Meine Woche- der R├╝ckblick 21.-27. Juli 2014

 

Da ist er wieder. Der Montag, an dem ich jetzt immer die Zusammenfassung der vorangegangenen Woche poste….puh. Eigentlich wollte ich heute morgen schon soweit fertig sein, aber..naja. Ihr kennt das. Termine verschieben sich und dann ist da ja auch noch so ein Baby: Madame Duracellbaby ­čÖé

 

Montag, 21.7.2014

Viel zu M├╝de! Zombiemodus! Erst mal ein Schl├Ąfchen mit dem Baby machen. Und dann ein Mittagsschl├Ąfchen. Es regnet den ganzen Tag. Furchtbar nervend ist das. Endlich habe ich mich dazu durchgerungen einen Termin beim Arzt zu machen. Diese Woche gibt es also einen Komplettcheck. Tag verl├Ąuft weiter ereignislos.

Gebloggt: den Wochenrückblick der Woche  14.-20.Juli



Endlich ist der Regenanzug f├╝r die Raupe gekommen...
Endlich ist der Regenanzug f├╝r die Raupe gekommen…



Dienstag, 22.7.2014

Highlight des Tages: Baby-T├ťV. Wir haben bestanden und die Plakette bis zur U6 erhalten. Madame wiegt 8500g und ist 71 cm gro├č. Eine Elfe sozusagen. NICHT!

T├ťV bestanden
T├ťV bestanden

Mittwoch, 23.7.2014

Rumr├Âdeln, Einkaufen, Kind bespa├čen! Projekt Abendlernen wird boykottiert. Kuschelraupenalarm.

..und ein paar eindrucksvolle Sonnenstrahlen
Es gibt ein paar eindrucksvolle Sonnenstrahlen
Es gibt Gem├╝senudeln....
und Gem├╝senudeln

Donnerstag, 24.7.2014

Papa hat seinen freien Tag. Morgens hatte ich meinen Arzttermin. Einmal durchchecken und Blutabnehmen.

Danach gehen wir zu Dritt sch├Ân einkaufen und spazieren. Die Maus bekommt ihren ersten Reisepass >3 .Die Sonne scheint, die V├Âgel zwitschern. W├Ąhrend ich mich mit dem hungrig quengelnden Kind schonmal auf die Bank auf dem Spielplatz verziehe, holt er uns Kaffe aus der R├Âsterei.

Gibt keinen besseren Start in den Tag ­čÖé

Danach war er flei├čig uns hat nochmal gestrichen, ich hab die Raupe bespa├čt.

Abends sind wie dann noch im Pub h├Ąngengeblieben. Zu faul zum Kochen. Dazu ein lecker Eistee!! nommnomm

Gebloggt: Genitalverst├╝mmelung bei Frauen

Artikel gegen Beschneidung
Artikel gegen Beschneidung

Freitag, 25.7.2014

Arzttermin: Testergebnisse sind alle super. Trotzdem hat er keine Erkl├Ąrung f├╝r meine Schmerzen….grummel und weitersuchen.

Raupe hat heut Omatag ­čÖé Alles l├Ąuft super, auch die Nacht. Nur f├╝r Oma ist die Nacht ein wenig kurz!

Ich habe derweil 2 mal unsere Fu├čleisten in der alten K├╝che gestrichen. Ich kann nicht! empfehlen in einer Mietwohnung etwas gr├╝n zu lackieren!! Nie, Nie, Niemals wieder!! Wollte eigentlich unter #essieliebe meine Streichk├╝nste twittern…

Abends hatten wir dann einen entspannten Abschluss mit Freunden und endlich mal 5 Stunden Schlaf am St├╝ck!!

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F├╝r mich gab es mal zur Feier des Tages einen Hugo ­čÖé

Samstag, 26.7.2014 

Keller leerr├Ąumen und letzte Arbeiten in der neuen Wohnung. Jetzt muss nur noch geputzt werden!! Raupe wird per Omaraupenexpress geliefert. Wiedersehensfreude auf allen Seiten ­čÖé Abends noch auf zdf.kultur Heaven Shall Burn und dann ins Nest.

┬á–> kein Bild ­čÖü

Sonntag, 27.7.2014

Unser alter K├╝hlschrank und unsere alte Wohnzimmerlampe finden ein neues zu Hause. Und ich mal wieder nur den Weg zur Notapotheke. Schon wieder Migr├Ąne ­čÖü

Nachmittags ein Spaziergang mit Papa und Baby in der Sonne. Halt im Pub. Burger und Eistee. Echt jetzt! SO VERDAMMT LECKER!

Gebloggt: Meine TOP 5 der ├╝ber Bord geworfenen Prinzipien:-)

Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay

So! Woche rum!


Und sonst so?

Diese Woche hatte ich wieder vermehrt Gelenkschmerzen und Migr├Ąne. Mein Bluttest ist aber vollkommen in Ordnung. Arzt vermutet einfach, dass ich von ‚Babystress‘ ersch├Âpft bin. Ich werde es mal weiter beobachten und vielleicht mal wieder einen Schmerztherapeuten aufsuchen.

Mein Lernprojekt ist diese Woche so m├Ą├čig vorangegangen…nervt mich ja auch schon wieder, aber egal. Hier m├╝ssen wir halt erstmal die Baustellen abarbeiten um diesen Mittwoch die Wohnung zu ├╝bergeben. Ausserdem bastel ich ja an meinem neuen Blog. Ja, so voll selbstgehostet und mit Domain und so. Ihr d├╝rft gespannt sein!

Dann hatte ich diese Woche sehr viel Spa├č mit den ganzen Leuten auf Twitter! Leute, ihr seid der Hammer! bitte folgen sie mir unauff├Ąllig auf @chamailion ┬á..bei 100 Followern gibt es eine Gulaschkanone..versprochen!

Meine Neuentdeckungen und Lieblinge 

Luisa und ihr Mann bereiten sich auf ein Auslandssemester auf BALI vor. Mit zwei Kinder! Super gevloggt (nennt man das so?) und einfach erfrischend! Unbedingt verfolgen! Hier auf dem Blog und hier auf Twitter, ich glaub bei Fb gibts sie auch ­čÖé

Mehr Neuentdeckungen gibt es dann morgen…die Raupe verlangt nach mir :-)!

Euch einen sch├Ânen Start in die Woche: Ahoi!

5 Dinge die wir anders gemacht haben als geplant!

Kinderlose wissen immer alles besser! IMMER! ALLES! Und noch besser wei├č man es, wenn man versucht schwanger zu werden oder gar schon schwanger ist. Man hat die Weisheit dann sozusagen mit L├Âffeln gefressen. Man hat jedes Forum, jedes Buch und jede Statistik im Blick und hat…nunja: voll den ├ťberblick ├╝ber Schwangerschaftsverlauf, Geburt, Kindererziehung und alles was es so f├╝r Entscheidungen rund ums Kind geht.

Ich hatte auch so meine „Vorstellungen“. Und einige konnte ich dann mal getrost ├╝ber Bord werfen, denn sie haben den Realit├Ąts und Alltagscheck nicht ├╝berstanden. Meist schon nach wenigen Stunden ­čÖé

 

Hier meine TOP 5 der ├╝ber Bord geworfenen Prinzipien:

Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay

Top 5) Geburt ohne PDA: ich muss zugeben. Ich habe das weder vorher verurteilt, noch ausser Betracht gezogen. Meine Angst eher war, dass das Kind zu schnell kommt, und da ja Schmerzen eh zur Geburt dazugeh├Âren, hab ich nicht damit gerechnet eine zu wollen. Zum Gl├╝ck hatte ich aber schon eine Aufkl├Ąrung mit unterschriebenem Wisch!

Denn: Weit gefehlt. Nach 28 h rumgewehe, in denen mir die Hebammen immer wieder gesagt haben ‚Ach, das Kind ist in einer Stunde da!‘ Konnte ich einfach nicht mehr. Dazu kamen dann noch ein paar Begleiterscheinungen und eine etwas ung├╝nstige Physiologie des Kindes… Fakt, ohne PDA w├Ąre unser Kind unter Vollnarkose und Kaiserschnitt auf die Welt gekommen! Ein Hoch auf die moderne An├Ąsthesie!!

TOP4) Kind im Bett/ Elternbett: Die┬áStunde Null: Baby entpuppt sich als Klett und Heulraupe. Das Kind beim Rooming-In im Kinderbettchen lassen: unm├Âglich!

Dazu kann ich auch nur folgenden Artikel empfehlen. Ein Beitrag zu┬á┬á„unserem“ Elternbett ­čÖé

TOP 3) Eltern sein – Paar bleiben┬á

Als Kinderlose bel├Ąchelt man ja die Eltern, die kein anderes Thema mehr haben als das Kind. ‚SO nicht!‘, haben wir gesagt. Von wegen: in den ersten Monaten ist das Kind Thema Nr 1. IMMER. Wie hat das Kind geschlafen, welche Farbe hatte der Windelinhalt, wie h├Ąufig war die Windel voll, wann und wie h├Ąufig wurde ich heute wieder angekotzt, schau mal sie kann dies und das……… ihr kennt das! Und selbst wenn man dann mal Babypause hat: es ist schwierig wieder auf andere Themen zu kommen die nicht Baby, Organisatorisches oder Arbeit ist.

TOP 2) Schnulli

Schnullis sind nur was f├╝r Weichbr├Âtcheneltern, die ihre Kinder einfach ruhigst├Âpseln wollen, damit sie ihre ┬áRuhe haben! Das war meine Meinung als kluge Kinderlose. ja, nach den ersten zwei Wochen Dauernuckels oder alternativem Gebr├╝ll konnte uns unsere Hebamme von einem Schnuller ├╝berzeugen. Es dauerte zwar ein wenig, bis Raupe ihn akzeptiert hat, aber dann hat der Schnuller mir und meinen Br├╝ste ein kurzes Zeitfenster der Regeneration gelassen.

Und, der one and only …Achtung Trommelwirbel:

TOP 1 der absoluten „Das wollte ich nie,nie,niemals tun“: Einen Elternblog schreiben!!!

Und wie siehts bei euch aus? Welche ┬áErziehungsgrunds├Ątze hattet ihr euch vorgenommen und dann ├╝ber Bord geworfen? Seid ihr die Eltern geworden, die ihr niemals sein wolltet?

In diesem Sinne: Ahoi! ich freue mich ├╝ber eure Kommentare!

Meine Woche- der R├╝ckblick

So liebe Leute,

heute gibt es dann endlich den Wochenr├╝ckblick zu lesen. Wir hatten letzte Woche gut zu tun, waren viel unterwegs und ich hab flei├čig gelernt. Da blieb also leider nicht viel Zeit zum Bloggen ­čÖü

Diesmal gibt es auch ein paar Bilder. Ich hoffe es gef├Ąllt euch.

 

Montag, 14. Juli

Morgens bin ich zu meiner Mutter gefahren um sie vor ihrem Urlaub noch mal zu besuchen und um das Reisebettchen abzuholen (das blieb dann da. Aus Gr├╝nden). Von der Oma gab es nat├╝rlich wieder was: eine Hose und ein Kleidchen. Bei der Hose ist es aber schon ein wenig eng.┬áDie Raupe zeigte sich auch beim Autofahren kooperativ und belohnte mich nachmittags mit dem „B├Ąrengang“. Ohne gehen, aber schon flei├čig und ausdauernd das P├Âppes nach oben. Zum Abend gab es selbstgemachte Tortillas mit Gem├╝se…jamm.

Montag habe ich auch mit dem Projekt „Abendlernen“ gestartet. Soll hei├čen: Papa bringt die Raupe ins Nest und ich verschwinde hinter den Schreibtisch um mich durch meine Chemieskripte zu arbeiten. Wie zu erwarten funktioniert das ins Bett gehen gut ­čÖé Lernen eher schleppend.

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Hose und Kleidchen von Omi

 

 

 

 

Dienstag, 15.Juli

Den Tag mit Kopfschmerzen und Migr├Ąne verbracht. Draussen war es grau und doof ­čÖü Dazu gibt es nicht mehr zu sagen.

 

So sah es hier den ganzen Tag aus :-(
So sah es hier den ganzen Tag aus ­čÖü

 

Mittwoch, den 16. Juli

Am Mittwoch hatte unser Papa seinen freien Tag und wir sind erst zu Obi und dann zu IKEA gefahren. Der IKEA Besuch war eher spontan und trotzdem haben wir f├╝r Gardinen, Rollos und Sonnenschirm eine Menge Geld dagelassen. Zur Belohnung haben wir uns auf dem Parkplatz mit Hot-Dogs, Zimtschnecke und Kaffee verk├Âstigt ­čÖé

Nachmittags waren wir noch spazieren, haben Paella gegessen und den Tag auf dem Balkon bei strahlender Sonne ausklingen lassen.

Zustand nach Raupe. Achja: eine NIDO gabs f├╝r mich auch. Dank Twitter :-)
Zustand nach Raupe. Achja: eine NIDO gabs f├╝r mich auch. Dank Twitter ­čÖé

 

Donnerstag, 17.Juli

Tags├╝ber: hei├č! Raupe und ich haben uns sch├Ân gem├╝tlich in der Wohnung verkrochen. Abends habe ich mich dann endlich wieder mal mit meinen Freundinnen treffen k├Ânnen. Zum Gl├╝ck kam Schwiemu und ich konnte p├╝nktlich von dannen ziehen.

Whats Beef mit den M├Ądels...nommnomm
Whats Beef mit den M├Ądels…nommnomm

 

Freitag, 18.Juli

Die Temperaturen steigen! 33┬░C! Raupe und ich haben die Wohnung nur morgens zum einkaufen verlassen. Abends haben wir dann zusammen mit Freunden im Pub (also draussen) den Sommertag genossen. Baby war gut gelaunt und hat ein Breichen-Massaker angerichtet!

Pub-Deko
Pub-Deko

 

Samstag, 19. Juli

Hei├č! Hei├čer!Sauna! Tags├╝ber nur eingeschr├Ąnkte Aktivit├Ąt! Raupe verbringt ihre Zeit haupts├Ąchlich ausgestreckt und nackig (mit Windelchen) auf dem Laminat ­čÖé Die macht es schon richtig !

Abends waren Papa und ich zu einen Doppelgeburtstag mit Piratenmotto eingeladen. Baby durfte bei der Schwiemu eine Stra├če weiter bleiben. Baby zeigte sich recht umg├Ąnglich und geno├č die K├╝hle im Haus – schlafend!

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UNd wenn alles schief geht, werden wir Piraten!!

 

Sonntag, 20. Juli

Mit meinem Afterpriratenbody (und Sch├Ądel) durften wir um 13 h schon wieder auf dem Geburtstag (3) mit integrierter Einweihungsparty aufschlagen. Aber Grillen, Kuchen, Sonne und Planschbecken….wer kann da schon Nein sagen?!? Keiner! ┬áLeider gibts davon keine Fotos. Schade! Unsere Raupe ist eine richtige Wasserratte!

Auf dem R├╝ckweg durften wir dann auf der Autobahn mit 30 km/h fahren, da wir genau in eine Gewitterfront geraten sind. Sicht 0%. Schwimmfl├╝gelalarm!

Abends: vegetieren im eigenen Sud!!

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Was gab es sonst noch? 

Gebloggt habe ich in dieser Woche nur einmal und zwar den Artikel: „Ist das noch Kindergeburtstag oder schon Wahnsinn?“. Der Artikel hat auch Einzug in ‚das Bloggen der Anderen‚ von Familienbetrieb gehalten. Daf├╝r nochmal herzlichen DANK!!

Diese Woche erschien auch mein Gastartikel als Janinas Urlaubsvertretung bei Herzmutter.de. Hier habe ich mal meine Strategien f├╝rs Lernen mit Baby er├Ârtert. Danke daf├╝r an Janina, dass ich schreiben durfte und die netten M├Ądels die kommentiert haben!

Ansonsten habe ich diese Woche wieder so viele!! tolle neue Blogs entdeckt und Artikel gelesen, das ich sie hier gar nicht alle aufz├Ąhlen kann. Ich muss definitiv an einer neuen Blogroll arbeiten!!

Ausserdem liegen hier noch die Artikel f├╝r den ‚Liebster-Award‘ und den ‚bombiger Blog‘ rum, die gerne noch bearbeitet und publiziert werden wollen…

 

Ich w├╝nsche euch allen eine tolle, neue Woche mit vielen sch├Ânen Momenten!!

 

Ahoi!

 

p.S.: zur Zeit bin ich eher auf Twitter aktiv! Ihr d├╝rft mir dort also gerne folgen! @chamailion

Ist das noch Geburtstag oder schon Wahnsinn?

In den Stunden, in denen ich das Kind kuscheln und in den Schlaf begleite, habe ich ausreichend Zeit mich durch die diversen Blogs zu klicken. Oft treffe ich da auf Berichte von Geburtstagsfeiern und deren Vorbereitungen, die so opulent sind, dass sie fast das Ausma├č einer t├╝rksichen Hochzeit annehmen.

 

 

Die ganz gro├če Sause!

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Quelle: Pixabay, Public Domain CC0

F├╝r den ersten Geburtstag wird an einer gro├čen Motivtorte gebastelt,┬ágebacken ohne Ende, Verkleidungen f├╝r die Gaste gen├Ąht, Tisch und Wohnungsdeko gebastelt und Geschenktaschen f├╝r die G├Ąste angefertigt. Alles nat├╝rlich farblich einheitlich und mit einem bestimmten Motto.

Mir stellen sich da beim lesen folgende Fragen…wobei, eigentlich nur eine: WARUM?

Nein, nicht das ich dem Kind keine sch├Âne Geburtstagsfeier g├Ânne. auf gar keinen Fall. Meine Geburtstagsfeiern und die meiner Freunde aus Kindertagen habe ich immer noch in bester Erinnerung. Da gab es Kuchen und S├╝├čigkeiten, ein paar Spiele, mal durften wir T-Shirts oder Taschen bemalen, dann wurde getobt und abends gab es W├╝rstchen oder Pizza. Alle sind satt, m├╝de und zufrieden nach Hause gegangen. Mit ein paar S├╝├čigkeiten in der Hand und eventuell dem gebastelten oder bemalten T-Shirt/Tasche/Tasse/FIMO.

Bei uns gab es keine Prinzessinnen-Gastgeschenketasche und auch keine zweist├Âckige Motivtorte.

Warum haben uns fr├╝her Topfschlagen, toben und die einfachen Sachen zufrieden gestellt und heute bastelt Mama die N├Ąchte durch um f├╝r jedes Kind Piratenh├╝te und Einhornumh├Ąnge zu produzieren?

Anspruch des Kindes oder der Eltern?

Vor einiger Zeit habe ich mal einen Bericht im Fernsehen gesehen. Da hat eine amerikanische Mittelstandsfamilie f├╝r den ersten Geburtstag ihrer Tochter um die 8000$ ausgegeben. Nur f├╝r die Feier mit 200 Leuten. Da waren die Geschenke noch nicht mit drin.

Auf die Frage, warum sie sich verschulden um einem !einj├Ąhrigen! Kind solch eine Feier zu organisieren, haben die Eltern geantwortet: wenn die Tochter ┬á├Ąlter ist und die Bilder von der Feier sieht, dann wei├č sie, dass wir alles f├╝r sie getan haben, damit sie es guthat.

Das ist nat├╝rlich ein krasses Beispiel. Aber auch hier werden f├╝r Feiern zum 1. und 2. Geburtstag Unsummen ausgegeben und ein Aufwand betrieben, der, MEINER MEINUNG NACH ├╝bertrieben ist. Der Kind kann sich sowieso nicht daran erinnern und wei├č auch gar nicht, dass die Feier f├╝r sie gedacht ist.

Mommywars oder Neid unter Kindern?

Wie ist eure Meinung dazu? Gerechtfertigter Aufwand oder ├ťbertrieben? Brauchen Kinder so ein opulentes Fest oder w├╝rden sie sich an „den tollen Tag mit Freunden“ auch ohne Motto und Pomp erinnern? ├äu├čern die Kinder explizit den Wunsch nach solchen Feiern? Und die interessanteste Frage: Um Wen geht es hier- Um die Eltern oder die Kinder?

Falls ihr schonmal einen Artikel zu diesem Thema verfasst habt oder irgendwo weitere Artikel zu dem Thema gesehen habt, k├Ânnt ihr ihn gerne verlinken!

Ich freue mich auf eure Meinung und Artikel zu dem Thema!

Ahoi!

 

Meine Woche im Schnelldurchlauf

Liebe Leute,

eigentlich wollte ich in dieser Woche einiges geschafft bekommen und brav einige Artikel posten. F├╝r dieses Wochenende war auch die neue Kategorie ‚Meine Woche‘ geplant…und so weiter..und so weiter…Wie immer ist in meiner kleinen Chaoswelt nicht alles so gelaufen, wie geplant und darum gibt es zwar zum ersten Mal einen Beitrag in der neuen Kategorie: meine Woche! (taddaa-Konfettikanone!!), allerdings in der Miniminiversion, weil Zeit…ihr wisst schon ­čÖé F├╝r einen kleinen Kaffee reicht es allerdings.

 

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Was war so los?

Drei von sieben Tagen haben wir wieder damit rumbekommen unsere alte Wohnung in Abgabestatus zu versetzen. Die K├╝che musste abgebaut, der Keller leerger├Ąumt und die R├Ąume gestrichen werden. Status: 65%. Ausserdem haben wir ungef├Ąhr einen Tag mit einem weiteren Baumarktmarathon verbracht. Ich glaube das Kind denkt mittlerweile, wir wohnen in einem Baumarkt .. ­čÖü

Klar…Fussball war los!!! 7:1, Mann und ich habe eine gute┬áFreundin im Krankenhaus besucht. Gute Besserung, S├╝├če! Das beste war aber, dass wir f├╝r Anfang August ein Wochenende in Holland verbringen. Campen mit Baby an der See. Ich bin ziemlich aufgeregt.

Baby und Schlafen…,oder: meine Erfahrung eines vollkommen neuen Levels M├╝digkeit

Ich glaube ich wiederhole mich, aber bisher ist keine Besserung eingetreten: einschlafen geht hier erst ab 22 h, zusammen mit Mama, dann n├Ąchtlicher W├╝hlmausmodus. Freitag und Samstag habe ich ein Gef├╝hl vollkommender M├╝digkeit entdecken d├╝rfen.

Gebloggt?

Keine Zeit zum Bloggen gehabt. Habe aber einen Gastbeitrag f├╝r Janina von Herzmutter verfasst; als Urlaubsvertretung ­čÖé Ansonsten: Twitter. Danke Leute, you made my day! Und meine Facebookseite habe ich auch ein wenig vern├Ąchl├Ąssigt.

und sonst so?

Arbeite mich gerade durch 600 Seiten Vorlesungsmaterial f├╝r eine Klausur Anfang September. Bin bei Seite 60 ­čÖü Die Babymaus kann sich jetzt sch├Ân durch die Wohnung robben und ich glaube, dass bald das gro├če krabbeln einsetzt *aufgeregt*. Ich ├╝berlege ihr einen Anzug aus Swiffert├╝chern zu basteln, damit sie gleichzeitig den Boden putzen kann.

Ihr Lieben: ich lese immer eure Beitr├Ąge und Artikel. Ich w├╝rde soviel mehr kommentieren und schreiben!

N├Ąchste Woche wird es bestimmt besser!

Bis dahin ein fr├Âhlicher: Ahoi!

Wir sind in Bewegung – R├╝cksichtnahme und Verantwortung im Stra├čenverkehr

In diesem kurzen Blogpost geht es mal nicht nur um mich und mein Kind, sondern um ein etwas allgemeineres Thema. Ansto├č dazu war ein Tweet von mir, der etwas nach hinten losging. Jetzt ist es nat├╝rlich schwierig so eine Debatte, insbesondere mit dem ganzen Hintergrund, auf Twitter in 140 Zeichen zu kl├Ąren.

Darum m├Âchte ich mich hier und jetzt rechtfertigen: Ich bin kein Verkehrsrowdy, der arme alte Menschen auf Fahrr├Ądern jagt und von der Stra├če schubst!┬á

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Quelle: Pixabay, Public Domain CC0

 

Warum mir eine Rechtfertigung so wichtig ist?

Denn ganz im Gegenteil zu einem Verkehrsr├╝pel bin ich ein Mensch mit einem ziemlich ausgepr├Ągtem Gerechtigkeitssinn. Ich bin sehr, sehr umsichtig im Stra├čenverkehr und versuche nicht nur an mich, sondern auch an alle anderen Verkehrsteilnehmer zu denken. Auch an die, die vielleicht grad mit den Gedanken woanders oder einfach Arsc****er sind. Ich k├Ânnte jetzt noch ein paar Sachen dazu schreiben-wieso und weshalb. Aber das tut ja eigentlich nichts zur Sache! Eigentlich will ich nur mich und meine Familie gesund und heil von A nach B bringen.

Ursache der Unruhe war dieser Tweet:

 

 

Wie es dazu kam?

Heute morgen war ich mit der Maus im D├╝sseldorfer Stadtverkehr unterwegs. Grunds├Ątzlich ist ja an einem Sonntagmorgen nicht viel los. Ausser Fahrradfahrer. Und ja, die hab ich gefressen. Tausend Situationen, die es schon gab. Auch das w├╝rde zu lange dauern. Ich m├Âchte allerdings erw├Ąhnen, dass ich nichts gegen Fahrradfahrer im Allgemeinen hab!! Bitte jetzt nicht falschverstehen!

Aber im Ddorfer Stadtverkehr fahren viele ein wenig so, als w├Ąren sie allein auf der Stra├če. Und heute morgen gab es wieder zwei kritische Situationen. Beides Radfahrer. Beides ├ältere Herrschaften.

Als erstes fahre ich auf eine Kreuzung zu. Meine Ampel wird gerade gr├╝n und ich fahre weiter. Der Fahrradfahrer wechselt von der rechten ├╝ber meine Spur auf die Linksabbiegespur und f├Ąhrt ├╝ber die rote Ampel, durch den Gegenverkehr! Ohne Ausweichman├Âver w├Ąre der mir in die Seite geradelt.

Dann 30er Zone. Mann zockelt ├╝ber den Fussweg, biegt dann pl├Âtzlich ohne Handzeichen oder zu schauen auf die Stra├če. Zwingt mich zum Abbremsen auf Schrittgeschwindigkeit um dann auf den Radweg auf der Gegenspur zu fahren. An der Kreuzung hab ich ihn dann angehalten und gefragt was das soll: ‚Ach, da muss man als Autofahrer doch mit rechnen.‘ Aha. Muss ich nicht, wie ich finde!

Meine Meinung

Und dazu stehe ich. Nat├╝rlich nehme ich auf ├Ąltere Menschen R├╝cksicht, sei es, wenn sie noch bei orange ├╝ber die Stra├če zockeln oder sonstwas. Ich passe auch bei Kindern immer extra auf . Denn man wei├č ja nie!

Wer aber unsicher ist im Stra├čenverkehr, sollte den F├╝hrerschein abgeben und das Fahrrad stehen lassen (oder in Begleitung fahren!). Denn man gef├Ąhrdet ja nicht nur sich selbst, sondern auch andere.

Meine Beobachtung

Immer mehr Menschen leben nach der Menung: Ach, der schaut schon f├╝r mich mit. Wie der ├Ąltere Herr eben. Oder die Leute, die einfach ohne zu schauen ├╝ber die Stra├če gehen, ├╝ber Kopfh├Ârern zugedr├Âhnt oder einfach mit den Gedanken woanders. ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬áNur leider denken das auch die Autofahrer.

Vielleicht mag ich mich da auch irren und nur im meiner Umgebung sind die Menschen im Stra├čenverkehr so. Aber leider ist ja die Konsequenz so eines Verhaltens Verletzte und Tote im Stra├čenverkehr. Das ist Realit├Ąt. ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á Der ├ältere Herr war ├╝brigens der Meinung, dass ihm ja nichts passieren k├Ânnte….

Und so verhalte ich mich….

1.) Achte auf deinen Fahrstil. Nicht zu schnell (Todesursache Nr.1 ist zu schnelles fahren). Angepasst an die Sichtverh├Ąltnisse. Keine Ablenkung. Nicht ├╝berm├╝det oder krank sein.

2.) Immer gucken! Jemand auf dem B├╝rgersteig, der spontan abbiegen k├Ânnte (hab da schon die dollsten Sachen erlebt!). Jemand, der trotzdem er sieht, dass du ausparkst/abbiegst hinter deinen Wagen rennt? Radfahrer mit den Gedanken woanders?

3.) Kinder sehen die Welt anders! Immer dran denken und R├╝cksicht nehmen!

4.) R├╝cksicht auf alte und kranke Menschen nehmen! Schneller als schnell kann keiner! hupen unangebracht!

5.) Immer f├╝r sich und die anderen Denken. ┬áVielleicht ist der eine grad nicht bei der Sache und vergisst zu blinken? Oder kommt nicht von hier und sucht eine Stra├če? Auch f├╝r die ganzen Vollidioten mitdenken!

Mein Credo: Verhalte dich so (im Stra├čenverkehr) wie du behandelt werden willst! Mit Aufmerksamkeit und Respekt!

Ich hoffe, dass ich jetzt die Situation wieder gerade ger├╝ckt habe. Ich w├╝rde mich nat├╝rlich ├╝ber ein Feedback und eure Erfahrungen freuen und eure Meinungen zu diesem Thema h├Âren!

Und, das allerwichtigste!, dass ihr immer gut und sicher durch den Stra├čenverkehr kommt.┬á

Ahoi!

p.S.: lieber Thomas, es war mir eine Herzensangelegenheit das zu schreiben und ich hoffe, du schreibst mir deine Meinung zu dem Thema!

Back in Job – meine Zukunft als ‚Working Mom‘

Der Wiedereinstieg in den Job – bald Realit├Ąt

Letzte Woche hat mich per whatsapp eine Nachricht einer lieben Kollegin erreicht.
Wie es mir so gehe und der Kleinen. Man habe in der Firma wohl munkeln geh├Ârt, dass ich im Herbst wieder anfangen wolle. Ob ich denn schon einen Termin h├Ątte.
Ja, sagte ich. Mitte Oktober w├Ąre mein Wunschtermin. Da l├Ąuft ja auch schlie├člich mein Elterngeld aus und unser Papa geht f├╝r f├╝nf Monate in Elternzeit. Ich wolle ja die Woche eh mal reinschneien, jetzt wo der Umzug fast erledigt ist.

Montag war es dann soweit. Der Mann hatte frei und hat den Raupendienst ├╝bernommen. W├Ąhrend er also gem├╝tlich mit der Raupe die Uroma bespa├čte, durfte ich mich durch den D├╝sseldorfer Verkehr qu├Ąlen. Ich hab mein Eintreffen auf 12.30h kalkuliert. Genug Zeit um ├╝berall ein ‚hallo‘ hereinzuwerfen und den Chef abzufangen, bevor es zu einer Verabschiedung geht.

Was soll ich sagen? ‚Man munkelt du f├Ąngst wieder an.‘ War etwas untertrieben. Es gab einen schriftlichen Umlauf und eine Email an alle Mitarbeiter, welche mein Erscheinen als Arbeitskraft ank├╝ndigte. Meine Angst, dass mein Chef doch noch einen R├╝ckzieher machen k├Ânnte, l├Âste doch damit in Luft auf.

Alle Kollegen gesehen (Check)
Chef gesprochen (Check)
Termine f├╝r Projektbesprechung festgelegt (Check)

 

Bauchgef├╝hl – richtig oder falsch?

Mein Besuch f├╝hlte sich gut und meine Entscheidung richtig an. Das ist ein wenig wie Fahrrad fahren: der Arbeitsplatz an dem ich gelernt und 7 Jahre (davon die meiste zeit voll) gearbeitet hab. Der Kern der Kollegen ist immer noch der gleiche und ich freue mich bald wieder dazu zugeh├Âren.

 

Zweifel…

Und dann kommen wieder so Tage wie heute, wenn die Raupe den ganzen Tag quengelt, nicht einschlafen und permanent trinken will. Wie soll der Papa diese Bed├╝rfnisse befriedigen, wenn es doch keine Brust mehr gibt? Und die Mama den ganzen Tag nicht da ist?

 

Abstillen: das gro├če Thema

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Das die Zeit der Muttermilchverk├Âstigung mit meinem Berufseinstieg ein Ende haben wird war uns vorher bewusst. Diese Entscheidung habe ich jetzt nicht nur f├╝r mich getroffen, weil ich es einfacher finde, sondern hat einen handfesten Grund: ich darf es einfach nicht! ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬áIch arbeite mit unz├Ąhligen chemischen Substanzen und da w├Ąre Stillen ein Gesundheitsrisiko f├╝r die Raupe, welches ich nicht eingehen darf.

Abstillen ist also unausweichlich. Momentan f├╝hle ich mich schlecht bei dem Gedanken, wo wir doch nach Bedarf stillen und einschlafen ohne Mama (und meist auch ohne Brust) ein ganz gro├čes Drama ist.

 

Das gro├če ABER!

„Wat mut, dat mut“. Wie man so sch├Ân sagt. Und ich gehe ja nicht arbeiten, weil ich es nur so sch├Ân da finde und ich nichts anderes mit mir und meiner Freizeit anzufangen wei├č. Ich gehe vor allem arbeiten, weil ich muss. Von selbst bezahlt sich die Miete, das Auto und die Lebensmittel eben nicht. Grausame Welt. Und es ist ja auch nicht so, dass ich mein Baby in einem Weidenk├Ârbchen vor der Kirche aussetze.

Ich lasse mein Baby mit meinem Mann ein paar unvergessliche Monate erleben. Er wird sehen, wie sie de ersten Schritte macht und ihre ersten Worte h├Âren. Und es gibt Milch aus dem Fl├Ąschchen und Brei. Und dann bald ja auch schon was ‚richtiges‘ ­čÖé Die Beiden sind ein super Team, ┬áda kommt kein Blatt zwischen. Unser Papa ist halt der beste Papa…wo gibt. Ist klar, oder? ­čÖé

In den ruhigen Momenten sind die Zweifel also wieder wie weggeblasen.

Unser Familienmodell: Gleichberechtigung!

Ich habe jetzt noch ein paar Monate Zeit um mich darauf vorzubereiten. Den Gedanken zu akzeptieren, dass ich das Band zwischen mir und meinem Baby etwas l├Ąnger lassen muss. Das ich vielleicht einiges verpasse. Das ich nicht mehr ‚Herrin‘ des Haushaltes bin (nicht das ich eine GUTE Hausfrau w├Ąre).

Diese neue Konstellation beinhaltet aber auch eine Form der absoluten Gleichberechtigung. Der Papa und ich haben dann (naja FAST) die gleiche Zeit gehabt um unser Baby im ersten Lebensjahr zu begleiten. Wir waren beide Hausfrau und Hausmann. Wir waren beide eine zeitlang Hauptern├Ąhrer der Familie. Und das macht mich auch wieder ein wenig stolz. Auf mich. Auf uns.

Wie sieht euer Familienmodell aus?  Wie hat der Einstieg in den Job geklappt? Und die Elternzeit der Papas?

In diesem Sinne: Ahoi!

Tagebuch eines Mombies..#4

Ich wache auf. Links neben mir sabbelt sich das Baby schon einen zurecht. Der Mann kommt gerade ins Zimmer mit der ‚guten Morgen Tasse‘ Kaffee. Ich erschrecke. Es kann unm├Âglich noch vor 6.30Uhr sein, denn mein Wecker hat doch gar nicht geklingelt,oder doch?
Ich schiele zur Uhr. So ohne Kontaktlinsen w├╝rde ich den verschwommenen Matsch als knapp 8 h deuten. So ein Mist. Eigentlich wollte ich jetzt schon los fahren. Egal, Hektik hilft jetzt nicht mehr viel. Erst Kaffeetrinken und Babyraupe abf├╝llen. Vorher l├Ąuft hier sowieso N├ľSCHTS!

Endlich habe ich mich und die Raupe eingepackt. Aus dem Umzugskartonchaos habe ich es doch tats├Ąchlich noch geschafft alle meine Ausbildungsunterlagen inkl. Zeugnisse einzupacken und einen Ausdruck meines Notenspiegels aus dem Basissystem zu machen. Eine H├Âchstleistung. Der Drucker war kaum zu erreichen.

Alles eingepackt. Navi, Wickelzeug, Bondolino, alle Unterlagen, Wasser und was zu Essen? Ich komme mir vor, als ob ich auf eine Expedition gehe, dabei will ich doch nur mit meinem Baby zur Uni. Allein mit der Raupe im Auto 80 km. Und das ist das Problem. Ich bin nerv├Âs. Schon seit gestern. Warum? Frag ich mich auch! Das Baby k├Ânnte 80 km lang heulen oder wir k├Ânnten auf der A3 bei K├Âln im Stau stehen oder ich k├Ânnte mich verfahren oder der Professor ist doch nicht da oder meine Unterlagen werden nicht anerkannt oder, oder, oder…Ja, tausend M├Âglichkeiten. es w├Ąre jetzt Zeit schreiend im Kreis zu rennen. Ich lasse es.

Nur noch kurz tanken und dann gehts los. 83 km. Fahrtzeit 1 h 3 Minuten.

Im Endeffekt ist es wieder besser gelaufen als erwartet. Auf dem Hinweg gab es nur einen Stau, eine Pinkelpause, habe ich mich nur zweimal verfahren und nur auf 10 km Heulraupenalarm. Ich war ein wenig stolz auf mich. Die Raupe wurde dann im Auto auf dem Parkplatz gestillt, gewickelt und ins Bondolino verpackt. Ich glaube die umstehenden Studenten waren etwas verwirrt.

Nat├╝rlich war der Professor nicht in seinem B├╝ro. Ich stand mit Baby vorm Bauch also etwas verloren da. Im Keller des Institutes f├╝r anorganische Chemie. Ins Labor gehen und nachfragen? Ein Blick auf das Schild „Achtung R├Ântgenstrahlung“ und ein kurzer Blick auf das Kind. Neee. Erstmal weiter motiviert klopfen. Nach dem gef├╝hlt zehnten Versuch ├Âffnete mir sogar jemand die T├╝re. Ein Student.

Wie sich herausstellte war der junge Mann kein Student, sondern ein Prof. Dr. der Chemie. Aha. Die werden also auch immer j├╝nger, wa?

Ich erkl├Ąrte mein Anliegen nochmals.Anerkennung des Praktikums. Bitte. Danke. Wir hatten telefoniert.

Nach Ansicht meiner Unterlagen, vernehme ich aus seinem Mund ein: Ach, das ist ja putzig. Wie jetzt? Klar, das Baby ist putzig. Ich wei├č schon….aber er meinte nicht das Baby. Er meinte meine Noten. Ja, ich wei├č. Meine Noten in der Ausbildung waren nicht die Besten. Partyphase, Pr├╝fungsangst und so weiter. Wir einigen uns auf einen Kompromiss. Kein Praktikum, aber die Abschlusspr├╝fung mitschreiben. Deal! Ich bin zufrieden. Und weil das Baby so niedlich ist, bekomme ich ein Skript geschenkt ­čÖé

So, das wichtigste abgehakt. Dann weiter. Noch ins Steinmanninstitut und ins Schloss. Zum Schluss waren wir sogar noch im Botanischen Garten. Die Raupe verhielt sich die ganze Zeit ├╝ber kooperativ, sogar auf dem R├╝ckweg. Einmal habe ich tats├Ąchlich ├╝berlegt, ob sie mit im Auto ist. Diese Stille. …ungewohnt.

Endlich wieder zu Hause angekommen war ich ganz sch├Ân stolz auf mich. Und die Raupe nat├╝rlich.
Ich habe mich endlich wieder getraut meine weitere Studienplanung in Angriff zu nehmen. Ich habe Fakten geschaffen und mir damit den Arschtritt verpasst, den ich gebraucht habe. Nun f├╝hlt es sich wieder gut an ├╝ber die Uni nachzudenken, denn es geht wieder voran.

Die Raupe darf ihr verdientes Schl├Ąfchen halten und Mama packt weiter Kisten.