Schichtwechsel

20 Okt

Vergangene Woche war es dann endlich soweit: ich, 9 Monate Vollzeitmama, wurde wieder in die Welt entlassen. Aus dem kuschligen Nest geschubst und hinein in die kalte Arbeitswelt geworfen.
Papa dagegen bekam eine Schürze umgebunden und ist fortan die kommenden 5 Monate für Heim, Herd und Raupe verantwortlich.

Heute Morgen beginnt die erste ‚richtige‘ Arbeitswoche für mich. Hatte ich vergangene Woche noch Zeit mich zu sortieren, meinen Arbeitsplatz zu organisieren und auch noch zwei Nachmittage frei, so ist jetzt Schluss mit lustig.

Heute kommt mein Chef zurück. Das heißt Meetings und Projektplanung.

Und, bist du traurig?

Das war wohl die meist gestellte Frage in meiner ersten Arbeitswoche.
Kurz überlegt: nein! Die ersten fünf Tage fühlte es sich wie die große Freiheit an. Weg von den ungeliebten Pflichten Wäsche und Haushalt. Den Radius erweitern – mehr als den angrenzenden Park, Spielplatz und die Stadt sehen. Ja, und auch einfach mal kein Gebrüll beim Anziehen, wickeln, schlafengehen. Mutter sein ja:! Hausfrau:Nein!

Natürlich freue ich mich am meisten darauf, nachmittags die kleine Raupe zu kuscheln und zu bobbeln! Keine Frage. Und in den nächsten Tagen und Wochen wird es sich sicherlich ändern. Dann nämlich, wenn der (Arbeits)Alltag einkehrt und die Euphorie verflogen ist.

Raupenpower vs Superdad

Die beiden sind ein klasse Team und gerade ist Papa einfach nur der Beste. Nur manchmal zum einschlafen nicht. Gross vermisst wurde ich wohl erstmal nicht. Aber der Papa bemerkte schon nach den wenigen Tagen: der Radius wird winzig und die Tage mit Baby können ganz schön lang sein!

Die sonstigen Projekte

Mit dem Oktober endete nicht nur meine Elternzeit, sondern es begann auch das Wintersemester an der Uni. Zwei Kurse werde ich abschließen und besuche nach der Arbeit Freitags das Tutorium. Ich darf auch an zwei Tagen in der BlogF-Redaktion aushelfen und freue mich Ende des Jahres zwei weitere Projekte vorstellen zu können.

Wie es hier weitergeht – darüber bin ich mir noch nicht im Klaren. Ich suche noch nach dem roten Faden und meiner genauen ‚Zielgruppe‘. Bis dahin wird es weiter ein gemischtes Potpourri an Themen geben. Mal persönlich, mal allgemein. Hin und wieder lecker und ein wenig Unifachkram.

P.S.: Daumen drücken. Ich glaub wir haben grad eine gute Phase….aber psssscht!

In diesem Sinne: Ahoi!

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6 thoughts on “Schichtwechsel

    • Jaa! Ich bin auch wahnsinnig aufgeregt wie sich alles entwickelt. Auf jeden Fall ist die Raupe zufrieden und das ist ja die Hauptsache:-)

  1. Liebe Miriam,

    Man da ist ja einiges in Bewegung! Ich bin gespannt wie es weitergeht. Bei uns wird es noch mal andersrum sein, der Mann geht nach sechs Monaten wieder arbeiten und ich bleibe wieder zuhause. Bin sehr gespannt wie das werden wird.

    Liebe Grüße,

    Andrea

    • Liebe Andrea,

      danke für die lieben Worte und ich bin ebenfalls gespannt wie es bei euch so weitergeht. Du bleibst zu Hause und arbeitest von da aus? oder erstmal ganz pausieren? Ich freu mich über Neuigkeiten und wenn es die Zeit zulässt, werd ich mit Sack und Pack und dem Kofferraum voller Klopapier nach Berlin kommen 🙂

      Lg, Miriam

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