Mommy-War – 3 Blickwinkel auf ein Phänomen

Es wurde von @MamaOTR, @herzteddy und von @j_hauri zur Blogparade aufgerufen. Dieses Thema ist ja sehr vielfältig und ich habe selbst schon die unterschiedlichsten Erfahrungen zu diesem Thema gemacht.

Aber was ist eigentlich dieses ‚Mommy-War‘? Mir bleibt ja schon dieser Begriff im Hals stecken! Aber was kann man darunter verstehen?

Für mich definiert sich eine Mütter-Kriegerin folgendermaßen:

Ein Elternteil, bevorzugt Mütter, welche ihre Qualitäten als Mutter, ihr Kind und ihr gewähltes Lebensmodell für das einzig richtige hält und das auch permanent kommunizieren möchte– meist in Form von ungebetenen Tipps, Vorwürfen oder ‚also-wir-machen-das-ja-so‘-Phrasen.

 

Mommy-Wars – es gibt nicht nur GUT und BÖSE

Ich bin mir sicher: meine Sicht der Dinge wird nicht allen gefallen. Denn ich möchte euch zeigen, dass jeder ein wenig Mitschuld an dieser Problematik trägt, auch diejenigen, die sich als vermeintliche Opfer sehen.

Die Sicht der Opfers

Jede oder bestimmt fast jede Erstlingsmutter mit frischgeschlüpftem Nachwuchs ist erst einmal verunsichert. Mache ich alles richtig? Ist das Kind auch Normgerecht entwickelt? Schreit es zu viel? Pupst es zuviel? Bin ich an allem Schuld?

Ich für meinen Teil bin da ja etwas lockerer gewesen und habe mir die meisten dieser Fragen gar nicht gestellt. Vielleicht war ich zu müde? Für mich war klar: die kleine Raupe bekommt alles was sie braucht. Die Kinderärztin hatte nichts zu meckern und unsere Hebamme fühlte sich auch etwas gelangweilt. Ja, trotz Schrei-Kotz-Klammerbaby habe ich mir nicht den großen Kopf gemacht.

Ein wenig war ich bei meinen stundenlangen Spaziergängen und beim Einkaufen natürlich schon neidisch auf die ganzen lieben Babys, die sich vollkommen eskalationsfrei und schlafend durch die Gegend kutschieren ließen.

Dann kam der erste Tag des PEKIP-Kurses. Während alle anderen Minipummelchen sich lieb auf ihrer Decke räkelten und voll begeistert von den Liedern und den Spielsachen waren, hat die Raupe nur gebrüllt und gekotzt. Also mich voll und den Fußboden…super Einstand. Ein wenig mitleidig wurde ich da schon angeschaut. Und die Blicke wurden immer mitleidiger, als ich nach 4 Monaten immer noch keine Nacht durchschlafen konnte, Autofahren ein Krampf war, Dauerstillen angesagt war und ich wie ein Zombie wirkte.

Nicht-Durchschlafen, Stillen und vor allem das Tragen: immer wieder ein Grund für Familie und vor allem Fremde (ja, selbst mein neuer Chef hat dazu eine Meinung!) ihre Meinung zu diesem Thema mitzuteilen und dabei gleich noch ein paar Tipps abzuladen.

Oder Freunde, die immer wieder behaupten: unser Kind hat NIE so gebrüllt wie eure. NIEMALS.

Die Sicht des Täters

Wenn ich denn mal mit Menschen rede, dann bin ich da sehr offen. Vor allem mit den Müttern und Vätern, die ich nur oberflächlich kenne und uns eigentlich nur eines verbindet: wir haben Babys im gleichen Alter.

Und leider liegen meine Talente irgend woanders, aber nicht im Smalltalk.

So kommt es, dass ich die kleine Familie mit Kinderwagen und Hund auf der Straße treffe. Wir sind sozusagen Nachbarn und ihr Baby ist einen Tag jünger.

Ich winke auffällig quer über die Straße (bepackt mit Baby vorn, Rucksack hinten und einer Einkaufstasche in der Hand) und wetze über die Straße.

Man fragt nach dem Befinden und ich antworte ehrlich:

‚Müde, die Kleine schläft halt immer noch nicht durch. Ihr seht aber auch fertig aus.‘ Dabei beuge ich mich über den Kinderwagen um die kleine Maus anzugrinsen und lasse eine :’na du Süße! Ojaja, du bist aber ganz schön eingepackt!‘ verlauten. Leicht verstörter Blick der Beiden.

(Es war wärmer als gedacht und Raupe im Bondolino hatte eh weniger an.)

Sie erzählen vom Urlaub und wir unterhalten uns über die Babykleider, die viel zu schnell zu klein werden.

Ich:‘ Ich hab ja auch schon alles in 68 in Kartons verpackt. Und die ganzen Kleidchen auch. Wenn sie auf dem Spielplatz krabbelt, ist das viel praktischer. Und, krabbelt die Süße auch bald los?‘

Große Augen bei ihr. Ein engerisches ‚Nein. Das dauert wohl noch.‘ Ich verabschiede mich fröhlich und gehe weiter.

Anderer Tag. Wir treffen uns im Drogeriemarkt. Sie kauft Babyreiswaffeln (die Kleinen, ich Milch).

Ich (total fasziniert, weil mein Baby sich GARANTIERT daran verschlucken würde):’boah, DAS kann die schon essen?!? Mein Baby kriegt das ja noch nicht hin. Krabbeln ja, aber festes Essen eher nicht.‘ Keine Reaktion ihrerseits. Ich verabschiede mich fröhlich. Und ich glaube, sie hat die Waffeln wieder weggepackt.

Noch ein letztes Beispiel. PEKIP-Kurs. Meine Fressraupe wollte früh mit Brei beginnen. Kinderärztin war dafür und sie hat es verschlungen und keine Probleme gehabt. Ich, ganz stolz, habe das so in der Runde erzählt. Das kam das Thema BLW auf. Ich bin da offen, habe aber meine (wohl sehr spezielle) Meinung zu. Eine Mutter wollte das gerne probieren und hat nach Literaturtipps gefragt. Meine (wohl sehr patzige) Antwort darauf war, wofür man denn dafür Literatur brauche und man sowieso damit nur eine Modeerscheinung finanziert (die Ratgeber meinte ich eigentlich, nicht BLW). Betretenes schweigen.

 

 

Freie Meinung vs. ‚Bitte keine Kritik‘

 

Von der dritten, allgemeinen Seite aus betrachtet ist das Thema sehr schwierig zu fassen, denn es beinhaltet eine wichtige Frage: müssen wir als Menschen alles kommentarlos lassen, nur weil das Gegenüber meine Meinung als Kritik auffassen würde?

Wenn es wirklich so wäre, dann dürfte ich wohl kaum mehr ein Wort sagen, denn meiner Meinung nach ist man in einem Gespräch nicht verpflichtet jedes vermeintliche Minenfeld umgehen zu müssen. Die Konsequenz darauf wäre, dass Kontakte, egal ob bei entfernteren oder bei engeren Bekannten, nur noch auf der Oberfläche dümpeln werden. Nein, danke!

Sollte es sie wirklich geben, die Mommy-Wars mit ihren Cupcake backenden, perfekt geschminkten Kriegerinnen, was können wir dagegen tun?

 

 

Selbstbewusstsein entwickeln und lockerer werden

 

Uns allen ist doch das wichtigste und nächste unsere Familie. Kritik, welche die Entscheidungen des tägliche Lebens betreffen, fassen wir als persönliche Kritik auf. Die Gedankenspirale macht uns selbst zum Opfer und im schlimmsten Fall zweifeln wir an uns selbst. Und das ist der Fehler.

Selbstzweifel!

Falls ihr ein Opfer dieses Kriegerinnen seid, dann rechtfertigt euch nicht! Nein, niemand muss sich für seine Entscheidungen rechtfertigen. Egal was.

Aber eine Überlegung ist es immer wert: ist es einfach nur ein Gespräch und man reagiert über weil man selbst an seiner Entscheidung zweifelt? Falls ich doch mal einen Tipp bekomme, kann ich ihn vielleicht zu meinem Vorteil nutzen? Ist die Kritik vielleicht angebracht?

 

 

Und mein Schlusssatz…..

 

Ja, es gibt sie wohl, diese nervigen Übermütter (oder Menschen, die es definitiv besser wissen 😉 )mit ihren Superratschlägen, den ultimativen Tipps und den perfekten Kindern. Mir ist persönlich noch keine begegnet, denn bei näherem Hinsehen ist es doch nur mehr Schein als sein.

Und wenn ja: meine Güte. Ich freue mich für jede Mutter, die ohne Gebrüll Autofahren kann und sich nicht jede Nacht um die Ohren schlagen muss!

 

In diesem Sinne: diskutiert über eure Ansichten und lasst Raum für Kommunikation.

Und bei den Supermütternkriegerinnen gilt einfach: nett lächeln, winken und sich seinen Teil denken!

 

Mein Woche – der Rückblick kompakt // #jfmm

Die Woche ist wieder rum und endlich, ENDLICH!! ist der Herbst da. Ich liebe die frische Luft, die Farben und den Geruch. Aber ganz besonders  mag ich die herbstliche Lichtstimmung..*dahinschmelz*. Leider gab es in der vergangenen Woche genausoviel Regen wie Sonnenschein und ein kleines Comeback des Spätsommers. Soviel zum Wetterbericht der letzten Woche 🙂 Langer Rede, kurzer Sinn: Wir haben die Woche genossen. Wir, weil unser Papa immer noch krankgeschrieben war.

Wir haben ganz gemütlich unsere Raupe durch die Stadt getragen, haben uns am Wochenmarkt mit Gemüse eingedeckt und an den Regentagen habe ich sogar angefangen ein Buch zu lesen. Ja! Ich habe meinen Kopf einfach mal durchlüften lassen. Einfach mal eine Stunde lang auf dem Sofa fleezen und die Gedanken laufen lassen….wunderbar. Wohl mein absolutes #jfmm der Woche.

Freitag hatten wir dann raupenfrei (Duracellbaby vs. Poweroma 🙂 ) und ich habe mir mit meinen zwei besten Mädels der Welt den Bauch mit Sushi vollgestopft. Ein wunderbarer Abend. Ich danke euch 😉 Beim nächsten Mal werde ich allerdings eine Hose mit Gummizug anziehen oder eine Umstandshose. Dann passt bestimmt noch mehr Sushi rein 🙂

Was machen Eltern, wenn das Baby ausser Haus ist? Genau: sich mit einem Kaffee auf den Spielplatz setzen! Aber hey, da waren freie Bänke und Sonne!

Meine Woche war also nach aussen hin maximal unspannend, dafür aber entspannend 🙂

 

Wildschweinchen gucken bei bestem Spätsommerwetter im Wildpark
Wildschweinchen gucken bei bestem Spätsommerwetter im Wildpark

 

 

kuscheln und lesen bei Nieselregen
kuscheln und lesen bei Nieselregen

 

 

einfach nur #jfmm auf dem Balkon
einfach nur #jfmm auf dem Balkon

 

 

selbstgemachter Eistee aus grünem Tee, Saft und Ingwer..
selbstgemachter Eistee aus grünem Tee, Saft und Ingwer..

 

 

Baby beim Nickerchen bewachen und lesen..
Baby beim Nickerchen bewachen und lesen..

 

leckeres Essen genießen :-)
leckeres Essen genießen 🙂

 

 

In diesem Sinne eine entspannte Woche und Ahoi!

Das Familienrezept: Zwiebelkuchen

Vergangene Woche ist das Familienrezept ausgefallen. Dafür gab es die #12von12. Heute geht alles wieder seinen gewohnten Gang und ich stelle euch ein leckeres Rezept vor, dass ich selbst gestern erst getestet hab.


 


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klassischer Zwiebelkuchen vom Blech

                                                                                              Hauptspeise/ Zubereitungszeit ca. 70 Minuten

Zutaten:

400 g Mehl

1 Pkt Trockenhefe

250 ml Wasser

3 EL Öl

800 g Zwiebeln

400 g Speck

200g Käse

200 ml Sahne

2-3 Eigelbe

Pfeffer

Zuerst wird der Hefeteig hergestellt. Laut Rezept kommt zwar in den Teig auch noch Salz, aber da mir das Gesamtwerk sehr, sehr salzig schmeckte, würde ich auf den TL Salz im Teig verzichten. Die trockenen Zutaten vermengen (wichtig! sonst hat man nachher Hefebrocken im Teig, so wie ich 🙁 ) und dann mit Wasser und Öl verrühren und gut kneten. Den Teig zur Seite stellen.

Die Zwiebeln Schälen und in Ringe schneiden. Mit einem Schuss Öl in die Pfanne und glasig werden lassen.

Zwiebeln und ein wenig Öl...
Zwiebeln und ein wenig Öl…

In der Zwischenzeit den Speck und den Käse würfeln. Eier trennen. Speck, Käse, Sahne und das Eigelb vermengen und die Sahne drunterrühren. Es ist bestimmt auch lecker (und ein klein wenig kalorienärmer), wenn die Sahne hier durch Schmand oder saure Sahne ersetzt wird.

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Jetzt schon den Teig nochmals durchkneten und auf dem Backblech ausrollen. Die den Teig mit den Zwiebeln belegen und anschließend das Speck/Käse-Gemisch gleichmäßig darauf verteilen.

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Nun das Blech 20 Minuten bei ungefähr 50 °C in den Backofen geben. Der Teig geht dann noch weiter auf. Anschließend auf 200 °C hochheizen und weiter 25 Minuten backen.

Dazu passt wunderbar ein frischer Salat und natürlich ein Federweißer 🙂

Ich kann übrigens davon abraten frischen Estragon in einer Salatsoße zu mengen: viel zu Intensiv bei so einem Gericht!

In diesem Sinne: guten Hunger und Ahoi!

Ein Moment der Stille

Tag für Tag: Weckerklingeln, Brote schmieren, schneller Kaffee, Rumgehetze. Tochter streikt beim gelben Kleid, Sohn hat den linken Schuh im Klo versenkt. Montagmorgens ist es am Schlimmsten. Meeting über Meeting und dann der Chef..der hat wie immer was zu Meckern. Diese Woche sind dann wohl Überstunden angesagt.

Schnell Einkaufen auf dem Weg nach Hause. Strassen voll, Parkplatz zu. Den letzten Einkaufswagen ergattert. Die Feierabendler drängen sich im Gang und von der Kasse tönt ein unermüdliches piep,piep,piep…Schnelles Essen.Schnitzel, Pommes, Salat.Die Blumen an der Kasse lassen auch die Köpfe hängen. Gibt ja auch nichts zu sehen. Nur traurige Gesichter. Alltagsgesichter.

Es fehlt: ein Moment der Stille.

Man muss nur ganz leise sein. Den Vögeln lauschen. Den Wind in den Haaren und die Sonne auf der Haut spüren. Die Zeit einfach anhalten-den Moment dehnen.Honigsekunden.Den Kaffee geniessen. Die Schokolade schmecken, fühlen wie sie auf der Zunge zergeht. Eine kleine Hand in deine nehmen und ihre Wärme spüren. Dem Liebsten neben dir einen innigen Kuss geben und mit einem Kribbeln im Bauch einschlafen.

Lächeln.Geniessen. Freude spüren.

Wir sind Menschen, keine Maschinen. Auch keine Mamamaschinen, die nur spielen, putzen, Mätzchen machen.

Ich habe heute gelächelt, Sonne getankt, Kaffee genossen,Liebe geschenkt und dem Wind gelauscht. Jeden Tag ein bisschen und wir sind die mit dem zufriedenen Alltagsgesicht. Die Kinder zeigen uns, wie es geht.

 


 

 

Meine Momente der Stille, meine #jfmm der vergangenen Woche:

Studienplanung. Auch das ist ein #jfmm
Studienplanung. Auch das ist ein #jfmm

 

 

die letzten Sommermomente genießen :-)
die letzten Sommermomente genießen 🙂

 

 

Eine süße Schnecke und frisch gemahlener Kaffee...
Eine süße Schnecke und frisch gemahlener Kaffee…

 

 

Auf dem Markt einkaufen und mit leckeren Zutaten ein Essen zaubern :-)
Auf dem Markt einkaufen und mit leckeren Zutaten ein Essen zaubern 🙂

 

Ahoi!

#paparade! Warum unser Papa einfach unersetzlich ist

 

 

Paparade

 

Wiebke von ‚Verflixter Alltag‘ hat zur #paparade aufgerufen: Welchen Beitrag leistet der Vater im Alltag? Warum ist er so wichtig?

Ich möchte euch ein paar Situationen schildern, in denen Papa unersetzlich ist 🙂


Letztens war unser Papa krank. Keine Männergrippe, sondern so richtig. Und während ich mich manchmal über das Chaos in der Küche, das er nach dem Kochen hinterlassen hat oder über den neu gekauften Bastelkrempel für sein Hobby ärgere, so ist mir doch in den Tagen in denen ich mit der Raupe alleine zu Hause war aufgefallen, wo er wirklich fehlt.

 

Hier kommen meine Top 5, warum unser Papa einfach unersetzlich ist:

– er bringt mir jeden Morgen einen heißen, frischen Kaffee ans Bett und versorgt die Raupe mit ihrer ersten Milch und einer frischen Windel, damit ich noch ein wenig Ruhe nach der harten Nacht tanken kann

– Tochter und Papa sind das perfekte Team, wenn es ums Nickerchen geht: nur Papa hat den perfekten ‚Sofa-Schlaf-Kuschel-Griff‘ 🙂

– gemeinsam einkaufen, spazieren oder was Essen: nur mit Papa macht es wirklich Spaß, denn wir können uns mit dem Tragen im Bondolino abwechseln

– Haushalt verwahrlost? Kühlschrank leer? Papa versorgt und füttert uns auch nach 9 Stunden Arbeit 🙂

– das Wichtigste zum Schluss: Papa ist die große Liebe, wir sind einfach eine Familie und damit ist ohne Papa: alles doof!

Nach 12 Jahren Beziehung kennen wir uns einfach auswendig und wissen was wir brauchen. Sei es nun Unterstützung oder mal einen Tritt in den Hintern. Mit der Raupe ist eine kleine Naturgewalt in unser Leben eingebrochen und hat alles auf den Kopf gestellt. Nur als Team und mit viel Geduld, auch miteinander!, haben wir die erste,schwere Zeit geschafft. Wir haben unseren Alltag und eigentlich unser gesamtes Leben auf ‚Drei‘ abgestimmt. Und ich finde es klappt immer besser 🙂

Ich bin froh einen so tollen Mann an meiner Seite zu haben, der immer für mich da ist, meine Pläne unterstützt und auch als Papa immer für seine kleine Tochter einstehen wird 🙂 Eigentlich fehlt unser Papa immer, wenn er nicht da ist: im Herz und im Alltag!

Papa, wir haben dich lieb!

Meine #12von12 aus September

Ich dachte mal, da mach ich mit. 12 Bilder vom 12. eines jeden Monats! Hier kommen meine 12 Bilder von 12.September 2014!

Mein Morgen startet mit einer leckeren Tasse Kaffee. Das ist auch nötig!!
Mein Morgen startet mit einer leckeren Tasse Kaffee. Das ist auch nötig!!

 

 

 

Ja, wir haben ein Babybett! Wir nutzen es auch ganz praktisch als verfügbare Krempelablage und Nachttischersatz :-)
Ja, wir haben ein Babybett! Wir nutzen es auch ganz praktisch als verfügbare Krempelablage und Nachttischersatz 🙂

 

 

 

Ohne Worte. Wir mussten es kaufen!
Ohne Worte. Wir mussten es kaufen!

 

 

Einkaufen war für die Raupe wieder anstrengend. Eine nette Frau bei DM war ganz neidisch. Sie hätte ihre Kinder wohl auch gerne in einem praktischen Bondolino getragen, sagt sie.
Einkaufen war für die Raupe wieder anstrengend. Eine nette Frau bei DM war ganz neidisch. Sie hätte ihre Kinder wohl auch gerne in einem praktischen Bondolino getragen, sagt sie.

 

 

mein #jfmm auf dem Balkon: Kaffee in der Sonne!
mein #jfmm auf dem Balkon: Kaffee in der Sonne!

 

 

...dabei entdecke ich meine vergessene Tomatenpflanze: getrockete Tomaten kann ich also auch selber machen! :-)
…dabei entdecke ich meine vergessene Tomatenpflanze: getrockete Tomaten kann ich also auch selber machen! 🙂

 

 

Nachmittags auf dem Weg zum Spielplatz
Nachmittags auf dem Weg zum Spielplatz

 

 

Kleine Raupe, kurz bevor sie beginnt den halben Sandkasten in den Mund zu stopfen
Kleine Raupe, kurz bevor sie beginnt den halben Sandkasten in den Mund zu stopfen

 

 

Höhö...vier Bücher für 10 €..die mussten mit!
Höhö…vier Bücher für 10 €..die mussten mit!

 

 

Planung fürs kommende Semester!
Planung fürs kommende Semester

 

 

Ein neues Regal im Kinderzimmer und ein neues Hobby fürs Kind: Regal ausräumen :-)
Ein neues Regal im Kinderzimmer und ein neues Hobby fürs Kind: Regal ausräumen 🙂

 

 

22 h...endlich schlafen!
22 h…endlich schlafen!

Mehr gibts bei Twitter #12von12 und bei Draussen nur Kännchen!

 

Ahoi!

Die Woche – der Rückblick kompakt

Dieses mal gibt es wieder einen kompakten Wochenrückblick 🙂

Vor ein paar Tagen habe ich ja schon von meiner erfolgreichen Woche gebloggt. Soweit lief es auch ganz gut und wir haben unsere „freien“ Tage sehr genossen. Ich habe noch ein paar Probleme mit dem Kommentarfeld bei Brigitte online gehabt, aber da hat mich das Team von @brigitteonline über Twitter sehr gut unterstützt. Auch habe ich noch einige sehr liebe Kommentare bekommen und freue mich, dass ich den Schritt gewagt habe dieses Thema zu veröffentlichen.

Die Raupe hat einen, für uns Eltern sehr, sehr tolle Entwicklung gemacht: frühes Einschlafen VOR 21 Uhr! Klar, jetzt habe ich es geschrieben und laut Murphys Gesetz müsste heute die Hölle los sein im Babytraumland…aber das Risiko gehe ich ein 🙂

Leider gab es dann zum Wochenende hin eine etwas unschöne Entwicklung in Sachen Papagesundheit: sehr starke Schmerzen! Aus diesem Grund bin ich dann auch nicht nach Darmstadt gefahren, obwohl ich mich so sehr drauf gefreut hatte! Ein Bloggertreffen mit den Mädels (und den Männern) und für mich ein freier Tag. Ich hatte ja schon Bahntickets und hab sogar meinen Rucksack brav am Vorabend gepackt. Aber es kommt wie immer anders als man denkt! Darum gab es für den Papa einen Besuch beim ärztlichen Notdienst und für mich eine Fahrt zur Notapotheke 🙂 War diesmal ganz nett dort. Da die Apotheke in einem kleinen Stadtteil etwas ausserhalb lirgt, gab es von der Chefin persönlich eine Runde Kaffee an die Rentnergang der Straße. Mal was Neues 😉

Die vergangenen Tage haben wir uns also eher durchgemogelt. Papa mit Schmerzen, ich mit dem Rest. Mal sehen wie das weitergeht. Leider ist das Auf und Ab ja das schlimmste an der Sache (neben dem leidenden Papa). Eigentlich wollten wir seine zwei Wochen Urlaub genießen. Aber so ist es halt!

Zwischendurch versuche ich noch an ein paar Artikeln für Blogparaden und an einem Gastartikel für die liebe JesSi zu Schreiben. Achja, und lernen steht ja auch abends an …uff! Allerdings gibt es auch da schon wieder das Problem, dass leider kein Babysitter zum Klausurtermin verfügbar sein wird… Probleme der studierenden Mama. Hoffe jetzt auf meinen Notfallbabysitter oder auf einen alternativen Klausurtermin. Ich werde berichten!

 

Meine Neuentdeckungen und Lieblinge

Diese Woche bin ich ehrlich gesagt kaum zum lesen gekommen. Trotzdem habe ich ein paar Schätzchen für euch im Gepäck 🙂

Kerstin erzählt von ihren Zwillingen und deren Bewegungsdrang. Sie findet das gar nicht schlimm und ist mit ihren zwei Duracellhäschen mehr als glücklich. Hier geht es zum Artikel!

 Corinna Knauff hat ihr Geld mit dem Verfassen von Erziehungsratgebern verdient. Warum sie jetzt davon Abstand nimmt, könnt ihr hier in ihrem Artikel lesen!

Ein Aufreger am Montag war dieser Artikel von Sebastian Engelmann. Er hat eine sehr undifferenzierte Kolumne zum Thema ‚Mutter/Kindbindung‘ geschrieben. Bildet euch selbst eine Meinung!

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Woche! Ahoi!

p.S.: das Beitragsbild ist aus einer Fotoreihe aus dem Jahr 2013

Klausurphase…so ein bisschen zumindest

Momentan sieht es bei mir abends meistens so aus:

 

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Nicht besonders erquickend, sich durch ungefähr 700 Seiten Chemiegrundlagen zu wühlen. Abends, ab 22 Uhr.                                                       Ja, man könnte sogar denken, ich könnte mir das sparen, schließlich übe ich einen Beruf in diesem Metier aus und habe sogar eine Ausbildung als Chemielaborantin abgeschlossen.

Damals, vor 10 Jahren hätte ich euch das wohl aus dem ff vorbeten können. Jetzt, wo ich zwar jahrelang in der chemischen Industrie gearbeitet habe, ist von dem wenig übrigggeblieben. Theorie und Praxis ist halt doch nicht identisch. Zumindest weiß ich worum es geht und lerne jetzt die exakten Formulierungen für die Prüfung auswendig. Denn, so habe ich in den Jahren gelernt: es geht im Studium meist nicht um Verstehen, sondern darum, das Skript wiedergeben zu können. Tja, da kann ich wohl mit meinem Fachwissen nicht glänzen und muss büffeln ;-(

 

In diesem Sinne: euch ein fröhliches Leben! Ich sitze mal weiter vor meinem PC, den Büchern und den bunten Karteikarten und lerne auswendig!

 

Das Familienrezept: schneller Pflaumenkuchen

Wie immer, wenn ich ein neues Rezept ausprobieren möchte, wälze ich meine Kochbücher und das Internet. Suche mir zig Rezepte raus um dann im Endeffekt völlig planlos eine eigene Variante herzustellen. So auch in diesem Fall. Eigentlich wollte ich einen klassischen Pflaumenkuchen mit Hefeboden machen. Eigentlich….herausgekommen ist eine fixe Variante ohne Hefeteig 🙂


 

Zutaten:

Kuchen/ Zubereitungszeit ca. 35 Minuten

130 g Margarine/ Butter

130 g Zucker (weiß/ braun/ unraffiniert)

2 große Eier

180 g Mehl 

1/2 Pkt. Backpulver (phosphatfrei von Alnatura)

100g gehobelte Mandeln oder Haselnüsse

500 g Pflaumen

Zimt und Zucker zum Bestreuen

Ofen auf Ober/Unterhitze auf 200°C vorheizen, Pflaumen waschen und entkernen.

Die Butter bzw Margarine in einer Metallrührschüssel schmelzen lassen und den Zucker hinzugeben. Ich nehme 50/50 weißen und unraffinierten Rohrzucker (von Alnatura).

Zucker und Margarine/Butter schmelzen
Zucker und Margarine/Butter schmelzen

Dann Mehl, Backpulver und die Eier hinzufügen. Teig glattrühren. Kurz gehen lassen.

alles schön glattrühren und kurz stehen lassen
alles schön glattrühren und kurz stehen lassen

Auf einem Backblech Backpapier ausbreiten und die Kuchenmasse verstreichen. Die gehobelten Mandeln/Haselnüsse verteilen und die Pflaumenstücke auf den Teig legen. Das Ganze großzügig mit Zucker und Zimt bestäuben.Backzeit ca. 20 min.

nur noch Zucker und Zimt drauf..

nur noch Zucker und Zimt drauf..

fertig! Schön warm mit einem Kaffee genießen!
fertig! Schön warm mit einem Kaffee genießen!

Eine erfolgreiche Woche

Die Woche ist noch nicht ganz vorbei, aber ich möchte sie doch schon mal als erfolgreich verbuchen. Ja, ich bin ein Mensch, der die Woche vor ihrem Ende lobt! Ganz ohne Angst, es könnte noch was schiefgehen 😉

Wer mir brav auf Twitter folgt, konnte ja die Höhen und Tiefen miterleben. Da war zum einen unser Papa, der Montag aus dem Krankenhaus entlassen werden sollte und dann doch erst am nächsten Tag gehen durfte. Und ehrlich: ich hab schon seit Freitag die Stunden gezählt! Auch hier und jetzt kann ich es noch mal sagen: so als alleinerziehende Mutter wäre ich echt aufgeschmissen. Ausser Kind betreuen und den Haushalt im Zaum halten bekomme ich nichts hin! Großen Respekt an alle, die kurz oder langfristig, ihren Nachwuchs alleine managen müssen!

Aber am Dienstag durfte ich ihn dann endlich aus dem Krankenhaus abholen!!! Gestern hatten wir zwar einen leichten Schmerzrückfall, aber der Arzt gibt grünes Licht. Wir können unseren Urlaub also endlich genießen.

Am Dienstag gab es dann für mich auch ein zweites Schmankerl: mein Leserartikel für die Kolumne ’60 Stimmen‘ auf Brigitte.de ist online gegangen. waahhhh…..was war ich aufgeregt und ich hab mich so gefreut, denn ich durfte über mein Herzensthema schreiben und das ganze vor einem großen Publikum 🙂 Wer es noch nicht gelesen hat: hier!

Ein wenig mehr in die berufliche Richtung geht mein nächstes Praktikum, das seit einigen Tagen in trockenen Tüchern ist. Ich darf nämlich meine Nase in die Redaktion von BlogF stecken. Mal sehen, was sich daraus ergibt und ob mir die redaktionelle Arbeit genauso viel Spaß macht, wie ich mir das vorstelle.

Ansonsten kann ich nicht klagen: das Wetter macht noch mal einen auf Sommer, die Raupe entwickelt sich in einem wahnsinnigen Tempo und quietscht den ganzen Tag vergnügt rum und am Sonntag mache ich einen ‚Kurztrip‘ nach Darmstadt zu den netten Bloggermädels aus Hessen!

Morgen gibt es dann endlich wieder wie gewohnt ein Familienrezept und Samstag einen Beitrag zur Blogparade von @MamaOTR zum Thema Mommywars.

Wie war eure Woche? Was lief gut, was nicht so?

In diesem Sinne: Ahoi! und einen schönen Tag in eurer Wochenende!