Die Learnings aus der Challenge „Mehr Interaktion auf dem Blog“

26 Mrz

#MehrKommentare #Challenge Die Challenge ist jetzt schon wieder einige Zeit vorüber und nun ist es Zeit ein kleines Fazit zu ziehen. Was ist gut gelaufen, was nicht. Ich berichte, was ich an Erfahrungen aus der Challenge mitgenommen habe und wie es damit in Zukunft weitergehen wird.

Aus einer schnellen Idee wurde ein ziemlich aufwendiges Projekt. Eigentlich wie immer, wenn man sagt: „Ich mach das mal eben!“ Nunja, kommen wird erst einmal zu den harten Fakten:

 

Zahlen und Fakten

Anzahl der Teilnehmer: Insgesamt haben sich 61 Interessenten in den Newsletter eingetragen. Davon haben sich mittlerweile drei Teilnehmer wieder ausgetragen. Für die Teilnahme an der Challenge haben sich dann 36 Leser entschieden.

Umfang der Challenge: Ich habe insgesamt drei Teile mit sechs Themenschwerpunkten veröffentlicht. DieTeilnehmer haben fünf Mails von mir erhalten.

Die Öffnungsrate betrug dabei anfangs 97% zum Schluss nur noch 76 %. Die Klickrate auf den Link lag jeweils bei ungefähr 50%.

Ich kann also mit ungefahr 15 aktiven Teilnehmern rechnen.

 

Was war gut?

Ganz an den Anfang muss ich einfach mal loswerden: mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht! Es war total spannend Infos zu diesem Thema zusammenzutragen, meine eingefahrenden Strukturen zu überdenken und meine eigene Onlinepräsenz und Kommunikation zu verbessern. Der Umgang mit Newslettern und das Testen verschiedener Tools hat mir wieder ein paar Erfahrungen mehr eingebracht und im Allgemeinen macht mir das Weitergeben von Wissen großen Spaß.

Ich habe bereits während der Challenge positives Feedback erhalten und freue mich, dass ich da etwas hilfreiches für andere geschaffen habe.

 

Was war nicht so gut?

Die schlechte Performance zum Ende hin lag, das muss ich ja zugeben, vor allem an mir. Durch die lange Zeit zwischen dem 2. und dem 3. Teil, war bei vielen Teilnehmern die Luft raus.  Das ganze war nunmal nicht professionell im Vorfeld geplant und trotzdem ärgert es mich, dass ich viele Teilnehmer zum Ende hin nicht mehr erreichen konnte.

Mich persönlich hat die geringe Resonanz  für die Feedbackrunde enttäuscht. Aber auch da konnte ich die Ursachen mittlerweile ausmachen: Zeitmangel der Teilnehmer und einfach die falsche Uhrzeit.

Nach dem 2. Teil haben mich einige Teilnehmer angeschrieben, dass sie zwar sehr aktiv kommentieren und den Kontakt zu ihren Leser und ihrer Nische suchen, aber die Resonanz gering ist (oder sogar ganz ausblieb). Woran das liegt, versuche ich jetzt zu recherchieren, denn es betrifft nicht alle Nischen. Gerade bei Reisebloggern und im Bereich Persönlichkeitsentwicklung scheint es viel kommunikativer zuzugehen, als zum Beispiel bei den Elternbloggern.

 

Mein Fazit: Was kann ich besser machen?

Was kann ich also besser machen? Ich habe mir fünf Punkte notiert, die ich auf jeden Fall für die kommende Challenge und auch für das kommende eBook aufgreifen werde:

1.) die Teilnehmer besser bei ihrem persönlichen Wissenstand abholen: viele Teilnehmer sind noch gar nicht so gut vernetzt und haben gerade erst ihre ersten Schritte beim Bloggen gemacht. Ich habe sehr viel Wissen rund um Vernetzung vorausgesetzt.

2.) kontinuierliches Feedback und Austausch anbieten: die wenigen Feedbackrunden zu festen Uhrzeiten wurden nicht gut angenommen. Viele Teilnehmer wünschen sich eine nähere und direktere Plattform zum Austausch.

3.) dieser Punkt schließt sich an Punkt 1 an. Informationen und Wissen ist das eine, die Umsetzbarkeit in einer Zeitspanne X das andere. Für eine weitere Challenge werde ich mehr Zeit einplanen, damit die Teilnehmer auch die Möglichkeit haben ein Netzwerk aufzubauen und die Arbeit auch mit einer positiven Resonanz belohnt wird.

4.) mehr, aber kleinere Lerneinheiten

5.) häufiger Kontakt zu den Lesern suchen. Ich habe zwar immer die Angst, die Teilnehmer durch zuviele Mails zu nerven, andersseits waren fünf Mails jetzt einfach zuwenig.

Was kommt jetzt?

Leser meines Newsletters wissen es bereits: es wird auf der Basis der Challenge ein eBook geben! ( Erscheinungsdatum 4.4.2017!). Dazu werde ich ein begleitendes Webinar zu den Grundlagen „Vernetzung“ anbieten. Dieses wird am 20.4.2017 starten.

 

 Seid ihr dabei?

Was ist eure Meinung? Wie hat euch die Challenge gefallen? Was würdet ihr euch wünschen? Bitte nehmt an der Umfrage teil! Jeder Teilnehmer der Umfrage erhält einen 30%Rabattgutschein auf das kommende eBook (Erscheinungsdatum 4.4.2017).

Wenn ihr auf dem laufenden bleiben wollt, dann tragt euch doch in meinen Newsletter ein!

Ich freu mich auf euch,

eure Miriam

Merken

Merken

Merken

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailby feather

3 thoughts on “Die Learnings aus der Challenge „Mehr Interaktion auf dem Blog“

  1. Ein kurzer Gedankengang zu den Kommentaren bei diversen Brachen: ich denke, nirgendwo wird so hart erwiedert wie unter Eltern. Und was soll man oft auch antworten? Danke, dass du das und jenes getestet hast. Oder danke, die Sachen, die du zeigst sind süß. Ganz zu schweigen bei den Tabula Themen… Bei impfen, Essen bla sagt man ja lieber nix zu.
    Hätte ich nicht immer Lust.

    Aber wenn es um die Persönlichkeit geht oder ums Reisen hat man ja oft noch tiefere Fragen: wie was und wo genau oder schwelgt in Erinnerungen.

    Ich bin mir noch unsicher, wie man das besser hinbekommt.
    Ich hab auch schon daran gedacht, ob es am Design liegt oder daran, dass bei Eltern die meisten sich selbst lesen? Keine Ahnung…

    • Hallo Petra,

      ich sehe das Problem ähnlich wie du. Viele Themen gehören so zum heißen Eisen, dass man da lieber nicht mit anfängt. Und was du sagst trifft ja auch auf Rezepte und ähnliche Beoträge zu. Sieh dir mal das Wochenende in Bildern an, da wird so gut wie nie drunter kommentiert.
      Unter dem Gesichtspunkt Frage ich mich, ob man vllt mal die geasmte Qualität der Beiträge betrachten sollte. In Konsequenz also weniger Füllbeiträge und dafür mehr Text mit einer thematischen Basis, auf der man auch antworten kann.

      Es ist alles sehr komplex.

      Liebe Grüße,

      Miriam

  2. Das erfordert die aktive Teilnahme des Lernenden, der mit seiner Umgebung interagiert, um die Situationen, denen er gegenubersteht, zu bewaltigen. Praxis ohne Risiko, experimentelles Lernen und Interaktion bilden die Saulen, auf denen die Theorie des Game-based Learning beruht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.