn ist), keine Artikel lesen mit den Themen: darf ich als Mutti müde/traurig/ erschöpft/ sauer sein (denn ich frag mich , ob jemals jemand fragen würde: darf ich ein Mensch sein und mich menschlich verhalten) und ich mag nichts mehr über das Thema: wie verdiene ich Geld mit dem Blog sehen.

Mein Aufnahmevermögen ist übersättigt von: ich veröffentliche Geburtsberichte, meine Schwangerschaft und jeden Pups, aber wehe mich fragt einer nach Schlaf des Kindes, meine Zukunftsplanung (Vereinbarkeit ) oder gibt sonst einen Pieps in Sachen Kindererziehung von sich. Da wird Mama gleich zum Tier und reagiert empört! Wie kann dein Gegenüber im RL es auch wagen ein Gespräch mit dir über Muttithemen zu führen! Schliesslich bin ich emanzipiert und muss mir das nicht bieten lassen!

Ich mag es grad nicht mehr. Die Bilder und Berichte von Belanglosigkeiten, die lauthals in Wort und Bild nach Aufmerksamkeit schreien.

Ehrliche, emanzipierte Parallelwelt. Was bleibt ist Internet Fame – bis das nächste Instagram Bild kommt.

Und nun?

Meine Filterbubble ist voll von wunderbaren Menschen mit und ohne Familien, gefüllt mit ihrem Alltag und besonderen Erlebnissen. Aus ihrem ganz realen Leben. Ich lese euch gerne und freue mich, dass wir unsere Leben miteinander teilen, ohne uns zu kennen. Das ist wunderbar und ein weiterer wichtiger Teil des Soziallebens, meines Soziallebens.

Ich bin der Meinung, dass das Internet und die Möglichkeiten uns auszutauschen und zu vernetzen großartig sind. Schreibt und postet weiter, denn es ist wirklich wichtig.

 

Ich werde nicht abschalten und auch nicht aufhören zu bloggen. Vielleicht anders und vielleicht werden auch meine Kriterien als Follower strenger. Was ich nicht mehr sehen möchte ist diese Schönfärberei, der Content nur um des Contents wegen. Wenn ihr zu einem Thema bloggt, dann seid authentisch. Bitte. Fähnchen im Winde gibt es genug.

 

In diesem Sinne:Ahoi!

p.S: ich finde übrigens den Text von Frau Fuhljahn ansonsten furchtbar (hier bei Brigitte Stimmen). Aber das ist ein anderes Thema.

 

Das Familienrezept: veganes Spinat-Süßkartoffelcurry

Ich habe es bereits ein paar Mal erwähnt: bei Gemüse bin ich nicht mehr zu stoppen und gerate dann schnell mal in einen Kaufrausch. Leider kann ich gar nicht so viel und schnell kochen, dass immer alle Einkäufe auch verbraucht werden. So muss einmal in der Woche ein Rezept her, damit alle Reste in den Topf wandern 🙂


 

veganes Spinat-Süßkartoffelcurry

Zubereitungszeit ca. 30-40 Minuten/ vegan/ Hauptspeise

Guten Hunger!!
Guten Hunger!!

1 Tasse Reis

ca. 600 g frischen Spinat

500 g Gemüse (Möhren, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Blumenkohl etc)

1 große Zwiebel

1 Dose Kokosmilch

1 Knoblauchzehe

frischer Ingwer ca. daumengroß

Salz, Pfeffer, Curry

Öl

Cashewnüsse nach Belieben


meine kläglichen Reste aus dem Kühlschrank mussten weg...
meine kläglichen Reste aus dem Kühlschrank mussten weg…

Reis aufsetzten und das Gemüse putzen und kleinschneiden. Zwiebel und Knoblauch  in ein wenig Öl anschwitzen und das restliche Gemüse  und den Ingwer hineingeben. Den Ingwer schneide ich immer in etwas gröbere Stücke um sie nachher rausfischen zu können.

frischer Spinat, direkt vom Markt. Da konnte ich nicht dran vorbeigehen
frischer Spinat, direkt vom Markt. Da konnte ich nicht dran vorbeigehen

Sieht viel aus und ist nach her nur noch eine handvoll
Sieht viel aus und ist nach her nur noch eine handvoll

Gemüse kurz mit braten, eine halbe Tasse Wasser zugeben, Deckel drauf und ca. 10 Minuten garen lassen. Zwischendurch kurz umrühren.

Kokosmilch zugeben und alles kräftig nach Geschmack würzen. Deckel jetzt nicht mehr auflegen und alles schön sämig einkochen lassen.

Zum Schluss noch die Cashewnüsse in das Gemüse geben und schon ist das Curry auch schon fertig 🙂

IMG_1950

Guten Hunger und Ahoi!!

Es hagelt Auszeichnungen! Bombiger Blog, Liebster Award und One Lovely Blog Award

Meinen kleinen, bescheidenen Blog gibt es jetzt ein paar Monate und bereits nach wenigen Wochen haben mich die ersten Awards erreicht. Ihr Lieben, es hat mich wirklich gefreut und dann wollte ich mir richtig, richtig viel Zeit nehmen um eure Fragen zu beantworten und dann…..ja, hab ich es vergessen. Ja, ich schäme mich. Da mich aber nun wieder ein kleiner Awardhagel erreicht hat, muss ich mich wohl mal den Fragen der Fans und der kreischenden Masse stellen!

Da ich nun aber niemanden mit einem unendlichen Anzahl an Fragen und Antworten nerven will, räume ich das Feld von hinten auf und beantworte nun jeden Tag (oder jeden Zweiten 😉 ) eine Nominierung.


 

Und ich beginne mit dem …..trommelwirbel:

 

lovely blog

 

dieser wurde mir von der coolen Mami von bleibcoolmami verliehen. Ich bedanke mich und werde nun sieben Fakten über mich preisgeben (müssen)! Ich hoffe meine treuen Leser bleiben mir erhalten 🙂

 

1.) Das Mufflon in mir

Ich bin ein Morgenmuffel. So ein richtiger! Besser man spricht mich nicht an vor dem ersten, zweiten, dritten Kaffee. Ja, selbst ein ‚guten Morgen‘ führt bei mir dazu, dass ich meine gesamte Körperbeherrschung aufwarten muss um mein Gegenüber nicht anzuknurren.

 

2.) Kompetentes Auftreten bei vollkommener Ahnungslosigkeit

Jeder braucht ein Talent. Mein bescheidenes Talent besteht darin in Situationen kompetent und allwissend Aufzutreten. Ob ich über das Wissen verfüge ist erstmal nebensächlich. Da scheint mein rheinisches Gen durch: die Rheinländer wissen nichts, können aber Alles erklären.

Wisster Bescheid 😉

3.) Mein innerer Monk und die Pünktlichkeit

Nichts lässt mich so sehr aus der Haut fahren wie Unpünktlichkeit! Bei mir oder bei anderen…egal. Am besten ist es, wenn ich schon 10 Minuten vor der verabredeten Zeit am Treffpunkt bin.

Vorteil: wer mit mir unterwegs ist, kommt selten zu spät, weil ich immer zur Eile antreibe!

4.) Verfahr dich, seh mehr vom Leben!

Orientierung ist nicht ganz so mein Ding

Mit Karte und Kompass geht’s. Schließlich habe ich eine Kartierung überlebt. Aber im normalen Alltag brauch ich mich nur im Kreis drehen und schon ist es vorbei mit Orientierung.

5.) Ich hasse Füße!

Nun ist es raus: ich finde Füße furchtbar eklig, fies und hässlich. Meine eigenen und fremde. Das ist nicht persönlich gemeint, aber wenn wir uns mal treffen, dann zieh doch bitte keine Sandalen oder Flop-Flips an *grusel*

 

6.) Im Kaufrausch

Ich kaufe nicht gerne ein. Das landläufige ’shoppen‘ ist mir zuwider. Schuhe, Klamotten, Möbel…uninteressant. Es sei denn es handelt sich um den Wochenmarkt: da verfalle ich in einen Kaufrausch und schleppe dann mühsam kiloweise frisches Gemüse nach Haus!

 

7.) Wir sind ja eher so…alternativ

Der Papa und ich-wir tragen überwiegend schwarze Kleidung, haben unsere Jugend in Gruftiediskos und Metalkneipen verbracht, spielen Pen&Paperrollenspiele und betreiben Reeanctment.

 

Jetzt sind sie raus, die Fakten über mich! Ich hoffe ihr bleibt mir weiterhin treu!

Nominieren muss ich noch 15(!) Blogs. Ich glaub, in meiner Twitter TL sind schon alle abgegrast !! Ich möchte also an dieser Stelle alle Leser dazu aufrufen mir noch ein paar Unnominierte zu nennen oder sich freiwillig zu Verfügung zu stellen

 

In diesem Sinne: Ahoi!

Meine Woche – der Rückblick kompakt // #jfmm

Die vergangene Woche hat uns nun wirklich den Herbst gebracht. Bunt und trotzdem mild. Wunderschön!! Ich liebe ja den Herbst mit seinen Farben, der frischen Luft, den Gerüchen, dem sanften Licht und dem leckeren, frischen Gemüse. Hier kommt meine kleine Zusammenfassung den den dazugehörigen #jfmm!


 

Meine Woche beginnt mit etwas Literatur und der Feststellung, dass unsere Raupe wohl gerade diesen anstrengenden Entwicklungsschub durchmacht!

gemütlich im Bett lesen...und bemerken, dass die Raupe gerade dort drinsteckt
gemütlich im Bett lesen…und bemerken, dass die Raupe gerade dort drinsteckt

 

Mittwoch gab es dann nach einem anstrengenden Kopfschmerzztag. Als ich dann endlich wieder aufstehen konnte habe ich einen einen entspannenden Spaziergang in der herbstlichen Abendsonne unternommen 🙂

 

Donnerstag gab es für mich einen wichtigen Termin in Düsseldorf. Ich war ziemlich aufgeregt und ich glaube bei mir wird sich in Sachen Job in den nächsten Monaten noch was tun 🙂 Nach dem Gespräch habe ich mir eine kleine Auszeit in Düsseldorf genommen und die Ruhe mit einem Kaffee am Rhein genossen.

 

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Abends war ich dann noch im Pub! Und hab mich bei mildem Wetter und Bier ein wenig verquatscht. Vollkommen eskalationsfrei konnte der Papa die Raupe ins Bett bringen. Doppelt toll also 🙂

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Freitag hatten wir dann Feiertag und unser Papa war auch zu Hause. Wir haben den sonnigen Tag genießen können und konnten unsere Wohnung für das anstehende Geburtstagsbrunchen fit machen.

Nachmittags dann joggen :-)
Nachmittags dann joggen 🙂 Hier mein After Sport Selfie als Beweis!“ 🙂 #jfmm

 

Samstag und Sonntag haben wir dann mit Freunden und Verwandten genossen…besonders habe ich mich über den Besuch zweier Kommilitonen gefreut.  Beide habe ich das letzte mal vor einem Jahr gesehen und da war die Freude umso größer!!

Heute musste ich dann die Reste der Feier verräumen und konnte heute Abend einen entspannenden Waldspaziergang genießen 🙂

es herbstet! diese Farben sind einfach genial. Natur du coole Sau!
es herbstet! diese Farben sind einfach genial. Natur du coole Sau!
Kaffee und Brownie...zu meiner Verteidigung muss ich sagen: vom Brownie habe ich eine allergische Reaktion bekommen und den Kaffee auf die Krabbeldecke verschüttet...
Kaffee und Brownie…zu meiner Verteidigung muss ich sagen: vom Brownie habe ich eine allergische Reaktion bekommen und den Kaffee auf die Krabbeldecke verschüttet…
...*Waldschnupper*
…*Waldschnupper*

 

Ich hoffe eure Woche war auch erfolgreich und hat euch glücklich gemacht!

In diesem Sinne: Ahoi!